CH183308A - Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen. - Google Patents
Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen.Info
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Description
tiondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen. Ein einfaches Verfahren der Herstellung von Wickelkondensatoren besteht darin, dass man zuerst die metallische Belegung auf der einen Seite einer bandförmigen oder blatt- förmigen isolierenden Trennschicht aufbringt und dann zwei solche zu einem Ganzen ver einigte Bänder. bezw. Paare solcher Blätter mit oder ohne weitere isolierende Trenn schichten zu einem Kondensatorwickel bezw. Stapel verarbeitet.
Die isolierende Trenn schicht kann dabei aus Papier oder einem andern geeigneten Isoliermaterial bestehen und die metallische Belegung ist entweder als Metallfolie darauf aufgeklebt oder in pul verisierter Form aufgestrichen, aufgespritzt, aufgedampft oder sonst irgendwie als metal lischer Niederschlag aufgebracht.
Bei derartigen Kondensatoren werden die Anschlüsse für die Stromzuführungen vor wiegend dadurch hergestellt, dass man dünne Metallstreifen in die Wickel einlegt; es ist aber auf diese Weise nicht möglich, Verbin- dungen zwischen den Anschlüssen und den Belegungen zu bekommen, die im Dauerbe trieb einwandfrei bleiben.
Gemä1 der Erfindung kann. man diesen Nachteil dadurch vermeiden, dass man min destens einen an einer Stirnseite des aktiven Kondensatorteils liegenden Rand der mit den Belegungen versehenen Isolierschichten um <B>180'</B> so umlegt, dass an den umgelegten Rän- dern die metallischen Belegungen. nach aussen sehen, und dass mit den an den Stirnseiten des Kondensators freiliegenden Belegungs- teilen die Stromanschlusseinrichtungen in Verbindung stehen.
In den Fig. 1 bis 5 sind verschiedene Ausführungsbeispiele von Kondensatoren veranschaulicht, die gemäss der Erfindung hergestellt sind.
In Fig. 1 sind 1 und 2 zwei Wickelbän der mit umgeklappten Rändern 8 und 4. Die Dicke der Wickelbänder ist in der Abbildung stark übertrieben dargestellt. Die beiden Bänder sind schon so aufeinandergelegt, wie sie in der Wickelmaschine aufgewickelt wer den. Die metallischen Beleb ragen sind schraffiert, während die isolierenden Schich ten, auf deren eine Seite die Potentialträger aufgebracht sind, durch die nicht angelegten Flächen dargestellt sind. In Fig. 2 ist das selbe Verfahren auf einen geschichteten Kondensator angewandt.
Die umgeklappten Ränder sind mit 5 und 6 bezeichnet.
Durch das Umklappen der Ränder wird erreicht, dass an den beiden Stirnseiten der Kondensatorwickel bezw. Stapel die Poten tialträger an den Umlegkanten frei liegen und so eine sehr gute kontaktsichere Verbin dung mit den an den Stirnseiten anliegenden Kondensatoranschlüssen ermöglicht ist, zu mal da diese Verbindung auf der ganzen Länge der Belegung stattfinden kann.
Gleich zeitig werden dabei die einzelnen Windungen jedes der beiden Wickelbänder bezw. die zusammengehörigen Belege der Blätter unter sich parallel geschaltet, da der Metallbelag überall nach aussen sieht und sich zum Bei spiel auch beim Wickeln von Wickeln an den Metallbelag der nächsten gleichpoligen Windung anlegt. Dies ist besonders günstig, weil dadurch der ohmsche und der induktive Widerstand des Wickels bezw. Stapels auf ein Minimum. reduziert wird.
Werden Kondensatorwickel bezw. -stapel hergestellt, die ausser den metallisierten Wickelbändern bezw. Blättern noch isolie rende Zwischenlagen enthalten, so ist es zweckmässig, die Ränder der metallisierten Wickelbänder bezw. Blätter so umzuklappen, dass sie mindestens über eine der folgenden Lagen des Wickels oder Stapels übergreifen und mindestens bis zu der nächsten Lage der andern Belegung reichen.
Hierbei ist es gleichgültig, ob diese folgende Lage aus einer isolierenden Zwischenschicht oder aus einem auf einer Seite metallisierten Band bezw. Blatt der andern Kondensatorbelegung be steht. Am besten ist es, wenn auch in die sem Fall die umgeklappten Ränder soweit über die folgenden Lagen des Wickels oder Stapels übergreifen, dass sich die metallisier- ten Trennschichten aufeinanderfolgender Windungen derselben Belegung an den Stirn seiten berühren.
Durch diese Massnahmen wird mit Sicherheit vermieden, dass ein etwa auf die ,Stirnseite zum Stromanschluss auf gebrachter Metallbelag, der beispielsweise aufgestäubt sein kann, in das Innere des Kondensatorwickels eindringt und die beiden Belegungen miteinander kurzschliesst. Auch werden durch die angegebene Art des Um- klappens die Kriechwege zwischen den Be legungen verschiedenen Potentials vergrössert.
