CH183294A - Einrichtung zum Regeln der Einspritzbrennstoffmenge bei Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Regeln der Einspritzbrennstoffmenge bei Brennkraftmaschinen.

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CH183294A
CH183294A CH183294DA CH183294A CH 183294 A CH183294 A CH 183294A CH 183294D A CH183294D A CH 183294DA CH 183294 A CH183294 A CH 183294A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

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  Einrichtung zum Regeln der     Einspritzbrennstoffmenge    bei     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zum Regeln der     Einspritzbrenn-          stoffmenge    bei     Brennkraftmaschinen    mit  variabler Drehzahl, insbesondere bei Fahr  zeugdieselmotoren, mittels eines willkürlich       hetätigbaren        Regulierorganes,    mit einem  Servomotor, dessen     Verstellorgan    von einem  sieh gleichsinnig mit der Drehzahl der Ma  schine ändernden pneumatischen Druck,  Unter- oder     Überdruck,

      entgegen einer von  der Stellung des     Verstellorganes    abhängigen       Rückstellkraft    eingestellt wird.  



  Wenn der Führer von Kraftwagen, deren  Maschine mit einer der bekannten Regelein  richtungen dieser Art versehen ist, das will  kürlich     betätigbare        Regulierorgan    zwecks  Vermehrung der     Einspritzmenge    zur Be  schleunigung des Motors     verstellt,    so führt  die     Regeleinrichtung    die Steigerung der Ein  spritzmenge nicht so rasch herbei, wie me  chanisch wirkende Regeleinrichtungen. Diese  bei pneumatischen Reglern auftretende uner  wünschte Verzögerung ist bisher nicht be-    achtet worden.

   Sie ist darauf zurückzufüh  ren, dass das willkürlich     beeinflussbare    Re  gulierorgan seine Bewegungen nicht - wie  bei den mechanisch wirkenden Regeleinrich  tungen -     unmittelbar    kraftschlüssig oder       zwangläufig    auf das     Fördermengenregelglied     der Einspritzpumpe     überträgt,    sondern bei  seiner     Verstellung    zuerst eine Veränderung  des als Regelkraft herangezogenen pneu  matischen     Unter-    oder Überdruckes hervor  ruft. Diese Veränderung pflanzt sich in den  mitunter engen Leitungen nicht so rasch fort,  wie es ein verzögerungsfreies Regeln er  fordert.

   Der Zweck der Erfindung     besteht     nun darin, die Zeitspanne, die beim Einstellen  einer grösseren     Einspritzbrennstoffmenge     vom Augenblick des     Verstellens    des will  kürlich     betätigbaren    Regulierorganes bis zu  der damit     bezweckten        Bewegung    des pneu  matisch     gesteuerten    Servomotors verstreicht.

    so viel als möglich abzukürzen und eventuell  sogar zu bewirken, dass beim     Einstellen    einer  grösseren Einspritzmenge der Servomotor      sofort und vorübergehend eine grössere     Ein-          spritzmenge        einstellt,    als sie der neuen Stel  lung des Regulierorganes entspricht.  



  Gemäss der Erfindung wird .dies durch  Mittel erreicht, die mit dem willkürlich ver  stellbaren Regulierorgan gekuppelt     sind    und  beim Einstellen einer grösseren Einspritz  menge die Bewegung des     Verstellorganes    des  Servomotors beschleunigen.  



  Auf der Zeichnung sind als Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     drei für     Kraftwagenmaschinen        bestimmte          Regeleinrichtungen    dargestellt, bei denen der  im     Luftansaugrohr    des     Motors    hinter einer  willkürlich verstellbaren Drossel herrschende  Unterdruck auf den Servomotor einwirkt.  



  In     Fig.    1     stellt    a einen vierzylindrigen  Einspritzmotor dar. Die vom Motor über  Zahnräder b angetriebene vierzylindrige Ein  spritzpumpe ist mit c bezeichnet; von ihr  führen Druckleitungen d zu den in den Zy  linderköpfen angeordneten Düsen e. Der  Brennstoff wird     .der    Einspritzpumpe durch  eine Leitung f von einem nicht dargestellten  Behälter aus zugeführt. Die bei jedem     För-          derhub    zur     Einspritzung    gelangende Förder  menge wird durch Verschieben einer Regel  stange g bei allen     Pumpenzylindern    gleich  eingestellt.  



