CH183075A - Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehempfängern durch den Sender. - Google Patents

Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehempfängern durch den Sender.

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CH183075A
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Radioaktiengesellschaft Loewe
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Loewe Opta Gmbh
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Description


  Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehempfängern durch den Sender.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Synchronisierung von Fernseh  empfängern durch den Sender, welches zum  Beispiel gleichzeitig einen einwandfreien       Fadingausgleich    im Empfänger ermöglicht.  Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine  Anordnung zur Durchführung des Verfah  rens.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, die  zur Synchronisierung des Fernsehempfängers  erforderlichen     Synchronisierimpulse    auf der  selben Welle zu übertragen wie den Bild  inhalt. Dieses     bekannte    Verfahren weist  jedoch den Nachteil auf, dass die     Synchroni-          sierimpulse    verschiedene Grössen     besitzen,    so  dass die     Aussiebung    derselben im Empfän  ger ausserordentlich schwer ist.  



  Erfindungsgemäss werden zur Synchroni  sierung Impulse konstanter Scheitelspannung  verwendet, welche negativ in bezug auf die       Bildinhaltsspannungen    sind.     Die    Verwen  dung negativer Impulse hat den zusätzlichen    Vorteil, dass die     Rücklauflinien        verdunkelt     werden.

   Durch die Verwendung von Im  pulsen konstanter Grösse wird die     Aussie-          bung    derselben im Empfänger wesentlich       erleichtert.    Des     weiteren    können diese Im  pulse, da sie - bis auf die     Fadingbeein-          flussung    -     konstante    Grösse     besitzen,    auf  einfache Weise zur     Steuerung    des     Fading-          ausgleiches    verwendet werden.  



  Die Erzeugung der negativen Impulse       konstanter    Grösse erfolgt vorteilhaft derart,  dass die die     Bildspannungen    führende Lei  tung eine konstante     positive        Vorspannüng     erhält und für die Zeit der Impulsdauer  kurzgeschlossen wird. Die     Vorspannung    wird       zweckmässigerweise    mindestens doppelt so  gross gemacht     wie    die maximal vorkom  mende Bildspannung, um eine einwandfreie  Erzeugung von gegenüber den Bildspannun  gen negativer Synchronzeichen zu erzielen.

    Das Kurzschliessen (zum Beispiel Erden) der       Leitung    kann zweckmässig unter Verwen  dung von     Thyratrons    gegebenenfalls aber      <B>t</B> auch  unter Verwendung entsprechend ge  steuerter reiner     Elektronenröhren    erfolgen.

    In den Figuren sind einige Ausführungs  formen von Anordnungen zur Durchführung  des Verfahrens nach der Erfindung bei  spielsweise dargestellt,     und    zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Anordnung,    bei welcher zur  Impulserzeugung     Thyratrons    verwendet wer  den, während in       Fig.    2 eine     Anordnung        unter    Verwen  dung von Elektronenröhren dargestellt ist  und       Fig.    3 eine     Ausführungsform    des Emp  fängers für das erfindungsgemässe Verfahren  zeigt;

         Fig.    4     erläutert    die Wirkungsweise eines       Schirmgitter-Thyratrons.     In der     Fig.    1 bedeutet 3 einen Widerstand,  4 die     Leitung        zwischen    dem Photoverstärker  und dem     Modulierrohr    des Senders. Die  letzte Röhre 2 des Photoverstärkers ist über  den Anodenwiderstand 3 mit der positiven  Klemme der     An.o.denbatterie    und über den  Kondensator 5 mit der     Leitung    4 verbunden.

