CH183020A - Drehkolbenmaschine, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe. - Google Patents

Drehkolbenmaschine, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe.

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CH183020A
CH183020A CH183020DA CH183020A CH 183020 A CH183020 A CH 183020A CH 183020D A CH183020D A CH 183020DA CH 183020 A CH183020 A CH 183020A
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sep
piston
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rotary piston
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Sturm Erwin
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Sturm Erwin
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Description


      Drelikolbenma.scliine,    insbesondere für     Flüssigkeitsgetriebe.       Die Erfindung betrifft eine Drehkolben  maschine mit     Flügelkolben,    bei der die um  einen zentralen Zapfen sich drehende Kolben  t     rommel    von einem den Arbeitsraum der Ma  schine aussen begrenzenden, umlaufbeweg  lichen Gehäuse umschlossen wird.

   Solche       Drehkolbenmaschinen    zeichnen sich     dadurch     aus, dass sie bei kleinen Abmessungen grosse       Fördermenben    liefern und die     hvdrauliscllen     Reibungsverluste sehr klein werden, weil das       fiei    bewegliche Umlaufgehäuse durch die  strömende     Flüssigkeit    mitgenommen wird.  



       ha    bei diesen Maschinen das     Umlaufgc-          liä        use    im Luftraum läuft, so stellt sich bei       Mollen        7'reibinitteldrücl-#en    der Nachteil ein,  dass die seitlichen Deckel des L     mlaufge-          liii.uses        dureli    den holten     FliissibI:eitsdi#ucl.:

            innerbalh    des     letzteren    von den den     grenann-          ten    Deckeln     gegenüberliegenden        Stirnfliielien     der     Kolbentroniiilel        abgedriickt        werden,

           -as     einerseits die normalen     Leckv        erluste        ci#Iiölit.     anderseits aber das     überaus    schädliche A11-  
EMI0001.0035     
  
    saugen <SEP> von <SEP> Luft <SEP> in <SEP> den <SEP> Arbeitsraum <SEP> be  günstigt.
<tb>  Die <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> nun <SEP> eine <SEP> Dreh  i:olbeniiiascliine, <SEP> bei <SEP> der <SEP> selbst <SEP> bei <SEP> sehr <SEP> holten
<tb>  Treibmitteldrücken <SEP> ein <SEP> Ausbiegen <SEP> der <SEP> ge  ;

  lannten <SEP> Deckel <SEP> -von <SEP> den <SEP> erwähnten <SEP> Stirn  flächen <SEP> der <SEP> Kolbentrommel <SEP> nicht <SEP> stattfinden
<tb>  und <SEP> die <SEP> daran <SEP> gekiriipfte <SEP> i <SEP> npften <SEP> nachteiligen <SEP> Er  scheinungen <SEP> nicht <SEP> eintreten <SEP> können. <SEP> Erreicht
<tb>  wird <SEP> dies <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Deckel <SEP> des <SEP> Um  in <SEP> ihrer <SEP> Nabe <SEP> durch <SEP> Ringe
<tb>  gegen <SEP> seitliches' <SEP> Ausweichen <SEP> abgestützt <SEP> sind.
<tb>  Anderseits <SEP> sind <SEP> zwischen <SEP> (lein <SEP> L-inlanfg <SEP> c  iiüuse <SEP> und <SEP> <B>der</B> <SEP> Trommel <SEP> Kaniniern <SEP> vorbe  sc@en, <SEP> in <SEP> denen <SEP> sich <SEP> das <SEP> aus <SEP> dein <SEP> Arbeits  i <SEP>  < .uni <SEP> auslecke <SEP> ndc <SEP> Lecköl <SEP> sammelt <SEP> und <SEP> ge  ;

  Nbeilcnfalls <SEP> unter <SEP> einem <SEP> bestimmten <SEP> Druck
<tb>  O'elialien <SEP> wird. <SEP> I>adm-ch <SEP> n-e <SEP> rde <SEP> n <SEP> (lie <SEP> Leck  t('lle <SEP> il <SEP> (I('1# <SEP> Maschine <SEP> unter <SEP> Flüssigkeitsab  .a@illiss <SEP> #"ebalten. <SEP> so <SEP> dass <SEP> keine <SEP> Luft <SEP> mehr <SEP> in
<tb>  (i(#li <SEP> @@rl)eitsl#tilliii <SEP> elno'esaügt <SEP> wurden <SEP> kann.
<tb>  1::11 <SEP> Iuf <SEP> i <SEP> (lichter <SEP> Absrhluss <SEP> kann <SEP> an <SEP> gewissen         Stellen ferner dadurch erreicht werden, dass  dem     C)1    während des Betriebes Gelegenheit  gegeben     -wird,    unter der     Einwirkung    der       Fliehluaftwirkung    sich als Ölring vor die  abzudichtenden Stellen zu lagern.  



