CH183080A - Messanordnung mit Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung. - Google Patents

Messanordnung mit Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung.

Info

Publication number
CH183080A
CH183080A CH183080DA CH183080A CH 183080 A CH183080 A CH 183080A CH 183080D A CH183080D A CH 183080DA CH 183080 A CH183080 A CH 183080A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
arrangement according
current
tube
measuring arrangement
compensation device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH183080A publication Critical patent/CH183080A/de

Links

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


      Messanordnnng    mit     Verstärkersehaltung,    insbesondere für die Zwecke der  Fernmessung.    Es liegt häufig die Aufgabe vor, kleine  Ströme oder Spannungen mit Hilfe von Ge  räten anzuzeigen, die einen verhältnismässig  hohen     Verbrauch.    besitzen. Diese Aufgabe  liegt beispielsweise bei der Registrierung  von Temperaturen vor, die durch     Thermo-          elemente    gemessen werden.

   Die gleiche Auf  gabe ergibt sich bei der Fernmessung sowohl  in dem Falle,     dass.    ein der zu messenden  Grösse entsprechender Strom über eine län  gere     Iteitung    geführt wird, wie zum Beispiel  beim     Tachometerverfahren,        als    auch bei Im  pulsverfahren, bei welchen mitunter am  Empfangsort nur verhältnismässig geringe       Energien    zur Verfügung stehen.

   Zur Mes  sung kleiner Ströme und .Spannungen hat  man bereits vorgeschlagen, Kompensations  verfahren zu     verwenden.    Bei diesen Verfah  ren werden aber entweder zur     ,Steuerung    des  Kompensationsstromes Kontakte verwendet  oder es wird das Anzeige- oder Registrier-    gerät nicht     unmittelbar    vom     Messstrom,    son  dern unter Zuhilfenahme mechanischer Zwi  schenglieder     eingestellt.     



  Die     Erfindung    betrifft eine     Messanord-          nung    mit     Verstärkerschaltung,    bei der diese  Nachteile vermieden sind und bei der der  verstärkte Strom, der im folgenden als Se  kundärstrom bezeichnet wird, von einer     Ent-          ladungsröhre,    vorzugsweise einer     Hochva-          kuumröhre,    erzeugt wird.

       Erfindungsgemäss     wird dem Gitter dieser Röhre (die im fol  genden als Steuerröhre bezeichnet wird), eine  von einer     Hilfsstromquelle    gelieferte Steuer  spannung zugeführt, deren Grösse stetig von  einem Messgerät (Kompensationsgerät) be  einflusst wird, auf welches die Differenz  zwischen dem zu verstärkenden Strom (Pri  märstrom) und einem Bruchteil des verstärk  ten Stromes (Sekundärstromes)     einwirkt.     Die     Hilfsspannungsquelle    kann für eine oder  mehrere     Verstärkerschaltungen        gemeinsam         sein.

   Um den Energiebedarf der zur stetigen  Veränderung der Steuerspannung notwendi  gen Mittel herabzusetzen und damit die Emp  findlichkeit der Anordnung zu steuern, emp  fiehlt es sich, verhältnismässig hohe Frequen  zen der Hilfsspannung, zweckmässig über  dem hörbaren Gebiet, zu benutzen. Man wird  deshalb zweckmässig die Hilfsspannung mit  Hilfe von Röhrengeneratoren erzeugen. Für  niedrigere Frequenzen in der Grössenordnung  von 1000 Hertz kann man auch     Stimmgabel-          oder        Mikrophonsummer    benutzen. Man kann  die     Hilfsspannung    auch einem Netz, wenn  nötig, mit Hilfe von     Frequenzumformern     (ruhende     Frequenzverdoppler)    entnehmen.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind  in den     Abbildungen    dargestellt. Soweit die       Abbildungen    übereinstimmen, sind die glei  chen Bezugszeichen gewählt.  



  Mit 1 ist ein     Glühkathodenrohr    bezeich  net, das den     Sekundärstrom    liefern soll. Im       Anodenkreis    dieses Rohres liegt der Wider  stand 2, das Anzeige-, Registrier- oder Regel  gerät 3 und die     Anodenspannungsquelle     (Batterie oder     Netzanschlussgerät)    4. Mit 5  ist die von dem zu messenden Strom durch  flossene Spule des Kompensationsgerätes be  zeichnet. Diese Spule besitzt bei allen dar  gestellten Ausführungsbeispielen nur eine  Wicklung, durch die sowohl der zu messende  Strom (Primärstrom), als auch ein vom Se  kundärstrom abgezweigter Bruchteil hin  durchgeleitet     wird.    Dieser Bruchteil kann  durch den Widerstand 6 verändert werden.

