CH183076A - Kippschaltung für Fernsehanordnungen. - Google Patents

Kippschaltung für Fernsehanordnungen.

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CH183076A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  Kippschaltung für Fernsehanordnungen.    Zur Ablenkung des Kathodenstrahls von       Braunschen    Röhren durch die Zeilen- und  Bildfrequenz werden     empfangsseitig    soge  nannte Kippgeräte verwendet. Gemeinsam  ist den bisher üblichen Kippgeräten die Ver  wendung von Eingangskreisen, welche auf  die Zeilen- oder Bildfrequenz abgestimmt  werden. Die übrigen Einzelheiten solcher       Kippgeräte    und ihr Aufbau sind an sich be  kannt und interessieren im Zusammenhang  mit der Erfindung nicht.  



       Die    Erfindung schlägt vor, die Steuerung  der Kippgeräte nicht durch abgestimmte  Kreise zu bewirken, sondern durch Kreise,  die sich     gemäss    .den Unterschieden zwischen  den     Zeilenimpulsen    und den Bildimpulsen  durch ihre Zeitkonstanten voneinander un  terscheiden. Eine solche Anordnung eignet  sich besonders für das Verfahren der soge  nannten Lückensynchronisierung. Es lässt  sich jedoch, auch bei andern     Synchronisie-          rungsverfahren    anwenden.

   Es kann zum       Beispiel    mit sogenannten     positiven    Synchro-         nisierungsimpulsen    gearbeitet werden, die  dann auf der Empfangsseite einem besonde  ren Umkehrrohr zugeführt werden. Diese  Impulse ergeben dann auf die Kippgeräte  dieselbe Wirkung,     wie    die     Lückensynchroni,          sierung.     



  Die Erfindung ist im folgenden für das  Verfahren der Lückensynchronisierung er.  läutert.  



       Fig.    1 ist ein Diagramm, welches die  Wirkungsweise von     Kippschaltungen    be  trifft, die der Erfindung gemäss ausgebildet  sind.     Fig.    2 ist eine     schematische    Darstel  lung eines Beispiels einer solchen Schaltung.  



       In        Fig.    1 ist der zeitliche Amplituden  verlauf für das Verfahren der Lückensyn  chronisierung dargestellt. Bei diesem     Syn-          chronisierungsverfahren    werden ungefähr       2,5%    der maximalen Senderamplitude  dauernd ausgestrahlt. Dieser     Dauerwert    der       Senderenergie    ist durch die     Linie    D ange  deutet. Die Bildimpulse (also die eigentlichen  Zeichen, aus denen die Helligkeitswerte des      Bildes zusammengesetzt werden), werden  von der     Linie    D aus nach oben aufgezeich  net.

   Zur Synchronisierung wird der durch  die Linie D angegebene Dauerwert am Zei  lenende oder Bildende unterbrochen und so  der Sender nach     unten    auf den Nullwert ge  steuert. Die hierdurch     entstehenden.        Liicken     werden am Ende der Zeilen kurz gemacht,  die Lücken für den Bildwechsel wesentlich  länger. In der Abbildung 1 ist nur der zeit  liche Verlauf der Steuerung für die Syn  chronisierung gegeben. Die Steuerung durch  die Bildzeichen ist weggelassen, da sie für  den Erfindungsgedanken     unwesentlich    ist.  Die Zeilenlücke ist mit     tz    bezeichnet, die  Bildlücke mit     tb.     



  Die     Kippschaltung    gemäss     Fig.    2 besteht  aus. einem Empfänger und Verstärker F  durch den die beiden Kippgeräte     Kz    und       Kb    für die Zeilen- und Bildablenkung ge  steuert werden. Die übrigen für die     Inten-          sitätssteuerung        .des    Braunsehen Rohres B  notwendigen     Mittel    sind nicht dargestellt,  weil sie für den Erfindungsgedanken un  wesentlich sind. Im Eingangskreise jedes       Kippgerätes    liegt eine Selbstinduktionsspule  L die mit dem Empfängerausgang gekoppelt  ist.

   Die abgenommene     Spannung    wird je  einem Gleichrichter G     zugeführt,    beispiels  weise in     Doppelwegschaltung,        wie    in     -Fig.    2  angegeben.  