  Ferner kann das aus den<B>-</B>     )lhaminern        ab-          fliessende    Öl zugleich zur     Schmiereng        uni-          laufender    Teile der     Maschine    Verwendung  finden.  



  In der zwei     Ausführungsbeispiele    der  Erfindung betreffenden Zeichnung zeigt:       Fig.    1 die eine Hälfte eines     Fliissio'l@eits-          getriebes    im Längsschnitt;       Fig.    2 einen Querschnitt nach Linie       II-TI    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Teilschnitt nach Linie       III-III    der     Fig.    1,       Fig.    4 eine Ausführungsform mit ande  rer Lagerung der Kolbentrommel in Verbin  dung mit einer zweiten Ausführungsform des       Lecl ;lreglers.     



  Es ist 1 das als     Treibmittelbehälter    aus  gebildete Aussengehäuse eines Flüssigkeits  getriebes, von dem in den     Fig.    1 und 4 nur  die eine Hälfte dargestellt ist, die die zwi  schen einer Wand 2 und dem einen Ab  schlussdeckel 3 gelagerte als Pumpe     wirkende          Drehkolbenmaschine    des     Flüssigeit.getrie-          l,es    aufnimmt.  



       L)ie        Drehkolbenmaschine    besitzt     eine    mit       fier    Antriebswelle 4 fest verbundene     Kolben-          troinniel    5,     diq    mit einer Anzahl in     radialen     Schlitzen 6 verschiebbar gelagerten Flügel  kolben 7 versehen ist. Die     Kolbentrommel    5  ist hierbei auf einem von der     Wand    2 fest  getragenen Zapfen 8 drehbar gelagert,     dei'    in  eine zentrale Bohrung 9 der     Kolbent.roininel     eingreift.

   Zwischen     Kolbentrorniiiel        ulid     Zapfen ist eine     Lagerbüchse        lt)        vor'geseben.          I)as    Gegenlager findet die     Kolltentroinmel    in  einem im Deckel 3     angebracliteil        Eligel-          "##@'älzlager    11     bezw.    50.  



       I)ie        Kolbentrommel    5 ist     @,oil        einem        Cre-          liiitise    umschlossen, das durch     e'ine'n        ltitrg    12  Lind zwei seitliche Deckel 13     gebildet    wird.

         I)ie    drei \feile sind durch     Schnuiben    14     init-          (-iiiander    fest verbunden.     Mieses        ireliäuse    ist  in Kugellagern 15 frei     drelil).ii'        gel;i@gert:.       Seine     zylindrische    Innenfläche schliesst mit  der Kolbentrommel 5 einen sichelförmigen  Arbeitsraum 16 ein, in dem sich die Flügel  kolben 7 bewegen. Diese erhalten ihre     Steile-          rung    durch an den Deckeln 13 sitzende Ring  ansätze 17, gegen die sie sich je mittels eines  Gelenkbolzens 18 stützen.

   Die dichte Anlage  der Kolben 7 all die Innenfläche des Umlauf  gehäuses wird durch ebensolche in die       Flügelkolben    eingelegte Gelenkbolzen 19 ge  sichert.  



       U    m bei den im     Betriebe        auftretenden     hohen     Treibmitteldrücken        ein    Abfedern der       Deckel    13 und dadurch die Bildung eines  Spaltes an den diesen     Deckeln    gegenüberlie  genden Stirnwänden der     Kolbentrommel        zrl     vermeiden, stützen sich die Naben     ?!)    der  Seitendeckel 13 an- Ringscheiben 21 ab, die  auf der Nabe der Kolbentrommel     J        sitzen     und mit dieser umlaufen.

   Diese Ringscheiben  werden gemäss     Fig.    1 durch     Sehraubmuttern          ??        passrecht    zu den Naben     --)()    angestellt.  