    An der Leitung 4 zwischen Photoverstärker  1 und Sendeantenne     liegt    eine besonders frei  wählbare Gleichspannung (Batterie 6, Sieb  kette 7, 8, Ladewiderstand 9 von zum Bei  spiel ca. 10000 Ohm, Sperrblock 5 von zum  Beispiel ca. 10     NF,    Sperrblock 35, zum  Beispiel ca. 0,1     MF).    Diese Leitung     wird     während der Dauer der Impulse (für den  Zeilenstoss jeweils zirka 10-6 bis 5.     1'0-6    s  lang und für jeden Bildstoss zirka 10-3 s  lang) durch Kurzschluss an Erde gelegt.

   Der       Zeilenimpuls-Kurzsehluss        wird    durch das       Thyratron    10 und den     Bildimpuls-Kurz-          schluss    durch das     Thyratron    11 hervorge  rufen.  



  Nach Einleitung der Zündung von 10  brennt das     Thyratron    so lange, bis der Kon  densator 13 soweit aufgeladen ist, dass die  Spannung     zwischen    Kathode und     Anode    10       unter    die Löschspannung sinkt: Zeitkon  stante     Bi    . C, worin     Ri    der innere Widerstand  des gezündeten     Thyratrons,    zirka     i/1oo    vom       Widerstand    3, das heisst etwa 10 Ohm be  trägt     und    C die     Kapazität        zwischen        Kathode       und Erde ist.

   Die Erdkapazität der den  Bildstrom führenden Leitung ist klein zu  wählen, damit die     abzuführende    Ladungs  menge der Leitung bei     Kurzschliessen    nicht  zu gross ist. Bei kleiner Erdkapazität kann  also für die Dauer der     Synchronisierimpulse     ein Kurzschliessen der Leitung in kürzester  Zeit erfolgen. Nach Löschung des     Thyra-          trons    geht die Leitung 4 auf den Ausgangs  zustand zurück mit der Geschwindigkeit, in  .der ihre Erdkapazität durch die Parallel  schaltung der Widerstände 3 und 9 aufge  laden werden kann.

   Inzwischen geht auch  .der Kondensator 13     infolge    Entladung über  den     Parallelwiderstand    12 auf Erdpotential       zurück.    Man wählt die Dauer dieser Ent  ladung viel grösser als die .der     Wiederauf-          ladung    der     Leitung    4, weil dadurch die Ge  fahr einer Neuzündung bei etwa noch vor  handener     positiver        Gitterspannung    des       Thyratron.s    vermieden wird. Der Vorgang  im Kreise des     Thyratrons    11 verläuft voll  kommen analog.

   Durch Veränderung der  Kondensatoren 13 und 15, sowie der Wider  stände 12 und 14 kann die Dauer der Kurz  schlüsse (und somit die Impulsdauer) be  liebig eingestellt werden.  



  Zur Erreichung der oben angegebenen  Impulsdauer können die Elemente wie folgt  bemessen werden:  13 :500 cm; 12 und 14 :0,1     Megohm,     15 : 0,1     MF.     



  Die     Steuerung    der     Thyratrons    erfolgt  durch     Spannurigen,    welche synchron mit der  Zeilenfrequenz und der     Bildwechselfrequenz     verlaufen. Eine genaue Kurvenform brau  chen die Steuerspannungen unter den ange  gebenen Bedingungen nicht aufzuweisen. Die  Kurvenform soll aber möglichst spitz sein.  Beispielsweise kann die     Zeilensteuerspannung     durch den Photoverstärker 2:2, 23 erzeugt  werden, der in an sich bekannter Weise  durch einen Schlitzkranz an der     Abtast-          nipkowscheibe    des Senders impulsartig be  lichtet wird.

   Die Zuführung der Steuer  spannung erfolgt über die Kondensatoren 16  (100 cm) und 17 (5000 cm), und die Wider  stände 18 und 19 (von je 20000 Ohm), wel-      ehe zur Verhütung eines Stromüberganges  an die Gitter des     Thyratrons    dienen. Die  Zuführung der     Gittervorspannung    von der  Batterie 6. die so gross gewählt ist, dass die       Thyratrons    bei keiner vorkommenden Ano  denspannung ohne die Steuerimpulse zünden  können, erfolgt über .die Widerstände 20  und 21.

