CH183061A - Elektrische Lampe. - Google Patents

Elektrische Lampe.

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CH183061A
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  Elektrische Lampe.    Die Lumineszenz der Gase und Dämpfe  wird bereits in den verschiedenartigsten  Lampen zur Erzeugung von Licht oder ultra  violetter Strahlung     ausgenützt,    indem mit  tels Elektroden oder durch     Induktion    elek  trische Felder und durch diese Strömungen  von Elektronen und Ionen erzeugt werden,  deren     Leistung,    wenigstens grösstenteils, am       Orte    des Feldes selbst teils in Wärme und  teils in Strahlung umgewandelt wird.  



  Gegenstand dieser Erfindung ist hin  gegen eine Lichtquelle, in der die elektrische  Energie in     kinetische    Energie von Elek  tronen umgewandelt wird. Die Geschwindig  keit dieser Elektronen entspricht der Be  triebsspannung .der Lampe, die zweckmässig  in den Grenzen 50 bis 300 Volt gewählt wird.  Diese Elektronen treten in Strahlen in     einen          Leuchtraum    ein, der Gase oder Dämpfe oder  eine Mischung von solchen enthält. Die ge  samte     Intensität    dieser Elektronenstrahlen,  das     heisst    die Elektronenzahl je     Zeiteinheit,          entspricht    dem Hauptstrom der Lampe.

   Im    Betriebszustand sind die Gase und Dämpfe  im Leuchtraum ionisiert und bilden ein  "Plasma", das heisst ein elektrisch neutrales,  im wesentlichen     feldfreies    Medium. Das  Plasma enthält positive Ionen und Elektronen  in fast genau gleichen Konzentrationen. Die  Elektronen im Plasma, -die     unter    den meist  in Frage kommenden Betriebsverhältnissen  mittlere Energien von einigen Volt besitzen,  sollen im folgenden     Plasmaelektronen    ge  nannt werden, zur Unterscheidung von den  Strahl- oder Primärelektronen, die, wie ge  sagt,     zweckmässigerweise    Anfangsenergien  von 50 bis 300 Volt besitzen.  



  Wenn die Intensität der Primärelektro  nenstrahlen und der Druck im Leuchtraum  in bezug auf die     Leuchtraumabm.essungen     zweckmässig bemessen werden, kann eine  hohe Leuchtökonomie erzielt werden, und  zwar durch Übertragung der kinetischen  Energie der     Primärelektronen    auf die  Plasmaelektronen     mittels    der elektrostati  schen     Kräfte    zwischen diesen     Ladungsträgern              und    durch Verwertung dieser Energie bei  Zusammenstössen der Plasmaelektronen mit  Gasmolekülen, die dadurch zur Strahlung  angeregt werden.

   Es hat sich gezeigt, dass  dieser Vorgang einen besseren Nutzeffekt  hat, als die     unmittelbare    Verwertung der  Primärenergie durch Zusammenstösse mit  Molekülen. Der Vorgang mit besserem Nutz  effekt wiegt vor bei angemessener Wahl des  Druckes, -falls die Konzentration der Plasma  elektronen hoch genug ist, was durch An  wendung genügend hoher     Primärintensitäten     erzielt werden kann. Bei zu niedrigem Druck  prallen die Primärelektronen an die Wände,  ohne ihre Energie im Leuchtraum abgegeben  zu haben. Bei zu hohem Drück verlieren  die Primärelektronen ihre Energie hauptsäch  lich durch Zusammenstösse mit Molekülen  und der Nutzeffekt nimmt wieder ab.  



  Als Beispiel für die Wirkung verschie  dener Drucke und Stromstärken sei erwähnt,  dass in einer Lampe gemäss der Erfindung,  die mit Neon gefüllt war, bei einer Betriebs  spannung von 70 Volt folgendes beobachtet  wurde: Bei 0,4 mm Gasdruck und 0,6     Amp.     erreichte die Lichtausbeute 10 Lumen     fss%        att.     Bei 0,3 mm Druck und 0,24     Amp.    war die       Lichtausbeute    nur 5 Lumen     ;@Watt,    bei 0,6 mm  Druck und 1,2     Amp.    7     Lumen,#Watt.     



  Obwohl der optimale Druck von der Art  des Füllgases oder .der     Gasmischung    abhängt,  kann als allgemeine Regel     angegeben    wer  den, dass der Druck am besten so ,gewählt  wird, dass der Abstand der     Elektronenstrah-          lenquelle    von der gegenüberliegenden Gefäss  wand     etwa    das 5- bis 50fache .der mittleren  freien Weglänge der Primärelektronen be  trägt.

   Diese Regel ergibt für die Edelgase  Helium und Neon, bei Gefässabmessungen  ähnlich denjenigen der üblichen Glühlampen,  Drucke von der Grössenordnung von einigen       Zehntelmillimeter    Quecksilbersäule, für Ar  gon und Metalle der zweiten Spalte des perio  disches Systems Drucke von der Grössen  ordnung von einigen     Hundertstelmillimeter,     schliesslich für die     Alkalimetalle    Drucke von  der Grössenordnung einiger     Tausendstelmilli-          meter    Quecksilbersäule.

