CH182909A - Wärme- und kälteisolierende Hohlwand. - Google Patents
Wärme- und kälteisolierende Hohlwand.Info
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Description
Wärme- und kälteisolierende Hohlwand. Die Erfindung betrifft eine wärme- und kälteisolierende Hohlwand, deren Hohl raum evakuiert ist.
Es ist bekannt, für Isolierwände, die gegen ZVärme und Kälte zu isolieren haben. Korkstein, Glaswolle, Aluminiumfolien und dergleichen zu verwenden. Solche Wände sind aber trotzdem nicht in der Lage, gleich zeitig sowohl eine direkte Wärmeleitung, als auch eine Wärmeleitung durch Konvektion und Strahlung zu verhindern, so dass ihre isolierende Wirkung für viele Fälle immer noch ungenügend ist.
Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Hohlwand der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche gleichzeitig alle drei Wärmeleitungsarten weitgehend vermindert, so dass sie von ausserordentlich hoher iso lierender Wirkung ist. Um dies zu erreichen, weist die wärme- und kälteisolierende Hohl wand, deren Hohlraum evakuiert ist, gemäss vorliegender Erfindung eine Anzahl im Hohlraum geschichteter, mit vorspringenden Teilen versehene Wärmestrahlungsschirme aus einem die Wärme schlecht leitenden Stoff auf, zwischen denen praktisch nur Punktberührung besteht und eine Wärme- bezw. Kälteübertragung durch Strahlung durch Hochglanzflächen vermindert wird.
Dabei sind diese Schirme von einer luft dichten Hülle umgeben, die sich auf die Schirme abstützt, die, trotzdem zwischen ihnen praktisch nur Punktberührung besteht, dennoch eine zum Abstützen der Schirme genügende Tragfähigkeit aufweisen.
Bei einer solchen Wand gewährleistet die luftdichte Hülle eine dauernde Aufrechter- haltung eines einmal im Hohlraum erzeugten Vakuums, wodurch Wärmeübertragungen durch Konvektion verhindert werden. Die im Hohlraum geschichteten Schirme aus einem. die Wärme schlecht leitenden Stoff verhin dern ihrerseits in Verbindung mit den Hoch glanzflächen weitgehend Wärmeübertragun gen durch Leitung und Strahlung.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes veranschaulicht. Es zeigt: Fig. 1 einen Teil einer teilweise geöffne ten Hohlwand, in deren Hohlraum mit Rip pen versehene Schirme übereinander ge schichtet sind, Fig. 2 eine vereinfachte Darstellung auf einander geschichteter Schirme; Fig. 3 zeigt zum Teil einen Längsschnitt und zum Teil eine Seitenansicht einer Wand, deren Schirme aus Wellenkarton bestehen und bei der die geschichteten Wellenkartons von einer aus zwei Schichten bestehenden Hülle umgeben sind:
Fig. 4 zeigt einen Teil der Fig. 3 in grösserem Massstab, und Fig. 5 zeigt, zum Teil einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 3 und zum Teil eine Draufsicht zur Fig. 3.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 überein andergeschichtete Schirme aus einem die Wärme schlecht leitenden Baustoff. Diese Schirme weisen als Rippen 2 ausgebildete, vorspringende Teile auf und sie sind so in bezug aufeinander geschichtet, dass die Rip pen 2 je zweier benachbarter Schirme 1 kreuzweise verlaufen. Infolgedessen besteht zwischen den verschiedenen Schirmen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, praktisch nur Punktberührung. Die geschichteten Schirme 1 sind von einer luftdichten Hülle 3 umge ben, welche sich auf den Schirmen 1 ab stützt. Der von der Hülle 3 umgebene Hohl raum wird durch eine nicht gezeichnete.
Vorrichtung evakuiert, und zwar so, dass sich im betreffenden Hohlraum ein Vakuum von gewünschter Höhe, vorzugsweise ein Hoch vakuum bis unter 1 mm Quecksilbersäule einstellt. Die Anschlussstelle des Hohlraumes an die Evakuiervorrichtung ist nach Her stellung des Vakuums in irgend einer geeigneten Weise, beispielsweise durch Ver löten, vollkommen luftdicht abzuschliessen. Trotzdem zwischen den Schirmen 1 praktisch nur Punktberührung besteht, weisen diese dennoch eine so grosse Tragfähigkeit auf, dass sie den auf die beiden grossen Aussen flächen- der Wand wirkenden Atmosphären druck aufnehmen können, so dass jedes Ein- drücken der dünnen Hülle 3 verhindert wird.
Die Punktberührung zwischen den einzelnen Schirmen 1 bietet Gewähr dafür, dass nur eine sehr kleine direkte Wärmeleitung zwi schen den einzelnen Schirmen 1 stattfindet, wobei die noch vor sich gehende Wärmelei tung umso weniger ins Gewicht fällt, als ja die Schirme aus einem die Wärme schlecht leitenden Stoff, wie beispielsweise Karton, Holz, hergestellt sind.
Wie in Fig. 3, 4 und 5 gezeigt ist, können als Schirme auch wellenförmig gestaltete Körper verwendet werden, die dann so geschichtet werden, dass sich die Wellen je zweier benachbarter Schirme 4 kreuzen, wo bei die Wellenkämme des einen Schirmes die vorspringenden Teile bilden, auf denen sich der benachbarte wellenförmige Schirm ab stützt. Die wellenförmig gestalteten Körper 4 können zum Beispiel aus genügend steifem Karton bestehen.
