CH183338A - Warenverkaufsautomat für Waren mehrerer gleicher oder verschiedener Preisstufen. - Google Patents
Warenverkaufsautomat für Waren mehrerer gleicher oder verschiedener Preisstufen.Info
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Description
Warenverkaufsautomat für Waren mehrerer gleicher oder verschiedener Preisstufen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Warenverkaufsautomaten für eine Mehrzahl mehr oder weniger gleichartiger, in nebeneinanderliegenden Schächten aufge speicherter Waren von gleichen oder ver schiedenen Preisstufen, die mittels einer für alle Stufen gleichen oder verschiedenen An zahl gleicher Münzen vorbestimmt sind.
Es sind sowohl Warenverkaufsautomaten für verschiedene Preisstufen dieser Art be kannt, bei welchen jeder Preisstufe ein be sonderer Münzeinwurf zugeordnet ist, wobei meist auch jede Preisstufe eine besondere Auswerfervorrichtung besitzt, als auch sol che, bei welchen mehreren Preisstufen eine einzige Geldeinwurfsvorrichtung und eine einzige Auswerfervorrichtung zugeordnet ist.
Die Einrichtungen der erstgenannten Art stellen eigentlich nur Aggregate von meh reren selbständigen Automaten dar, die in ein gemeinschaftliches Gehäuse eingebaut sind, während erst Einrichtungen der letzt genannten Art eine funktionelle Verschmel- zung zu einem einzigen Automaten ergeben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen der letzten Art.
Bei vorbekannten Automaten dieser Art bedeutet es einen wesentlichen Mangel, dass mit dem Einwerfen des Geldes eine Fest legung auf die zufällig eingestellte Waren sorte verbunden ist, so dass ein Wechsel der Warensorte nach dem Einwerfen der ersten Münze oder eine Rückgabe bereits eingewor fener Münzen nicht möglich ist, falls der Käufer zum Beispiel nachträglich feststellt, dass die Zahl der ihm zur Verfügung stehen den Münzen nicht ausreicht. Andere Nach teile beziehen sich zum Beispiel auf die Zahl der erforderlichen Bedienungsmassnahmen, die Vielzahl der Geldeinwürfe (Münzkanäle).
Es ist bereits eine Einrichtung bekannt geworden, bei welcher für verschiedene Preis stufen verschiedene Einwurfsschlitze und verschiedene Münzkanäle vorgesehen sind, und bei welcher mittels eines besonderen Griffes die Rückgabe eingeworfener Münzen vor dem Einwurf der letzten Münze möglich ist.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen.
Die Erfindung besteht nun darin, dass für die Auswahl des Warenschachtes mit den gewünschten Waren und die Einstellung der Aufnahmefähigkeit des einer Anzahl Preisstufen gemeinsamen Münzkanals nach Massgabe der für die Preisstufe des aus gewählten Warenschachtes erforderlichen Münzzahl und für die Rückgabe nicht für einen Kauf benutzter Münzen ein einziges Einstellorgan vorgesehen ist, derart, dass ein Wechsel in der Wahl des eingestellten Schachtes auch noch nach Einwurf der Münzen, jedoch noch vor der Betätigung des mehreren Schächten gemeinsamen Waren auswerferantriebes ermöglicht ist und selbst tätiges Wiederauswerfen der Münzen be wirkt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in den Zeichnungen darge stellt und im folgenden beschrieben: Es zeigt Fig. 1 den Verkaufsautomaten im Auf riss; Fig. 2 einen Querschnitt durch die Ein stellvorrichtung und die Warenausstossvor- richtung, Fig. 3 den Zusammenhang zwischen der Ausstossvorrichtung und dem Münzkanal, Fig. 4 und 4a je einen teilweisen Grund riss zu Fig. 3; Fig. 5 einen Grundriss insbesondere der Übertragungsteile von der Auswahlvorrich tung zum Münzkanal.
Die zum Teil nach verschiedenen Preis klassen unterschiedenen Waren sind in an sich bekannter Weise in nebeneinanliegen- den Schächten aufgestapelt. Auf der Rück wand des Automaten sind Lagerkörper 3 be festigt, deren Arme sich nach vorn (Fig. 2) erstrecken.
