CH183223A - Einrichtung an Schreibmaschinen zur Herstellung von Kopien mittels mindestens einem Hilfsfarbband. - Google Patents

Einrichtung an Schreibmaschinen zur Herstellung von Kopien mittels mindestens einem Hilfsfarbband.

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CH183223A
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Flueckiger Fritz
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Flueckiger Fritz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/02Frames or holders for unwound short lengths of ink ribbons
    • B41J35/03Frames or holders for unwound short lengths of ink ribbons the holder being movable to inoperative position, e.g. by swinging upwardly

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description


      Finrichtung    an Schreibmaschinen zur Herstellung von Kopien mittels mindestens  einem Hilfsfarbband.    Verschiedene Einrichtungen an Schreib  maschinen welche den Zweck haben Kopien  mittelst mindestens einem Hilfsfarbband  herzustellen sind bereits     bekannt.    Eine solche  Einrichtung ist beispielsweise als Rahmen  ausgebildet, der auf zwei Schenkeln, die der  Walzenrundung der     Schreibmaschine    genau  angepasst sein müssen, ein gespanntes Farb  band trägt. Nachdem nun das Schreibpapier  wie üblich in die Schreibmaschine gespannt  worden ist, muss obiger Rahmen, der nicht  an der Schreibmaschine angebracht ist, auf  die Walze der     Schreibmaschine    so aufgelegt  werden, dass das Farbband zwischen die Pa  pierblätter zu liegen kommt.

   Diese Manipu  lation ist zeitraubend und     unbequem.     



  Eine andere Einrichtung besitzt einen  am Wagen der     Schreibmaschine        mittelst     speziell für jedes Schreibmaschinenmodell  hergestellten Befestigungsgarnituren ange  brachten Apparat, der an drehbaren Schen  keln die auf ineinander geschobenen Röhren       befestigt    sind, ein bis zwei Farbbänder trägt.  Um die Farbbänder von der Aussergebrauchs-    in die Schreibstellung     bringen    zu können,  sind beide Hände erforderlich, es müssen  seitlich zwei Federn gleichzeitig gelöst wer  den und der ganze Apparat zirka 4 bis 5 cm  senkrecht verschoben werden, was ebenfalls  umständlich ist und eine gewisse Geschick  lichkeit erfordert.  



  Diese     Übelstände    sollen durch die vorlie  gende     Erfindung    die eine     Einrichtung    an       Schreibmaschinen    zur Herstellung von Ko  pien     mittelst    mindestens einem Hilfsfarbband       betrifft,    behoben werden.  



  Zu diesem Zwecke besitzt die Einrich  tung     gemässe    der     Erfindung    federnde, dem  Umfang .der Walze entlang leicht klemmend  gelagerte     Haltemittel.     



  In der     Zeichnung    ist eine     beispielsweise          Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Es zeigen:         Fig.    1 eine Vorderansicht der Einrich-         tung,          Fig.    2     eine    Seitenansicht .der     Einrichtung     in     Schreibstellung,              Fig.    3 eine Seitenansicht der Einrichtung  in     Aussergebrauchsstellung,          Fig.    4 den linken Schenkel des Bügels  der     Einrichtung,

            Fig.    5 eine Seitenansicht zu     Fig.    4, und       Fig.    6 die Metallagraffe zur     Befestigung     des Farbbandes in     Vorder-undSeitenansicht.     



       Die    dargestellte     Einrichtung    weist einen  Bügel 1 auf, dessen seitliche Schenkel mit  Zapfen 2 zum Einhängen des Hilfsfarbban  des 3 versehen sind. Die Enden des Hilfs  farbbandes sind zu diesem Zwecke mit  Agraffen 4 versehen, welche mit ihrer Öse  4' an die Zapfen 2 der     Schenkel    des Bügels  1     ei_nhängbar    sind.

   Der Bügel 1 ist     beidseitig     mit     seinem        waagrechten    Teil in Haltemitteln  drehbar gelagert.     Jedes    Haltemittel besitzt  eine     kreisbogenförmige        Stahlbandfeder    5  deren     Krümmungsradius    so- ist, dass sowohl  Schreibmaschinenwalzen von kleinem Durch  messer, als auch von grossem Durchmesser  von der Feder 5 leicht schleifend umfasst  werden. Auf den     Stahlbandfedern    5 ist je  eine Lagerlasche 6 befestigt, in welchen La  gerlaschen .wie bereits     erwähnt    der Bügel  1 drehbar gelagert ist.

   Auf den Stahlband  federn 5 ist ferner je ein Anschlag 7 befe  stigt,     .durch    welche die in     Schreibstelluzg     gebrachte     Einrichtung    bei     Betätigung    der       Zeilenschaltung    nicht mit der Walze ge  dreht wird, indem die Anschläge 7 gegen  den     Papierniederhalter    stossen.

   Um die Ein  richtung in     Aussergebrauchsstellung    zu brin  gen, ist der     Papierniederhalter    einwenig zu  heben, damit beim     Nachhintendrehen    der       Einrichtung    die Anschläge 7 sich     unter    dem       Papierniederhalter    hindurch nach hinten be  wegen können. Zur Begrenzung der Ausser  gebrauchsstellung sind die Anschläge 7       durch    Glieder 8, 9, welche je bei<B>10</B> mit  einander gelenkig verbunden sind, mit je  einem Support 11     in    gelenkige     Verbindung     gebracht.