  Die Lager<B>15</B> des Umlaufgehäuses sind in  einen starren Lagerrahmen     eingebaut.        Dieser     Rahmen bestellt aus zwei ringartigen Quer  stegen 23, die an     gemeinsainen        holbenartigeii     Führungsstücken 24 befestigt sind.

   Die letz  teren sind in     Bonrungen        ?5    des .lusseligc-  
EMI0002.0097     
  
    häuses <SEP> 1 <SEP> verschiebbar <SEP> gelagert. <SEP> Kis <SEP> eine
<tb>  holbenführungsstüch <SEP> 24 <SEP> iiiiiiint <SEP> eine <SEP> i111
<tb>  Lieclzel <SEP> 26 <SEP> unverschiebbar, <SEP> jedoch <SEP> dreliba.r <SEP> ge  lagerte <SEP> Gewindespindel <SEP> ?7 <SEP> auf, <SEP> die <SEP> (litreli
<tb>  einen <SEP> Handhebel <SEP> 28 <SEP> verdreht <SEP> werden <SEP> kaiill.
<tb>  1)ie <SEP> Verdrehung <SEP> bewirl¯t;

   <SEP> eine <SEP> Verstellung <SEP> flus
<tb>  Lagerrahmens, <SEP> wodurch <SEP> die <SEP> Exzeetrizitiit <SEP> des
<tb>  hnllaufgehäuseg. <SEP> zur <SEP> K01bentroniIilel <SEP> veriin  dert <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> auch <SEP> die <SEP> Norm <SEP> und <SEP> Lage
<tb>  flus <SEP> Arbeitsrauhles <SEP> 16 <SEP> geändert <SEP> @@'erdcn <SEP> Kann.
<tb>  I;er <SEP> durch <SEP> die <SEP> Flügelholi)en <SEP> 7 <SEP> unterteilte
<tb>  Arbeitsraum <SEP> 1h <SEP> stellt <SEP> dureli <SEP> zwischen <SEP> den
<tb>  Kolben <SEP> 7 <SEP> angeordnete <SEP> radiale <SEP> hatiiile <SEP> 29 <SEP> lind
<tb>  in <SEP> der <SEP> hiiclise <SEP> 1i) <SEP> angeordnete <SEP> Seltliize <SEP> niit
<tb>  Kanülen <SEP> 30 <SEP> und <SEP> 30' <SEP> in <SEP> dem <SEP> l'1)erleitzai)fi#ii
<tb>  in <SEP> Verbindung. <SEP> Diese <SEP> h;

  i.nä <SEP> 1e <SEP> bilden <SEP> je
<tb>  Mich <SEP> fier <SEP> Förderrichtung <SEP> Elen <SEP> ;@;litg- <SEP> oder
<tb>  I)ruc'lcicanal <SEP> der <SEP> I)rehl:olbenniaschine. <SEP> Sau;;'  tind <SEP> I <SEP> )ntchseite <SEP> sind <SEP> liierbui <SEP> (l <SEP> @II'c'lt <SEP> Stege <SEP> 3?
<tb>  (Ic' <SEP> l@I,ui'Iellzapfel19 <SEP> VOIlf#Iltanflc'1' <SEP> getrennt.         Die Saug- und     -Druckkän'äle    stehen ferner  beim Beispiel nach     Fig.    1 durch Querboh  rungen 33,     33'    mit nach der Grundplatte des       Aussengehäuses    1 hin gerichteten Bohrungen  34, 34' in der     )Vand    2 in Verbindung.

   In die  sen in den     0lraum    des Getriebes     ausmünden-          den        Bohrungen    sind     Rückschlagventile    35,  35' eingebaut.  