    Die Grösse des Bruchteils wird durch das  Verhältnis der Widerstände 2, und 6 be  stimmt. Anstatt auf die beschriebene Art  auf elektrischem Wege die Differenz zwi  schen Primärstrom und einem Bruchteil des  Sekundärstromes zu bilden, kann man dies  auch auf mechanischem Wege tun, wenn man  dem     Kompensationsgerät    mehrere     Messsysteme     gibt, auf welche je einer dieser Ströme ein  wirkt, oder wenn die Spule 5 getrennte  Wicklungen hat. In den beiden letzteren  Fällen bestimmt der Widerstand der zweiten       Wicklung    zusammen mit dem Widerstand 6       und    dem Widerstand 2 den wirksamen    Bruchteil des Sekundärstromes. Das Magnet  feld, in welchem sich die Spule 5 bewegt,  ist der Übersichtlichkeit halber in sämtlichen  Figuren weggelassen.

   Dadurch soll auch  zum Ausdruck gebracht     -,verden,    dass für die  Erfindung die Art des     Messsystems    belang  los ist.    Der zu messende Strom oder die zu mes  sende Spannung wird dem Kompensations  gerät an den     Punkten    7 und 8 zugeführt.  Bei der Einrichtung nach     Abb.    1 ist die       ,Spule    5 mit einer weiteren drehbaren Spule  9 gekuppelt. Diese     Spule    liegt in dem vom       Hilfsgenerator    10 und der Spule 11 erzeug  ten Wechselfelde 0. Je nach der Stellung  dieser Spule gegenüber dem Felde 0 wird  dem Gitter der Röhre 1 eine grössere oder  kleinere     Spannung    zugeführt.

   Da der Röhre  durch die Gitterbatterie 12 oder durch Vor  schalten eines     Kondensators        (Audionschal-          tung)    eine gleichrichtende Wirkung erteilt  ist, ist der Mittelwert des Anodenstromes  stetig abhängig von der Stellung der Spule  9 in     bezug    zum Wechselfeld 0.  



  Die Einrichtung wirkt in folgender  Weise. Es sei angenommen, dass an den  Punkten 7 und 8 ein bestimmter Strom zu  geführt wird. Durch diesen Strom wird ein  Drehmoment auf die Spule 5 ausgeübt, so  dass sich diese Spule bewegt und dabei die  Spule 9 mitnimmt. Dadurch wird je nach  der Drehrichtung der Spule die der Röhre  1     zugeführte    Steuerspannung     verkleinert    oder  vergrössert, und dadurch wird der     Mittelwert     des Anodenstromes beeinflusst, und zwar so  lange, bis der über den Widerstand 6 flie  ssende Bruchteil des Sekundärstromes dem  Primärstrom gleich geworden ist;

       dann    ver  schwinden die auf die Spule 5 einwirkenden  Kräfte, und das     Messsystem,    auf welches  möglichst geringe Richtkräfte einwirken,  bleibt in Ruhe. Es hat sich also selbsttätig  ein     ,Sekundärstrom    eingestellt, der ein be  stimmtes Vielfaches des Primärstromes ist.  Die auf die Spule einwirkende Richtkraft  (Zuführungsfedern) lassen sich so weit ver  ringern, dass ein störender Einfluss auf die       Messgenauigkeit    nicht ausgeübt wird. Die      Einrichtung arbeitet auch, wenn Richtkräfte  vorhanden sind.

   Dann ist es allerdings er  forderlich, dass die Röhre und auch die       Hilfs-    und     Anodenstromquelle    genügend  konstant ist, während bei richtkraftlosen  Systemen sich     Änderungen    der     Spannung     dieser Stromquellen nicht störend bemerkbar  machen.  



