CH183308A - Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen. - Google Patents

Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen.

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CH183308A
CH183308A CH183308DA CH183308A CH 183308 A CH183308 A CH 183308A CH 183308D A CH183308D A CH 183308DA CH 183308 A CH183308 A CH 183308A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


      tiondensator    mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen       Metallbelegungen.       Ein einfaches Verfahren der Herstellung  von Wickelkondensatoren besteht darin, dass  man zuerst die metallische Belegung auf der       einen    Seite einer     bandförmigen    oder     blatt-          förmigen    isolierenden Trennschicht aufbringt  und dann zwei solche zu einem Ganzen ver  einigte Bänder.     bezw.    Paare solcher Blätter  mit oder ohne weitere isolierende Trenn  schichten zu einem     Kondensatorwickel        bezw.     Stapel verarbeitet.

   Die isolierende Trenn  schicht kann dabei aus Papier oder einem  andern geeigneten Isoliermaterial     bestehen     und die metallische Belegung ist entweder als  Metallfolie darauf aufgeklebt oder in pul  verisierter Form aufgestrichen, aufgespritzt,  aufgedampft oder sonst     irgendwie    als metal  lischer Niederschlag aufgebracht.  



  Bei     derartigen    Kondensatoren werden die  Anschlüsse für die Stromzuführungen vor  wiegend dadurch hergestellt, dass man dünne  Metallstreifen in die Wickel einlegt; es ist  aber auf diese Weise nicht möglich, Verbin-         dungen    zwischen den Anschlüssen und den       Belegungen    zu bekommen, die im Dauerbe  trieb     einwandfrei    bleiben.  



       Gemä1    der     Erfindung        kann.    man diesen  Nachteil dadurch vermeiden, dass man min  destens einen an einer Stirnseite des aktiven       Kondensatorteils    liegenden Rand der mit den  Belegungen versehenen Isolierschichten um  <B>180'</B> so     umlegt,    dass an den umgelegten     Rän-          dern    die     metallischen    Belegungen. nach aussen  sehen, und dass mit den an den     Stirnseiten     des Kondensators freiliegenden     Belegungs-          teilen    die     Stromanschlusseinrichtungen    in  Verbindung stehen.  



       In    den     Fig.    1 bis 5 sind verschiedene  Ausführungsbeispiele von Kondensatoren       veranschaulicht,    die gemäss der     Erfindung     hergestellt sind.  



  In     Fig.    1     sind    1 und 2 zwei Wickelbän  der mit     umgeklappten        Rändern    8     und    4. Die  Dicke der Wickelbänder ist in der     Abbildung     stark übertrieben dargestellt. Die beiden      Bänder sind schon so aufeinandergelegt, wie  sie in der Wickelmaschine aufgewickelt wer  den. Die metallischen Beleb ragen sind  schraffiert, während die isolierenden Schich  ten, auf deren eine Seite die Potentialträger  aufgebracht sind, durch die nicht angelegten       Flächen    dargestellt sind.     In        Fig.    2 ist das  selbe Verfahren auf einen geschichteten  Kondensator angewandt.

   Die umgeklappten  Ränder     sind    mit 5     und    6 bezeichnet.  



  Durch das Umklappen der Ränder wird  erreicht, dass an den     beiden    Stirnseiten der       Kondensatorwickel        bezw.    Stapel die Poten  tialträger an den     Umlegkanten    frei liegen  und so eine sehr gute kontaktsichere Verbin  dung mit den an den Stirnseiten anliegenden       Kondensatoranschlüssen    ermöglicht ist, zu  mal da diese Verbindung auf der ganzen  Länge der Belegung stattfinden kann.

   Gleich  zeitig werden dabei die einzelnen Windungen  jedes der beiden Wickelbänder     bezw.    die       zusammengehörigen    Belege der Blätter unter  sich parallel geschaltet, da der Metallbelag  überall nach     aussen    sieht und sich zum Bei  spiel auch beim Wickeln von Wickeln an  den Metallbelag der nächsten gleichpoligen  Windung     anlegt.    Dies ist besonders günstig,  weil dadurch der     ohmsche    und der induktive  Widerstand des Wickels     bezw.    Stapels auf  ein     Minimum.    reduziert wird.  



  Werden     Kondensatorwickel        bezw.        -stapel     hergestellt, die     ausser    den metallisierten  Wickelbändern     bezw.        Blättern    noch isolie  rende Zwischenlagen enthalten, so ist es  zweckmässig, die Ränder der metallisierten       Wickelbänder        bezw.        Blätter    so umzuklappen,  dass sie     mindestens    über eine der folgenden  Lagen des Wickels oder Stapels übergreifen  und     mindestens    bis zu der nächsten Lage der  andern Belegung reichen.

   Hierbei ist es  gleichgültig, ob diese folgende Lage aus einer  isolierenden Zwischenschicht oder aus einem  auf einer Seite metallisierten Band     bezw.     Blatt der andern     Kondensatorbelegung    be  steht. Am besten ist es,     wenn    auch in die  sem Fall die     umgeklappten    Ränder soweit  über die     folgenden    Lagen des Wickels oder  Stapels übergreifen, dass sich die metallisier-         ten    Trennschichten aufeinanderfolgender       Windungen    derselben Belegung an den Stirn  seiten berühren.

