CH183369A - Selbsttätige Eisenbahnkupplung. - Google Patents

Selbsttätige Eisenbahnkupplung.

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CH183369A
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Union-Kupplung A G
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Union Kupplung A G
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  Selbsttätige Eisenbahnkupplung.    Die Erfindung betrifft eine selbsttätige       Eisenbahnwagenkupplung,    welche bezweckt,  bei relativ kleinen Abmessungen in der Brei  ten- und Längsrichtung einen grossen Greif  bereich zu besitzen und trotz weniger Ein  zelteile den zahlreichen Notwendigkeiten des  Betriebes zu entsprechen, namentlich ist sie  auch dazu geeignet, als reine Zugkupplung,  (das heisst nur Zugkraft übertragende Kupp  lung) an vorhandenen Wagen, ohne Umbau  derselben, angebracht zu werden.  



  Die vorliegende selbsttätige Eisenbahn  kupplung mit zwei einander diametral gegen  überstehenden, je von einer in Seitenrichtung  und einer in Höhenrichtung führenden     Leit-          fläche    begrenzten Vorsprüngen, die in der  Längsachse sich kreuzende waagrechte und  senkrechte Führungsflächen aufweisen, zeich  net sich gemäss der Erfindung dadurch aus,  dass die Vorsprünge zur Kopflängsachse       symmetrisch    ausgebildet.

   sind und der     Kup-          pelkopf    in solcher Höhenlage zur Zug- und       Druckachse    angeordnet ist, dass sowohl die    Zug- wie die Druckkräfte ganz oder grössten  teils durch denjenigen Vorsprung übertragen  werden, in welchem das     Verschlussorgan    ein  gesetzt ist.  



  Einige Ausführungsformen der Kupp  lung zeigen die Figuren der Zeichnung.  



  Die     Fig.    1 und Ja zeigen den     Kuppelkopf     in Seitenansicht, die     Fig.    2 und 2a in Vor  deransicht     bezw.        teilweise    im     Schnitt,    und  die     Fig.    3, 3a, 4 und 5 in Draufsicht     bezw.     teilweise im Schnitt; die     Fig.    3b zeigt einen  Teil der     Fig.    3a in Pfeilrichtung D gesehen;  in den     Fig.    2a und 3a ist gleichzeitig ein  Lösehebel dargestellt;

    die     Fig.    6, 7 -und 7a zeigen in     Vorder-    und  Seitenansicht und teilweise im Schnitt eine  weitere Ausbildung der Lösevorrichtung;  die     Fig.    8 (Vorderansicht) und 9 (Grund  riss) zeigen als     Verschlussorgan    an Stelle des  bei den vorherigen Figuren dargestellten  prismatischen     bezw.        zylindrischen    Kuppel  riegels 2 eine um die vertikale Achse schwin  gende Klaue mit zugehöriger     Verriegelung;              Fig.    10 zeigt im horizontalen Schnitt  einen vereinfachten     Klauenverschluss;

            Fig.    11 zeigt     in    Seitenansicht eine Ab  art für die Ausbildung der Stossflächen.  Zum     Ineinanderführen        zweier    Kuppel  köpfe dienen die zwei in     Fig.    1 und 3 ge  zeigten, durch die Flächen 3, 4, 5     bezw.    3',  4', 5' gebildeten Vorsprünge. Diese dringen  in den durch die Flächen 9, 10, 11     bezw.    9',  10', 11' in gleicher Form begrenzten Hohl  raum ein. Die Grösse des Greifbereiches hängt  von der     Neigung    und Länge der Kanten 6, 6'  und von der Länge der Kanten 7, 8, 7', 8' ab.

    Diese verhindern auch das Eindringen der  vorher erwähnten Vorsprünge in die vor der  Fläche 16 liegende Mulde der Luftkupplung.  



  Zum groben Ausrichten der Köpfe um  ihre Längsachse     dienen.    die durch die Kopf  längsachse     B-B    gehenden Stufenflächen 12,  13, 12',<B>13"</B> zum     Feinzentrieren    die Leisten  14, 14', 15, 15' an diesen Flächen. Die Lei  sten 14, 14', 15, 15' ragen aus den etwas zu  rückgesetzten Flächen 12, 12', 13, 13' hervor.  



  Die Pufferkräfte werden von den Flächen  5, 5', 11, 11' aufgenommen. Zu diesem  Zwecke sind die Flächen 9, 10, 9', 10' so zu  rückgesetzt, dass     zwischen    ihnen und den  Flächen 3, 4, 3', 4' der Gegenkupplung im     ge-          kuppelten    Zustande Luft bleibt. Der Ab  stand der Zug- und     Druckvorrichtungsmittel-          achse        A-A    von der     Kopfmittelachse        B-B     bestimmt die Grösse der auf die Flächen 5',  11' entfallenden Pufferkraft.