  Ist das Umlaufgehäuse gemäss     Fig.    2 nach  rechts verstellt und     wird    die Kolbentrommel  im Sinne des Uhrzeigers angetrieben, dann  übt der oberhalb der horizontalen Mittelebene  
EMI0003.0013     
  
    liegende <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Arbeitsraumes <SEP> 16 <SEP> eine
<tb>  Saug -irl;

  ung <SEP> und <SEP> der <SEP> unter <SEP> dieser <SEP> Ebene <SEP> lie  gende <SEP> Teil <SEP> eine <SEP> Druckwirkung <SEP> aus. <SEP> Es <SEP> wird
<tb>  dann <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Ölraum <SEP> Treibmittel <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Kanäle <SEP> 34, <SEP> 33, <SEP> 30 <SEP> und <SEP> 29 <SEP> in <SEP> den <SEP> Arbeitsraum
<tb>  16 <SEP> eingesaugt <SEP> und <SEP> in <SEP> der <SEP> untern <SEP> Hälfte <SEP> des
<tb>  Arbeitsraumes <SEP> das <SEP> Treibmittel <SEP> durch <SEP> die <SEP> Ka  näle <SEP> 29 <SEP> in <SEP> die <SEP> Druckkanäle <SEP> 30' <SEP> gedrückt, <SEP> von
<tb>  denen <SEP> aus <SEP> es <SEP> zu <SEP> einem <SEP> in <SEP> gleicher <SEP> Weise <SEP> ausge  bildeten <SEP> Mow.- <SEP> oder <SEP> zu <SEP> einer <SEP> andern <SEP> Ver  brauchsstelle <SEP> geführt <SEP> wird.

   <SEP> Ein <SEP> Übertritt <SEP> des
<tb>  Treibmittels <SEP> in <SEP> den <SEP> Ölraum <SEP> wird <SEP> durch <SEP> das
<tb>  unter' <SEP> Druck <SEP> stehende <SEP> Rückschlagventil <SEP> 35'
<tb>  verhindert.
<tb>  Wird <SEP> das <SEP> Umlaufgehäuse <SEP> so <SEP> verstellt,
<tb>  dass <SEP> es <SEP> konzentrisch.

   <SEP> zur <SEP> Kolbentrommel <SEP> liegt,
<tb>  dann <SEP> tritt <SEP> überhaupt <SEP> keine <SEP> Förderung <SEP> ein.
<tb>  Wird <SEP> es <SEP> dagegen <SEP> nach <SEP> links <SEP> verstellt,
<tb>  dann <SEP> erfolgt <SEP> eine <SEP> Umkehr <SEP> der <SEP> Förderrich  tung, <SEP> indem <SEP> jetzt <SEP> durch <SEP> die <SEP> Kanäle <SEP> 34', <SEP> 33',
<tb>  tl' <SEP> und <SEP> 29 <SEP> das <SEP> Treibmittel <SEP> angesaugt <SEP> und <SEP> in
<tb>  die <SEP> Leitungen <SEP> 30 <SEP> gedrückt <SEP> wird.
<tb>  I)ie <SEP> Fördermenge <SEP> und <SEP> die <SEP> Förderrichtung
<tb>  lässt <SEP> sich <SEP> je <SEP> nach <SEP> der <SEP> Einstellung <SEP> des <SEP> Um  laufgehäuses <SEP> zur <SEP> Kolbentrommel <SEP> regeln.

   <SEP> Da
<tb>  dieses <SEP> Gehäuse <SEP> frei <SEP> drehbar <SEP> gelagert <SEP> ist, <SEP> so
<tb>  wird <SEP> es <SEP> von <SEP> dem <SEP> Treibmittel <SEP> mitgenommen.
<tb>  Das <SEP> Treibmittel <SEP> strömt <SEP> daher <SEP> an <SEP> dein <SEP> Ge  liäuse <SEP> nur <SEP> mit <SEP> einer <SEP> sehr <SEP> geringen <SEP> Geschwin  digkeit <SEP> entlang. <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Flüssigkeitver  lust.e <SEP> denkbar <SEP> gering <SEP>  -erden.
<tb>  Die <SEP> bisher <SEP> bekannten <SEP> Drehkolbenmasehi  nen <SEP> dieser <SEP> Art <SEP> hallen <SEP> nnn <SEP> den <SEP> NaC11t.Cil.

   <SEP> dass
<tb>  namentlich <SEP> Lei <SEP> hohen <SEP> Treibmitteldriicken <SEP> die
<tb>  Deckel <SEP> des <SEP> Unilaufgeliäuses <SEP> nach <SEP> aussen       wodurch ein Spalt an den zwischen  den Deckeln du en diesen gegenüberliegen  den Stirnwänden der Kolbentrommel ent  steht, was die     Leckv        erluste    erhöht. Ein noch  unangenehmerer Nachteil liegt darin, dass  durch diese Spalten Luft angesaugt wird und  in den Arbeitsraum gelangt.  



