CH183357A - Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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CH183357A
CH183357A CH183357DA CH183357A CH 183357 A CH183357 A CH 183357A CH 183357D A CH183357D A CH 183357DA CH 183357 A CH183357 A CH 183357A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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  Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern,  insbesondere für     -Kraftfahrzeuge.       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern  mittels     Schwingachsglieder,    welche für die       einander    gegenüberliegenden Räder eines  Radpaares auf gemeinsamen Gelenkachsen  am Oberteil gelagert sind. Die Einrichtung  ist in erster Linie für Kraftfahrzeuge be  stimmt und zeichnet sich dadurch aus,     da.ss     auf den Gelenkachsen mit den     Sehwing-          achsgliedern    verbundene Federglieder an  geordnet sind, welche bei Federung auf Ver  drehung beansprucht werden.

   Zweckmässig  sind die     Federglieder    als Gummimuffen aus  gebildet, welche mit den     Schwingachsgliedern     vorzugsweise durch Vulkanisieren verbunden  sind. Derartige Gummimuffen eignen sich  als zum Verdrehen bestimmte Federglieder  besonders gut, weil sie baulich einfach sind,  wenig Platz beanspruchen und deshalb leicht  an der     Anlenkstelle    untergebracht werden  können.

      Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in mehreren Ausführungsbei  spielen schematisch dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine     -Abstützeiurichtung    mit zwei       Pendelhalbachsen,    teilweise in Vorderansicht  und teilweise im     Querschnitt,          Fig.    2 die Einrichtung nach     Fig.    1, teil  weise von oben gesehen _ und teilweise im       Längsschnitt,          Fig.    3 eine     Einrichtung    mit zwei paral  lelen     Blattfederpaketen    an einem in ein       Rohrrahmenende    eingeschobenen Gummirohr,

    teilweise in Vorderansicht und teilweise im       Querschnitt,          Fig.    4 die Einrichtung nach     Fig.    3 im       Längsschnitt,          Fig.    5 eine     Einrichtung    ähnlich der nach       Fig.    3, mit einer in ein     Rahmenrahrende    ein-      geschraubten Gummimuffe, teilweise in Vor  deransicht und teilweise im     Querschnitt,

            Fig.    6 die Einrichtung nach     Fig.    5 im       Längsschnitt        und          Fig.    7 ein     Rohrrahmenende    mit einem  durch einen Querbolzen befestigten, elasti  schen Zwischenstück im Längsschnitt.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.    1 und 2 sind die Räder 1 und 2 auf  zwei     Pendelhalbachsen    3 und 4 angeordnet,  welche um eine gemeinsame, mittlere Längs  achse des Fahrzeuges     schwingen.    Es kann  hierbei jede der Halbachsen 3, 4 durch je  eine Gummimuffe gegen den Rahmen oder  Wagenkasten abgefedert sein, oder es sind  beide Halbachsen durch- eine Gummimuffe  gegeneinander abgefedert.

   Im ersteren Falle  ist zum Beispiel ein für beide Räder gemein  schaftlicher Bolzen starr am Rahmen be  festigt und die Halbachsen umgreifen beide       mittels    Gelenkaugen je eine sowohl auf dem  Bolzen, als auch in diesen     Augen    durch Vul  kanisieren befestigte     Gummimuffe.    Im letz  teren, in der Zeichnung dargestellten Fall  dagegen ist der Bolzen 7 zum Beispiel fest  mit der Halbachse 4 verbunden und drehbar  am Rahmen 6 oder     Wagenkasten    gelagert,  während das Auge 8 der Halbachse 3 die  auf dem Bolzen 7 befestigte Gummimuffe 5  umgreift. Statt dessen kann     die    Gummi  muffe auch drehbar auf dem Bolzen gelagert  und mit beiden Halbachsen verbunden sein.