   Die Steuerung des     Thyratrons    11  kann     beispielsweise    durch das     Thyratron    25  erfolgen, welches freie     Kippschwingungen          (Kondensator    26, 2     bIF)    und Widerstand 2 7  (zirka 100000 Ohm), erzeugt, welche vom  Lichtnetz 29 synchronisiert werden.

   Zu die  sem Zweck wird die Netzspannung durch  den     Gegentakttransformator    30 auf eine ge  ringe Spannung (beispielsweise zirka     1/2    Volt)       herabtransformiert.    Die aus dem Konden  sator 31 (zirka 1     MF)    und dem Widerstand  32     (0-=-50000    Ohm) bestehende Phasen  schiebeeinrichtung,     sowie    der     Kommutator     33 ermöglichen es, die Phase beliebig einzu  stellen. Der Widerstand 28 dient zur Fein  regulierung der Frequenz und hat Unabhän  gigkeit von Änderungen der     Ladebatterie-          spannung    zur Folge.

   Als Steuerimpuls aus  genutzt wird nur der Entladungsschlag, ,der  zwischen dem Kondensator 26 und dem     Thy-          ratron    25 übergeht, sehr kurz ist und über  einen Transformator 34 (ohne Eisenkern zu  150 bis 1500 Windungen) mit einer Über  setzung 1 :10 auf das     Hauptthyratron    11  übertragen wird.  



  Die     beschriebene    Anordnung hat den  Fehler, dass der     Zündeinsatz    durch die wech  selnde Spannung der     Leitung    4 in gewissem  Grade     beeinflusst-    wird. Dieser Fehler kann  vollkommen behoben werden, beispielsweise  a) durch Verwendung von     Schirmgi-Her-          thyratrons,     b) durch Verwendung von gewöhnlichen,  jedoch durch sehr kurze Impulse gesteuerten       Thyratrons,    und  c) durch Verwendung eines Zwischenver  stärkers (welcher für beide     Thyratrons    ge  meinsam sein kann)

   zwischen den     Thyra-          tr(>ns    und der     Leitung    4.  



  Zu a) : Als     Thyratrons    10 und 11 wer  den     SchirmgitterthyratrQns    verwendet, wel-    ehe     Schirmgitter    36     bezw.    37 (in     Fig.    1)       enthalten,        die        über        sehr        hochohmige     38 und 3,9 (von zirka 106 Ohm) an  einer Gleichspannung liegen. Dann ergibt  sich eine völlige     Unabhängigkeit    des     Zünd-          einsatzes    von der jeweiligen Anodenspan  nung. Dies wird durch .die Charakteristik       (Fig.    4) erläutert.

   Hierin ist die Anoden  spannung vor der Zündung     und    die     Zünd-          gitterspannung    als Ordinate aufgetragen, die       Gitterspannung    dient als Abszisse. Die  schräge Grade I zeigt     ,die        Schirmgitterspan-          nung,    die zu jeder Gitterspannung gehört.  Man erkennt aus der     Kurve,        dass    zwar eine  Veränderung der     Schirmgitterspannung    noch  einen starken Einfluss auf den-     Zündwert    der       Gitterspannung    hat.

   Dieser regelt sich nach  -der Gleichung,: -     ess    =     Weg;,    wobei der Fak  tor K etwa 15 %     beträgt.    Die Anodenspan  nung kann aber den Wert der     Gitterzünd-          spannung    überhaupt nicht mehr beeinflussen,  solange die letztere unter einem     gewissen     Werte in bezug auf die.

       Schirmgitterspan-          nung        steht,    wie aus den drei     Kurven        II,          III,    IV, welche bei     Schirmgitterspannungen     von 3,8, 66 und 110 Volt     aufgenommen    sind,  zu     entnehmen    ist.  