   Dabei sind     die    Glieder 8 mit je  einem kugelförmigen     Griff    12 versehen.     Die     Supports 11     sind    an der     Schreibmaschine          festmontiert,    und ihre Enden verbindet eine  Querstange 13, auf welcher die     Glieder    9  drehbar     gelagert    .

   sind und welche als An-    schlag für die Lagerlaschen 6     und    Bügel 1  dient, wenn die     Einrichtung    an den     kugel-          förmigen    Griffen 12 in die     Aussergebrauchs-          stellung    bewegt wird, vergleiche     Fig.    2 und  3. Um den das Hilfsfarbband tragenden Bü  gel 1     hochschwenken    zu können wird letzte  rer     bezw.-    das Hilfsfarbband an     den    seitlich  vorstehenden Agraffen 4 angefasst.  



  In der     Aussergebrauchsstellung    befindet  sich die Einrichtung nach hinten zurück  gedreht, oben auf der Schreibmaschinen  walze, die beiden Schenkel des Bügels 1 auf  der Walze liegend oder senkrecht nach oben  stehend. Sollen Schriftstücke beschrieben  werden, wobei keine Kopien     gewünscht    wer  den.,     wie    zum Beispiel Briefumschläge.  wird .die Einrichtung in obiger Stellung ge  lassen. Wird nun aber ausser dem     Original     eine Kopie gewünscht, werden wie gewöhn  lich zwei Blätter Schreibpapier in die Ma  schine gespannt, die Walze wird gedreht,  bis der obere Papierrand einige Zentimeter  über die     Typenanschlagstelle    zu stehen  kommt.

   Das zur Aufnahme der Kopie be  stimmte     Papierblatt    wird     nun    unter das  Hilfsfarbband geschoben, respektive letzteres  auf genanntes Papierblatt geklappt, so     .dass     sich das     Kopieblatt        zwischen        Walze    und  Hilfsfarbband     befindet.    Nun wird durch  leichtes     Drücken        mittelst    eines Fingers auf  den linken oder rechten     Griffknopf    12, das       Hilfsfarbband    hinunter in die Schreibstel  lung geschoben.  



  Zur Herstellung von nur     einer    Kopie       wird    ein Hilfsfarbband verwendet, das auf  der einen Seite durch ein     imprägniertes    Sei  denband abgedeckt ist, so dass, keine Farbe  auf die Rückseite des     Originalbriefes    abge  druckt     wird.        Werden:    dagegen zwei Kopien       gewünscht,    wird     ein.    Farbband verwendet,  das     kein    Deckband trägt.     In.    diesem Falle  werden drei     Blatt    Papier     eingespannt,    wo  von das mittlere durchscheinend ist.

   Das       Hilfsfarbband    wird     zwischen    das mittlere  und dritte auf der Walze     aufliegende    Blatt  geschoben, so dass die Farbe auf die vordere  Seite des     dritten        Blattes    und auf die Rück  seite des zweiten, durchscheinenden     Blattes         abgedruckt wird. Der Text des beschriebenen  zweiten Blattes kann nun von vorn gelesen  werden.  



  Zur Herstellung von mehr wie zwei Ko  pien bedient man sich eines zweiten Bügels  reit einem zweiten Hilfsfarbband.     Diesei     zweite Bügel muss natürlich etwas weniger  breit sein wie der erste, so dass seine das  zweite Hilfsfarbband tragenden Schenkel in  nerhalb der Schenkel des ersten Rahmens  dicht neben diesen liegen. Dieser zweite Bü  gel für das zweite Hilfsfarbband ist eben  falls schwenkbar angeordnet, und zwar ist er  mittelst an ihm sitzender Federspangen oder       Klammern    auf den waagrechten Teil des er  sten Bügels leicht abnehmbar aufgesteckt.  



       Mittelst    der beschriebenen zwei Hilfsfarb  bänder können zwei     bezw.    vier Kopien her  gestellt werden. Und zwar können zwei Ko  pien hergestellt werden, wenn die verwende  ten Hilfsfarbbänder auf ihrer einen Seite  durch ein     imprägniertes    Seidenband abge  deckt sind, und vier Kopien dann, wenn die  verwendeten Farbbänder gewöhnliche Farb  bänder sind, und von den für die Kopien       bestimmten    Blätter zwei aus durchscheinen  dem Papier bestehen, von welchen das eine  über dem ersten und das andere über dem  zweiten     Hilfsfarbband    liegen soll, während  die andern beiden für Kopien bestimmten       Blätter    jeweils unter den Hilfsfarbbändern  liegen sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Schreibmaschinen zur Herstellung von Kopien mittelst mindestens einem Hilfsfarbband, dadurch gekennzeich net, dass sie federnde am Umfang der Walze einlang, leicht klemmend gelagerte Halte in ittel besitzt. UNTERANSPRÜCUE .
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein schwenk bar gelagerter Bügel, an dessen Schen keln ein Hilfsfarbband befestigt ist, vor gesehen ist, und dass auf diesem Bügel ein zweiter mit gleich ausgebildeten, ein zwei tes Hilfsfarbband tragenden Schenkeln versehener Bügel schwenkbar angebracht ist. . Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der zweite Bügel leicht aufsteck bar und abnehmbar auf dem ersten Bii- gel angeordnet ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hilfsfarbbänder an ihren beiden Enden in gewölbten Agraf fen gefasst sind, welche je eine Öse zum Aufstecken auf an den Schenkeln der Bü gel vorhandenen Zapfen besitzen.
CH183223D 1935-05-11 1935-02-18 Einrichtung an Schreibmaschinen zur Herstellung von Kopien mittels mindestens einem Hilfsfarbband. CH183223A (de)

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