   Die Flächen 5',  11' . werden vollkommen entlastet, falls  die Zug- und     Druckvorrichtungsmittelachse          A-A    höher liegt, als die untere Kante 7 der  Fläche 5. Der hinter dem Kopf ausgebildete  Schaft ist zur Achse     A-A    symmetrisch  ausgebildet. In diesem Falle dienen die Flä  chen 5', 11' nur zum     Ausrichten    der Kupp  lungen, wenn ihre Achsen in Höhenrichtung  einen Winkel     miteinander    bilden. Die Flä  chen 5', 11' ziehen die     Kuppelköpfe,    wenn sie  sich beide hochzuheben, "aufzubäumen"  trachten,     herunter.     



  Die Luftkupplung ist in     einer    Bohrung  der in der     Kopfmitte        befindlichen    Fläche 16       untergebeacht.    Wird die Fläche 16 nicht hin-         ter    die     Quermittelebene        F-F    zurückgesetzt,  so kann sie ebenfalls zur     Pufferkraftüber-          tragung    herangezogen werden.  



       Fig.    11 zeigt,     wie    man durch Neigung  der Stossflächen 5", I1" und 5"', I1"' die       Biegungsbeanspruchung    der Vorsprünge des       Kopfgussstückes    bei Druckkräften günstig  beeinflussen kann, weil die Neigung den  Hebelarm der Druckkräfte verkleinert.  



  Bei zusammengeführten Köpfen ge  schieht das Kuppeln     und    damit die Übertra  gung der Zugkräfte in der Weise, dass die im  obern Vorsprung des Kopfes quer zur Zug  richtung liegenden Nasen 17 eines beweg  liehen     Verschlussorganes    2     (Fig.    3a) hinter  einanderhaken. Diese Nasenflächen 17 ragen  aus der vertikalen Stufenfläche 13 heraus  und werden beim Kuppeln entweder durch  die Kante 18 des Gegenkopfes auf einen Mo  ment zurückgedrückt oder drücken sich  gegenseitig durch ihre Rückenflächen 19 zu  rück. Eine Federkraft bringt sie in die in       Fig.    3a dargestellte     Kuppelstellung.     



  Die     Fig.    1, ja, 2, 2a, 3a, 6 7 zeigen Lö  sungen, bei welchen das bewegliche     Ver-          schlussorgan    als ein quer zur Zugrichtung  verschiebbarer zylindrischer (oder prisma  tischer) Riegel 2 ausgebildet ist. Bei     der-          Lösung    nach     Fig.    8 und 9 besteht das     Ver-          schlussorgan    aus einer um eine vertikale  Achse schwingenden Klaue 20.

   Zum Lösen  genügt es einen der beweglichen     Verschluss-          organe    2 entgegen der Federkraft und ent  gegen der Reibung zurückzuziehen; dies  kann zum Beispiel     mittels    eines Über  setzungshebels 21 nach     Fig.    2a und 3a oder  mittels eines an einem Lösehebel sitzenden  Lösedaumens 22     (Fig.    6) erfolgen.

   Sorgt man  dabei dafür, dass sich der     zylindrische        Kup-          pelriegel    während des     Lösens    um seine  Längsachse etwas verdreht und beim Los  lassen des Lösehebels sich in dieser verdreh  ten Stellung     zurückbewegt.    so legt sich die  Vorderkante der Nase 17     (Fig.    3a) quer zur  Vorderkante der Nase des Gegenriegels; da  mit     verhindert    man das     selbsttätige    Sich  wiederkuppeln zweier gelöster Köpfe, auch  wenn die Wagen und damit die Köpfe erst      später     auseinandergezogen    werden ("Zeit  sperrenstellung").

   Diese Verdrehung des       Kuppelriegels    erreicht man zum Beispiel  durch einen entsprechend ausgebildeten       Steuerscblitz    23, dessen Innenkanten im Zu  sammenhang mit einem im     Kopfgebäuse    fest  gelagerten Bolzen 24 das Verdrehen selbst  tätig besorgen. Das Zurückdrehen der Riegel  in ihre Normallage geschieht ebenfalls selbst  tätig dadurch, dass die Rückenflächen 19  beim Zusammenfahren zweier     Kuppelköpfe     aufeinander aufschlagen. Die Feder 25 wirkt  direkt auf den     Kuppelriegel    2 und ist in  seinem Hohlraum eingeschlossen und ge  führt.

   Der eine Federteller 26 ist an demsel  ben Bolzen 24 gelagert, der mittels des mit  schrägen Enden versehenen Steuerschlitzes  23 den Riegel 2 verdreht, falls dieser zurück  gezogen wird. Der andere Federteller 27  drückt auf den Riegel     mittels    seiner Spitze,  und zwar in der-Mitte. Dadurch verhindert  man eine     Torsion    der Feder, die den in Zeit  sperrenlage gedrehten Riegel vorzeitig wie  der zurückdrehen würde. Die aus nichtrosten  dem Metall, zum Beispiel Bronze bestehende,       eingepresste    Büchse 28 verhindert ein An  wachsen der zum Lösen notwendigen Kraft,  da ihr Reibungskoeffizient sich nicht ändert.  