      Die Zeichnung betrifft mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der neuen Lichtquelle.     Fig.    1  zeigt ein schematisches Bild eines ersten Bei  spiels. 1 ist das Gefäss, das den Leuchtraum  enthält und mit für die gewünschte Strah  lung durchlässigen Wänden versehen ist. In  dem dargestellten Beispiel ist das Gefäss  birnenförmig und enthält ' in der Nähe des  Halsansatzes die     Elektronenstrahlenquelle    2,  deren Beschreibung später gegeben wird.  Diese Quelle emittiert Elektronenstrahlen  hoher Intensität, die in einem beispielsweise  parallelen Bündel in der Richtung der Lam  penachse austreten, aber bald nach Austritt  diffundieren, sich vermischen und den gan  zen Leuchtraum mit einem leuchtenden  Plasma erfüllen.  



  Die Anfangsgeschwindigkeit der Elek  tronenstrahlen beträgt     zweckmässigerweise,     wie schon erwähnt,     .50    bis 300 Volt, ihre  Gesamtstromstärke ist in der     Regel    von der  Grössenordnung von mehreren Hundert     Milli-          ampere    bis zu mehreren Ampere. Die     Elek-          tronenstrahlenquelle    wird man so zu bauen  suchen, dass die Elektronenstrahlen in mög  lichst     ökönomischer    Weise, das heisst     unter     Verbrauch einer möglichst geringen Hilfs  leistung erzeugt und in den mit hochkonzen  trierten Plasma erfüllten Leuchtraum ent  sendet werden.  



  Die verwendete     Elektronenstrahlenquelle     umfasst eine Quelle langsamer Elektronen,  die vom Leuchtraum durch ein Organ ge  trennt ist, das ein oder mehrere     Durchtritts-          öffnungen    von derart beschränkten Abmes  sungen aufweist, dass die Elektronenstrahlen  den Strom durch ihre eigene negative     Raum-          und    die von ihnen erzeugten Wandladungen  begrenzen, so dass trotz der hohen Ionisation  im Leuchtraum keine     selbsttätige    Gasent  ladung entsteht.  



  Eine     Elektronenstrahlenquelle    für eine  Lampe gemäss der Erfindung zeigen bei  spielsweise die     Fig.    2 und 3. Diese Vor  richtung enthält eine grosse Anzahl kleiner  Elektronengewehre, wie man sie nennen  kann, deren jedes infolge der Begrenzung der      Stromstärke durch Raum- und Wandladun  <U>gen</U> eine positive Charakteristik besitzt. In  folgedessen können sie stabil in Parallel  schaltung arbeiten und die vielen schwachen  Elektronenstrahlen bilden zusammen ein Bün  del, das den vorgesehenen, relativ sehr star  ken Strom führt. Im dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist die     Elektronenstrahlenquelle     aus leitenden und isolierenden Scheiben auf  gebaut, die     zusammengeschichtet    und zu  einem festen Körper vereinigt sind.

   Die Ka  thode 3 ist eine metallische, zum Beispiel  aus Nickel bestehende Scheibe, die mit einer  grossen Anzahl von konkaven     Vertiefungen    4  versehen ist, die nach irgendeinem regel  mässigen Muster verteilt sind. Diese Vertie  fungen bilden die Kathoden der Elektronen  gewehre. Diese sind mit Stoffen kleiner       Elektronenaustrittsarbeit,    zum Beispiel Ba  riumogyd überzogen. Der Kathodenkörper  3 wird indirekt beheizt von .dem Heizkörper  5, einer Wendel, zum Beispiel aus Wolfram  draht, die in eine spiralförmige Rille, zwi  schen den feuerfesten keramischen     Isolier-          scheiben    6 und 7     eingebettet    ist.  



  Über der Kathode liegen die     Scheiben    8,  9 und 10, die alle drei übereinstimmende       Durchbrechungen    aufweisen, die, zusammen  mit den Vertiefungen der Kathodenober  fläche, die kleinen, genau eingestellten Elek  tronengewehre bilden . Die Scheiben 8 und  10 bestehen aus isolierendem     Material,    wäh  renddie Scheibe 9, die als Beschleunigungs  elektrode     wirkt,    aus einem leitenden     Material     besteht. Die     ,Scheibe    10, welche die Ent  stehung einer selbständigen Entladung ver  hindert, wird im folgenden     Plasmafilter    .ge  nannt.

   Die ganze     Elektronenstrahlenquelle     ist, zwecks Verringerung der Wärmeverluste;  in einem Gehäuse 11 aus einem kerami  schen Isolierstoff untergebracht.. Dieses ist  mit einer .leitenden Schelle 12, der Anode       ausgestattet.    Durch diese Elektrode kehrt der  Strom, der in der Form von primären Elek  tronenstrahlen in den     Leuchtraum        einge-          treten    ist, in den äussern Stromkreis zurück.       Der        rockkehrende    Strom wird fast aus  schliesslich durch langsame Plasmaelektronen    getragen.

   Wenn die Anode .eine ausreichend  grosse Oberfläche besitzt, so entsteht an ihr  kein Anodenfall, oder sogar ein negativer  Anodenfall, und der Verlust wird     vernach-          lä,ssigbar    klein.  



       Fig.    3 ist eine Ansicht der Quelle von der  Plasmaseite und zeigt die Mündungen 13 der  Elektronengewehre;       Fig.    4 ist ein Schnitt durch eines der  Elektronengewehre, an dem der Arbeitsvor  gang erklärt werden kann. Hier stellt 14  die Kathode dar. Die konkave, mit einer  aktiven Substanz, zum Beispiel mit     Erd-          alkalimetallogyden    versehene Oberfläche der  in der     Platte    14 angebrachten Vertiefung  emittiert Elektronen, die senkrecht zur Ober  fläche abfliegen. Es wird hierdurch ver  mieden, dass sie die     Beschleunigungselektrode     15 berühren.