In eine Ausnehmung 3a des vor- dern Endes der Lagerarme 3 sind horizon tal verlaufende runde Schienen 2 eingesetzt, mit welchen die vertikal angeordneten, die einzelnen Warenstapel gegeneinander abtren nenden Bleche 1 mittels Klemmteilen seitlich verstellbar angebracht sind, so dass die Breite der Schächte entsprechend der Breite bei spielsweise von Zigarettenpackungen geregelt werden kann. Auf Grund -dieser Anordnung kann die ganze Schachtanlage als geschlos sene Einheit aus den Lagerarmen 3 heraus gehoben werden.
An der Rückwand des Automaten sind zwei Lagerarme 13 angebracht, in welchen ein U-förmiger Schwingrahmen 11 in Lager zapfen 12 schwingend aufgehängt ist. Der Schwingrahmen 11. umfasst die ganze Schachtanlage. Der untere Querbügel des Schwingrahmens 11 tritt durch eine Öffnung 7a eines Auswerferschuhes 7 hindurch, der auf einem um den Zapfen 10 drehbaren Stützkörper 6 nach vorn verschoben werden kann. Der Lagerzapfen 10 des Stützkörpers 6 ist in zwei Winkeleisen 5a eines -Aus- werferwagens 5 gelagert.
Der Auswerferwagen 5 ist an seinem obern Ende (Fig. 2) mit zwei breiten Lager winkeln 5b versehen, welche eine Lauf schiene 4 umfassen. Von dem untern Lager winkel 5b ist eine kräftige Schraubenfeder 6a zum Stützkörper 6 gespannt, welche die sen gewöhnlich in der eingezeichneten hori zontalen Lage hält.
Der Auswerferwagen 5 besitzt zwei hori zontale Führungsteile 9, in deren Ausneh- mungen eine Hubstange 8 vertikal verschieb bar geführt ist. Die Hubstange 8 steht frei beweglich auf dem Stützkörper 6 auf. Das obere Ende der Hubstange 8 besitzt zwei dachförmig zulaufende Schrägflächen 8a, welche durch eine an ihrer Spitze liegende Rast 8b getrennt sind. Die Schrägflächen 8a und die Rast 8b arbeiten mit Nockenan- sätzen 45 eines Kipprahmens 43 in einer un ten näher zu beschreibenden Weise zu sammen. ' ' .
Die seitliche Verschiebung des Aus werferwagens 5 wird in folgender Weise be wirkt: Mit dem obern Lagerwinkel 5b ist ein Zap fen 5c verbunden, der in eine Kette 19 ein greift. Die Kette 19 ist um zwei Kettenräder 18 geführt, die auf Wellen 21a und 21b be- festigt sind. Die Wellen 21a und 21u sind in Lagerkörpern 61, 62 gelagert, welche an der Rückwand des Automaten befestigt sind.
Während die Lagerwelle 21a des an der lin ken Seite liegenden Kettenrades 18 mit dem Lager 62 abschliesst, ist die Lagerwelle 21b des rechten Kettenrades freitragend nach der Vorderwand bezw. nach der Türe 82 des Automaten zu fortgeführt (Fig. 2). Sie endet in einem rechtwinklig abgefrästen Kopfteil \22, über welches im abgeschlossenen Zustand der Türe nach Art einer Klauenkupplung der entsprechend gestaltete innere Teil eines Handrades 20 fasst, das drehbar in der Türe 82 gelagert ist.
Durch Drehen des Handrades 90 wird somit der in die Kette 19 mittels des Zapfens 5e eingreifende Auswerferwagen 5 samt der an ihm gelagerten Teile, also samt dem Lagerkörper 6, dem Auswerfer schuh 7 und der Hubstange 8 seitlich ver stellt. Mit dem Schwingrahmen 1.1 ist mittels einiger Stege 27a der Münzkanal 27 starr verbunden, so dass er die Schwingung des Rahmens 11 mitmachen muss (vergleiche auch Fig. 3). Durch eine in der Tür ange brachte Einwurföffnung 26 werden die Mün zen, bei dem gewählten Ausführungsbeispiel 10-Pfennigstücke, eingeworfen.
