CH183053A - Elektronenröhre zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz. - Google Patents

Elektronenröhre zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz.

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CH183053A
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Aktiengesellsch Electricitaets
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Ver Gluehlampen & Elec Ag
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Description


  Elektronenröhre zur Erzeugung einer     Sehwebungsfrequenz.       Gegenstand der Erfindung ist eine Elek  tronenröhre zur Erzeugung einer     Schwebungs-          frequenz.     



  Es ist bekannt, in einem Empfängerapparat  Schwingungen einer bestimmten Frequenz her  zustellen und diese in derselben Röhre, in  welcher diese Schwingungen erzeugt werden,  den empfangenen Schwingungen zu überlagern.  Zu diesem Zwecke werden bekanntlich     soge-          nannte        Fünfgitterröhren    verwendet, deren Kon  struktion und Schaltung nachfolgend beschrie  ben werden soll. Diese bekannten Fünfgitter  röhren enthalten eine elektronenemittierende  Kathode, welche zweckmässig indirekt erhitzt  wird. Das der Kathode zunächst gelegene  erste Gitter, sowie das zweite Gitter dienen  als     Oszillatorelektrodeci    und erzeugen in be  kannter Weise Schwingungen einer bestimm  ten Frequenz.

   Das zweite Gitter kann als  Anode des     Oszillatorsystems    betrachtet wer  den und braucht deshalb nur aus wenigen  Drähten zu bestehen. Es ist sogar üblich,    dieses Gitter einfach aus zwei Stäben zu bil  den. Es wird daher allgemein als Stab be  zeichnet.  



  Der Stab erhält in den üblichen Schaltungen  ein positives Potential in der Grössenordnung  von etwa 70-150 Volt. Das dritte Gitter  dient dazu, die weiteren Teile des     Elektroden-          systemes    vor Einwirkungen des wechselnden       Stabpotentiales    zu schützen und erhält aus  diesem Grunde ein konstantes positives Poten  tial von derselben Grössenordnung wie der  Stab. Das nunmehr folgende vierte Gitter  erhält die von der Antenne empfangene Fre  quenz, die sogenannte Signalfrequenz. Das  fünfte Gitter dient dazu, dieses Steuergitter  vor den Rückwirkungen des     Anodenpotentiales     zu schützen und erhält dasselbe Potential,  wie das dritte Gitter.

   Zweckmässig werden  das dritte Gitter und das fünfte Gitter inner  halb der Röhre miteinander leitend verbun  den. Nunmehr folgt die Anode der Röhre,  welche ein Potential erhält, das etwa 50 bis      150 Volt höher liegt, als das Potential des  Stabes, sowie der beiden Schirmgitter.  



  In dieser Röhre liegen sozusagen zwei  Systeme vor, welche durch den Elektronen  strom gekoppelt sind. Das erste System ist  der aus der Kathode, dem ersten Gitter und  dem Stab als Anode bestehende     Oszillator-          teil,    das zweite System ist der Verstärkerteil.  Als Kathode dieses Verstärkerteils kann die  Elektronenstauung vor dem vierten Gitter  betrachtet werden, welche als virtuelle Ka  thode bezeichnet werden kann.  



  Es ist ebenfalls bekannt, bei den oben  beschriebenen     Fünfgitterröhren    zwischen dem  fünften Gitter und der. eigentlichen Anode  noch ein sechstes     Critter    einzubauen, welches  als Fanggitter für eventuell auftretende Se  kundärelektronen zu dienen hat und aus die  sem Grunde mit der geheizten Kathode der  Röhre verbunden wird.  



  Diese     Sechsgitterröhre    hat den beschrie  benen     Fünfgitterröhren    gegenüber den Vor  zug, dass ihr Durchgriff geringer und der  innere Widerstand und dadurch gleichzeitig  auch die für die     Überlagerungsschaltungen     kennzeichnende sogenannte     Transponierungs          verstärkung    grösser wird. Sie hat aber den  Nachteil, dass der Elektronenstrom durch das  negativ geladene sechste Gitter verringert  wird, so dass infolgedessen, um den nötigen  Entladungsstrom zu erhalten, das vierte Gitter  verhältnismässig weitmaschig gemacht werden  muss. Dies bedeutet eine Verringerung der  Steilheit und auch eventuell des innern Wider  standes.  



  Gegenstand der -vorliegenden Erfindung  ist eine Elektronenröhre, welche die Vorteile  der oben beschriebenen     Sechsgitterröhrenschal-          tung    beibehält, dabei aber einen erhöhten  Entladungsstrom hervorruft, dessen Herab  setzung auf den gewünschten Wert durch       Engermachen    der Maschenweite des vierten  Gitters erreicht werden kann, wodurch die  Steilheit und der innere Widerstand der Röhre  erhöht werden. Die Erfindung besteht darin,  dass das von der Kathode gerechnete sechste  Gitter mit dem fünften und dem dritten Gitter  in der Röhre leitend verbunden ist.