  Das zweite Verfahren zur Fixierung der  Impulseinsätze besteht in der Verkürzung  der Steuerzeichen. Es ist in     Fig.    1 bereits  durchgeführt für den     Bildwechselimpuls.          Aus    einer runden, zum Beispiel rein     sinus-          förmigen    Spannung 29 wird dort eine sehr  kurzdauernde Steuerspannung hergestellt,  indem eine     fast    abgestimmte     Kippschwin-          gung    durch die Primärspannung 29 syn  chronisiert wird und von dieser     Kippschwin-          gung    nur ,der Entladungsschlag über     ein(,

  n     Transformator     nutzbar    gemacht wird.     B,-ti     guten     Thyratronröhren    beträgt die Dauer der       Entladephase        @/loo    der Ladephase     bezw.'    der  gesamten Periodendauer der     primären    Span  nung. Dadurch ist Wiederzündung der       Hauptthyratrons    10 und 11 ausgeschlossen.  



  Eine     solche    Einrichtung könnte also auch  hinter den Photoverstärker 23 .geschaltet und  eventuell, wie angegeben, mit einer Phasen  drehvorrichtung, kombiniert werden.      Gemäss einer Ausführungsform des unter  c) erwähnten Verfahrens wird,     wie    in     Fig.        2.     dargestellt, grundsätzlich- darauf     verzichtet,     die     Thyratrons    10 und 11 direkt mit .der       Leitung    4 zu     'verbinden.    Vielmehr wird ein       kräftiger    Leistungsverstärker     i0    dazwischen  geschaltet.

   Die     Leistungaverstärkerröhren     besitzen     einen        niedrigen        innern    Widerstand       Bi    im Verhältnis zum     äussern        Widerstand        R".          Vorzugsweise    beträgt 9 nur<B>"IN,</B> des     Wertes           & ,.    Die Gitter dieses     Verstärkers    sind     nor-          malerweise    durch eine starke negative Span  nung 41 völlig verriegelt.

   - Sie werden in  der gezeichneten Schaltung sowohl durch das       Thyratron    10 im Rhythmus der kurzen     7ei-          lenstösse,    als     auch    durch das     Thyratron    11  im Rhythmus der längeren     Bildwechselstösse     durch     positive        Aufladung    entriegelt.

   Die  synchrone Steuerung fieses     Thyratrons        ge-          schielit    wie die     Fig.    1 über die Kopplungs  glieder 16, 18 und 17, 19, während die     Vor-          spannungen    über die Widerstände 2-0 und  21 an die     Gitter    gelegt sind.

   Die Anord  nung hat den Vorteil, dass  1. die eigentlichen Impulskreise mit den       Thyratrons    10 und 11 nur von Gleichspan  nungen gespeist werden und daher Fehler in  der Aussendung der Impulse nicht vorkom  men können,  2. die Leistungen, mit denen die Haupt  leitung an Erde     gelegt    wird, durch Wahl  von     Leistungsverstärkerröhren    40 beliebig  stark gewählt werden können.  



  Dadurch wird erreicht, dass ;alle Impulse  bis zu gleichen Scheitelwerten gegeben wer  den,     nämlich    bis zum definierten     Erdpoten-          tial    mit     negativem    Vorzeichen. Es wird da  durch die     Notwendigkeit,    sehr starke     Thyra-          trons    oder     Schirmd        tterthyratxons    zu verwen  den, vermieden.

   Beide     Thyratrons    arbeiten  auf den gemeinsamen Verstärker über einen  Kopplungskondensator 42 von zirka 100 cm  und einen     Kopplungswiderstand    43 von zirka  50000 Ohm bei einem     Gitterwiderstand    44  von zirka 0,1     Megohm,    der auch durch     eine     Drossel ersetzt werden kann (Gittergleich  strom). Die Kondensatoren 45, 46 können  auf 500 cm     bezw.    10000 cm, die Ableitungs-         widerstände    47, 48 auf zirka 0,1     Megohm     bemessen werden.