Unmittelbar hinter der Einwurföffnung 26 liegt ein nicht dargestellter Münzprüfer, der in bekannter Weise die Münzen auf Dicke, Höhe und magnetische Eigenschaften prüft. Falschgeld wird unmittelbar in einer unterhalb der Ein wurföffnung liegenden Öse zurückgegeben.
Die Zahl der Münzen, welche im Münz kanal 27 für die eingestellte Preisstufe fest gehalten werden soll, wird durch folgende Einrichtung bestimmt: An der Rückwand des Automaten sind zwei winkelförmige Träger 65 befestigt (Fig. 3 und 4). Von diesen Trägern 65 wird ein U-Eisen 33 in vertikaler Lage gehalten, in welchem Stauzapfen 36 entsprechend den verschiedenen Preisgattungen senkrecht über einander liegend gelagert sind. Jeder der Stauzapfen 36 steht unter der Wirkung einer Feder 66, welche den Stauzapfen in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise soweit nach links, das heisst also in Richtung auf die Auto matenrückwand, drückt, bis ein Stift 40 die Bewegung begrenzt.
Die Stauzapfen 36 wer den dadurch ausserhalb des Miinzkanals 27 gehalten, falls -sie nicht durch eine nach folgend beschriebene Einrichtung in Boh rungen 37 des Münzkanals hineingedrückt werden. Für den Stauzapfen 36 der teuer sten Warensorte, der beim gewählten Aus führungsbeispiel am weitesten unten liegt (Fig. 3), ist keine Feder vorgesehen. Dieser Stauzapfen ist vielmehr fest im U-Eisen 33 gelagert, da er die Stauung von Münzen für eine höhere Preisstufe nicht mehr beeinträch tigen kann.
An der rückwärtigen Seite der Schacht anlage sind für jede Preisstufe, also stets beim Übergang von einer Preisstufe zur nächsten Preisstufe, Schaltarme 41 drehbar gelagert, in welchen Klemmteile 42 drehbar angeordnet sind, welche an Verbindungs stangen 38 angeklemmt werden (Fig. 5). Mit dem rechten Ende der Verbindungsstange 38 sind keilförmige Teile 39 verbunden, deren Schrägflächen 39a mit den Stiften 40 der Stauzapfen 36 zusammenarbeiten kön nen.
Die Nocken 8e innerhalb der Hubstange 8 bewirken bei der seitlichen Verstellung des Wagens 5-, eine Verschwenkung der Arme 41 nach der einen oder nach der andern Seite. Befinden sich die Schaltarme in der rechten Stellung nach Fig. 5, so liegen die zugehö rigen Stauzapfen 36 ausserhalb des Münz kanals 27. Wird der Wagen 5 dagegen nach links bewegt, so werden die Stauzapfen 36 einer nach dem andern einzeln in den Münz kanal 27 hineingedrückt, indem die Schalt arme 41 nach links geschwenkt werden und dabei mittels der Schrägflächen 39a die Stau zapfen 36 durch die Öffnung 37 des Münz kanals 27 drücken.
Die Stauhöhe für eine der Preisstufe entsprechende Anzahl von Münzen wird damit in der Weise geändert, dass jeweils der oberste Stauzapfen 36 der wirksame Stauzapfen ist und die letzte für die Preisstufe notwendige Münze in der Höhe einer Ausnehmung 28 des Münzkanals 27 liegt. Bei dieser Anordnung werden also die teuersten Waren rechts, die billigsten links gestapelt.
Mittels der Ausnehmung 28 des Münz kanals 27 wird unter Mithilfe der an dieser Stelle gestauten obersten Münze der Preis stufe erreicht, dass die Warenausstossvorrich- tung nur betätigt werden kann, wenn die letzte Münze der Preisstufe eingeworfen worden ist. Dieses wird in folgender Weise erreicht.
An der Rückwand des Automaten sind zwei Träger 29 befestigt, in welchen eine vertikale Welle 32 drehbar ist. Mit dem untersten Ende der Welle 32 ist ein Sperr haken 31, mit dem obern Ende ein Schalt arm 30 verbunden, dessen Ende 30a eine leichte Knickung aufweist. Ist die letzte Münze noch nicht eingeworfen, und wird in noch näher zu beschreibender Weise der Ver such gemacht, den Schwingrahmen 11 anzu treiben, um dadurch die Auswurfvorrichtung zu betätigen, so wird die Bewegung des Schwingrahmens 11 durch den Sperrhaken 31 begrenzt, ehe die Auswurfvorrichtung in Tätigkeit treten kann.
