CH182955A - Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden von Ölnebel oder andern nebelartig suspendierten Stoffen aus einem gasförmigen Medium. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden von Ölnebel oder andern nebelartig suspendierten Stoffen aus einem gasförmigen Medium.

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CH182955A
CH182955A CH182955DA CH182955A CH 182955 A CH182955 A CH 182955A CH 182955D A CH182955D A CH 182955DA CH 182955 A CH182955 A CH 182955A
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Till F G
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Till F G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/06Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by reversal of direction of flow

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Description


  



  Verfahren und Einrichtung zum   Ausscheiden von Ölnebel    oder andern nebelartig suspendierten   Stoffen    aus einem gasförmigen Medium.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum   Ausseheiden    von Ölnebel oder andern nebelartig suspendierten Stoffen aus einem gasförmigen Medium, zum Beispiel Luft.



  Dampf oder andern Gasen, sowie eine Einrichtung zur Ausiibung des Verfahrens, bei welcher   Filtermassen    vermieden werden.



   Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung wird die Ausscheidung von   Olnebel    oder andern nebelartig suspendierten Stoffen aus einem gasförmigen Medium dadurch erreicht, daB letzteres durch eine Reihe von unter sich durch Durchflusskanäle verbundene Kammern geführt wird, in welchen infolge des rasehen   Geschwindigkeitswechsels    die auszuscheidenden Stoffe zu Tröpfchen verdichtet werden.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Einrichtung zur Ausübung des   erfindungs-    gemässen Verfahrens schematisch dargestellt.



   Fig.   1    ist ein Achsialschnitt;
Fig. 2 eine Einzelheit, und
Fig. 3. ein Geschwindigkeitsdiagramm.



     1    ist ein hohlzylindrischer   Durchfluss-    behälter, der durch trichterförmige Einsätze 2 in mehrere Kammern 3 unterteilt ist. Die trichterförmigen Einsätze 2 werden durch übereinander gelagerte Distanzeinsätze 4 in   gleichmässigen Zwisohenräumen    festgehalten.



  An den nicht gezeichneten Befestigungsstellen zwischen den Einsätzen 2 und 4 werden   Ringspaltdüsen    5 gebildet, welche auf in zentrischer Lage im Behälter   1    angeordnete Prallflächen 6 gerichtet sind. Die untern Enden der Einsätze 2 greifen mit Spielraum teleskopartig ineinander, so da? ein   durch-      gehender    Weg nach der untersten Kammer 7 führt, welche durch den konischen Boden 8 des Behälters 1 und einer konischen, an das untere Ende des untersten   Trichterein-    satzes 2 anschliessenden Zwischenwand 9 gebildet wird, und als Sammelraum f r das aus den gasförmigen Medien ausgeschiedene   . 01 etc.

   dient.    Im   Boden des Behälters l    ist ein   Ablasstutzen    10 vorgesehen, der mit einem Ablasshahn ausgerüstet sein kann. 11 ist der Gaseinlassstutzen, welcher in die unterste, über dem Sammelraum 7 gelegene   Durchflusskammer    3 einmündet. Die oberste   Durehflusskammer    3   schlieBt    mit der Decke 12 des Behälters   1    ab, in deren Mitte der Gasauslaufstutzen   13    angeordnet ist.



   Das von   Olnebel    zu reinigende   gasfor-    mige Medium wird durch den Einlaufstutzen
11 in die unterste Durchflusskammer 3 eingeleitet, in welcher, wie aus dem Geschwin  digkeitsdiagramm      (Fig.    3) hervorgeht, die Gasgeschwindigkeit von der   EinlaBgeschwin-      digkeit    v nahezu auf Null herabsinkt. Von dieser   Eammer 3    tritt das Gas in die Ringspaltdüsen 5 ein-, an deren Eintrittsstelle die DurchfluBgeschwindigkeit sehr rasch auf den Wert v2 anwächst. Das Gas behält diese Geschwindigkeit auf der übrigen zu durchlaufenden Strecke der D se annähernd bei.



  Mit dieser gro?en Geschwindigkeit trifft das
Gas auf die Prallfläche 6, woselbst die Geschwindigkeit vernichtet wird. Durch die mehrmalige   Xnderung    der Geschwindigkeit des Gases wird der   indemDurchflussme-    dium enthaltenen   Olnebel    zu   Tröpfohen    verdichtet, ähnlich wie bei einer fraktionierten Kondensation. Beim Auftreffen des Durch  flussmediums    gegen die Prallfläche 6 bleiben die bereits gebildeten Ílteilchen zum Teil daran haften, zum Teil entweichen sie mit der   Geschwindigkeitskomponente vl nach un-    ten in den Sammelraum 7. Die an den Prallflächen 6 sich ansammelnden   Tröpfohen      flieBen    ebenfalls in den Sammelraum 7 ab.



  Von der zweituntersten   Eammer    3 entweicht das   DurchfluBmedium    nach oben wiederum in Ringdüsen 5 und wird zum zweiten Mal gegen eine Prallfläche 6 in der   drittunter-    sten Kammer, 3 geschleudert, wobei die dabei gebildeten   Ölltröpfohen    an dieser zweiten Prallfläche ausgeschieden werden. In dieser Weise passiert das DurchfluBmedium samtliche Kammern 3 des Behälters 1 und entweicht in gereinigtem Zustande beim   Aus-      lauf stutzen 13.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Ausscheiden von Olnebel oder andern nebelartig suspendierten Stoffen aus einem gasförmigen Medium, dadurch gekennzeichnet, da? letzteres durch eine Reihe von unter sich durch Durchflusskanäle verbundene Kammern geführt wird, in welchen infolge des ra schen Geschwindigkeitswechsels die aus zuscheidenden Stoffe zu Tröpfchen ver dichtet werden.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine Reihe von unter sich durch Durchflusskanäle verbundene Kam- mern.
    UNTERANSPBUOHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durchgekennzeichnet, dassdasgasförmige Medium beim Ubergang von den Durch flu?kanÏlen zu den Kammern gegen Prallflächen geschleudert wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, daB die beim Eintritt des gasförmi- gon Mediums in die Kammern sich bil denden Tröpfohen gegen Prallflächen (6) geschleudert und in einen Sammelraum (7) abgeleitet werden.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da? die die Kam mern unter sich verbindenden KanÏle (5) als Düsen ausgebildet sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass'die Kammern (3) durch in einem Gehäuse (1) gelagerte, trichterför- mige Einsätze (2) gebildet werden, die durch Distanzeinsätze (4) in gleichmä- ssigen Zwischenräumen voneinander ge halten sind.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, da? die trichtterf¯rmigen Einsätze (2) mit ihren untern Enden teleskopartig mit Spieiraum ineinander- greifen, wodurch für den abzuscheiden den Stoff ein gemeinsamer, nach unten führender Weg gebildet wird.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da? die unterste Kammer (7) des Gehäuses den Sammelraum für das auszuscheidende Öl bildet.
CH182955D 1935-06-03 1935-06-03 Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden von Ölnebel oder andern nebelartig suspendierten Stoffen aus einem gasförmigen Medium. CH182955A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0210958A3 (en) * 1985-07-31 1987-05-06 Officine Augusto Cattani & C. S.P.A. A moisture trap for fluid suction equipment in particular as employed in dentistry
WO2003041841A1 (en) * 2001-11-16 2003-05-22 Thermagen Liquid/gas state separating device
US7240507B2 (en) 2001-11-16 2007-07-10 Thermagen Heat exchanger

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