      Der Durchgriff der Röhre wird bei An  bringung des positiven Potentiales an das  sechste Gitter genau so verkleinert, wie wenn  dieses Gitter negativ geladen wäre, aber der  Elektronenstrom ist durch die Hilfsanoden  wirkung des sechsten Gitters vergrössert und  nicht durch ein negativ geladenes Gitter ge  bremst.  



  Die erfindungsgemässe Röhre     ermöglicht     es, die Maschenweite und damit den Durch  griff der Röhre weiter zu verringern. Die  Verringerung der Maschenweite des vierten,  sogenannten Steuergitters gibt auch die Mög  lichkeit der Erhöhung der Steilheit, so dass  die Wirksamkeit diejenige der Hochfrequenz  penthoden erreicht, was weder bei den be  kannten Fünfgitter- noch bei den bekannten       Sechsgitterröhren    der Fall war.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungs  gemässen Elektronenröhre sind in beiliegender  Zeichnung veranschaulicht.  



       Fig.    1 veranschaulicht das erste und       Fig.    2 und 3 das zweite Beispiel, wobei     Fig.    3  ein Schnitt nach der Linie     x-x    in     Fig.    2 ist.  



  In     Fig.    1 ist 1 die Röhre, 2 ist die indirekt  geheizte Kathode, welche durch den Wider  stand 21 geerdet ist. Dieser Widerstand dient  in bekannter Weise zur Erzeugung einer Gitter  vorspannung. 3 ist die Anode der Röhre. 4  ist das     Oszillatorsteuergitter    und 5 der soge  nannte Stab. In diesem Teile der Röhre wer  den durch Rückkopplung auf den Schwingungs  kreis 13 Schwingungen erzeugt. Die Gitter 6,  8 und 9 erhalten ein konstantes positives  Potential von 19 aus, während das positive  Potential des Stabes 5 vom Punkt 18 abge  nommen wird. Die Signalfrequenz wird vom       Schwingungskreis    10 dem zweiten Steuer  gitter 7 übermittelt. In diesem Teil der Röhre  erfolgt die Überlagerung der beiden Frequen  zen.

   Die erzeugte     Schwebungsfrequenz    wird  im Anodenkreis dem     Zwiscbenfrequenztrans-          formator    11, 12 zugeführt.  



  Wenn das Gitter 9 auf diese Weise inner  halb der Röhre mit den übrigen Elektroden  von konstantem, positivem Potential verbun  den ist, bringt eine solche Verbindung den  Vorteil mit sich,  dass eine Stromzuführung      wegbleiben und die Röhre eventuell auch in  für     Pünfgitterröhren    eingerichteten Apparaten  Verwendung finden kann.  



  Die     (Titterdrähte    der Gitter 8 und 9 kön  nen zweckmässig derart angebracht werden,       dali    sie einander in der Richtung der Elek  tronen decken, wodurch der von den Gittern       aufgenommene    Strom wesentlich verringert  wird. Sie können auch derartig ausgebildet  werden, dass sie nicht aus wesentlich ein  dimensionalen Drahtwindungen bestehen, son  dern zum Beispiel aus konzentrischen Kreis  ringscheiben     (Fig.    2 und 3), welche ein kon  zentrisches Loch besitzen.

   Ein solches Gitter  ersetzt beide mit 8 und 9 bezeichnete Gitter,  da in diesem Falle die Deckung vollkommen  ist, wodurch die Verringerung des Gitter  stromes ebenso erreicht wird, ohne diejenigen  Vorteile zu verlieren, welche durch     Anbrin-          gung    der erfindungsgemässen, hintereinander  liegenden beiden Gitter 8 und 9 erzielt wer  den. Gitter 8 ist die Innenkante der Scheibe,  während Gitter 9 die Aussenkante derselben    Scheibe ist. Auf diese Weise ersetzt die  Scheibe beide Gitter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sechsgitterelektronenröhre zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz, bei welcher das von der Kathode aus gerechnet erste, zweite und vierte Gitter gesonderte Ausführungen aus der Röhre besitzen, dadurch gekenDzeich- net, dass das dritte, fünfte und sechste Gitter miteinander in der Röhre verbunden sind. UNTERANSPRUCH: Sechsgitterelektronenröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Anode aus gerechnet erste und zweite Gitter von den Innen- und Aussenkanten der gleichen Kreisringscheiben gebildet werden.
CH183053D 1934-05-15 1935-04-23 Elektronenröhre zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz. CH183053A (de)

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