    Die Abfederung gegenüber dem Rahmen  kann hierbei in üblicher Weise, nach     Fig.    1  zum Beispiel durch     urgeführte    Schrauben  federn 9 erfolgen.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    3 und 4 sind die beiden Räder 10 und  11 an zwei parallelen     Blattfederpaketen    12  und 13 befestigt, welche von einem gemein  schaftlichen     Mittelstück    14 getragen werden.  Das Mittelstück 14 sitzt am Ende eines       Schraubzapfens    15, der     eine        Gummimuffe    16  durchsetzt. Die Gummimuffe 16 ist in das  Ende     eines    Rohrrahmens 17     eingeschoben     und sowohl mit diesem     wie    mit dem         Schraubzapfen        1.5    durch Vulkanisieren ver  bunden.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    5 und 6 ist die Gummimuffe 16 in  einem besonderen Rohrstück 18 befestigt,  und dieses ist an einem Flansch 19 mit einem  Flansch 20 am Rohrrahmen 17 verschraubt.  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7 weist  der Zapfen 15 ein Auge 21 auf mit einer  in diesem Auge befestigten Gummibüchse 22.  Die Gummibüchse 2 2 wird von einem Quer  bolzen 23 des Rohrrahmens 17 durchsetzt  und entlastet die Gummimuffe 16. Die Aus  führungsformen nach den     Fig.    5 bis 7 haben  den besonderen Vorteil einer leichten     Lösbar-          keit,der    Radachsen vom Rahmen.

      Zweckmässig ist die Gummimuffe mit Be  zug auf ihre Drehelastizität derart bemessen,       däss    nur eine geringe Verdrehung auftreten  kann. Es soll damit erreicht werden, dass bei  gleichgerichteten Hubbewegungen der Räder  nur die Radfedern und erst bei entgegen  gesetzt gerichteten Hubbewegungen auch  gleichzeitig die Gummimuffen mitwirken und  die     Federung    weicher machen. Die Gummi  muffe kann anstatt durch Vulkanisieren auch  auf beliebige andere Weise, zum Beispiel  -durch Aufleimen oder     Vorspannung    mit den  sie tragenden Teilen     verbunden    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstüt zung des Oberteils auf den Rädern mittels Schwingachsglieder, welche für die einander gegenüberliegenden Räder eines Radpaares auf gemeinsamen Gelenkachsen am Oberteil gelagert sind, insbesondere für Kraftfahr zeuge, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Gelenkachsen mit den Schwingachsgliedern verbundene Federglieder angeordnet sind, welche bei Federung auf Verdrehung bean sprucht werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.. Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass als Federglie der Gummimuffen vorgesehen sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Gummimuffen mit den diese tragenden Teilen durch Vulkanisieren verbunden sind. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekexinzeich- net, dass die Gummimuffen mit dem Fahrzeugrahmen und mit den Schwing achsgliedern selbst verbunden sind. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Gummimuffen mit .dem Fahrzeugrahmen und mit den die Schwingachsglieder tragenden Teilen ver bunden sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Gummimuffen die Schwing achsglieder von je zwei einander gegen überliegenden Rädern gegeneinander ab federn. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, @dadureh gekennzeich net, dass die Gummimuffen mit den an diese angeschlossenen und durch .diese abgefederten Teilen als Ganzes abnehm bar am Rahmen angeordnet sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummimuffen in einem besonderen Halteglied befestigt sind. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüohen 1, 6 und 7, da- durch gekennzeichnet, dass die Gummi muffen durch ein zweites, durch einen Bolzen gehaltenes elastisches Zwischen stück entlastet sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, ,dass die Gummimuffen auf einem für beide Räder eines Radpaares gemein- schaftliohen Halteglied sitzen und mit jedem der beiden Schwingachs.glieder des Radpaares verbunden sind. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Gummimuffen auf einem für beide Räder eines Radpaares .gemein schaftlichen Halteglied sitzen und je nur mit einem der Schwingachsglieder des Radpaares verbunden sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummimuffen auf dem Halteglied drehbar sitzen. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und ,den Unteransprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummimuffen auf dem Halteglied uridrehbar befestigt sind. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeich net, dass die Gummimuffen in das offene Ende eines Rohrrahmens eingeschoben sind und den mittleren Fortsatz eines,die Schwingachsglieder tragenden, gemein schaftlichen Tragkörpers aufnehmen.
CH183357D 1934-04-03 1935-04-01 Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern, insbesondere für Kraftfahrzeuge. CH183357A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2562542A (en) * 1947-11-05 1951-07-31 Transmission & Gear Company Front wheel axle mounting
DE855951C (de) * 1951-02-27 1952-11-17 Bergische Achsen Kotz Soehne Fahrzeugachse, insbesondere Schlepperachse, vorzugsweise Schlepperlenkachse mit Halbachsen
DE929292C (de) * 1951-01-27 1955-06-23 Hans Dipl-Ing Goebel Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE929292C (de) * 1951-01-27 1955-06-23 Hans Dipl-Ing Goebel Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern
DE855951C (de) * 1951-02-27 1952-11-17 Bergische Achsen Kotz Soehne Fahrzeugachse, insbesondere Schlepperachse, vorzugsweise Schlepperlenkachse mit Halbachsen

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