In den Fig. 3 bis 5, die als Schnitte durch einen geschichteten .oder durch eine Seite eines gewickelten Kondensators auf gefasst werden können, sind verschiedene Ausführungsformen von Kondensatoren mit isolierenden Zwischenlagen zwischen den metallisierten Wickelbändern bezw. Blättern dargestellt.
In Fig. 3 ist zum Beispiel zwi schen je zwei metallisierte Trennschichten 7 und 8 der beiden Belegungen (die Metallauf lage ist durch die dicke Strichelung angedeu tet) eine Zwischenlage 9 aus Isolierstoff ein gelegt und die Ränder der metallisierten Trennschichten sind so umgeklappt, dass sie über diese Isolierstoffzwischenlage weggrei- fen. In Fig. 4 ist eine Ausführung darge stellt, bei welcher die umgeklappten Ränder nicht nur über die Isolierstoffzwischenlage 9,
sondern ausserdem noch über den nicht um geklappten Rand der metallisierten Trenn schichten 7 und 8 weggreifen. In diesem Fall berühren sich bei Wickeln die aufein ander folgenden Windungen derselben Bele gung an den Stirnseiten, so dassi die einzel nen Windungen untereinander parallel ge schaltet sind wie bei den Ausführungsfor men nach Fig. 1 und 2. Während bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 4 der nicht umgeklappte Rand der Wickelbänder nicht metallisiert ist, ist in Fig. 5 eine Aus-.
führungsform gezeigt, bei der sich die Me- tallisierung über die ganze Breite der Bänder erstreckt. Auch hier sind wieder Isolierstoff zwischenlagen 9' eingelegt, die so gefalzt sind, dass die umgeklappten Ränder -der me tallisierten Trennschichten 7 und 8 noch über sie weggreif en. Die umgeklappten Ränder der aufeinanderfolgenden Windungen der selben Belegung berühren sich wieder an den Stirnseiten.
Durch eine derartige Anordnung der einzelnen Lagen wird dem Eindringen von Metallteilchen in das Innere des Konden- sators und damit der Entstehung von Kurz schlüssen zwischen den beiden Belegungen wirksam vorgebeugt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbele gungen, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens ein an einer Stirnseite des aktiven Kon- densatorteils liegender Rand der mit den Belegungen versehenen Isolierschichten um 180 so umgelegt ist, dass an den umgeleg ten Rändern die Metallbelegungen nach au ssen sehen, und dass mit den an den Stirn seiten freiliegenden Belegungsteilen die Stromanschlusseinrichtungen in Verbindung stehen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ränder der metallisierten Trennschichten so umge klappt sind, dass sie mindestens über eine der folgenden Lagen des Kondensators übergreifen und mindestens bis zu der nächsten Lage der andern Belegung rei chen. 2. Kondensator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die umgeklappten Ränder soweit über die folgenden Lagen des Wickels übergreifen, dass sich die metallisierten Bänder aufeinanderfolgender Windungen derselben Belegung an den Stirnseiten be rühren.3. Kondensator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass an seinen Stirnseiten ein Metallbelag aufgebracht ist. 4. Kondensator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stirnseiten mit Me tall eingestäubt sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE183308X | 1934-06-08 | ||
| DE271034X | 1934-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH183308A true CH183308A (de) | 1936-03-31 |
Family
ID=25756707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH183308D CH183308A (de) | 1934-06-08 | 1935-05-16 | Kondensator mit auf einer isolierenden Zwischenschicht aufgetragenen Metallbelegungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH183308A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758610C (de) * | 1937-09-12 | 1953-08-24 | Siemens & Halske A G | Anordnung zur Bildung fest haftender Kontaktstellen in Form von Metallschichten, welche auf eine Flaeche, wie z. B. die Wickelstirnflaeche bei Wickelkondensatoren, aufgebracht sind |
| DE759312C (de) * | 1938-07-30 | 1954-03-01 | Siemens & Halske A G | Aufbau des Wickelkoerpers von elektrischen Wickelkondensatoren |
-
1935
- 1935-05-16 CH CH183308D patent/CH183308A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758610C (de) * | 1937-09-12 | 1953-08-24 | Siemens & Halske A G | Anordnung zur Bildung fest haftender Kontaktstellen in Form von Metallschichten, welche auf eine Flaeche, wie z. B. die Wickelstirnflaeche bei Wickelkondensatoren, aufgebracht sind |
| DE759312C (de) * | 1938-07-30 | 1954-03-01 | Siemens & Halske A G | Aufbau des Wickelkoerpers von elektrischen Wickelkondensatoren |
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