  Der     Nachteil    des     Ausfederns    der Deckel  wird durch die bereits erwähnten Ringschei  ben 21 vermieden. Die     Anordnung    der Ring  scheiben 21 ermöglicht aber auch, eine Ein  richtung zu schaffen, bei der die natürlichen       Leckverluste    dazu dienen, einen luftdichten  Abschluss des Arbeitsraumes zu bewirken.  



  Zu diesem Zweck sind zu beiden Seiten  der Kolbentrommel 5 zwischen dieser und  den Naben 20 der Deckel 13 Ringräume 36       bezw.    36' vorgesehen, die miteinander durch  die Schlitze 6 in Verbindung stehen und seit  lich durch die Ringscheiben 21 abgeschlossen  Sind. Der Abfluss des     Lecköls    aus dem einen  Ringraum 36 erfolgt durch einen Kanal 37  und wird durch ein Steuerventil geregelt, das  in einer Bohrung 38 der Welle 4 angeordnet  ist. Dieses Steuerventil besitzt beim Beispiel  nach     Fig.    1 eine Büchse 39 und einen in ihr  gelagerten     Differentialkolben    41, der mit der  Büchse 39 einen Ringraum 47     einschliesst.    in  dem der Kanal 3 7 einmündet.

   Der     Dif    f     eren-          tialkolben    steht unter Einwirkung einer  Feder 40, so dass das in den Kammern 36,  
EMI0003.0028     
  
    36'- <SEP> befindliche <SEP> Lecköl <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Federdruck
<tb>  entsprechendem <SEP> I)ruch <SEP> gehalten <SEP> wird. <SEP> Steigt
<tb>  der <SEP> 1)rilcl;

   <SEP> des <SEP> Lecköls, <SEP> so <SEP> wird <SEP> der <SEP> Differen  tialkolben <SEP> nach <SEP> links <SEP> mit <SEP> Bezug <SEP> zu <SEP> <B>Fig.</B> <SEP> 1
<tb>  verschoben, <SEP> und <SEP> es <SEP> kann <SEP> dann <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> des
<tb>  Öls <SEP> durch <SEP> eine <SEP> jetzt <SEP> frei <SEP> gegebene <SEP> Steueröff  nung <SEP> 48 <SEP> in <SEP> eine <SEP> zentrale <SEP> Ausbohrung <SEP> 42 <SEP> des
<tb>  Steuerkolbens <SEP> übertreten. <SEP> Von <SEP> hier <SEP> aus <SEP> ge  langt:

   <SEP> es <SEP> durch <SEP> eine <SEP> in <SEP> der <SEP> Büchse <SEP> 39 <SEP> ange  brachte <SEP> @luslassöffnuiig <SEP> 45 <SEP> in <SEP> einen <SEP> Abfluss  kanal <SEP> 46, <SEP> der <SEP> es <SEP> in <SEP> den <SEP> Ölraum <SEP> zurückfliessen
<tb>  lässt.
<tb>  Auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> wird <SEP> in <SEP> den <SEP> Kammern
<tb>  und <SEP> ')(;' <SEP> ein <SEP> bestimmter <SEP> (11(lruclc <SEP> aufrecht
<tb>  erbalten <SEP> und <SEP> ein <SEP> luftdichter <SEP> Flüssigkeitsab  t) <SEP> erzielt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> keinerlei <SEP> Luft <SEP> von       
EMI0004.0001     
  
    ;:

  assen <SEP> her <SEP> in <SEP> den <SEP> Arbeitsrauer <SEP> ' <SEP> - <SEP> Getriebes
<tb>  gelangen <SEP> kann. <SEP> _
<tb>  Die <SEP> Höhe <SEP> des <SEP> Druckes <SEP> kann <SEP> hierbei <SEP> durch
<tb>  3nderung <SEP> der <SEP> Spannung <SEP> der <SEP> Feder <SEP> 40 <SEP> mit-            tels    einer Stellschraube 49 geregelt werden.  Der in den beiden Kammern erzeugte       Druck    wird gleichzeitig dazu ausgenutzt, um  die     Flügelkolben    7 aussen abdichtend all die  Innenwand des Umlaufgehäuses     anzulegen     und zwar auch dann, wenn die     Flügelkolben     nicht ganz genau     eingepasst    sind.