  Je nachdem, ob die     Steuerspannungsquelle     10 hohe oder tiefe Frequenzen erzeugt, wird  man die     .Spule    9 in einem mit Eisen verse  lienen oder eisenlosen von der Hilfsspan  nungsquelle 10 erregten Magnetkreise an  ordnen.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Abb.    2  wird die Steuerspannung mit Hilfe einer  Fahne 13 beeinflusst, die von der Spule       hewegt    wird. Diese aus Kupfer oder     Alu-          ininium    oder dergleichen hergestellte Fahne  liegt zwischen einer vom Hilfsgenerator 10  erregten Spule 14 und einer zwischen Git  ter und Kathode liegenden Spule 15. 16 ist  ein Kondensator, 47 der zugehörige Ableite  widerstand. Je nach der Stellung der Fahne  13 wird das von der Spule 14 erzeugte Feld  gegenüber der Spule 15 mehr oder weniger  abgeschirmt und dadurch die Steuerspannung  verändert.

   Der     Nessstrom    wird bei dem Aus  führungsbeispiel nach     Abb.    2 von einer     Fern-          messempfangsschaltung    geliefert. 17 ist die  Fernleitung, durch die dem Empfangsrelais  18 die     Fernmessimpulse    zugeführt werden,  deren Häufigkeit der     Messgrösse    entspricht..  Durch diese Impulse wird der Kondensator  19 über die Batterie 20 und die Spule  umgeladen, so     dass    der Mittelwert des Lade  stromes der     Messgrösse    entspricht. Die An  ordnung gemäss     Abb.    2 erzeugt einen dem  Mittelwert dieses Stromes proportionalen  Sekundärstrom.

   Um kleine     Pulsationen    vom  Messgerät 3 fernzuhalten, kann zum     #Llessin-          strument    3 ein Kondensator grosser Kapazi  tät 21 parallel geschaltet werden. Auch der  Spule 5 kann ein Kondensator parallel ge  schaltet sein.  



  Bei     Messsystemen    ohne wesentliche     Richt-          kraft    können die auf die Fahne 13 einwir  kenden elektrodynamischen Kräfte störend         wirken.    Diese Kräfte lassen sich beseitigen,  wenn man gemäss     Abb.    3 der Spule 14 eine  längliche Form gibt und sie derart ausbil  det, dass ihre Längsabmessung gross gegen  über der Breite der Fahne 13 ist. Die Ab  messungen der Spule 15 müssen dann etwa  den Abmessungen der Fahne 13 entsprechen,  damit diese     Spule    von der Fahne abgedeckt  werden kann.

      Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Abb.    4  wird die Steuerspannung der Röhre auf     ka-          pazitivem    Wege beeinflusst. Die Steuerspan  nung wird über den     aus,den        Platten    22 und  23 bestehenden Kondensator zugeführt.  Zwischen den Platten dieses Kondensators  ist die von der Spule 5 bewegte Fahne 24  angeordnet, die mit der Kathode der Röhre  1 verbunden ist. Je nach der Stellung dieser  Fahne ist die     wirksame    Kapazität zwischen  22 und 23 grösser oder kleiner.

   Wegen des       Ableitewiderstandes    47     bezw.    der Gitter-,  und Anodenkapazität wird die Grösse der  Steuerspannung von der wirksamen Kapazi  tät zwischen 22 und 23 bestimmt. Die Steuer  spannung ist also abhängig von der Stellung  der Fahne 24. Die Wirkungsweise nach       Abb.    4 stimmt im übrigen mit der Wir  kungsweise nach den     Abb.    1 und 2 überein.  



  Bei der Einrichtung nach     Abb.    4 ist an  genommen, dass der Primärstrom von einer       Fernmessanordnung    geliefert     wird,    die nach  dem     Tachometerprinzip    arbeitet. Mit 25 ist  der     Fernmesssender    bezeichnet, 26 ist die  Fernleitung.    Bei der Anordnung nach     Abb.    5 ist das  Gitter der Röhre 1 an einen Schwingungs  kreis angeschlossen, der aus der Kapazität  27 und der     Induktivität    28 besteht. Die In  duktivität 28 ist mit der von der     Hilfs-          spannungsquelle    gespeisten Spule 29 ge  koppelt.

   Parallel zur Kapazität 27 ist die  veränderliche Kapazität 30 geschaltet, deren  bewegliche Platte 31 von der Spule 5 ver  dreht werden kann. Die Abstimmung des  Schwingungskreises 27, 2-8, 30 wird so ge  wählt, dass bei einer mittleren     Überdeckung     der Platten des Kondensators 30 die Fre-           quenz    der     Hilfsstromquelle    10 etwa in der       Mitte    des auf- oder     absteigenden    Astes der  Resonanzkurve liegt. Eine Verstellung des       Kondensators    30 ruft dann je nach der  Drehrichtung eine Steigerung oder Verringe  rung der     Gitterspannung    und damit des  Anodenstromes hervor.