  Im Kreise jedes Gleichrichters G liegt  ausserdem     ein        Kondensator    C mit einem pa  rallel zu ihm geschalteten Widerstand R.  An den Widerständen     B    wird die Steuer  spannung für die Kippgeräte abgenommen.  Die     Gittervorspannung    der     Kippgeräte,    zum  Beispiel     Thyratrons,    wird so eingestellt, dass  das Rückkippen beim     Absinken    der Steuer  spannung auf Null einsetzt.

   Die Zeitkon  stanten der     Gleichrichterkreise    sind verschie  den voneinander, und zwar derart, dass das       Kippgerät        Kz    die kleine Zeitkonstante be  sitzt, so dass     die,Steuerung    während der Zeit       tz    erfolgt; .die Zeitkonstante für das Kipp  gerät     Kb    ist entsprechend grösser.  



  Beide     greise    werden in gleicher Weise  vom Empfänger gesteuert. Die Entladungs-    kurve im Eingangskreise des     Kippgerätes          Kz    ist in     Fig.    1 mit     ez    bezeichnet, die des  Kippgerätes     Kb    mit     eb.    Aus     Fig.    1 ist er  sichtlich, dass     ez    während der     tz    auf Null  abfällt, so dass das     Kippgerät        Kz    gesteuert  wird.

   Der Wert     eb    fällt während derselben  Zeit in geringerem Masse ab, das heisst das       Kippgerät        Kb    kommt nicht zum Rückkippen.  Während der Zeit     tb    fällt auch     eb    auf Null  und der     Kippgenerator        Kb    für die     Bildwech-          selfrequenz        wird    gesteuert. Während der  Zeit     tb    erfolgt auch die Steuerung des     Kipp-          gerätes        Kz,    da auch die Zeilenablenkung  rückgängig gemacht werden muss.  



  Solange eine Normierung der     Synchro-          nisierungsimpulse    noch nicht erfolgt ist,  wird die Anordnung vorzugsweise so ausge  bildet,     dass    eine beliebige Einstellung der  Zeitkonstanten durch Veränderung der die  Zeitkonstanten bestimmenden Glieder C,     R     möglich ist. .  



  Die Steuerspannung für die Kippgeräte  braucht nicht am ,ganzen     Widerstande    R ab  genommen zu werden, sondern es genügt  unter Umständen die Abnahme einer Teil  spannung. Dies ist     besonders    dann vorteil  haft, wenn dasselbe     Kippgerät    für das Ar  beiten mit selbständiger     Kippentladung    und  mit sogenannter     zwangssynchronisierter,    -vom  Sender aus gesteuerter     Kippentladung    er  folgt. Im letzteren Falle     schwingt    das Kipp  gerät nicht selbständig, sondern wird ledig  lich durch die     Senderimpulse    gesteuert.  Hierzu sind grössere Spannungen erforder  lich.

   Wird dagegen mit selbständigem Kip  pen gearbeitet und der     Kippvorgang    ledig  lich synchronisiert, so sind geringere Steuer  spannungen     notwendig.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kippschaltung für Fernsehanordnungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippgerät für die Zeilenfrequenz und das Kippgerät für die Bildfrequenz durch Kreise gesteuert werden, die sich gemäss den Unterschieden zwischen den Zeilenimpulsen und den Bild impulsen durch ihre Zeitkonstanten vonein ander unterscheiden, UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Kippgeräte durch Unterbrechungen der übermittelten Trägerfrequenz erfolgt. 2.
    Schaltung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Unterbre chung der Trägerfrequenz hervorgerufe nen Synchronisierungslücken:für die Bild frequenz und für die Zeilenfrequenz ver schieden breit sind. 3. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreise mit ver schiedenen Zeitkonstanten einen Konden- sator und einen parallel zu ihm liegenden Widerstand enthalten. 4. Schaltung nach Unteranspruch $, dadurch gekennzeichnet, dass Kondensator und Wi derstand in einem Gleichrichterkreise lie gen.
    5. Schaltung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung aus den Kreisen über Potentiometer abge nommen wird. 6. Schaltung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitkonstanten veränderbar sind.
CH183076D 1934-08-01 1935-07-24 Kippschaltung für Fernsehanordnungen. CH183076A (de)

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