  Um eine Übersetzung beim Lösen der  Kupplung zu haben, ist der Lösehebel 21  mittels der Achse 29 am Riegel 2 gelagert.  Wird der Lösehebel 21 im Pfeilsinne 30 ge  zogen, so drückt er mittels des Daumens 31  gegen das     Kuppelkopfgehäuse.    In der Nor  malstellung stützt sich der Lösehebel 21 mit  tels des Anschlages 32 gegen den Riegel 2.  



  Damit der Riegel 2 unter Zugkraft eine  grosse Auflagefläche und trotzdem ein ge  wisses Spiel 33, 34 in der Führung hat, be  stehen die den Riegel 2     aufnehmenden    Öff  nungen am Kopf aus je zwei versetzten Boh  rungen, die zusammen ein längliches Loch  bilden, siehe auch     Fig.    3b.  



  Benutzt man statt einer Feder 25 deren  zwei, von denen jede allein     zur        Betätigung     der Vorrichtung hinreichend stark ist, so er  reicht man dadurch eine gesteigerte Sicher  heit für das     Funktionieren    des Verschlusses.    Dieser Weg zur Sicherung des     Funktionie-          rens    des Verschlusses ist ein vollwertiger Er  satz für die bekannte Sicherung durch  zwangsläufige gegenseitige Abhängigkeit der       Verschlussorgane.     



  Damit an einem gelösten Kupplungspaar  das Entfernen der Gegenkupplung mit vor  stehendem Riegel 2 nicht verhindert wird,  ist die schiefe Fläche 35     (Fig.    4) vorgesehen,  die den Gegenriegel 2 zurückdrückt und so  das     Auseinandergleiten    ermöglicht.  



       Fig.    1 a zeigt, wie man den     Riegelver-          schluss    unter     Beibehaltung    der Grösse der  Stufenfläche 13 verstärken kann, indem der  Riegel 2, um die Öffnungen am Kopf durch  Bohren     bezw.    Fräsen herstellen zu können,  einen durch Kreise begrenzten, länglichen  Querschnitt erhält.  



  Damit eine Kupplung (zum Beispiel die  jenige nach     Fig.    1) auch     mit    solchen Kupp  lungen grösserer Nasenhöhe     (Fig.    1a) kup  peln kann, erhält die Fläche 13 eine durch  die schrägen Flächen 35, 36     (Fig.    1 und 4)  gebildete Mulde, in die die Nase der fremden  Kupplung hineinragen kann. Auf diese Art  lässt es sich erreichen, dass Kupplungen, deren       Bolzenenden    für verschiedene Zugkräfte di  mensioniert sind     bezw.    verschieden hoch     sind,     ungehindert miteinander kuppeln können.  



  Wird das Kopfprofil nach     Fig.    5 ausge  führt, so erreicht man damit zweierlei Vor  teile. Einerseits kann der Riegel 2, da die  Fläche 13 bis zur Längsachse     C-C    vorge  schoben ist und der     Biegungsarm    der Zug  kraft Z in der Riegelnase dadurch verschwin  det, bei gleichen     Abmessungen    höhere Zug  kräfte übertragen; anderseits werden die  Köpfe beim Kuppeln noch früher zentriert,  als bei einem Profil nach     Fig.    3, wodurch  das     Anbringen    von Luft- oder     Kabelkupp-          lungen    oberhalb des Kopfes erleichtert wird.

    Damit die Köpfe beim     Auseinanderfahren     (nach erfolgtem     Entkuppeln)    genügend Be  wegungsfreiheit haben, ist die Fläche 13' an  dem untern Vorsprung gegen     die        Längsachse     um den     Winkel    a geneigt.  



  Eine weitere Variante der Lösevorrich  tung zeigen     die        Fig.    6, 7 und 7a. Bei dieser      ist die Stückzahl der zur Lösevorrichtung ge  hörenden Teile auf das     Minimum    reduziert,  indem zum Lösen der Lösehebel 3 7 und die  Lösewelle 38, zur Zeitsperrung und zur dau  ernden     Ausserbetriebsetzung    des Riegels 2       (Dauersperrung)    die Klinke 39 dient. Löse  welle und Lösehebel sind     getrennt    auf einer  gemeinsamen Achse 40 gelagert. Die Kuppel  feder 25 ist auch hier im Riegel 2 unterge  bracht.  



  Beim Ziehen des Löseseils 41 in Rich  tung des Pfeils 41'     (Fig.    7a) schwingt der  Lösehebel 37 aus und überträgt dabei durch       Anschlagen    an einen Bügel 38' an der Welle  38 seine Drehbewegung auf diese Welle. Der  fest mit der Welle 38 verbundene Daumen  22, der in eine     Öffnung    des     Kuppelriegels    2  hineinragt, drückt den Riegel zurück und  löst dadurch die Kupplung. Die auf den Rie  gel wirkende Lösekraft ist bei dieser Anord  nung im Verhältnis
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   vergrössert.  