   Bei der Einrichtung  nach     Abb.    5 ist angenommen, dass die Punkte  7 und 8 an ein     Thermoelement    32 angeschlos  sen sind. Die     Fernleitung    kann entweder  zwischen     Thermoelement    und den Punkten 7  und 8 -liegen, sie kann aber auch zwischen  das Messgerät 3 und die Kompensationsan  ordnung gelegt     werden,    wie in     Abb.    5 durch  punktierte Linien angedeutet ist. Auch bei  den übrigen dargestellten Ausführungsbei  spielen kann zwischen Messgerät und Kom  pensationsgerät eine     Fernleitung    liegen.  



  Allen dargestellten Ausführungsbeispie  len ist gemeinsam, dass sich die Änderungs  richtung der     Steuerspannung    nach dem  Überschreiten einer     bestimmten        Stellung    des  Steuerorganes umkehrt. Es empfiehlt sich  daher, die Bewegungsfreiheit des     Steuer-          organes    durch Anschläge auf einen solchen  Bereich (Spule 9,     Abb.    1, Fahne 13,     Abb.    2,  Fahne 24,     Abb.    4,     Kondensator    3:1,     Abb.    5)  festzulegen, in welchem die Änderungsrich  tung     der,Steuerspannung    eindeutig festliegt.

    Bei der Einrichtung nach     Abb.    1 beträgt  dieser Bereich<B>90',</B> bei den übrigen Ausfüh  rungsbeispielen ist er entsprechend der gerin  geren     -Überdeckung    des     Steuerorganes    und  der an die - Steuerröhre angeschlossenen  Schaltelemente geringer.  



  Sämtliche der beschriebenen Einrichtun  gen sind auch brauchbar, wenn auf die  Achse, welche die Spule 5 trägt, eine Kraft  ausgeübt wird, die einem zu übertragenden       Messwert,    zum Beispiel der elektrischen Lei  stung, entspricht. Man kann beispielsweise  bei der Einrichtung nach     Abb.    2 den Kon  densator 19, das Relais 18 und die Batterie  20 weglassen und auf die Achse der Spule  5 einen     Ferraristrieb    setzen.

   Dieser     Fer-          raristrieb    ist     gestrichelt    angedeutet und mit  33 bezeichnet. , Wenn man gleichzeitig auch  der Spule 5 einen     Messstrom    zuführt, dann    kann man auf die Einflüsse, welche von dem       Ferraristrieb    33 oder einem andern     Mess-          system    ausgeübt werden, mit dem Einfluss  summieren, den der an den     Punkten    7 und 8  zugeführte Strom hervorruft. Auch kann  man mehrere von verschiedenen     Messgrössen     beeinflusste Systeme auf eine gemeinsame  Achse setzen.

   Auf diese Weise erhält man  eine einfache     Summierung    mehrerer     Messgrö-          ssen.    Je nach der Richtung der von diesen  Systemen ausgeübten Kräfte kann man wahl  weise die Differenz oder die Summe bilden.  



  Bei den dargestellten Schaltungen ist es  schwer, den durch das     Mess;gerät    3, fliessen  den Strom bis auf den Wert Null zu brin  gen. Dies lässt sich aber durch eine     Ande-          rung    der .Schaltung erreichen. Solche Schal  tungen sind in     Abb.    6 und 7 dargestellt. Die  mit den übrigen Abbildungen übereinstim  menden Teile tragen die gleichen Bezugs  zeichen.  



  Bei der Schaltung gemäss     Abb.    6 liegt  das Messgerät 3, der Widerstand 2, 6 und  die Spule 5 im     Diagonalzweig    einer     Wheat-          stoneschen    Brücke. In dem einen Zweige  liegt die Steuerröhre 1 und in dem andern  Zweige die     Hilfswiderstände    34, 35,<B>3</B>6. Der  Einfluss der Spule 5 auf die Röhre ist sche  matisch durch den Pfeil 37 angedeutet.