Ist hingegen die letzte, die Ausnehmung 28 ausfüllende Münze der Preisstufe eingeworfen, so wirkt die Breitseite dieser Münze bei der Schwin gung des Rahmens 11 gegen das geknickte Ende des Schaltarmes 30 und dreht den Sperrhaken 31 aus dem Bereich des Rahmens 11 heraus, so dass die Bewegung des Rah mens 11 und damit die Betätigung der Aus wurfvorrichtung ohne Störung erfolgen kann. Bei der Bewegung des Rahmens 11 und damit des Münzkanals 27 wird dieser von den Stauzapfen abgezogen, so dass die Münzen in den Geldbehälter fallen.
Es ist ferner eine Einrichtung vorge sehen, welche die selbsttätige Rückgabe der eingeworfenen Münzen veranlasst, falls die Auswahl- und Auswurfvorrichtung nicht ge nau auf die Mitte eines Warenschachtes ein gestellt ist.
Diese Einrichtung ist in folgen der Weise ausgebildet: Der Münzkanal 27 ist nach Fig. 1 in sei ner rechten Schmalwand auf die Höhe einer Zahl von Münzen ausgenommen, welche die für eine höchste Preisstufe erforderliche Zahl von Münzen um Eins überschreitet, also beim Ausführungsbeispiel auf die Höhe von sieben 10-Pfennigstücken. Diese Aus- nehmung kann durch eine Deckplatte 46 ver deckt werden, die in noch zu beschreibender Weise drehbar angeordnet ist. Mit der Platte 46 ist ein Nebenkanal 46a fest verbunden, welcher in einer Ebene mit dem Münzkanal 27 liegt, falls die Auswurfvorrichtung nicht genau auf die Mitte eines Warenschachtes eingestellt ist.
Die auf einen Stauzapfen 36 auftreffenden Münzen fallen in diesem Falle selbsttätig durch den parallelen Kanal 46a in eine Mulde 48, aus welcher sie wieder her ausgenommen werden können. Ebenso kön nen auf die gleiche Weise die schon aufge stauten Münzen wieder zurückgenommen werden, wenn vor Betätigung der Antriebs- vorrichtung auf eine andere Preisstufe über gegangen wird.
Die Deckplatte 46 ist festverbunden mit einem die ganze Schachtanlage umfassenden Kipprahmen 43, der in Lagerbügeln 44 dreh bar ist, welche mit der Rückwand des Auto maten verbunden sind (Fig. 1 und 2). In der Mitte jedes Warenschachtes ist auf dem Querbügel des Kipprahmens 43 ein Hub nocken 45 lediglich durch Klemmen befe stigt, das zwei spitzzulaufende Schräg flächen 45a besitzt. In den in Fig. 1 und 2 eingezeichneten Lagen nimmt der Kipprah- men seine horizontale Grundstellung ein.
Bei der Seitwärtsbewegung des Wagens 5 wird jedoch, so oft die Hubstange 8 die Mitte eines Schachtes erreicht, der Kipprahmen 43 angehoben, so dass die Spitze des Klemm stückes 45 in die Rast 8b einfällt, was sich auch bei der Bedienung des Automaten be merkbar macht. Der Kipprahmen 43 wird dabei angehoben. Der Nebenkanal 46a wird gegenüber dem Münzkanal 27 verschwenkt und die Platte 46 schliesst den Münzkanal in der ganzen Höhe der zu stauenden Geld stücke ab.
Es ist somit ersichtlich, dass die eingeworfenen Geldstücke nur dann im Münzkanal aufgestapelt werden, wenn die Auswahl- und Auswurfvorrichtung genau auf die Mitte eines Schachtes eingestellt ist. Die Platte 46 schliesst eine Schmalseite des 1.liinzkanals 27 ab, so dass sie bei ihrer Be wegung zum Öffnen und Schliessen des Münzkanals nur eine Schwingung auszufüh ren braucht, welche der Dicke der Münze entspricht. Dieses Ergebnis wird dadurch er reicht, dass die von vorn eingeworfene Münze infolge der aus Fig. 1 ersichtlichen Windung des Münzkanals 27 um 90 Grad gedreht wird.