   Es ist  dadurch möglich, einfach zu bearbeitende  Ringansätze 17 an den Deckeln 13 zur Steue  rung der Flügelkolben zu benutzen.  



  Der auf der rechten Seite der     Kolben-          trommel    angeordnete Sammelraum<B>36'</B> steht  noch durch einen Kanal 44 mit einer Ring  nut 54 in Verbindung, wodurch der Zapfen  8, um den sich die Kolbentrommel dreht,  Druckschmierung erhält. Der     Olring    in der  Ringnut dient hierbei gleichzeitig dazu. auch  hier ein Ansaugen von Luft zu verhindern.  



  Das Schmieröl     kann    sich hierbei in einer  am Ende des Zapfens 8 vorgesehenen Kam  mer 43     sammeln,    den es zum Teil anfüllt, bis  es beim Beispiel nach     Fig.    1 durch die zen  trale Bohrung 42 abfliessen kann. Da sich im  Betriebe die Aussenstirnwand der Kammer  43 dreht, so wird das<B>01</B> mitgenommen und  bildet infolge der Fliehkraft einen     Olring,     der ebenfalls ein Ansaugen von Luft zwi  schen Zapfen 8 und     Kolbentrommel        hindurch     verhindert.  



  In     Fig.    4 ist eine Ausführungsform der       Drellkolbenmaschine    gezeigt, bei der die  Kolbentrommel 5 in     Kegelrollenlagern        50    ge  lagert ist, deren Innenringe 51 gegen die     Ab-          stützscheiben    21 angelegt  -erden. Der nötige       Anpressdruck    wird durch einen     Schraub-          deckel        5\3    erzielt.

   Da die     Kegelrollenlager    er  liebliche     Achsialbeanspruchungen        aufnehmen     können, so kann auch in den     Sammelkain-          niern    für das     Leeköl        jede,-    gewünschte     Clier-          druch    eingestellt werden, ohne dass     dadurch     die Reibung merklich erhöht     wird.     



  Bei dieser     Ausfüliruilgsforni    stellt     z -eck-          11iet1Jig    die Kammer<B>36</B>     durch        den    Kanal 37       lllimittelbar    mit der     Kaninier    43 in Verltin-  
EMI0004.0045     
  
    dung, <SEP> und <SEP> es <SEP> wird <SEP> rl@I._ <SEP> rl..""t_ <SEP> ham  mern <SEP> itig <SEP> durch <SEP> das <SEP> in <SEP> die <SEP> ssollrullg
<tb>  38 <SEP> eingebaute <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Druck <SEP> der <SEP> Feder <SEP> 41)
<tb>  steilende. <SEP> Rückschlagveiltil <SEP> 53. <SEP> das <SEP> die <SEP> (lft#-            nung    42 abschliesst, geregelt.     1:

  s    stehen     daher     auch hier     s;iinthche        Lecl-:stellen    unter     Fli@s-          sigkeitsabschluss.        i)as        llückschlagventil     öffnet heim     T"bersclit'eiten    des     eiu-'estellten          Höchstdreckes    und lässt (las     Leeköl        (litrcli        den     Kanal 46     abfliessen.        Dieser        Nalial    ist so all  geordnei, dass er (las     ()

  1        zwecks        Scliniie    rang  dem     einem        Kegelrollenlager        50    zuführt.  



  1)1e gemäss vorliegender Erfindung     ausge-          bildete        Drehkolbenmaschine    ermöglicht die       Anwendung    weit höherer     Treibinitteldrücke     als bisher bei solchen     IMaschinen        niöglicli           -ar,    gestattet ausserdem bei einfacher Her  stellung ihre Abmessungen     kleiner    zu     halten.          ,