Die dünne Hülle 3 kann zum Beispiel aus Blech (Zinkblech). Metallfolie (Aluminium folie) oder Zelluloseglashaut bestehen. Bei der in Fig. 3, 4 und 5 gezeigten Ausfüh rungsform weist die die Schirme 4 umge bende Hülle zwei Schichten 5, 6 auf. Die Schicht 5 besteht aus einem verhältnismässig starren Baustoff, beispielsweise Holz oder Karton, während die äussere Schicht 6 selbst sehr dtinn ausgebildet ist und beispielsweise aus Metall (Blech), Zelluloseglashaut und dergleichen bestehen kann, von der die bei den Enden bei 7 übereinander gefalzt wer den.
In allen Fällen sind im Innern des Hohl raumes noch Hochglanzflächen vorzusehen, um Wärmestrahlungen zu verhindern. Diese Hochglanzflächen können an den Schirmen 1 bezw. 4 selbst vorgesehen werden, oder es können zwischen den einzelnen Schirmen 1 bezw. 4 auch Folien mit Hochglanzflächen eingelegt werden.
Die Schirme können auch aus Leisten bestehen, die durch Distanzstücke in der er forderlichen Lage gehalten werden. Dabei erfolgt dann das Schichten solcher Schirme derart, dass die Leisten je zweier benachbarter Schirme in bezug auf einander kreuzweise verlaufen. Die Distanzstücke können von Drähten getragen werden, welche durch die parallel zu haltenden Leisten gehen.
Falls die die Schirme umgebende Hülle aus-zwei Schichten besteht, kann die ganz dünne, luftdichte äussere Schicht auch aus aufgespritztem Metall, Glas oder aus einem Stoff, wie zum Beispiel Papier, Asbest, Textilstoff. bestehen, der durch Durchträn- kung mit einem weiteren Stoff, beispielsweise Picein, genügend luftdicht und genügend widerstandsfähig gegen äussere Verletzun gen gemacht worden ist. Auch kann schon allein durch Auftragen einer äussern Lack schicht, zum Beispiel einer Schicht von Picein der erforderliche genügend luftdichte Abschluss des Hohlraumes der Wand gegen aussen erreicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wärme- und kälteisolierende Hohlwand, deren Hohlraum evakuiert ist, gekennzeich net durch eine Anzahl im Hohlraum ge schichteter, vorspringende Teile aufweisender Wärmestrahlungsschirme aus einem die Wärme schlecht leitenden Stoffe, zwischen denen praktisch nur Punktberührung besteht lind eine Wärme- bezw. Kälteübertragung durch Strahlung durch Hochglanzflächen vermindert wird, und ferner gekennzeichnet durch eine die Schirme umgebende, luft dichte Hülle, die sich auf die Schirme ab stützt, welche Schirme trotzdem zwischen ihnen praktisch nur Punktberührung besteht,dennoch eine zum Abstützen der Schirme genügende Tragfähigkeit aufweisen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass dieWärmestrahlungsschirme aus Wellenkarton bestehen und so ge schichtet sind, dass die Wellen je zweier benachbarter Schirme kreuzweise verlaufen. 2.Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Wärmestrahlungs- schirme als gerippte Körper ausgebildet und so geschichtet sind, dass die Rippen je zweier benachbarter Schirme kreuz weise verlaufen, wobei sie sich gegen seitig nur an den Kreuzungsstellen der Rippen berühren. 3.Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wärmestrahlungs- schirme parallel verlaufende Leisten auf weisen, die durch Distanzstücke in der erforderlichen Lage gehalten sind, und dass die Leisten je zweier benachbarter Schirme in bezug auf einander kreuz weise angeordnet sind. 4. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hochglanzflächen an den Schirmen selbst vorgesehen sind. 5.Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den einzelnen Schirmen Folien mit Hochglanzflächen eingelegt sind. 6. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die luftdichte Hülle aus Zelluloseglashaut besteht. 7. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hülle eine verhältnis mässig starre innere Schicht und eine ganz dünne, vollkommen luftdichte äussere Schicht aufweist. B.Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ver hältnismässig starre Schicht aus Holz besteht. 9. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ver hältnismässig starre Schicht aus Karton besteht. 10. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ganz dünne, luftdichte Schicht aus Metallblech besteht. 11.Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ganz dünne, luftdichte Schicht aus aufge spritztem Metall besteht. 12. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ganz dünne, luftdichte Schicht aus Glas besteht. 13. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ganz dünne, äussere Schicht aus Zelluloseglas- haut besteht. 14.Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ganz dünne äussere Schicht aus einem luft dichten Lackanstrich besteht. 15. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und nach den Un teransprüchen 7 und 14, dadurch gekenn zeichnet, dass der Lackanstrich aus Picein besteht. 16. Wärme- und kälteisolierende Hohlwand nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ganz dünne Schicht aus einem Stoffe besteht, der durch Durchtränkung mit einem weiteren Stoff genügend luftdicht und genügend widerstandsfähig gegen äussere Verletzungen gemacht wurde:
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| DE1185017B (de) * | 1960-04-28 | 1965-01-07 | Liquefreeze Company Inc | Aufblasbarer Wandteil |
| DE1257802B (de) * | 1956-06-12 | 1968-01-04 | Licentia Gmbh | Waermeisolationselement fuer Kuehlschraenke |
| CN115711914A (zh) * | 2022-11-29 | 2023-02-24 | 深圳稀导技术有限公司 | 一种薄膜材料导热性能测试装置及方法 |
-
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- 1935-06-15 CH CH182909D patent/CH182909A/de unknown
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