  Da Lösehebel und Lösewelle voneinander  getrennt sind, geht der Hebel nach dem Lö  sen durch     sein.    Gewicht wieder in die Hänge  lage nach     Fig.    7a zurück. Die Lösewelle da  gegen macht jede Bewegung des     Kuppelrie-          gels        zwangläufig    mit, da ihr Daumen 22 in  eine     Aussparung    des Riegels     hineinragt.    Aus  demselben Grunde bewegt sich beim Kuppeln  nur die Lösewelle     mit,    der in einer lotrechten  Ebene schwingbare Lösehebel 37 bleibt in  seiner Hängelage. In dieser Hängelage kann  er auch noch mittels     einer    an seinem Ende  angeordneten Klinke 42 verriegelt werden.

    Diese stützt sich gegen einen     Fortsatz    43 des  Kopfes     und    bleibt dort unter dem Einfluss  des Eigengewichtes und des Zuges des durch  hängenden Seils 41 stehen. Wird das Seil  zum Lösen gezogen, so entriegelt der waag  rechte Seilzug zunächst automatisch die  Klinke und dreht dann anschliessend den  Lösehebel auf.  



  Die Sperrklinke 39 ist mittels der Achse  44 im Kopfe gelagert und legt sich mit einem  Zahn 45 gegen den Riegel 2. Wird der Rie  gel     mittels    des Lösehebels 37 zurückgezogen,  so gelangt eine Bohrung 46 vor den     Zahn    45.    Da der Schwerpunkt der Sperrklinke 39  rechts von der Drehachse liegt, fällt. der Zahn  in die     Bohrung    46 des Riegels und bewirkt  so die Zeitsperre. Dabei fällt der Arm 47 in  eine Aussparung 48     (Fig.    9) des Gegenkop  fes. Entfernt sich der Gegenkopf, so hebt er  den     Arm    47 der Sperrklinke an der Fläche  47" wirkend hoch und hebt dadurch den  Zahn 45 aus der Bohrung 46. Der Riegel  schnellt wieder in die     kuppelbereit$    Lage  vor.

   Ist bei einem freistehenden Kopf der       Kuppelriegel    2 durch den Zahn 45 in Offen  stellung gehalten, so gibt der hereinfahrende  Gegenkopf diesen Riegel frei, indem er auf  die Fläche 47' wirkend den Zahn 45 ausrückt.  



  Wird der     Kuppelriegel    2 zurückgezogen  und dabei auf den Griff 48' der Sperrklinke  39 gedrückt, so hakt sich der Zahn 49 in die  untere Aussparung 50 des Riegels und stellt  die Dauersperrung her. Zum Auslösen der  Dauersperre genügt es, das Seil 41 zu ziehen:  dabei fällt der Zahn 49 wieder     hinunter    und  der Sperrhebel kommt wieder in die in     Fig.    7  dargestellte Lage.  



  Während bei dem bisher beschriebenen       Bolzenverschluss    die Nasenfläche 17     (Fig.        3a)     des     Kuppelbolzens    senkrecht zur Zugrich  tung steht, zeigen die     Fig.    8 und 9 als     Ver--          schlussorgan    eine um eine vertikale Achse 51  drehbare Klaue 20, bei der die die Zugkraft  übertragende Nasenfläche<B>52</B> etwas schräg zur  Zugrichtung steht. Infolge dieser Schrägstel  lung trachtet die Zugkraft die Klaue aufzu  drehen, das heisst zu öffnen.

   Dies wird durch  eine besonders angebrachte Klinke 53 ver  hindert, welche durch Eigengewicht oder  Federkraft stets in der in     Fig.    8 und 9 dar  gestellten Lage gehalten     wird.    In dieser, vom  Anschlag 54 begrenzten Lage legt sich die  Klinke 53 bei 55 gegen die Klaue. 20 und  hält so die Klaue gegen den     Anschag    54'  anliegend dauernd in geschlossener Stellung,  selbst bei einem allein stehenden Kopf. Beim  Kuppeln muss die Klaue freigegeben     werden,     damit die Nasenflächen 52 hintereinander  haken können. Zu diesem Zweck ist an der  Klinke 53 eine in den Bereich des Gegen  kopfes ragende     Zunge    56 angebracht, welche      vom ankommenden Gegenkopf vorüber  gehend angehoben wird.

   Sind die Kuppel  köpfe soweit     ineinandergeschoben,    dass ihre  Stossflächen aufeinander aufschlagen, so ist  auch der Ansatz 5 7 der Klaue 20 vom Ge  genkopf soweit zurückgedreht worden,     dass     die Klaue 20 und die Klinke 53 wieder ihre  in     Fig.    8 gezeichnete Stellung einnehmen.  



  Das Lösen erfolgt zum Beispiel durch  Herunterdrücken des Hebels 58. Durch die  schräge Ausbildung der Nasenfläche ist das  Lösen selbst bei grösseren Zugkräften erleich  tert. An Stelle der Klinke 53 kann zum Bei  spiel auch ein in     gestreckter    Lage stehender  Kniehebel usw. verwendet werden. Die  Schrägstellung der Nasenfläche 52 kann auch  bei prismatischen, sich geradlinig bewegen  den     Kuppelriegeln    zur Steigerung der Lös  barkeit angewendet werden.  