   Eine zweite     wichtige    Wirkung  der Wölbung ist die Vergrösserung der Raum  ladung vor der Kathode, wodurch die Be  schränkung des     Stromes    begünstigt     wird.     Nach dem     Durchtritt    durch die Beschleu  nigungselektrode 15 fliegen die Elektronen  durch das Plasmafilter 16 in den     Ifeucht-          raum.     



  Wird die Beschleunigungselektrode mit  der Anode direkt     verbunden,    so erhalten die  Elektronen ihre volle Geschwindigkeit zwi  schen Kathode und Beschleunigungselektrode.  Wenn jedoch die Beschleunigungselektrode  auf ein niedrigeres Potential gelegt wird,  zum Beispiel dadurch, dass sie mit der Anode  durch einen grossen Widerstand verbunden  wird, oder an einen     Spannungsteiler    gelegt  wird, - so erfahren die Elektronen zwischen  dem Raum 17 und dem Plasma noch eine  weitere Beschleunigung bis sie die Mündung  mit voller     Geschwindigkeit    erreichen.  



  Das aus Isolierstoff angefertigte Plasma  filter 16 hat die     wichtige    Aufgabe, das hoch  ionisierte Plasma daran zu verhindern, in den  Beschleunigungsraum einzudringen, was zu  einem     ,Spannungszusammenbruch    und zu Bo  genbildung führen würde und die     Zerstörung     der Kathode oder auch der ganzen Quelle zur  Folge haben könnte. Diese     Wirkung        wird         durch das Filter in folgender Weise erzielt:  Die     Filterwände    fangen eine Anzahl von ge  streuten Elektronen auf und erhalten eine  negative Ladung.

   Hierdurch stossen sie die  weiteren Elektronen zurück, wodurch     cleg     Elektronenstrahl in die Mitte der Löcher kon  zentriert     wird    und hier eine negative Raum  ladung erzeugt. Durch das hierdurch er  zeugte Feld werden die von der Kathode  kommenden in das Plasma geschossenen  Elektronen zuletzt noch etwas beschleunigt,  die aus dem Plasma kommenden Elektronen  dagegen zurückgeworfen. Die     positiven     Ionen werden im Gegensatz - hierzu nach  innen gezogen, werden aber durch die starken  radialen Felder grösstenteils an die Wandung  geworfen, wo sie     neutralisiert    werden.

   In  folgedessen erreicht nur ein geringer Bruch  teil .derselben, der nicht ausreicht um die       negative        Raumladung    zu kompensieren und  die Kathode zu zerstören, den     Beschleuni-          gungsraum.    Der Name "Plasmafilter"     ent-          spricht    der     geschilderten,    in der Scheidung  von Ionen und Elektronen bestehenden Wir  kung     dieses    Organes.  



  Ein Elektronengewehr der beschriebenen  Art besitzt eine positive Charakteristik, die  nur von der Art und dem Druck des Gases  und von den     geometrischen    Abmessungen,  nicht aber von der Emissionsfähigkeit der  Kathode abhängt, sofern nur diese höher ist  als der     Strom,    der durch die Raum- und       Wandladungsbegrenzung    zugelassen wird.

   In  folgedessen kann die Leistung einer solchen  Quelle im voraus genau bestimmt werden und  sie bleibt konstant selbst bei einer eventuellen  Abnahme der Emissionsfähigkeit der Ka  thode bis auf das vorhin erwähnte Mindest  mass.     Elektronenstrahlenquellen    dieser Art  können     unmittelbar    von     Beleuchtungsnetzen     der üblichen     Spannungen        110    bis 250 Volt       betrieben    werden.  



  Es wurde ferner erkannt,     dass    bei ent  sprechender Bemessung des Plasmafilters, so  wohl die     Beschleunigungselektrode,    wie auch  die Wölbung der Kathodenoberfläche fort  gelassen werden können, wodurch eine be  deutende Vereinfachung der Elektronen-         strahlenquelle    erreicht wird.     Fig.    5 zeigt  einen     Schnitt    durch die vereinfachte     Elek-          tronenstrahlenquelle,    die nur eine ebene, vor  zugsweise mit     Erdalkaliogyden    überzogene  Kathode 18 und das Plasmafilter 19 enthält.

    In dieser Vorrichtung werden die Elektronen       zwischen    der Kathode     und    dem Plasma be  schleunigt. Die negativen Wand- und Raum  ladungen bringen eine positive     Charakteristik     zustande. Es entsteht kein Lichtbogen, der  unvermeidlich wäre, wenn man. eine     Ogyd-          kathode    unmittelbar in ein Plasma setzen  würde. Die     Elektronenstrahlenquelle    tritt  automatisch in     Tätigkeit,    sobald die Kathode  geheizt und die Spannung angelegt ist; es  ist keine besondere     Anlassvorrichtung    erfor  derlich.  