   Die     Steuerung        (Ein-          tastung)    der     Thyratrons    10 und 11 kann  durch ähnliche     Schaltungen    wie in     Fig.    1  dargestellt erfolgen.

   Die Schaltung gewähr  leistet eine völlige Unabhängigkeit der     Im-          pulsgebung    vom Bildstrom nach Grösse, Zeit  dauer und     Einsatz.    Sie ist unabhängig von  Regelungen am Hauptverstärker des Senders  und gibt alle Impulse nach der     negativen     Richtung, von der vorausgesetzt wird, dass  sie in den     meisten    Fernsehempfängern, zum  Beispiel in Empfängern mit     Hathodenstrahl-          röhren    oder Glimmlampen, zur Erzeugung  von "Schwarz" führt.

   Dadurch werden stö  rende     Rücklauflinien    von Zeilen- und Bild  wechsel unsichtbar gemacht und im Gegen  satz     zu,        "Weiss"-Impulsen    eine störende Auf  ladung irgendwelcher Gitterkreise und     damit          Nachhalleffekte    ausgeschlossen.  



       Fig.    3 zeigt schematisch die Art, wie  die Impulse am Empfänger verwertet werden       können.    Der Empfänger nimmt durch     eine     Antenne 1 auf ultrakurzen Wellen das Sig  nalgemisch auf, transponiert es mit einem       Überlagerer    2 und Gleichrichter 3 auf einen       Zwischenverstärker    4 mit einer Zwischen  welle, von der zweckmässig mindestens 4 bis  5 Perioden auf die kürzesten Signalimpulsen  entfallen. Beim     200zeiligen    Bild empfiehlt  sich eine Zwischenwelle von zirka 150 bis  200 m.

   Hinter dem zweiten     Gleichrichter    5  erhält man den Spannungsverlauf der     Sen-          derleitung    4 in     Fig.    1 und 2 wieder, welche  unverändert über einen Kondensator 6 auf  den Bildempfänger 7, zum Beispiel eine Ka  thodenstrahlröhre, weitergeleitet wird. Hier  entsteht also das Bild umrändert von zwei  schwarzen Streifen au einem     Zeilen-    und  einem Bildrand.

   Die Impulse selbst werden  durch das     eigenartig    geschaltete Siebrohr 8  vom Bildinhalt getrennt, indem die Kathode  dieses Rohres .die negativen Impulse über  einen Kondensator 9 von beispielsweise zirka  <B>1.000</B> cm erhält, im übrigen aber durch eine  Batterie 10 gegen die geerdete Anode posi  tiv vorgespannt ist.

   Nur die höchsten Span  nungswerte,     das    sind die Impulse,     können         einen Elektronenstrom zur Anode des Sieb  rohres auslösen. Über zwei Transformatoren  11 und 1.2, von .denen der eine auf die kur  zen Impulse, er andere auf die langen Im  pulse abgestimmt ist (11 ohne     Eisen,    12     mit     Eisen) und von denen 12 durch einen Kon  densator gegen die     Mitaufnahme    :

  der kurzen  Impulse blockiert ist, werden die beiden  Impulsgattungen grob separiert und weiter  hin durch die     .Siebketten    13, 14<B>(</B>100 cm, 200  Windungen) und 15, 16, 17 (0,1     Megohm,     5000 cm, 10000 Ohm) von Resten von stören  den     Aufladungen    gesäubert und den     'beiden          Thyratrons    18 und 19 des empfangsseitigen       Rastergerätes    zugeführt.  



  Am Punkt 20 des Impulsgerätes     wird    die       Gittervorspannung    für die den     Fadingaus-          bleich    im Empfänger besorgende \./     y-R.öh-          ren,    welche veränderlichen Durchgriff be  sitzen, abgenommen. Die den Kontrast  regelnde     Ruhevorspannung    wird mittels des       Potentiometers    22 eingestellt.  