  Für kleinere Zugkräfte, zum Beispiel bei  Strassenbahnwagen, kann selbst bei einer  drehbaren Klaue 59 (Fix. 10) die Nasen  fläche senkrecht zur Zugrichtung stehen,  wodurch eine besondere     Verschlussklinke    er  spart wird; die     Kuppelfeder    60 hält die  Klaue in     Schlussstellung.    Der Lösegriff 61  kann mit der Klaue 59 ein einziges Stück  bilden.  



  Die beschriebene Ausbildung des Kopfes  und die Gesamtanordnung der     Führungs-,          Einstell-    und Stossflächen und des Verschlus  ses im Verhältnis zu diesen ergibt unter an  dern die hier aufgezählten Vorteile.  



  Die Kopfform besitzt bei kleinen Ab  messungen in erhöhtem     Masse    die für Mittel  pufferkupplungen so wichtige Eigenschaft  des grossen Greifbereiches. Dies kommt in der  sehr günstigen Greif     bereichverhältniszahl     von 70 % bis 90 % zum Ausdruck; das heisst  die Köpfe finden sich bei Seitendifferenzen,  welche 70 bis 90 % der Breite der     gekuppel-          ten    Köpfe ausmachen. Bisher bekannte     Kup-          pelköpfe    weisen eine Verhältniszahl     vön    nur  20 bis 405o\ auf.

   Die Frage des Greifbereiches  ist aber eine der wichtigsten; denn falls sich  die Köpfe nicht finden, so fahren sie als  Stosswidder in die Brust des andern Wagens,  diese und sich selbstzerstörend.    Trotz dieses überragend grossen Greif  bereiches weist der Kopf keine weit nach  vorne herausragenden Hörner, Vorsprünge  oder dergleichen auf, wodurch im rauhen  Rangierbetrieb     Beschädigungen',    Brüche     usw.     vermieden werden.     Die    Vorsprünge ragen um       etwa    180 mm aus der     Quermittelebene    her  aus, bei andern     Steifkupplungen    dagegen, so  gar mit kleinerem Greifbereich, um     etwa     400 mm.

   Dieser Umstand     bewirkt    weiterhin,  dass beim Ausgleich der Höhendifferenzen  die Einstellkräfte an günstigeren Hebelarmen  wirken, wodurch     Abstützfedern    und Stütz  gestänge leichter und billiger sein können.    Die Kopfform hat auch keine seitlich  weit ausladenden Greifer, wie man sie bei  andern     Steifkupplungen    trotz der ungünsti  geren Verhältniszahl sieht. Köpfe mit. seit  lich weit ausladenden Greifern erhalten wäh  rend des     Ineinanderfahrens    Schläge an gro  ssen Hebelarmen und verdrehen sich infolge  dessen gegenseitig um ihre Längsachse, was  in mancher     Hinsicht    störend und hemmend  wirkt und die Abnützung der Köpfe, des  Verschlusses, der Abstützung usw. erhöht.

    Die Köpfe weisen im gekuppelten Zustand  eine Gesamtbreite von zirka 400 mm auf,  andere     Steifkupplungen    dagegen 600 bis  800 mm, bei ähnlichem oder gar kleinerem  Greifbereich. Obige Eigenschaften, nament  lich wenn man dazu noch die     Einfachheit    des       Verschlussses,    ein einziger zylindrischer Bol  zen berücksichtigt, ergeben eine gedrängte,  einfache, geschlossene, für den rauhen     Ran-          gierbetrieb    geeignete Bauart.  



  Ein weiterer, erheblicher Vorteil wird  durch die beschriebene Flächenanordnung  des Kopfes erreicht, und zwar besteht er  darin, dass beim Kuppeln im Gleisbogen oder  bei Höhen- und Seitendifferenzen,     wenn    die  Längsachsen der Köpfe nicht parallel liegen,  diese sich leicht in eine koaxiale Lage ein  stellen, die bei den     Steifkupplungen    notwen  dig ist. Diese leichten Einstellungen bewirken  nicht nur die schrägen Leitflächen im Zu  sammenwirken mit den ihnen gegenüberlie  genden Gegenflächen, sondern auch der Um-      stand, dass die     Stoss-        bezw.        Hilfsflächen    an  den Ecken des Kopfes angeordnet sind.  



  Das notwendige     Feinzentrieren    der Köpfe       wird    mit den kleinen, an den     achsial    ver  laufenden Stufenflächen ausgebildeten Ar  beitsleisten, welche die Köpfe um die Längs  achse genau in die     Kuppelstellung    drehen,  gleichzeitig und sicher erreicht, da diese Lei  sten weit auseinander am Rande der Köpfe  liegen und daher etwaige     Ungenauigkeiten,     Abnützungen usw. ohne Einfluss sind.  



  Bei den meisten Köpfen des steifen Sy  stems sind besondere Flächen, Hörner und  dergleichen zum Einlenken und zum Greifen  der Köpfe angeordnet,     ferner    besondere Or  gane zur Aufnahme der Stosskräfte und ein  gesonderter Mechanismus zum Kuppeln       bezw.    zur Übertragung der Zugkräfte. Ab  weichend von diesen dienen beim beschrie  benen Kopf, dank der günstigen relativen  Anordnung der Flächen und des     Verschluss-          bolzens,    dieselben Teile zum Ausgleichen der  Seiten- und Höhendifferenzen, zum Ausrich  ten. der Köpfe, zur Übertragung der     Druck-          und    grösstenteils sogar noch der Zugkräfte.