  Bei richtiger Bemessung der Plasmafilter  können die Elektronen- und Leistungsver  luste im Filter auf wenige Prozente des gan  zen Stromes,     bezw.    der gesamten     Leistung     begrenzt werden. : Diese Verluste werden  zum grossen Teil durch die Zahl der Ionen       bestimmt,    die innerhalb des     Filters    durch den  Primärstrahl gebildet werden, da ein jedes  erzeugtes     positives    Ion ein Elektron an die  Wand zieht. Diese Verluste werden durch  den Umstand verringert, dass die Filterlöcher  durch     die    heisse Kathode beheizt werden,  wodurch     da,s    Gas in diesen verdünnt und die  freie Weglänge vergrössert     wird.     



  Die Charakteristik der     Elektronenstrah-          lenquelle    hängt sehr stark von der Tiefe und  den     Querabmessungen    der     öffnungen    ab. Den  grössten Einfluss haben hierbei die Querab  messungen; im Falle runder Löcher der  Durchmesser, bei länglichen Schlitzen die  Schlitzbreite.

   Dies soll zum     Beinspiel    für  runde Löcher anhand folgenden Beispiels er  läutert werden: Bei einer     .Spannung    von  100 Volt, Füllgas Neon,     Druck    0,25 mm  Quecksilbersäule soll die Strahlenintensität  je Loch 40     mA        betragen.    Hierzu sind bei  verschiedenen Lochdurchmessern folgende  Tiefen erforderlich:     o    0,89 mm - Tiefe  1,3 mm;

       o    0,93 mm - Tiefe     1;8        mm.;          a    0,97 mm - Tiefe 2,5 mm.     In    diesem  Fall     bedingt    also eine     .Änderung    des Loch-           durehmessers    von nur 4 % eine Änderung der  Tiefe von 40 % zu ihrer Kompensation.  



  Die     Bedeutung    der Tiefe zeigt folgendes  Beispiel: Bei 100 Volt Spannung, Füllgas  Neon, Druck 0,25 mm     Quecksilbersäule    fliesst  durch ein rundes Loch von 0;93 mm Durch  messer und einer Tiefe von 1,8 mm ein Elek  tronenstrom von 40 mA, dagegen fliessen bei  einer Tiefe von 2,3 mm unter denselben  Verhältnissen nur 15     mA    hindurch.  



        via    aus diesen Beispielen hervorgeht,  können durch Variation der Durchmesser und  der Lochtiefen Strahlenquellen für jede ge  wünschte     Spannung    und jede Stromstärke       i   <B>,</B>     ino,        e,        -eben        werden.        Da        ausserdem        die        Zahl     der Löcher beliebig gewählt werden kann,  so folgt hieraus, dass die gleiche Charak  teristik in unendlich vielfacher Weise ver  wirklicht werden kann.

   Die Versuche haben  erwiesen,     da.ss    meist kleine     Lochdurchmesser     am zweckmässigsten sind, da solche die klein  sten Tiefen und die kleinsten Verluste er  geben.  



  Die Elektronen, die von der Elektronen  strahlenquelle ausgesandt werden, können  auch einem Plasma     entnommen    werden. Die  ses Plasma kann durch eine Hilfsentladung,  zum Beispiel durch einen Bogen erzeugt  werden.     Fig.    6 ist ein Schnitt durch eine  solche     Elektronenstrahlenquelle,    für Gleich  strom. Diese enthält eine indirekt     beheizte     Kathode 20 mit kleiner Austrittsarbeit, bei  spielsweise eine Nickel- oder Wolfram  kathode, die mit einem Gemisch der     Erd-          alka.lioxyde    mit schwerschmelzbaren Me  tallen oder Metalloxyden überzogen ist, wie  vielfach in     Bogenentladungsröhren    und  Gleichrichtern verwendet.

   Die Hülse 21 ist  die Anode des Hilfsbogens. Sowohl Kathode  wie Anode sind von dem, vorzugsweise aus  keramischem Isolierstoff bestehenden Ge  häuse 22 umschlossen. Die eine Seite dieses  Gehäuses bildet das Plasmafilter 23. Die  Schelle 2.4 an der     Aussenseite    des Gehäuses  bildet die Anode, wie in den vorhergehenden       Beispielen.     



       Der    Hilfsbogen, der mit Niederspannung,  (10 bis 25 Volt) betrieben wird, füllt das    ganze Innere des     Gehäuses    mit seinem  Plasma an. Sobald die     beschleunigende     Spannung an die Anode 9,4 angelegt     wird,     treten Elektronenstrahlen aus den Löchern  aus. Die Charakteristik des Filters unter  scheidet sich nur wenig von dem Fall in dem  es auf einer ebenen Kathode     aufliegt.     



  Es zeigt sich, dass es möglich ist, fast  den ganzen Bogenstrom in Form von Elek  tronenstrahlen durch die Löcher des Plasma  filters zu ziehen. Es ist sogar möglich, nach  her die Hilfsanode auszuschalten. Nun     fliesst     der ganze Strom von der Kathode aus durch  das Plasmafilter, wobei die Entladung im  Innern des Gehäuses dem     kathodischen     Glimmlicht in     Bogenentladungen    entspricht.  Der Strom     wird    fortgesetzt in Form von  Elektronenstrahlen, die durch die Filter  löcher in das Plasma des     Leuchtraumes     schiessen und kehrt in Form von langsamen  Plasmaelektronen durch die Anode 24 in den       äussern    Stromkreis zurück.