Die über die Anzahl der für die betref fende Preisstufe erforderlichen Geldstücke hinausgehenden, etwa zuviel eingeworfenen, werden infolge der die höchste Staustelle überschreitenden seitlichen Ausnehmung des Münzkanals 27 nach Art des Überlaufsprin- zipes durch den Nebenkanal 46a zurückge geben. Der Nebenkanal 46a hat an seinem obern Ende eine trichterförmige Ausbuch tung, durch welche die zuviel eingeworfenen Münzen in die Mulde 48 fallen, trotzdem der Nebenkanal 46a den Münzkanal 27 in dem Stauabschnitt abschliesst.
Die mit dem Schwingrahmen 11 verbun dene Auswurfvorrichtung wird in folgender Weise angetrieben: An den beiden Seiten des Automaten sind Lager 16 an der Rückwand befestigt, in wel chen eine Antriebswelle 14 gelagert ist. Ausserhalb der rechten Seitenwand ist eine Handkurbel 17 angeordnet, welche auf der Welle 14 verstiftet ist. In den Ebenen der beiden Vertikalteile des u-förmigen Schwing rahmens 11 sind auf der Welle 14 Kurven scheiben 15 befestigt, gegen welche der Schwingrahmen unter dem Zug einer Feder 13a gedrückt wird.
Aus Fig. 2 ist ersicht lich, dass bei einer vollen Umdrehung der Welle 14 der Schwingrahmen 11 zunächst nach rechts geschwungen und dann durch eine Feder 13a wieder in seine Grundstel lung zurückgezogen wird. Der Auswerfer schuh 7 wird bei dieser Pendelbewegung des Schwingrahmens 11 mitgenommen und schiebt dabei die unterste Warenpackung des ausgewählten Schachtes an einer mit der Tür 82 verbundenen Rundfläche 81 zunächst etwas nach oben,
worauf sie dann aber beim Zurückgehen des Schuhes 7 auf den Boden 87 des Automaten vor die Klappe 50 nach abwärts fällt und nach einem Zurückklappen dieser Verschlussklappe 50 herausgenommen werden kann.
Um eine seitliche Verstellung der Aus werfervorrichtung zu verhindern, wenn die Antriebskurbel zum Teil gedreht ist, ist in einem Lageransatz 62a des Lagerkörpers 62 ein Sperrhebel 28 drehbar gelagert, der durch eine Feder 24 gegen die Kurvenscheibe 15 gezogen wird. Sobald die Antriebswelle 14 gedreht wird, gleitet die Fühlnase 23a des Sperrhebels 23 von einer Erhöhung 15a der Kurvenscheibe 15 ab und ein Sperransatz 23b des Sperrhebels 23 greift in ein auf der Welle 21b befestigtes Sperrad 25, so dass also eine Drehung des Handrades 20 und eine seitliche Verschiebung des Auswerferwagens 5 verhindert ist.
Auf dem horizontalen Träger 44 ist fer- xier ein Hebelarm 92 drehbar gelagert, dessen Nase 92a ein Auseinanderklappen der beiden Münzprüferhälften bewirkt, sobald sein Nockenansatz 92b von der Kurvenscheibe 15 bei der Drehung der Antriebswelle 14 ange hoben wird. Dadurch ist ein Zwang erreicht, das Geld einzuwerfen, ehe mit der Drehung der Kurbel begonnen wird.
Geldstücke, die eingeworfen werden, wenn sich die Antriebs welle 14 nicht in der Grundstellung befindet, werden daher unmittelbar vom Münzprüfer wieder zurückgegeben.
Mit dem Auswerferwagen 5 ist ein Bügel 86 verbunden, der sich nach oben erstreckt und an seinem Ende einen Zeiger 83 trägt. Der Zeiger gleitet an den in einem Schau fenster 85 nebeneinander gelagerten Waren packungen 84 vorbei. Die Warenpackungen 84 sind in einem gemeinschaftlichen Rahmen 88 untergebracht.