    Es sind zwar Köpfe mit ähnlich günstiger       Materialausnützung    bekannt; diese weisen  aber eine feste Nase auf, die beim In- und       Auseinanderfahren    der Köpfe eine in mehr  facher Hinsicht     ungünstige,    schräge relative  Bewegung der Köpfe mit sich bringt. Bei  Wahrung aller obigen Vorteile ist beim be  schriebenen Kopf das gerade In- und Aus  einanderfahren ebenfalls erreicht, weil die  hintereinander hakenden Nasenflächen be  weglich ausgeführt sind.

   Trotz dieser Beweg  lichkeit     bezw.    trotz der Tatsache, dass die  Nasen mit dem Kopfstück nicht ein Ganzes  bilden, überträgt dank der günstigen Wahl  der Auflageflächen die Nase die Zugkräfte  direkt auf das Kopfgehäuse, wodurch das be  wegliche Stück leicht und billig ausfällt;

    dies     umsomehr,    als es ein einfacher, zweck  mässig zylindrischer Bolzen     ist.    Auf diese  Weise erübrigt sich, trotz, Wahrung des ge  raden In- und     Auseinanderfahrens    der  Köpfe, eine gesonderte, mehr oder weniger  komplizierte, teuere     Verschlussvorrichtung.       Die beschriebene wirtschaftliche Mate  rialausnutzung hat nicht nur die im Eisen  bahnbetrieb so gewünschte, gedrängte Bauart  zur Folge, sondern auch kleinere Gewichte  bei gegebenem Greifbereich.  



  Durch die beschriebene Anordnung der  Greif-,     Leit-,    Eindreh-, Zentrier- und Stoss  flächen und nicht zuletzt durch die gewählte  Anordnung des Verschlusses in dieser Kopf  form wurde auch, wie bei keiner andern  Kopfform erreicht, dass die Köpfe sowohl bei  leichtem Stoss glatt     ineinanderfahren,    als  auch beim Kuppeln mit grösseren Geschwin  digkeiten nicht zwängen, sich nicht ein  klemmen und auch, dass die Köpfe bei ge  löstem Verschluss sich leicht trennen, ohne  den abgehängten Wagen mitzuschleppen, das  heisst nicht kleben. Dies alles trägt bei voller  Wahrung der Betriebssicherheit in erhöhtem  Masse dazu bei, dass die Abnützung der  Köpfe, sowie die Erhaltungskosten klein  bleiben.  



  Dadurch, dass die     Abmesungen    des Kopf  gebildes in der Seitenrichtung weiterhin  oberhalb der Zugachse, und nicht zuletzt in  der Zugrichtung selbst auffallend klein sind,  ergibt sich eine erhöhte Verwendungsmög  lichkeit. Der vorgeschriebene seitliche freie  Raum bleibt frei; der Kopf hat selbst bei  unten geschlossenen     Faltenbalgen    genügend  Platz, ohne diese umbauen zu müssen; als  Zugkopf ausgebildet, ermöglicht er einen  grossen Hub bei Eindrücken der Seiten  puffer.  



  In der Mitte des Kopfgebildes, wo die  Führungsflächen zusammenlaufen, ist ein  wohlgeschützter und     geigneter    Platz für die  Anordnung der Luftkupplung vorhanden.  



  Durch die beschriebene Anordnung der  Stoss-,     Leit-    und     Zentrierflächen    haben die  selbe eine relative Lage und Abmessungen  erhalten, die eine einfache und billige Be  arbeitung gewährleisten. Die schiefen     Leit-          flächen    brauchen nicht bearbeitet zu werden,  da ihre Gegenflächen soweit zurückgesetzt  sind, dass sie im gekuppelten Zustande nicht  aufeinander aufliegen und daher ihre Lage  nicht eine genaue zu sein braucht.

   Dasselbe      gilt auch für die Stufenflächen;     rrur    die an  diesen angebrachten kleinen Arbeitsleisten  sind zu bearbeiten, was aber in einem Ar  beitsgang erledigt werden kann, da diese  eines teils senkrecht zu den zu bearbeitenden  Stossflächen, andernteils parallel zueinander  liegen.