  @uläe        rdein    sind die     Leckverlnste    erheblich       geringer    und     wird    der     I.iift:    jeder Zutritt     zum          Arbeitsraum        versperrt.        badurcli    wird auch  der     Wirkungsgrad        der        -'Maschine    eile     sehr          giinstiger.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> EMI0004.0095 Drellkolbeilinascliine <SEP> finit <SEP> Fliig'ell;olbeii, <tb> insbesondere <SEP> für <SEP> Flüssigheitsg'etriebe, <SEP> 1(e1 <SEP> (1,#r <tb> die <SEP> um <SEP> einen <SEP> z"ntralen <SEP> Zapfeil <SEP> ;ich <SEP> drehende <tb> Kolbentrommel <SEP> von <SEP> einem <SEP> den <SEP> Arbeilsrauin <tb> der <SEP> Maschine <SEP> aussen <SEP> begi'enzeild('il. <SEP> ilillliltih beweglichen, <SEP> voll <SEP> der <SEP> strömenden <SEP> Flüssi.'keit <tb> mitgenommenen, <SEP> im <SEP> Luftrauia <SEP> laufendeli <SEP> Ge häuse <SEP> umschlosseil <SEP> wird, <SEP> dadurch <SEP> gekene zeichnet, <SEP> dass <SEP> am <SEP> Stirnende <SEP> des <SEP> ze <SEP> nti';
    ilen <tb> Zapfens <SEP> eine <SEP> Kammer <SEP> e11(1 <SEP> z <SEP> iseli(-n <SEP> tiill-' scheiben <SEP> einerseits, <SEP> -elche <SEP> die <SEP> Seitendeckel <tb> des <SEP> U <SEP> nilaufgehüuses <SEP> an <SEP> deren <SEP> Nabe <SEP> g <SEP> e@<B>-</B> <SEP> '(11 <tb> seitliches <SEP> Ausweichen <SEP> abstütz,-ii, <SEP> und <SEP> 1'1n.. <tb> laufgehäuse <SEP> und <SEP> holll(@iitroliiin(@l <tb> haminern <SEP> und <SEP> ferner <SEP> eine <SEP> diesen <SEP> Kawin(.1'u <tb> lind <SEP> der <SEP> er:Stgeilannten <SEP> Kanlinel' <SEP> f@eilielll@@lt(1# <tb> in <SEP> der <SEP> 1)reliaclise <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> 711(l;
    , <SEP> _i1).. <tb> lauföffilung <SEP> für <SEP> das <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Arlwita < (imi <tb> der <SEP> lla@chinc <SEP> ausleckende <SEP> Leeköl <SEP> vor(@'(.(au.n <tb> sind. <SEP> um <SEP> durch <SEP> das <SEP> i11 <SEP> dies(.n <SEP> Iiallilu(#rn <SEP> ::ich <tb> ailsanlillelnde <SEP> Leeköl <SEP> ('111e11 <SEP> tt <SEP> ll'kalll@#I@ <SEP> Sehlttl <tb> g'e@@'en <SEP> das <SEP> Alisailgeil <SEP> voll <SEP> Luft <SEP> z@sieh(n <SEP> C(, häuse <SEP> e11(1 <SEP> Trommel <SEP> zli <SEP> hll(1(@il.
    T31 TERANSI'RüCHE 1. Drehkolbenmasehine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beider seits der Kolbentrommel liegenden Kam mern für das Leeköl durch Querschlitze in der Kolbentrommel miteinander in Verbin dung stehen.
    ?. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Z nteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abfluss des Lecköls aus den beiderseits der Kolbentrommel liegen den Kammern -Über _ein Druckre gelventil führt, während das Lecköl aus der am Stirnende des zentralen Zapfens angeord neten Ölkammer durch eine in der Dreh achse liegende Auslauföffnung frei aus treten kann.
    3. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Abfluss des Lecköls aus den beiderseits der Kolbentrommel liegen den Ölkammern und der am Stirnende des zentralen Zapfens angeordneten Ölkammer durch ein in den Abflussweg eingeschal tetes gemeinsames Druckregelventil ge steuert wird.
    4. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass Lecköl aus einer der seitlich von der Kolbentrommel angeordneten Kammern durch eine Bohrung zu einer den zentralen Zapfen umschliessenden Ringnut gelangen kann, wobei der in letz terer gebildete glring eine Abdichtung des Zapfens gegenüber dem ihn umschliessen den Teil bewirkt.
CH183020D 1934-07-23 1935-07-15 Drehkolbenmaschine, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe. CH183020A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3136260A (en) * 1960-03-07 1964-06-09 Eickmann Karl Control shaft mounting for fluid handling device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3136260A (en) * 1960-03-07 1964-06-09 Eickmann Karl Control shaft mounting for fluid handling device

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