      Es ist aber auch möglich, diese Erschei  nung nicht durch einen Bogen, sondern durch  eine     Glimmentladung    anzulassen. Zu     diesem     Zweck wird die Hilfsanode mit dem posi  tiven Netzpol durch einen Widerstand ver  bunden, der zu gross ist, um einen Bogen ent  stehen zu lassen. Die Lampe zündet aber,  insbesondere bei höheren Spannungen, bei  spielsweise über 100 Volt, auch ohne beson  dere Zündvorrichtungen, sofort beim Anlegen  der     Spannung    an die äussere Anode.  



  In einer     weiter        entwickelten        Form    dieser  Ausführung kann bei Benutzung einer be  sonderen Kathodentype auf eine gesonderte  Heizung der Kathode verzichtet werden. Es  ist bekannt, dass an gewissen Kathoden  materialien, die als .gemeinsame Kennzeichen  schlechte Wärmeleitfähigkeit mit guter       Elektronenemission    verbunden aufweisen,  beispielsweise an Mischungen von 1     rdalka.Ii-          oxyden    mit schwerschmelzbaren Metall  oxyden oder an     Sinterprodukten    der     Erd-          alkalioxyde    mit Kieselsäure,

   im kalten Zu  stande Bogen gezündet werden     können.        Fig.    7  zeigt eine     .Elektronenstraklenquelle,        die        mit         einer Kathode 25 der     beschriebenen    Art aus  gerüstet ist. Ein schwaches Glimmlicht     wird     eingeleitet mit Hilfe der Hilfselektrode 26,  die über den grossen Widerstand 27 mit dem       positiven    Netzpol verbunden ist. 29 ist die  Anode. Die Elektronenstrahlen schiessen  augenblicklich aus den Löchern des     Filters     2-8     und    .der Strom steigt sofort bis .auf seinen  Endwert.

   Der     .Strom    darf für Lampen die  ser Art nicht weniger als ein     gewisses    Mini  mum von der Grössenordnung von 1     Amp.     betragen, wenn sich der Kathodenfleck von  selber erhalten soll. Auch in diesem Fall ist  die Charakteristik fast genau die gleiche, wie  in den vorhergehenden Anordnungen, nur  müssen einige Volt auf .die     Spannung    auf  geschlagen werden, die den Kathodenfall dar  stellen und zur Kathodenheizung dienen.  



       Elektronenstrahlenquellen    mit     Plasma-          Elektronenquellen    haben den grossen     Vorteil,     dass Filter jeder Form benutzt werden kön  nen, da das Plasma sich jeder     Form    an  schmiegt. So können zum Beispiel, wie in       Fig.    8 ,gezeigt wird, auch konvergente Strah  lenbündel erzeugt werden. Hier ist das  Plasmafilter 30 als     Kugelkalotte    geformt  und sendet Elektronenstrahlen aus; die in  einem     Punkt    "0" konvergieren. Dieser Punkt  ist von einer sehr intensiven Leuchtzone von  kugelähnlicher Form umgeben.

   In gewissen  Gasen und Dämpfen, wie zum Beispiel in  Helium, Quecksilber und Cadmium hat diese  konzentrierte Leuchtzone eine höhere Leucht  ökonomie und einen andern Farbencharakter  als die sie umgebende, äussere Leuchtzone. In       andern    Gasen,     wie    zum Beispiel in Neon  und Natrium nimmt die Leuchtökonomie bei  zu hohen Stromdichten wieder ab. Hier kann  ein divergentes Strahlenbündel vorteilhaft  benutzt werden.     Fig.    9 zeigt ein Plasma  filter 31 in der     Gestalt    einer konvexen  Schale, zur Herstellung eines solchen Strah  lenbündels.  



  Ein gemeinsamer Vorzug der Elektronen  strahlenquellen mit einer     Plasma-Elektronen-          quelle    im Vergleich mit andern     Konstruk-          tionen    besteht darin, dass die Zahl der  schnellen     positiven    Ionen, die auf die Ka-         thode    auftreffen, fast auf Null     herunterge-          drückt    werden kann. Folglich arbeiten die  Kathoden in diesen     unter    den gleichen Ver  hältnissen, wie .die Kathoden der Nieder  druck-Bogenentladungsröhren, die bekannt  lich sehr hohe Lebensdauer -erreichen können.

    Ein weiterer Vorteil dieser Lichtquellen ist,  dass sie, sofern wie schon     oben    erwähnt, mit  selbstheizenden Kathoden versehen sind, so  fort nach Anlegen der Spannung zünden.  Folglich geben solche Lampen, wenn sie mit  permanenten Gasen gefüllt werden, gleich  nach dem Zünden volle     Lichtintensität.    In  den Lampen, die ausserdem Metalldämpfe ent  halten, steigt die Lichtintensität in der Folge  noch weiter an und erreicht den Endwert in  einigen Minuten. Es wurde festgestellt, dass  bereits die Anfangsökonomie solcher Lampen  die Ökonomie von Glühlampen erreichen  kann, wenn Neon als Füllgas gewählt wird.

    Neon gibt in den neuen Lampen ein weiches,       organge-rotes    Licht, nicht grellrot wie in den  üblichen     Neon-Leuchtröhren.    Als weiterer  Vorzug der Lampen mit Plasmakathode sei  erwähnt,     dass    im Filter hohe Stromdichten  zugelassen werden können, so dass auch Fil  ter mit wenigen Löchern verwendbar sind.  