  Das aus dem     Pumpengehäuse    heraus  ragende rechte Ende der Regelstange g ist  mit dem durch Teller versteiften     Mittelteil     einer Membran     h    verbunden, deren Rand ein  gespannt ist     zwischen    einem Stutzen an der  rechten Seitenwand ,des Pumpengehäuses und  einem hutartigen Deckel i.     Zn    der durch die  Membran abgeschlossenen Kammer k des  Deckels<I>i</I>     ist    eine Schraubenfeder<I>m</I> unter  gebracht, die sich auf den Boden des Deckels  i stützt und die     Membran    und die daran       angelenkte    Regelstange nach links gegen die  jenige Endstellung drückt, in der sie diese  grösste Einspritzmenge einstellt.  



  Am     Einlassstutzen    des allen Motorzylin  dern gemeinsamen     Luftansaugrohres    n ist ein  Rohrstutzen o angeflanscht, der eine in ihrer  geschlossenen Stellung dargestellte Drossel  klappe p und hinter der Klappe einen Ven-         turirohreinsatz        q    enthält. Von der engsten  Stelle des     Venturirohreinsatzes    zweigt     ein     Kanal ab, der     mit    dem einen Ende einer  Schlauchleitung r verbunden ist, deren an  deres Ende an die     Kammer    k angeschlossen  ist.  



  Von dem Bedienungshebel s der Drossel  klappe p führt ein Gestänge einerseits zu  dem vom Fahrer willkürlich einstellbaren  Fusshebel t und anderseits zu einem in einem  Zylinder am Deckel i nicht ganz .dicht ge  führten Kolben     u.    Der Zylinder ist mit einer  Bohrung im Deckel i verbunden, in der ein  passend eingebauter Schieber mit einer Ring  nut z von einer Feder w gegen die gezeich  nete :Stellung gedrückt wird, wo er die Ver  bindung zwischen einem nach aussen führen  den Kanal     x.un.d    einem Kanal     y,.@der    zur  Kammer k führt, unterbricht.  



  Will der Fahrer den laufenden     Motor    be  schleunigen, so     tritt    er das Pedal t nieder.  Dabei öffnet sich die Drosselklappe p. Der  vorher hinter der Drosselklappe herrschende,  durch die Saugwirkung der     Motorkolben    her  vorgerufene Unterdruck wird kleiner. Ohne  Einwirkung des Schiebers v würde der Un  terdruck in der Kammer k dem     Unterdruck     im Saugrohr nur langsam folgen und die       Rüekführfeder        iiz    könnte erst dann die Mem  bran und die damit verbundene Regelstange  der Einspritzpumpe .etwas nach links ver  schieben und die Einspritzmenge vergrössern.  



  Um     fliese    Verzögerung abzukürzen, wird       gleichzeitig    mit dem Öffnen der Drossel  klappe der Kolben     u    verschoben, .der dabei  die in seinem Zylinder befindliche Luft ver  dichtet, so     dass    der Schieber     v    durch pneu  matischen Überdruck entgegen der Kraft der  Feder w nach links geschoben wird. Bei die  ser Bewegung     stellt    die Ringnut z im Schie  ber     v    eine Verbindung her zwischen den  Kanälen x und     y,    so dass jetzt die Kammer  k über diese Kanäle mit der Aussenluft ver  bunden ist. Infolgedessen sinkt der vorher  in der Kammer herrschende Unterdruck sehr  rasch.

   Die der     Rückführfederkraft    entgegen  wirkende Saugkraft des     Unterdruckes    ver  schwindet also plötzlich. so dass die Feder      et augenblicklich sowohl die Membran, als  auch die Regelstange auf die grösste     Ein-          spritzmenge    einstellt, wodurch sich die grösst  mögliche Beschleunigung des Motors ergibt.  Inzwischen ist der Luftdruck im Zylinder  des Kolbens     2t    durch .die undichte Kolben  führung entwichen, auch wenn der Fahrer den  Fusshebel niedergedrückt hält. Die Feder w  konnte deshalb den Schieber v wieder in die  gezeichnete Lage zurückführen, so dass die  Verbindung der Kammer k mit der Aussen  luft unterbrochen ist.

   Die über eine kurze  Beschleunigungszeit absichtlich aufgehobene  Regelwirkung des Unterdruckes im Saugrohr  setzt wieder ordnungsmässig ein.  



  Nach     Fig.    2 sperrt der Steuerschieber v  beim     Aufsteuern    der von der     Reglerkammer     k zur Aussenluft führenden Verbindung die  Leitung r ab und verhindert so, dass ein Teil  der in die Kammer nachströmenden Aussen  luft     durch,die    Leitung r abgesaugt wird.  