  Bei der Herleitung der Bildwechsel  impulse aus dem Lichtnetz ist eine Einrich  tung erforderlich, mit der es möglich ist,  die Phase .des Impulses     relativ    zur Phase  des Lichtnetzes um zweimal<B>3.60'</B> zu ver  schieben. Mit einem normalen Phasenschie  ber kann man nur einmal<B>180'</B> Phasen  drehung erreichen. Da .das     verwendete        Thy-          ratrongerät        .ausserdem    nur auf positive Halb  wellen der Steuerspannungen anspricht, aber  nicht auf negative, so wird erst durch die  Kombination des     Kommutators    mit dem  Phasenschieber eine vollkommene Beherr  schung der Phaseneinstellung einwandfrei  ermöglicht.  



  Es empfiehlt sich, den Sender mit den       Steuerimpulsen    vollkommen     durchzum.odulie-          ren.    Man kann dadurch bei gegebener Emp  fangsanlage die     Reichweite,    innerhalb wel  cher die Impulse mit ausreichender Stärke  empfangen werden, vergrössern. Der Aasmel  der hat gefunden, dass die Empfangsgeräte  für Fernsehen bei ultrakurzen Wellen mit  um     eine    Grössenordnung höheren Spannungs  empfindlichkeiten gebaut werden können, als       es    beim Rundfunkempfang möglich ist.

   Die-         ser    Effekt erklärt sich daraus, dass einerseits  der     .durchschnittliche    Störspiegel bei ultra  kurzen Wellen absolut gemessen wesentlich  kleiner ist als bei langen Wellen, und dass  anderseits die Fernsehsender 100     %        ig    durch  moduliert werden können, was im Rundfunk  betrieb     nicht    möglich ist.

   Man     kann    daher  im Fernsehen mit der     Reichweite        eines    Tele  W     11        apliierbetriebes        rechnen,        gegenüber        einer          Telephonierreichweite    beim Rundfunk.  



  Die Möglichkeiten, welche durch koch  empfindliche Empfänger gegeben sind, -las  sen sich praktisch allerdings nur dann aus  nutzen, wenn im     Überlagerer    und in der  ersten Stufe des     Zwischenfrequenzverstärkers     des Empfängers Röhren mit sehr geringen  Eigengeräuschen verwendet werden.  