  Theorie und Experiment haben gezeigt,       dassl    bei höheren Spannungen (wie 220 bis  2.50 Volt) bessere Nutzeffekte erzielt werden,  wenn man zweimal je ein     Elektronenbeschleu-          nigungs-    und ein Leuchtgebiet, je für die  halbe     .Spannung    und für die halbe Leistung,  in Reihe schaltet, als wenn man die ganze  Spannung und damit die ganze Leistung auf  einmal ausnützt.     Fig.    10     zeigt        wie    zwei       Beschleunigungs-    und     Leuchtgebiete    in einer  Lampe in Reihe geschaltet werden können,  unter Benutzung einer gemeinsamen elek  tronenaussendenden Kathode für beide.

   Die  in     Fig.    10 dargestellten wesentlichen Teile  der Lampe sind: Die Kathode 32 mit dem  Plasmafilter 33, das Plasmafilter 35, von  den gleichen     Abmessungen    wie 33, welches  in die Öffnung des     Diaphragmas    34 einge  setzt ist und die ringförmige     Anodenplatte     36, welche das Plasmafilter .35     umgibt,    mit  der isolierten Zuführung 37. In dieser Kon-           struktion    dient das Plasma im ersten Raum  38 als Elektronenquelle für den zweiten  Raum 39. Die beiden gleichen Plasmafilter       33    und 35 unterteilen die -Spannung in zwei  gleiche Hälften.  



  Bisher wurden nur Gleichstromkonstruk  tionen beschrieben. Für Wechselstrom ge  eignete Konstruktionen können erhalten wer  den durch eine Verdoppelung der wesent  lichen Teile, also zum Beispiel durch Ver  wendung von zwei     Elektronenstrahlenquellen     in einer Lampe, je einer für beide Halb   -ellen.     Vorteilhafter    sind jedoch Zwillings  konstruktionen. wie solche.in den folgenden  Beispielen beschrieben werden.  



       Fig.    11 zeigt eine     Elektronenstrahlen-          quelle    für Wechselstrom, die in ihrem Auf  bau der in     Fig.    5 dargestellten Gleichstrom  konstruktion entspricht.     40    ist der Reiz  körper aus feuerfestem keramischen Ma  terial. Dieser Körper ist mit einer     Spiralnut     ausgestattet, die die Heizwendel 41 enthält;  diese ist unmittelbar mit den Netzpolen ver  bunden, parallel dem Hauptstromkreis der  Lampe. Der     Heizkörper    trägt zwei Metall  bleche 42 und 43, die beiden Kathoden. An  Stelle von Blechen kann auch ein Überzug;  zum Beispiel aus Nickel verwendet werden.

    Die Kathoden sind mit     hochemissionsfähigen     Substanzen, zum Beispiel     Bariumogyd    über  zogen. Über den Kathoden 42 und 43 liegt  das Plasmafilter     44.    Sämtliche Teile sind  vom     @GehäuAe    aus keramischem Isolier  material 45 umschlossen. Dieses trägt an  seinen     Aussenseiten    die beiden Blechbele  gungen 46 und 47, die Anoden. Diese kön  nen auch metallische, oder noch besser, Koh  lenüberzüge sein. Letztere sind     vorteilhafter,     da in den     Wechselstromlampen    die Anoden  in jeder zweiten Halbperiode Kathodenpoten  tial haben.

   Die hierdurch hervorgerufene       Zerstäubung,    ebenso wie die Gefahr der       Bogenentstehung,    werden bei Verwendung  eines Kohlenüberzuges vermindert. Die ganze       Elektronenstrahlenquelle    wird durch ein Niet       zusammengehalten.     



       Fig.    12 ist eine Aufsicht der Quelle ohne       Plasmafilter    und     zeigt    die beiden Kathoden    42 und 4 8 auf dem Heizkörper 40.     1Vllt    46  und 47 sind die beiden Anoden bezeichnet.  



  Man kann die äussern Anoden auch weg  lassen und die Elektroden 4-2, 43 abwechselnd  als Kathoden und Anoden verwenden. Um  jedoch einen zu grossen Anodenfall zu ver  meiden, wird     zweckmässig    nur ein Teil der  Elektroden 42, 43 mit elektronenemittieren  dem     Material    überzogen und die Anzahl der  dem nichtüberzogenen Teil entsprechenden  Anodenlöcher     grösser    als die der Kathoden  löcher gewählt. Es ist ausserdem vorteilhaft,  den Anodenlöchern grössere Abmessungen zu  geben als den Kathodenlöchern.

   Ein beson  derer     Vorteil    dieser     Anordnung    ist, neben  ihrer Einfachheit, dass das zerstäubte Ma  terial nur äusserst langsam in den     Leucht-          raum    eindringt und dass der Anodenverlust  zur Heizung der Kathode ausgenutzt wird.  



  Die     Fig.    13 und 14 zeigen einen Schnitt,       bezw.    eine Aufsicht einer     Wechselstrom-Elek-          tronenstrahlenquelle    mit     Plasma-Elektronen-          quelle.    Das Gehäuse 48 ist in zwei Ab  teilungen unterteilt. Die beiden Kathoden. 49  und 50 tragen je ein Schild 51, 52, die  Schilder bedecken die grösseren Öffnungen 54  im Plasmafilter 53. Die Elektronenstrahlen  treten durch .die engeren Öffnungen 55 aus.  Beide Abteilungen des Gehäuses sind mit       Zündelektroden    56, 5.7 versehen, die mit den  Netzpolen durch die hohen Widerstände 58,  59 verbunden sind.