  Der in     Fig.    2 dargestellte teilweise  Schnitt durch die Einspritzpumpe lässt er  kennen, dass die mit der Membran     gekuppelte     Regelstange g als Zahnstange ausgebildet ist,  die mit     Ritzeln    10 kämmen. Bei jedem der  vier Pumpenzylindern ist ein solches     Ritzel     auf einer über die Zylinderbüchse 11 ge  schobenen Hülse 12 befestigt. Das untere  Ende der Hülse ragt über die Zylinder  büchse hinaus und ist geschlitzt. In die  Schlitze greift ein in den Pumpenkolben 13  eingesetzter Querstift 14 ein.

   Beim Drehen  der Hülsen werden die Kolben 13     mitge-          dreht.    Dadurch verstellt sich die am Kol  benkopf schräg abgeschnittene Steuerfläche  17 gegenüber einem     Rücklaufloch    1.6 in der  Zylinderbüchse.

   Diese Verstellung bewirkt,  dass der Pumpenraum 17 nach einem kürzeren  oder längeren Teil des dem Kolben 13 von  einem Nocken 18 über einen Stössel 19 auf  gezwungenen Druckhubes über eine Längs  nut 20 in der Steuerfläche und das Rück  laufloch 16 in der Zylinderbüchse mit dem  Saugraum 21 im Pumpengehäuse in Verbin  dung kommt, wodurch die Förderung in die  Druckleitung d unterbrochen     wird.       Nach     Fig.    3     wird    die     rasche    Rückführung  der Membran<I>h</I> und der Regelstange<I>g</I> beim  Beschleunigender Maschine beim Öffnen der  Drosselklappe p dadurch erreicht,

   dass ein  dicht im Deckel i geführter Kolben 22 den  Luftinhalt seines Zylinders in die     Regler-          kammer    k verdrängt, so     dass    darin eine rasche       Drucksteigerung    zustande kommt.  



       Natürlich    könnte als     Rückstellkraft    auch  ein pneumatischer Druck in einem geschlos  senen Zylinder und als Regelkraft ein pneu  matischer, sich mit der Drehzahl der     14Za-          schine    ändernder Überdruck, zum Beispiel  eines Spül- oder     Aufladegebläses,    verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Regeln der Einspritz- brennstoffmenge bei Brennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl mittels eines will kürlich betätigbaren Regulierorganes, mit einem Servomotor, dessen Verstellorgan von einem, sich gleichsinnig mit der Drehzahl der Maschine ändernden pneumatischen Druck entgegen einer von der Stellung des Verstellorganes abhängigen Rückführkraft eingestellt wird, gekennzeichnet durch Mit tel,
    die mit dem willkürlich betätigbaren Regulierorgan gekuppelt sind und beim Ein stellen einer grösseren Einspritzmenge die Bewegung des Verstellorganes des Servo motors beschleunigen. U-XTERAISPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Pumpglied, das beim Verstellen des Regulierorganes zwecks Vermehrung der Einspritzmenge mit genommen wird und dabei einen auf das Verstellorgan des Servomotors einwirken den pneumatischen Druck erzeugt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Regu lierorgan gekuppeltes, nicht ganz dichtes Pumpglied beim Einstellen einer grösseren Einspritzmenge vorübergehend einen pneumatischen Druck erzeugt, der ein Steuerorgan entgegen einer Rückführkraft verschiebt, so dass dieses einen Kanal auf steuert, damit der pneumatische Druck im Servdmotor sich derart-ändert, dass die Rückführkraft das Verstellorgan des Servomotors rasch verstellt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass .der vom Steuerorgan aufgesteuerte Kanal ins Freie führt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, 'dass das Steuerorgan die den pneumatischen Regeldruck in die Regel kammer führende Leitung mindestens drosselt, wenn es den ins Freie führenden Kanal aufsteuert. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen Z und 3, bei welcher ,der im Luftansaugrohr der Maschine herr schende Unterdruck auf das Verstellorgan des .Servomotors einwirkt, dadurch gekenn zeichnet, dass das Steuerorgan möglichst nahe an der Unterdruckkammer des Servo motors angeordnet ist, .damit der diese Kammer mit dem Freien verbindende Kanal nicht nur weit, sondern auch mög lichst kurz sein kann.
CH183294D 1934-05-22 1935-04-24 Einrichtung zum Regeln der Einspritzbrennstoffmenge bei Brennkraftmaschinen. CH183294A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2659354A (en) * 1951-01-10 1953-11-17 Cav Ltd Governor for liquid fuel injection pumps

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2659354A (en) * 1951-01-10 1953-11-17 Cav Ltd Governor for liquid fuel injection pumps

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