   Die  Wirkungsweise dieser Schaltung ist leicht  zu     übersehen.    Sie stimmt im wesentlichen  mit der Wirkungsweise nach den     Abb.    1,     ?,     4 und 5 überein, lediglich mit dem Unter  schied, dass     wegen    der     Brückenanordnung     der Strom im Brückenzweige     seine    Richtung  ändert und auch Null werden     kann,    obwohl  durch die Röhre 1 Strom stets in der glei  chen     Richtung    fliesst.  



  Ein anderer Weg, auch die     Messgrösse     Null oder positive und     negative        Messgrössen     anzuzeigen, besteht darin, dass man dem An  zeige-,     Mess-    oder Regelgerät und dem Kom  pensationsgerät zwei Wicklungshälften gibt,  die einander zugeordnet sind und die im ent  gegengesetzten Sinne vom Strom durchflos  sen werden. Die Schaltung wird so getrof  fen, dass die eine Wicklungshälfte des     Mess-          gerätes    und die eine Wicklungshälfte des      Kompensationsgerätes mit der Steuerröhre  in Reihe liegen.

   Dabei kann, wie in den  schon beschriebenen Ausführungsbeispielen,  der durch die eine Wicklungshälfte des  Kompensationsgerätes fliessende Strom durch  Parallelschallen eines Widerstandes auf     einett          1)estimmten    Bruchteil des durch die zuge  ordnete Wicklungshälfte des Anzeigegerätes  fliessenden Stromes gebracht werden. Die  zweite Hälfte der Wicklung des Anzeige  gerätes und die zweite Hälfte der     Wicklunb     des     Kompensationsgerätes    werden in der  Bleiehen Weise geschaltet, nur mit dem Un  terschied, dass an Stelle der Steuerröhre     eilt     Widerstand tritt.

   Man könnte auch ein zwei  tes Steuerrohr verwenden, das im entgegen  gesetzten Sinne wie das erste Steuerrohr     be-          einflusst    wird (Gegentaktschaltung).  



  Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in       Abb.    7 dargestellt. Die mit den vorherge  henden Abbildungen übereinstimmenden  Teile tragen die gleichen Bezugszeichen. Die  Wicklungshälften des Anzeigegerätes sind       finit        :;'    und 3", die des Kompensationsgerätes       finit    5' und 5" bezeichnet; 38 ist ein Wider  stand, der den durch die Wicklungshälfte 3"  fliessenden Strom bestimmt. Die Wicklungs  hälften 3' und 3" und die Wicklungshälfte  des Kompensationsgerätes 5 sind so geschal  tet, dass sie im entgegengesetzten Sinne wir  ken.