   In     Fig.    14 ist ein Teil  des Plasmafilters entfernt, um die Innenteile  zu zeigen. -         Fig.    15 zeigt eine weitere für Wechsel  strom     bestimmte    Ausführung der     Elektronen-          strahlenquelle.    In dieser Ausführung treten  die Elektronenstrahlen radial in allen hori  zontalen Richtungen aus. Die beiden Ka  thoden 60 und 61 werden durch einen Heiz  körper 62 beheizt, der     unmittelbar    an die       Stromeinführungsstellen    der Lampe ange  schaltet ist. 63 ist eine flache Scheibe, 64  und 65 sind zwei Schalen, alle drei aus feuer  festem keramischen Material, diese bilden zu  sammen das Gehäuse der Strahlenquelle.

   In  zusammengestellter Lage lassen 64 und 65  an beiden Seiten von 63 die engen Schlitze      66 und 67 frei, für den Austritt der Elek  tronenstrahlen. Der Strom kehrt aus dem  Plasma durch die Öffnungen 68     zu    den  Anoden 69 zurück, diese sind zweckmässig  als Flansche ausgebildet, aus einem Stück  mit den Kathoden. 70 und 71 sind die bei  den Zündelektroden, die mit den entgegen  gesetzten Kathoden durch hohe Widerstände  72, 73 verbunden sind. Diese grossen Wider  stände können     zum    Beispiel in Form von  dünnen     Graphitstrichen    auf der     Isolier-          scheibe    63 bequem hergestellt werden.  



       Fig.    16     zeigt    die Gesamtanordnung einer  Lichtquelle gemäss der Erfindung. Die Lam  penglocke 74 ist annähernd kugelförmig. Die       Elektronenstrahlenquelle    75 ragt ein wenig  aus dem Hals 76 heraus. Dieser Hals kann  bei Verwendung von permanenten Gasen lang  gehalten werden, bei Anwendung von Metall  dämpfen muss er jedoch, um kalte     Konden-          sationsstellen    zu vermeiden, kurz sein. Die  Lampe kann .mit einem     :Schraubensockel    77  oder mit     einem:    beliebigen andern Sockel ver  sehen werden.

   Eine derartige Lampe kann  an Stelle einer Glühlampe eingesetzt und un  mittelbar von den üblichen Beleuchtungs  neuen mit     Spannungen    von 100 bis 2,50 Volt  betrieben werden. Der Stromverbrauch ist  von der Grössenordnung der Glühlampen  ströme. Lampen aller üblichen Lichtstärken  können so ausgeführt werden.  



  Alle Gase und Dämpfe, die zur Licht  erzeugung mit Hilfe der     positiven    Lichtsäule  oder mit     kathodischem    Glimmlicht geeignet  sind, können in der Lampe ,gemäss der Er  findung verwendet werden. Die Nutzeffekte  die mit dieser erhalten werden, erreichen die  Nutzeffekte der besten bekannten     Gasent-          ladungslampen    und übertreffen diese sogar  in     vielen    Fällen.

   Ein besonderer Vorzug der  neuen Lichtquelle ist überdies, dass in ihr  bei gleichzeitiger Anwendung von mehreren       Gasen,    oder Dämpfen ein gemischtes Licht  erhalten werden kann, da in ihr auch solche       Gase    oder Dämpfe, die in Gasentladungen  nicht     gleichzeitig    zum Leuchten angeregt  werden können, zur gleichzeitigen Licht  emission gebracht werden können. So ist es    zum Beispiel möglich, in der neuen Lampe  eine gleichzeitige starke Emission von     Neon-          und        Natriumlicht    zu erhalten,     während    in  den üblichen     Natriumröhren    das Natrium  die Emission von Neon vollständig unter  drückt.  



  Für allgemeine Beleuchtungszwecke ist  weisses     Licht        erwünscht,    doch     ist    ein solches  bisher in zufriedenstellender Weise noch in  keiner     Gasentladungslampe    hergestellt wor  den. In der neuen Lichtquelle ist es dagegen  möglich, ein gutes weisses Licht zu erhalten,  zum Beispiel durch Mischung von Neon und  Quecksilber. Ein noch besseres Weiss, ver  bunden mit einer hohen Lichtausbeute, die  diejenige .der Glühlampen bedeutend über  trifft, ist mit einer Mischung von Neon, Na  trium und Cadmium erzielt worden.

   In die  ser     Zusammensetzung    liefert Neon das meiste  Rot     und,    ein Teil der grünen Linien, Cad  mium liefert Blau und Violett und ein Teil  der grünen und roten Linien, während Na  trium .die gelbe Linie     beisteuert.     



  Demzufolge besitzt die neue     Lichtquelle,     zum     Beispiel    in der Anordnung von     Fig.    16  und mit der     erwähnten    Füllung, Vorzüge,  die bisher nur bei Glühlampen, nicht aber  bei     Gasentladungslampen    vorhanden waren,  nämlich: Weisses Licht, beliebige     Abstuf-          barkeit    der Grösse, unmittelbarer Betrieb an  den gebräuchlichen Lichtnetzen ohne beson  dere Hilfsapparate, wie Transformatoren,  Drosselspulen und dergleichen,     automatische     Zündung beim Einschalten, handliche, für  Massenherstellung geeignete Form.