       Zweckmässigerweise        wird    daher der Fern  sehempfänger durch Verwendung geeigneter  Röhren mit geräuscharmen Kathoden der  art ausgestaltet, dass seine Eigenstörungen  nicht oberhalb des Störspiegels liegen und  derart bemessen, dass seine Empfindlichkeit  die eines erstklassigen Rundfunkgerätes noch  um etwa eine Grössenordnung übersteigt, das  heisst,     dass    .die Feldstärke von 1 Mikrovolt pro  Meter noch ausreichend verstärkt     wird.    Da  durch     wird    auch beim Fernsehempfang die  Reichweite erheblich vergrössert.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> ' I. Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehempfängern durch den Sender, bei welchem die Synchronisierimpulse auf der gleichen Welle übertragen wer den wie der Bildinhalt, dadurch gekenn zeichnet, dass Synchronisierimpulse kon stanter Scheitelspannung verwendet wer den, welche negativ in bezug auf die Bildinhaltsspannungen sind.
    II. Anordnung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die den Bildstrom führende Leitung eine positive Vorspan- nung aufweist, und dass Mittel vorge sehen sind, um die Leitung jeweils für die Dauer des Synchronisierimpulses kurzzuschliessen. ÜNTE'R,ANSPRÜCIM 1.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Kurz schliessen der den Bildstrom führenden Leitung unter Verwendung von Elek tronenröhren erfolgt. 2. Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Leistungsröhren. 3. Anordnung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Thyratrons grosser Leistung zum Kurz schliessen der den Bildstrom führenden Leitung. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von Thyratrons in Ver bindung mit einem kurze Impulse spitz- zer Kurvenform erzeugenden Steuer organ. 5. Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Steuerimpulse ein weiteres Thyratron verwendet wird.
    6. Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die Steuer impulse erzeugende Thyratron vom Netz synchronisiert wird. 7.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Organ vorgesehen ist, welches gestattet, die Phase beliebig einzustellen. B. Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurzschliessen der den Bildstrom führenden Leitung über Schirmgitter-Thyratrons erfolgt. 9.
    Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurzschliessen der den Bildstrom führenden Leitung durch eine Elektronenröhre erfolgt, wel che ihrerseits gleichzeitig von einem Zeilenimpuls- und einem Bildimpuls- Thyratron gesteuert wird.
    <B>10.</B> Anordnung nach Patentanspruch II, da ,durch gekennzeichnet, dass die Erd- kapazität -der den Bildstrom führenden Leitung möglichst klein gehalten ist, zu dem Zweck, den Kurzschluss der Leitung in kürzester Zeit durchzuführen. 11. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Synchro- nisierimpulse empfangsseitig zur Steue rung des Fading-Ausgleichrohres benutzt werden. 12.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Tren nung der Synehronisierimpulse von dem Bildinhalt empfangsseitig unter Ver wendung eines Siebrohres erfolgt, dessen Kathode gegen die Anode soweit positiv vorgespannt ist, dass nur die Synchroni- sierimpulse eine Entriegelung bewirken können. 13. Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1,2, dadurch gekennzeich net, dass die Synchronisierimpulse am Anodenkreis des Siebrohres über zwei Transformatoren abgenommen werden. 14.
    Anordnung nach Patentanspruch II und .den Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Transfor mator auf die kurzen, der andere Trans formator auf die langen Impulse abge stimmt ist und der auf die langen Im pulse abgestimmte Transformator durch einen Kondensator .gegen die Aufnahme der kurzen Impulse blockiert ist. 15. Anordnung nach Patentanspruch H und den Unteransprüchen 1.2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass hinter den Trans formatoren Siebketten vorgesehen sind. 1.6.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Gleich stromvorspannung der den Bildstrom führenden Leitung gross ist gegenüber der Maximalamplitude der Bildspan nung. 17. Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11.6, dadurch gekennzeich net, dass die positive Vorspannung min- destens doppelt so gross ist wie die maxi mal vorkommende Bildspannung. 18.
    Anordnung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gittervorspan- nung der Kurzschluss-Thyratrons so gross gewählt ist, dass die Thyratrons bei keiner vorkommenden Anodenspannung ohne Steuerimpuls zünden können. 19.
    Anordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 bis 5 und 1.8, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Anode des Kurzschluss-Thyratrons direkt an der den Bildstrom führenden Leitung liegt, während die Kathode einerseits über einen Widerstand und anderseits über einen Kondensator geerdet ist. 20.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ihre Emp- findlichkeit so gross ist, dass die kleinste Feldstärke von Mikrovolt pro Meter noch ausreichend verstärkt wird und dass die Eigenstörgeräusche dabei noch unter halb des äussern Störspiegels liegen. 21. Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass ein aus einem Kondensator und einem veränderlichen Widerstand beste hendes Organ vorgesehen ist, welches gestattet, die Phase beliebig einzustellen.
    22. Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 7 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ zum Ein stellen der Phase ausserdem- einen Kom- mutator aufweist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976853C (de) * 1948-09-11 1964-06-11 Emi Ltd Vorrichtung zum Eintasten von Synchronisierimpulsen in Fernseh-Bildsignale

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE976853C (de) * 1948-09-11 1964-06-11 Emi Ltd Vorrichtung zum Eintasten von Synchronisierimpulsen in Fernseh-Bildsignale

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