   Die     Vorschaltwiderstände    39' und 39"  dienen zusammen mit den Widerständen'     '-)'     und 2" zur Einstellung des über das Kom  pensationsgerät fliessenden Bruchteils des  Sekundärstromes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messanordnung mit Verstärkerschaltung. insbesondere für die Zwecke der Fernmes sung, bei der der verstärkte Strom (Sekun- (lärstrom) von einer Entladungsröhre er zeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gitter der Entladungsröhre eine von einer Hilfsstromquelle gelieferte Spannung zugeführt wird, deren Grösse stetig von einem Messgerät (Kompensationsgerät) beein flusst wird, auf das die Differenz zwischen dem zu verstärkenden Strom (Primärstrom) und einem Bruchteil des verstärkten Stro mes (Sekundä.rstromes) einwirkt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Messanordnung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsstromquelle eine Wechselspannung liefert, deren Frequenz über dem hör baren Gebiet liegt. 2. Messanordnung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Er zeugung der Hilfsspannung ein Röhren generator dient. 3. Messanordnung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Röhre zugeführte Steuerspannung mit Hilfe einer in einem Wechselfeld drehbaren vom Kompensationsgerät be wegten Spule geliefert wird.
    4. Messanordnung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompensationsgerät elektrostatisch wirk same Abschirmmittel steuert, die den Energieübergang zwischen der Hilfs- stromquelle und dem Entladungsrohr beeinflussen.
    5. Messanordnung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompensationsgerät elektromagnetisch wirksame Abschirmmittel steuert, die den Energieübergang zwischen der Hilfs- stromquelle und dem Entladungsrohr beeinflussen.. G. Messanordnung nach dem Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompensationsgerät eine magnetisch wirksame Abschirmfahne bewegt, deren Bewegungsbahn zwischen einer von der Hilfsstromquelle erregten Spule und einer an das Gitter der Röhre angeschlos senen Spule liegt.
    7. Messanordnung nach dem Unteranspruch . 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsstromquelle mit dem Gitter des Steuerrohres kapazitiv gekoppelt ist, und diese Kopplung durch einen vom Kom pensationsgerät bewegten Schirm beein flusst wird. B. Messanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kom pensationsgerät die Abstimmung eines an das Gitter .der Röhre angeschlosse nen Schwingungskreises in bezug zur Frequenz der Hilfsspannungsquelle steuert.
    9. Messanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Gitter der Entladungsröhre ein Kondensator vorgeschaltet ist und das Gitter mit der Kathode über einen Widerstand verbun den ist. 10. Messanordnung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ent ladungsröhre in einem Zweige einer Wheatstoneschen Brücke liegt, in deren Diagonalzweig das Anzeigegerät und eine Wicklung des Kompensationsgerätes liegt.
    11. Messanordnung nach dem Patentan spruch, dadurch .gekennzeichnet, dass so wohl das Anzeige-, als auch das Kom pensationsgerät je zwei Wicklungshälf ten (3', 5' und 3", 5") besitzt, und dass die eine Wicklungshälfte (3') des An zeigegerätes und die eine Wicklungs hälfte (5') des Kompensationsgerätes mit der Steuerröhre in Reihe geschaltet ist, während die andern Wicklungshälf ten (3" und 5") der beiden Geräte von einem Strome durchflossen werden, wel cher die umgekehrte Wirkung auf die beiden Geräte ausübt, wie der von der Steuerröhre gelieferte Strom.
CH183080D 1934-07-25 1935-04-10 Messanordnung mit Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung. CH183080A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE183080X 1934-07-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH183080A true CH183080A (de) 1936-03-15

Family

ID=5718396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH183080D CH183080A (de) 1934-07-25 1935-04-10 Messanordnung mit Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH183080A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0945736B1 (de) Magnetometer
EP0179384B1 (de) Störfeldfester Näherungsschalter
DE19917261C5 (de) Elektromagnetische Durchflußmesseranordnung
EP2666023B1 (de) Strommessvorrichtung
DE2744845B2 (de) Verfahren zur Kompensation der elektrochemischen Störgleichspannung bei der magnetisch-induktiven Durchflußmessung mit periodisch umgepoltem magnetischem Gleichfeld
DE2656111B2 (de) Wirbelstrompriifgerät
DE2637307A1 (de) Elektromagnetischer durchflussmesser
DE2846538C2 (de)
DE2503401A1 (de) Differenzdruckwandler fuer einen stroemungsmesser
EP0380937B1 (de) Induktiver Durchflussmesser
AT147279B (de) Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung.
DE2834613A1 (de) Magnetischer stroemungsmesser
CH183080A (de) Messanordnung mit Verstärkerschaltung, insbesondere für die Zwecke der Fernmessung.
EP0638785B1 (de) Vorrichtung zur Messung des Stroms einer ein Messrohr durchströmenden Flüssigkeit
DE2052751A1 (de) Durchflußmesser
EP0069790B1 (de) Verfahren und Gerät zur Erdschlussortung an Starkstrom-Freileitungsnetzen
EP0006565B1 (de) Verfahren und Schaltung zur kontaktlosen Messung von Gleich- und Wechselströmen
DE19845778A1 (de) Verfahren zur Abbildung von Gleichströmen und Gleichstromwandler zur Durchführung des Verfahrens
DE956290C (de) Fernmesseinrichtung zur oszillographischen Aufnahme bzw. Registrierung von elektrischen oder mechanischen Vorgaengen
DE4417931C1 (de) Schaltungsanordnung zur Wahrnehmung und Ortung von Metallgegenständen
DE2722544A1 (de) Vorrichtung zur induktiven abfuehlung von aenderungen in einer relativlage
DE892479C (de) Kompensationsschaltung, insbesondere fuer die Zwecke der Fernmessung
DE2751864C2 (de)
DE950081C (de) Vorrichtung zur Symmetrieanzeige bei Hochfrequenzgeneratoren mit erdsymmetrischem Hochfrequenzausgang
DE3123096A1 (de) Tastvorrichtung zur fuehrung eines verbindungswerkzeuges laengs einer nahtvorbereitung