   Daneben  besitzt die neue Lampe auch die Vorzüge,  ,die lumineszierenden Gasen und Dämpfen  eigentümlich sind, nämlich eine hohe Licht  ausbeute bei in weiten Grenzen freier Wahl  der Lichtfarbe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Lampe mit gasförmiger Fül lung, dadurch gekennzeichnet, dass .die Lampe eine oder mehrere Elektronenstrahlenquellen und einen oder mehrere im Betriebszustande mit Plasma erfüllte Leuchträume aufweist, welche Elektronenstrahlenquellen ihrerseits je eine Quelle langsamer Elektronen, sowie ein, den Leuchtraum von der Elektronen quelle trennendes Organ, - im folgenden Plasmafilter genannt, - aufweisen, das mit einer oder mehreren Durchtrittsöffnungen für die Elektronenstrahlen versehen ist, wo bei diese Üffnungen zumindest in einer Rich tung quer zur .Strahlenrichtung so schmal bemessen sind,
    dass die Stromstärke der Elek tronenstrahlen durch deren Raumladungen und die von den Elektronenstrahlen erzeug ten Wandladungen begrenzt ist. UNTERAN SPRüCHE 1. Elektrische Lampe nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, .dass der Be- triebsdruck der Füllung des Leucht- raumes so bemessen ist, dass der Ab stand der Elektronenstrahlenquelle von der gegenüberliegenden Gefässwand das 5- bis 50fache der mittleren freien Weg länge von Elektronen beträgt,
    deien Voltgeschwindigkeit der Betriebsspan nung der Lampe entspricht. 2. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma filter eine grössere Anzahl von AUStritt,S- öffnungen aufweist, für den Durchtritt der einzelnen, relativ schwachen Elektro nenstrahlen. 3. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wan dungen des Plasmafilters aus isolieren dem Material bestehen. 4.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Elek tronenquellen Kathoden verwendet wer den, die, wenigstens an ihren Ober flächen, Stoffe mit kleinerer Elektronen austrittsarbeit als Wolfram aufweisen. 5. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in ihr eine oder mehrere, an den Leuchtraum an grenzende Elektroden. vorgesehen sind, durch die der Elektronenstrom aus dem Leuchtraum in den äussern Stromkreis zurückgeführt wird. 6.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Ka thode, bezw. die Kathoden der Elek- tronenstrahlenquelle oder Quellen von einem oder mehreren Heizkörpern in direkt beheizt werden, deren Stromkreis parallel zum Hauptstromkreis der Lampe an deren Stromeinführungsstellen ange schlossen ist. 7. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die als Elektronenquellen dienenden Kathoden an ihren aktiven Flächenteilen mit kon kaven Vertiefungen versehen sind. B.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Elektronenquelle und Plasmafilter eine für den Austritt der Elektronenstrahlen mit Durchtrittsöffnungen versehene Be schleunigungselektrode vorgesehen ist, die auf einem im Verhältnis zur Kathode positiven Potential liegt. 9. Elektrische Lampe nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die aktiven Teile der Elektronenstrahlenquelle schei benförmig ausgebildet und zusammen mit einem Gehäuse aus wärmeisolieren dem Material zu einem Körper vereinigt sind. 10.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Elek tronenquelle ein im Innern der Elek- tronenstrahlenquelle befindliches, vom Leuchtraum getrenntes Plasma dient. 11. Elektrische Lampe nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das als Elektronenquelle dienende Plasma mit tels einer Hilfsentladung eingeleitet und durch den Hauptstrom selber unterhalten wird. 12.
    Elektrische Lampe nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anlassen der Hauptentladung eine Glimmentladung benutzt wird, die durch eine Hilfsanode eingeleitet wird, welch letztere über einen hohen Widerstand mit dem positiven Pole der Lampe ver bunden ist. . Elektrische Lampe nach (Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Ka thode eine selbstzündende Bogenkathode verwendet wird. 14. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Plasma filter .gewölbt gestaltet ist.
    15. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Plasmafilter in zwei oder mehrere Räume unterteilt ist, die elektrisch in Reihe ge schaltet sind. 16. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, für Wechselstrom, dadurch gekennzeich net, dass die Lampe Zwei, entgegenge setzt geschaltete Elektronenstrahlenquel- len enthält.
    17. Elektrische Lampe nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die bei- den entgegengesetzt geschalteten Elek- tronenstrahlenquellen, die ihre Strahlen abwechselnd, in aufeinanderfolgenden Halbwellen emittieren, in einem Zwil lingsbau vereinigt sind. 18. Elektrische Lampe nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die als Anode wirkenden Teile hinter Durch brechung eines Isolierteils liegen. 19.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Verwendung mehrerer gasförmiger Sub stanzen mit verschiedener Leuchtfarbe und verschiedenen Anregungseigen schaften im Leuchtraum, durch deren gleichzeitige Anregung eine weisse Licht farbe resultiert.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911871C (de) * 1937-03-19 1954-05-20 Tobis Tonbild Syndikat G M B H Entladungslampe mit Gas- oder Dampffuellung und seitlicher Einengung des Entladungsweges mit Blenden, Schirmen oder aehnlichen Mitteln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE911871C (de) * 1937-03-19 1954-05-20 Tobis Tonbild Syndikat G M B H Entladungslampe mit Gas- oder Dampffuellung und seitlicher Einengung des Entladungsweges mit Blenden, Schirmen oder aehnlichen Mitteln

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