Falls in einem Warenschacht die letzte Packung ausgegeben ist, ist ein bei gefüll- tem Schacht sich über der obersten Packung befindendes Gewicht 95 auf die Auflage flächen la gelangt (Fig. 1 und 5). Ein sich nach unten erstreckender Ansatz 96 des Ge wichtes 95 legt sich dabei auf den Stütz körper 6 und verschwenkt diesen entgegen der Wirkung der Feder 6ä um einen Dreh zapfen 10. Die sich auf den Stützkörper 6 abstützende Hubstange 8 bewegt sich dabei gleichzeitig nach unten.
Wird nun der Aus werferwagen 5 mittels des Handrades 20 auf einen Warenschacht eingestellt, in dem das Gewicht 95 an Stelle der untersten Packung liegt, so dass sich also die oben erwähnten Teile in die geschilderte Lage einstellen ( Ausverkauft ), so kann ein Anheben des Kipprahmens 43 mittels der Hubstange 8 nicht mehr bewirkt werden, da diese zu tief liegt. Der Münzkanal 27 wird daher nicht mehr mittels der Platte 46 abgeschlossen, und die eingeworfenen Münzen fallen selbst tätig in die Mulde 48 ab.
Es ergibt sich so mit, dass eine besondere Vorrichtung zum Anzeigen des Ausverkaufszustandes für die einzelnen Schächte überflüssig ist, da die beschriebene Einrichtung zugleich die Funk tion einer Ausverkauftanzeigevorrichtung er füllt.
Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Ist die Antriebskurbel 17 aus ihrer Grundstellung verdreht, so fallen die einge worfenen Münzen unmittelbar in die zur Rückgabe von Falschgeld vorgesehene Rück gabeöffnung des Münzprüfers zurück. Die Antriebskurbel 17 ist daher zunächst in die Grundstellung zu bringen. Dadurch wird auch das Handrad 20 zur Auswahl eines Warenschachtes freigegeben.
Ist nun die Auswerfvorrichtung mittels des Handrades 20 nicht auf die Mitte eines . Warenschachtes eingestellt, so fallen die eingeworfenen Münzen durch den Neben kanal 46 ab. Es ist daher zunächst die Aus werfvorrichtung auf die Mitte eines noch ge füllten Schachtes einzustellen, wodurch der Münzkanal 27 abgeschlossen wird. Hierauf sind entsprechend der Preisstufe soviele Geldstücke einzuwerfen, bis das oberste Geldstück die Ausnehmung 28 des Münz kanals 27 ausfüllt.
Falls der Käufer nicht so-viele Geldstücke zur Verfügung hat, steht es ihm frei, auf eine niedrigere Preisstufe zurückzustellen, wobei infolge der seitlichen Öffnung des Münzkanals 27 die von ihm eingeworfenen Geldstücke zurückgegeben werden. Wird da gegen nach Einwurf des letzten der Preis stufe entsprechenden Geldstückes die An triebskurbel 17 gedreht, so wird mittels der in der Ausnehmung 28 befindlichen Münze die Sperrung 31 für den Schwingrahmen 1.1 ausgeschwenkt. Die Auswurfbewegung des Schwingrahmens 11 kann daher ohne Hem mung fortgeführt und die unterste Packung des ausgewählten Warenschachtes ausgewor fen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer mit einer Einstellvor richtung für mehrere nebeneinander liegende Warenschächte gleicher oder verschiedener Preisstufen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Auswahl des Warenschachtes mit den gewünschten Waren und die Einstellung der Aufnahmefähigkeit des einer Anzahl Preis stufen gemeinsamen Münzkanals nach Mass gabe der für die Preisstufe des ausgewählten Warenschachtes erforderlichen Münzzahl und für die Rückgabe nicht für einen Kauf be nutzter Münzen ein einziges Einstellorgan (20) vorgesehen ist, derart, dass ein Wechsel in der Wahl des eingestellten Schachtes auch noch nach Einwurf der Münzen, jedoch vor der Betätigung des der Mehrzahl von Schäch ten gemeinsamen Warenauswerferantriebes (17) ermöglicht ist und selbsttätiges Wieder auswerfen der Münzen bewirkt.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gemein same Einstellung (20) eine Vorrichtung (46) steuert, welche verhindert, dass Münzen im Münzkanal bleiben, wenn die Schachtwahl-Einstellvorrichtung nicht auf die Mitte eines Schachtes eingestellt ist. 2. Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regelung der für die gewünschte Preisstufe erfor derlichen Münzzahl von dem gemein samen Einstellorgan (20) aus in einem für sämtliche Preisstufen gemeinsamen Münzkanal (27) vorgenommen wird. 3.Selbstverkäufer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die letzte der für die eingestellte Preisstufe er forderlichen, eingeworfenen, im gemein schaftlichen Münzkanal verbleibenden Münzen beim Antrieb der Auswurfvor- richtung eine Sperrvorrichtung (31) für die Auswurfvorrichtung auslöst. 4. Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Rückgabe eingeworfener Münzen eine Seite des Münzkanals beweglich angeordnet und derart gesteuert ist, dass sie den Münz kanal nur bei Einstellung auf die Mitte eines Warenschachtes verschliesst. 5.Selbstverkäufer nach Unteranspruch 3, mit schwingbarem Münzkanal, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Ein stellorgan (20) für eine der eingestellten Preisstufen entsprechende Münzzahl auf nahmefähig gemachte Münzkanal (27) so schwingend aufgehängt ist, dass er zu gleich mit der Warenausstossvorrichtung (11) bewegt wird. 6. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das Einstellorgan (20) erfolgte Regulie rung der Münzaufnahmefähigkeit des Münzkanals (27) mit Hilfe von Stau zapfen (36) geschieht, welche in Öff nungen (37) des Münzkanals hinein oder aus denselben herausbewegt werden. 7.Selbstverkäufer nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Münz kanal (27) bei seiner Schwingbewegung von den Stauzapfen (36) abgezogen wird, so dass die gestauten Geldstücke unge hindert von den Stauzapfen in den Geld behälter fallen können. <B>8.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beim Über gang von einer Preisstufe zur andern von dem Warenschacht und Preisstufe aus wählenden Einstellorgan (20) aus Ver bindungsstangen (38) mit Schrägflächen (39a) bewegt werden, welche das Ein treten der Stauzapfen (36) in den Münz kanal (27) veranlassen.<B>9.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beweg liche Seite des Münzkanals aus einer drehbaren Deckplatte (46) besteht, wel che beim Abschluss des Münzkanals (27) eine Öffnung offen bleiben lässt zum Herausfallen der Münzen, die über die Zahl der für die betreffende Preisstufe erforderlichen Anzahl von Münzen ein geworfen worden sind.10. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schwin gend aufgehängte Platte (46) mit einem Kipprahmen (43) verbunden ist, der bei Einstellung des Auswerferwagens (5) mittels des Auswahlmittels (20) bis zur Mitte eines Verkaufsschachtes angehoben wird und dabei die Deckplatte (46) in die die offene Seite des Münzkanals ab schliessende Stellung bringt.<B>11.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ein stellen durch das Einstellorgan (20) eine Hubstange (8) seitlich verschoben wird, welche mit Hilfe der in der Mitte eines jeden Warenschachtes befindlichen Nockens (45) den Kipprahmen (4ä) hochhebt und damit den Münzkanal ver- schliesst. 12.Selbstverkäufer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vom Waren schacht und Preisstufe auswählenden Einstellmittel (20) ein Auswerferwagen (5) seitlich verschoben wird, der eine für alle Warenschächte gemeinsame Aus stossvorrichtung trägt, welche an einem horizontalen Teil (11a)' des alle Waren schächte umfassenden Schwingrahmens (11) gleitet. 18. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 1.2, dadurch gekennzeichnet, dass der hori zontale Teil des Schwingrahmens (11) von einem Auswerfschuh (7) umfasst wird, der auf einem am verschiebbaren Auswerferwagen (5) drehbar angeord neten Stützkörper (6) verschiebbar ist. 14.Selbstverkäufer nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hub stange (8) auf dem Stützkörper (6) auf liegt. 15: Selbstverkäufer nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hub stange (8) an ihrem obern Ende Schräg flächen (8a) und eine zwischen diesen Schrägflächen angeordnete Rast (8b) be sitzt, welche mit dem Hubnocken (45) des Kipprahmens (43) zusammenarbeitet.<B>16.