CH182982A - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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CH182982A
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Fink Ludwig
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Skibindung.       Die Erfindung betrifft eine     Skibindung     mit zwei den Schubvorderteil mit dem Ski  verbindenden Mitteln, von denen das eine an  der     8chuhsohlenspitze    und das andere am  Skibrett angeordnet ist, und ist durch über  den Rist laufende, mit beiden Enden an das  Skibrett angeschlossene Zugglieder     gehenn-          zeichnet,    die dem beim Anheben des Fusses  auftretenden Zug elastisch nachgeben.  



  ,In der Zeichnung ist der     Erfin#dungs-          gegenstand    an einem Ausführungsbeispiel  erläutert, und zwar zeigt     Fig.   <B>1</B> in einer  Seitenansicht einen Ski und einen an diesem       befestiefen    Schuh-,     Fi--.   <B>2</B> stellt eine     Seiten-          C        tD          ansicht,des    Skis mit den an ihm befestigten       Bindun,-,-steilen,dar;        Fig.   <B>3</B> ist die zu     Fig.   <B>2</B>  gehörige Draufsicht;

       Fig.    4 zeigt eine bei  spielsweise Ausbildung des elastischen     Ban-          Cles,        Fig.   <B>5</B> eine Draufsicht auf das an der       Schuhsohlenspitze    befestigte Bindungsstück.  



  Am Skibrett<B>1</B> ist der Dorn 2, zum Bei  spiel mittels einer am Skibrett angeschraub  ten Platte<B>8</B> befestigt. In diesen Dorn wird    die Lochung 4 einer an der     Selluhsohle    be  festigten und über die     Schuhsohlenspitze     hinausragenden Platte<B>5</B> eingehängt. Durch       DreUbewegung    des Schuhes im Sinne des       Niedertretens    wird der Schuh auf das Ski  breit aufgestellt und ist in dieser Lage mit  seiner Spitze festgehalten. Gegen seitliches  Verschieben sorgen ausserdem die Backen<B>6,</B>  welche mittels Schrauben<B>7</B> oder dergleichen  am Skibrett befestigt sind.

   Sie tragen Be  festigungsorgane<B>8,</B> welche mit zugehörigen  Befestigungsorganen<B>9</B> des elastischen     Bau-          ,des   <B>10</B> zusammenwirken. Beim Ausführungs  beispiel ist an die Backen<B>-6</B> auf jeder Seite  eine Öse<B>8</B> angeschlossen, während das Be  festigungsmittel<B>9</B> am Band als Haken,  Schnalle oder dergleichen ausgebildet ist.  Das andere Bandende ist ebenfalls -mit einem  Befestigungsmittel<B>11</B> versehen, welches mit  zugehörigen     Festhalteorganen    12 am Ski  breit zusammenwirken kann. Beim     Aus-          füllrungsbeispiel    ist<B>11</B> als Ring oder Öse am       Banden,de    gewählt. 12 ist ein Haken am      Skibrett.

   Es sind     vorteilhafterweise    mehrere  Haken vorgesehen, um bei verschieden grossen       Ristumfanglä;ngen    stets eine entsprechende  Spannung der Bänder erzielen zu können.  Je     nach,der    benötigten Länge wird das Band  in einen der hintereinander angeordneten  Haken eingehängt. Statt mehrerer Haken  am     Skihrett    könnten auch mehrere Ösen<B>11</B>  am     Bandend#e    vorgesehen sein.  



  <B>.</B> Die, Wirkungsweise geht aus     Fig.   <B>1</B> und  dem bereits Gesagten ohne weiteres hervor.  Infolge der     Dehnbarkeit,der    Bänder kann der  Fersenteil des     Schulies    während des     Gehens     periodisch abgehoben werden. Die Span  nung der kreuzweise über den Rist verlau  fenden Bänder (in     Fig.   <B>1</B> ist nur eines ge  zeichnet) ist hierbei so gross zu wählen,     dass     ,der Fersenteil normalerweise nicht über die  Höhe der Backen<B>6</B> gehoben wird.

   Im Falle  eines Auftretens aussergewöhnlicher Kräfte,  zum Beispiel bei<B>S</B>     türzen,    wird sieh jedes der  Bänder in weitaus grösserem Umfang aus  dehnen, so     dass    der Fuss     hierdurcli    freigegeben  wird. Dies erfolgt bei einem Sturz nach  vorne in der Weise,     dass    der Schuh um den  Dorn 2 nach vorne angehoben wird, bis sich  .der Eingriff von Dorn 2 und Lochung 4  löst. Bei einem Sturz nach der Seite genügt  es, wenn der Fuss mit dem Fersenteil bis  über die Höhe der     Backentei.le    empor geris  sen wird, um den Schuh aus der Bindung  zu bringen.  



  Bei der praktischen Ausbildung der     Er-          findun-,    werden mit Vorteil als Zugglieder  elastische Gummibänder verwendet. Es ist  jedoch möglich, den gleichen Effekt, wenn  auch etwas umständlicher in     bezug    auf die  Mittel, mit an sich unelastischen Bändern,  zum Beispiel Metallbändern, zu erreichen,  welche mittels elastisch nachgiebiger Mittel,  zum Beispiel Federn, an das Skibrett ange  schlossen sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Skibindung mit zwei den Schulivorder- teil mit dem Ski verbindenden Mitteln, von denen das eine, an der Schulisohlenspitze und das andere am Skibrett angeordnet ist, ge- kennzeichnet durch über den Rist laufende, mit beiden En-den an das Skibrett angeschlos sene Zugglieder, die dem beim Anheben des Fusses auftretenden Zuo, elastisch nachgeben.
    t> UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Skibindung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass als vordere Bindungsglieder ein am Skibrett befestig ter, gegen die Skispitze gekrümmter Dorn (2) undeine an der Schulisohlenspitze an gebrachte<B>(5)</B> mit einem Loch (4) vor gesehen sind, welche Mittel die Freigabe bei einem Sturz nach vorne ermöglichen.
    <B>2.</B> Skibindung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch lediglich eine seitliche Begrenzung der Sehulibewegung bewirkende Backen<B>(6).</B> <B>3.</B> Skibindung nach Patentansprueli und Un teransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zugglieder auA elasti schen Bändern bestehen und dass zur An passung der Bandlänge und Spannung an ,die gegebene Ristumfangslänge an einem der beiden Teile: Band oder Skibreü, mehrere Befestigungsmittel hintereinan- ,der angeordnet sind. 4.
    Skibindung nach Patentanspruch und Un- teransprüdhen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch geken-n- zeichnet, dass die Höhe der Backen<B>(6),</B> mit Rücksicht auf die Dehnbarkeit der elastischen Bänder so bemessen ist, dass der Fuss bei normaler Gehbewegung inner halb der obern Kanten der Backen<B>(6)</B> bleibt, während er sich im Falle eines Sturzes nach der Seite hin über die obern Kanten der Backen<B>(6)</B> anzuheben vermag.
    <B>5.</B> Skibindung nach Patentanspruch und Un- Leransprüchen <B>1</B> bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Befestigungsglieder<B>(8)</B> für die einen Bandenden an den Backen <B>(6)</B> vorgesehen sind, während die Befesti gungsglieder (12) für die andern Band enden am Skibrett<B>(1),</B> und zwar hinter dem Fersenende des Schuhes, vorgesehen sind.
CH182982D 1934-11-19 1935-05-06 Skibindung. CH182982A (de)

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