   Durch diese Massnahmen  wird mit Sicherheit     vermieden,        dass    ein etwa  auf die     ,Stirnseite    zum     Stromanschluss    auf  gebrachter Metallbelag, der beispielsweise  aufgestäubt sein kann, in das Innere des       Kondensatorwickels    eindringt und die beiden  Belegungen miteinander kurzschliesst. Auch  werden durch die angegebene Art des     Um-          klappens    die Kriechwege zwischen den Be  legungen verschiedenen Potentials vergrössert.  



  In den     Fig.    3 bis 5, die als Schnitte  durch einen geschichteten .oder durch eine  Seite eines gewickelten Kondensators auf  gefasst werden     können,    sind verschiedene  Ausführungsformen von Kondensatoren mit  isolierenden Zwischenlagen zwischen den  metallisierten Wickelbändern     bezw.    Blättern  dargestellt.

   In     Fig.    3 ist zum Beispiel zwi  schen je zwei metallisierte Trennschichten 7  und 8 der beiden Belegungen (die Metallauf  lage ist durch die dicke     Strichelung    angedeu  tet) eine Zwischenlage 9 aus Isolierstoff ein  gelegt und die Ränder der metallisierten  Trennschichten sind so umgeklappt, dass sie  über diese     Isolierstoffzwischenlage        weggrei-          fen.    In     Fig.    4 ist eine Ausführung darge  stellt, bei welcher die umgeklappten Ränder  nicht nur über die     Isolierstoffzwischenlage    9,

    sondern ausserdem noch über den nicht um  geklappten Rand der metallisierten Trenn  schichten 7 und 8     weggreifen.        In    diesem  Fall berühren sich bei Wickeln die aufein  ander folgenden Windungen derselben Bele  gung an den Stirnseiten, so     dassi    die einzel  nen Windungen untereinander parallel ge  schaltet sind wie bei den Ausführungsfor  men nach     Fig.    1 und 2. Während bei den  Ausführungsbeispielen der     Fig.    1 bis 4 der  nicht umgeklappte Rand der Wickelbänder  nicht metallisiert ist, ist in     Fig.    5 eine Aus-.

         führungsform    gezeigt, bei der sich die     Me-          tallisierung    über die ganze Breite der     Bänder     erstreckt. Auch hier sind wieder Isolierstoff  zwischenlagen 9' eingelegt, die so gefalzt  sind, dass die umgeklappten Ränder -der me  tallisierten Trennschichten 7 und 8 noch über      sie     weggreif    en. Die umgeklappten Ränder  der aufeinanderfolgenden Windungen der  selben Belegung berühren sich wieder an den  Stirnseiten.

   Durch eine derartige Anordnung  der einzelnen Lagen     wird    dem Eindringen  von Metallteilchen in das Innere des     Konden-          sators    und damit der Entstehung von Kurz  schlüssen zwischen den beiden Belegungen  wirksam vorgebeugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbele gungen, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens ein an einer Stirnseite des aktiven Kon- densatorteils liegender Rand der mit den Belegungen versehenen Isolierschichten um 180 so umgelegt ist, dass an den umgeleg ten Rändern die Metallbelegungen nach au ssen sehen, und dass mit den an den Stirn seiten freiliegenden Belegungsteilen die Stromanschlusseinrichtungen in Verbindung stehen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ränder der metallisierten Trennschichten so umge klappt sind, dass sie mindestens über eine der folgenden Lagen des Kondensators übergreifen und mindestens bis zu der nächsten Lage der andern Belegung rei chen. 2. Kondensator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die umgeklappten Ränder soweit über die folgenden Lagen des Wickels übergreifen, dass sich die metallisierten Bänder aufeinanderfolgender Windungen derselben Belegung an den Stirnseiten be rühren.
    3. Kondensator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass an seinen Stirnseiten ein Metallbelag aufgebracht ist. 4. Kondensator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stirnseiten mit Me tall eingestäubt sind.
CH183308D 1934-06-08 1935-05-16 Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen. CH183308A (de)

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DE271034X 1934-10-27

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CH183308D CH183308A (de) 1934-06-08 1935-05-16 Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen.

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CH (1) CH183308A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758610C (de) * 1937-09-12 1953-08-24 Siemens & Halske A G Anordnung zur Bildung fest haftender Kontaktstellen in Form von Metallschichten, welche auf eine Flaeche, wie z. B. die Wickelstirnflaeche bei Wickelkondensatoren, aufgebracht sind
DE759312C (de) * 1938-07-30 1954-03-01 Siemens & Halske A G Aufbau des Wickelkoerpers von elektrischen Wickelkondensatoren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758610C (de) * 1937-09-12 1953-08-24 Siemens & Halske A G Anordnung zur Bildung fest haftender Kontaktstellen in Form von Metallschichten, welche auf eine Flaeche, wie z. B. die Wickelstirnflaeche bei Wickelkondensatoren, aufgebracht sind
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