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Münz kanal (27) eine Ausnehmung (28) be sitzt, durch welche die im Münzkanal (27) an der obersten Stelle liegende Münze bei der Schwingung des Münz kanals (27) einen Schaltarm (30) ab drückt, um dadurch einen Sperrhaken (31) aus der Bahn des Schwingrahmens (11.) auszuschwenken. <B>17.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gemein same Verschwenkung des Schwingrah mens (11) und des Münzkanals (27) durch eine auf der Antriebswelle (14) befestigte Kurvenscheibe (15) geschieht.<B>18.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kurvenscheibe (15) ein Hebel (23) an liegt, welcher das Einstellmittel (20) sperrt, sobald die Antriebswelle (14) aus ihrer Grundstellung herausverdreht wor den ist. 19. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperr hebel (23) die Sperrung des Einstell mittels (20) durch Eingreifen in ein auf der Welle (21b) befestigtes Sperrad (25) ausführt. 20.Selbstverkäufer nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurven scheibe (15) beim Drehen der Antriebs welle (14) mittels eines Hebels (92) den Münzprüfer öffnet, so dass alle erst nach Beginn des Drehens des Hebels 17 ein geworfenen Münzen unmittelbar vom Münzprüfer zurückgegeben werden. 21. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der seitlich verschiebbare Auswerferwagen (5) mit tels eines Zapfens (5e) in eine seine seit liche Verschiebung bewirkende Kette (19) eingreift, welche über zwei an der linken und der rechten Seite des Automa ten gelagerte Kettenräder (18) geführt ist.22. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (21b) des auf der rechten Seite angeord neten Kettenrades (18) bis zur Tür so fortgeführt ist, dass ein in der Tür dreh bar gelagertes Handrad (20) sich mittels einer Kupplungsvorrichtung über das Ende der Welle (21b) legen kann. <B>23.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch. 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Deck platte (46) nach dem Ausverkauf eines Warenschachtes bei Einstellung des Ein- stellorganes (20) auf diesen Schacht den Münzkanal nicht mehr schliesst und da durch die Rückgabe aller eingeworfenen Münzen veranlasst, was den Ausverkauf dieses Schachtes andeutete. 24.Selbstverkäufer nach Unteranspruch 23, bei dem auf jedem Stapel ein Gewicht liegt, das nach Ausverkauf des betreffen den Stapels zur Wirkung kommt, da durch gekennzeichnet, dass dieses Gewicht (95) nach Ausverkauf des Stapels den Stützkörper (6) senkt und dadurch ver hindert, dass die Hubstange (8) bei der seitlichen Verschiebung des Auswerfer wagens (5) den Schwingrahmen (43) an hebt, so dass der Münzkanal (27) trotz Einstellung auf die Mitte des ausverkauf ten Schachtes geöffnet bleibt. 25.Selbstverkäufer nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Augen blick, in dem die Einstellung der Waren ausstossvorrichtung auf die Mitte eines Schachtes bei der Drehung des Hand griffes (20) erreicht wird, fühlbar ge macht ist, durch eine Einrastung (8b) einer sich bei der Drehung des Hand griffes (20) seitlich verschiebenden Hub stange (8).<B>26.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rub- nocken (45) lediglich durch Klemmen auf dem Kipprahmen (48) befestigt sind, da mit sie bei einer Änderung der Schacht breite ohne Schwierigkeiten versetzt wer- den.können. <B>27.</B> Selbstverkäufer nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Münze bei ihrem Herunterfallen im Münzkanal um<B>90'</B> verschwenkt wird, damit die Verschwenkung der Deckplatte (46) gegenüber dem Münzkanal (27) nur um die Dicke der Münze zu erfolgen braucht.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=5718513
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH183338D CH183338A (de) | 1934-04-07 | 1935-04-06 | Warenverkaufsautomat für Waren mehrerer gleicher oder verschiedener Preisstufen. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH183338A (de) |
-
1935
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