   Eine billige Bearbeitung ergibt sich  auch dadurch, dass das ganze Kopfgebilde  mit allen seinen Greif-,     Leit-,    Lenk-,     Stoss-          und    andern Flächen aus einem Stück ge  gossen werden kann; dies wurde dadurch er  möglicht, dass die Vorsprünge, wie bereits er  wähnt, nur wenig hervorragen und eine  Bruchgefahr für sie daher nicht besteht;  dadurch ist die bei andern Systemen not  wendige Bearbeitung der Pass- und Verbin  dungsflächen usw. gänzlich erspart. Nicht  zuletzt stellt sich die Bearbeitung auch des  halb billig, weil der ganze Verschluss aus  einem einzigen Bolzen besteht, welcher in  einer einfachen Bohrung des     Kopfes    unter  gebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Eisenbahnkupplung mit zwei diametral gegenüberstehenden, je von einer in Seitenrichtung und einer in Höhenrichtung führenden Leitfläche begrenzten Vorsprün gen, die in der= Längsachse sich kreuzende waagrechte und senkrechte Führungsflächen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (3, 4, 5 bezw. 3', 4', 5') zur Kopf längsachse symmetrisch ausgebildet sind und der Kuppelkopf in solcher Höhenlage zur Zug- und Druckachse angeordnet ist, dass sowohl die Zug- wie die Druckkräfte ganz oder grösstenteils durch denjenigen Vor sprung (3, 4, 5) übertragen werden. in wel- cllem das Verschlussorgan (2) eingesetzt ist.
    UNTERANSPRMHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Über tragung der Stossfläche zur Zugrichtung quer gestellte Pufferflächen (5, 11, 5', 11') angeordnet sind. 2. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferflächen (5, 11, 5', 11') an den Ecken des Kopfes senkrecht zur Zug richtung stehen. 3. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferflächen (5", 11", 5"', 11<B>'</B>) gegen die Kopflängsachse geneigt ange ordnet sind, zum Zwecke, die Biegungs- momente der Stosskräfte herabzusetzen (Fig. 11). 4.
    Kupplung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine zusätzliche, in der Kopfmitte liegende Pufferfläche (16) zwischen den diametral gegenüber lie genden Vorsprüngen. 5. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Pufferfläche (16) an einer Verbindungswand zwischen den Vorsprüngen ausgebildet ist (Fig. 2 und 3). 6. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss in der zusätzlichen Pufferfläche (16) eine Bohrung zur Aufnahme der Luft kupplung angeordnet ist. 7.
    Kupplung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch waagrechte und senk rechte Kanten (7, 8, 7', 8') an der Schnittstelle der schrägen Leitflächen (3, 4, 3', 4') und der Stossflächen (5, 5') zur Vergrösserung des Greifbereiches der Köpfe (Fig. 1 und 2). B. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefen Leit- flächen (3, 4, 3', 4' bezw. 9, 10, 9', 10') der Vorsprünge so gesetzt sind, dass zwi schen den gegenseitigen Leitflächen von Kopf und Gegenkopf im gekuppelten Zustande ein Luftspalt offen bleibt. 9.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un- teransprüchenl, 2 und 4, bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auch die sich in der Kopflängsachse schneidenden, senkrech ten und waagrechten Führungsflächen (12, 12', 13, 13') in gleicher Weise zu rückgesetzt und mit vorstehenden Lei sten (14, 14', 15, 15') versehen sind, die sich in gekuppeltem Zustand mit den jenigen des Gegenkopfes berühren (Fig.l, 2 und 3). 10.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechte Füh rungsfläche, durch welche der Kuppel riegel (2) herausragt, in der lotrechten Längsmittelebene liegt, wogegen die ent sprechende lotrechte Führungsfläche (13') am untern Vorsprung um einen Winkel a zu der lotrechten Längsmittelebene ge neigt ist (Fig. 5). 11.Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Puffer fläche (5') des untern Vorsprunges jedes Kopfes als Widerlager dienende Gegen fläche (11') des Gegenkopfes weniger tief reicht als die erstgenannte Fläche (Fig. 2). 12.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante der in Seitenrichtung führenden senkrechten Schrägfläche (4 ') des untern Vorsprun ges gerade ist (Fig. 2). 13. Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der ganze Kopf mit den beiden Vorsprüngen (3, 4, 5, 3', 4', 5') und seinem zur Übertragung der Zug- und Druckkräfte dienenden Schaft aus einem Stück besteht. 14.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussorgan (2) die an die schräge Führungsfläche anschliessende lotrechte Führungsfläche (13) durchsetzt und mit dem gleichen Verschlussorgan des Gegenkopfes zu sammenarbeitet. 15. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Übertragung der Zugkraft dienende, bewegliche Verschlussorgan (2) im obern Vorsprung angeordnet ist. 16.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Verschlussorgan (2 bezw. 20) eine aus der senkrechten Füh- rungsfläche (13) seitlich herausragende und in den Bereich des Gegenkopfes hin einreichende Nase (7) hat, und sowohl seine Bewegungsrichtung wie auch seine Nasenfläche senkrecht zur Zugrichtung stehen. 17.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- und Druckachse des Kup- pelkopfes durch die Achse des beweg lichen Verschlussorganes (2) hindurch geht und etwas oberhalb der untern Kante (7) der Pufferfläche (5) liegt, welche an dem das Verschlussorgan auf nehmenden Vorsprung ausgebildet ist (Fig. 1, 2). 