CH183215A - Verfahren zum Bleichen von Holzschliff. - Google Patents

Verfahren zum Bleichen von Holzschliff.

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CH183215A
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hydrosulfite
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C9/00After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
    • D21C9/10Bleaching ; Apparatus therefor
    • D21C9/1084Bleaching ; Apparatus therefor with reducing compounds
    • D21C9/1089Bleaching ; Apparatus therefor with reducing compounds with dithionites

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Description


  Verfahren zum Bleichen von Holzschliff.    Es ist seit langem bekannt,     Holzstoff          (Holzschliff)    durch Behandeln mit reduzieren  den Schwefelverbindungen, wie     Natrium-          oder        Calcium-Bisulfitlösungen,    zu bleichen.  Da hierbei der     Bleichprozess    sehr     langsam     verläuft, muss der Holzschliff zwischen der  Zugabe des Bleichmittels und der Weiter  verarbeitung 24-48 Stunden gelagert werden,  wodurch die Stetigkeit des Fabrikationsvor  ganges gestört wird.

   Nach neueren Verfahren  verwendet man     Hydrosulfite,    insbesondere  Natrium- und     Zink-Hydrosulfit,    deren blei  chende Wirkung erheblich stärker ist, so  dass zum Bleichen nur wenige     Minuten    not  wendig sind. Die     Hydrosulfite    haben jedoch  den Nachteil, dass sie sehr leicht     zersetzlich     sind, so dass beim     Transport,    beim Lagern  und der Handhabung erhebliche Verluste  eintreten. Auch sind sie sehr teuer.  



  Nach vorliegender Erfindung erfolgt das  Bleichen von Holzschliff mit     Hydrosulfit    im  Entstehungszustand, indem man das     Hydro-          sulfit    in Gegenwart des zu bleichenden Holz  schliffes     erzeugt.    Dies kann in     einfachster       Weise dadurch geschehen, dass man der  wässerigen     Aufschlemmung    des Holzschliffes  während des in der Papierindustrie üblichen  Fabrikationsvorganges zur     Hydrosulfitbildung     befähigte Stoffe, z. B.

   Zinkstaub und Schwefel-"       dioxyd,    in den für die Erzielung der  gewünschten Bleichwirkung erforderlichen  Mengen zufügt.     Klan    kann zum Beispiel die  wässerige     Aufschlemmung    von Holzschliff mit  Zinkstaub versetzen und eine entsprechende  Menge     Schwefeldioxydgas    einleiten oder aber  die Stoff     aufschlemmung    gleichzeitig mit Zink  staub und Schwefeldioxyd versetzen. Die  Behandlung des Holzschliffes mit den     hydro-          sulfitbildenden        Stoffen    kann kontinuierlich  oder diskontinuierlich erfolgen.  



       Zur    Erzeugung des     Hydrosulfits    in Gegen  wart des zu bleichenden Holzschliffes können  auch andere     DZetboden    Verwendung finden.  Man kann das     Hydrosulfit    zum Beispiel  durch Umsatz von     Natriumbisulfit,    Zinkstaub  oder von     Natriumbisulfit,    schwefliger Säure  und Zinkstaub erzeugen. An Stelle von Zink-.  staub können zum Beispiel auch andere      zweckdienliche     Metalle    zur Anwendung ge  bracht werden. Das Verfahren kann auch  auf Fasergemische angewendet werden, in  welchen ausser holzhaltigen Fasern auch  andere Faserstoffe, wie Zellulose, Baumwolle  usw. vorhanden sind.

   Hierbei wird lediglich  die holzhaltige Faser, die noch Holz in       Krusten    enthält der     Bleichung    unterworfen.  



  Das vorliegende Verfahren ist ausser  ordentlich einfach und unter Verwendung  üblicher 'in den     betreffenden    Betrieben vor  handener Apparaturen bei gewöhnlichen Tem  peraturen durchführbar.  



  Durch die Erzeugung des     Hydrosulfits    in  Gegenwart des zu bleichenden Holzschliffes  wird eine sehr gleichmässige und durchgreifende  Bleichwirkung erzielt.  



  Die bisher erforderliche besondere Fabri  kation der     Hydrosulfite    in chemischen Fa  briken, sowie die auf der leichten     Zersetz-          barkeit    dieser Verbindungen beruhenden Ver  luste bei Lagerung, Packung, Transport und  Handhabung dieser teuren Stoffe kommen in  Wegfall. Statt dessen können erfindungs  gemäss haltbare, überall leicht zugängliche  und verhältnismässig sehr viel billigere Stoffe,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Bleichen von Holzschliff durch Behandeln mit Hydrosulfit, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrosulfit durch Aufeinanderwirkung von zu seiner Bildung befähigten Stoffen in Gegenwart des zu bleichenden Holzschliffes erzeugt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ' gekennzeichnet, dass das Hydrosulfit durch Aufeinanderwirken von Zinkstaub und Schwefeldioxyd in Gegenwart des zu blei chenden Holzschliffes erzeugt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung des Hydrosulfits befähigten Stoffe einer wässerigen Aufschlemmung des Holz schliffes zugeführt werden. wie Zinkstaub und Schwefeldioxyd verwendet werden. Durch Anwendung des Hydrosulfits imEntstehungszustand werden ausgezeichnete und sehrgleichmässigeBleichwirkungen erzielt.
CH183215D 1933-09-03 1935-04-16 Verfahren zum Bleichen von Holzschliff. CH183215A (de)

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US2450034A (en) * 1943-12-01 1948-09-28 Int Paper Co Groundwood bleaching by hydrosulfite
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DE638711C (de) 1936-11-21
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