18.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, gekennzeichnet durch Schrägflächen (35, 36) an der Ausmün- dung der das Verschlussorgan (2) auf nehmenden Querbohrung zum Heraus drücken des Bolzens des Gegenkopfes nach Lösen der Kupplung (Fig. 1 und 4). 19.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 14 und 18, gekennzeich net durch eine von zwei Schrägflächen (35, 36) gebildeten Vertiefung, die höher ist als die grösste Höhe des in der Quer bohrung enthaltenen Verschlussorganes zur Aufnahme eines Verschlussorganes (2) von grösserer Höhe am Gegenkopf (Fig. 1, 4). 20. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als bewegliches Verschlussorgan ein zylindrischer Bolzen (2) dient, an dessen innerem Ende eine die Zugkraft übertra gende Nasenfläche (17) ausgebildet ist (Fig. 3a). 21.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Ende des Kuppelbolzens (2) in Höhenrichtung grösser ist als in Zugrichtung und sein Querschnitt oben und unten halbkreisförmig begrenzt ist (Fig. la). 22. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Kuppelbolzen (2) zwecks vorübergehender Sperrung gegen Wiederkuppeln beim Enikuppeln durch eine entsprechende Führung um seine Längsachse verdreht wird, so dass sich die entkuppelten Bolzen zusammen wirkender Köpfe an den innern Vorder kanten ihrer Nase kreuzen und gegen seitig sperren. 23.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 14 und 22, dadurch ge kennzeichnet, dass am Kuppelbolzen (2) ein mit schrägen Kanten versehener Füh rungsschlitz (23) ausgebildet ist, in den ein im Kopfgehäuse befestigter Füh rungsbolzen (24) zur selbsttätigen Ver drehung des Kuppelbolzens hineinragt (Fig. 3a). 24. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelfeder (25) im Kuppelbol- zen (2) selbst gelagert ist (Fig. 3a). 25.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 14 und 24, dadurch ge kennzeichnet, dass der als Widerlager für die Bolzenfeder (25) dienende Federteller (27) mittels einer in der Achse des Kup- pelbolzens befindlichen Spitze auf den Kuppelbolzen drückt (Fig. 3a). 26.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung für den Kuppelbolzen (2) im Kopfgehäuse aus zwei in Zugrich tung etwas versetzten Einzelbohrungen zusammengesetzt ist, derart, dass die die Zugkraft übertragenden Flächen voll aufliegen, während an den gegenüber liegenden Flächen Spiel (33, 34) zwi schen Bolzen und Kopfgehäuse vorhan den ist (Fig. 3b). 27. Kupplung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine das innere Ende des Kuppelbolzens umgebende, in das Kopf gehäuse (1) eingepresste Büchse (28) aus Bronze oder einem andern korrosions beständigen Material (Fig. 3a). 28.
    Kupplung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen am Kuppelbolzen selbst gelenkig gelagerten Lösegriff (21) (Fig. 3a). 29. Kupplung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen in einer lotrechten Ebene schwingenden Lösehebel (37), der beim Lösen um eine zur Zugrichtung parallele, horizontale Achse schwingt (Fig. 6, 7, 7a). 30.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 29, gekennzeichnet durch eine am Kopfgehäuse schwingbar ge lagerte Klinke (39) mit einem in den Be reich des Gegenkopfes hineinragenden Arm (47), der zwei Flächen (47', 47") aufweist, die mit dem Gegenkopf derart zusammenarbeiten, dass der Arm sowohl beim Zusammenfahren, wie beim Aus einanderfahren der Kuppelköpfe die Klinke in derselben Richtung verdreht (Fig. 7). 31..
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 29 und 30, gekennzeichnet durch zwei an der Klinke (39) ange brachte Zähne (45, 49) von welchen der eine (45) infolge der Schwerkraft oder einer Federkraft selbsttätig, der andere (49) durch Menschenkraft betätigt, in den gelösten Kuppelbolzen einhakt und diesen in der gelösten Stellung sperrt (Fig. 7). 32.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 29, gekennzeichnet durch eine zwischen Löseseil und Lösehebel an diesem gelagerte Klinke (42), welche bei angespanntem Löseseil (41) infolge der Schwerkraft sich gegen einen Ansatz (43) des Kopfgehäuses abstützt und so den Lösehebel am freien Ausschwingen hindert (Fig. 7 und 7a). 33. Kupplung nach Patentanspruch und -Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die kuppelnde Nasenfläche (52) des Verschlussorganes zur Zugrichtung etwas schräg gestellt ist (Fig. 9). 34.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 14, 20 und 21, gekenn zeichnet durch ein zur Sicherung des Kuppelgliedes (20) gegen Lösen unter Einwirkung der Zugkraft dienendes Sperrglied (53), das mittels eines Fort satzes (56) in den Bereich des Gegen kopfes hineinragt und durch diesen beim Zusammenfahren der Köpfe vorüber gehend ausgerückt wird (Fig. 8 und 9). 35. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsklaue (20) eine Ver längerung (57) zum Eindrehen der Kuppelklaue aufweist, die bei gelöster .
    Kupplungsklaue in den Bereich des Ge genkopfes hineinragt (Fig. 8, 9). 36. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zugkraft übertragende Nasenfläche der schwin genden Klaue (59) senkrecht zur Zug richtung steht und die Kuppelfeder (60) direkt auf die Klaue wirkt, welche mit Lösegriff (61) ein einziges Stück bil det (Fig. 10).
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