CH183436A - Trockenreinigungseinrichtung. - Google Patents
Trockenreinigungseinrichtung.Info
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Description
Troekenreini gungseinriehtung. Vorliegende Erfindung betrifft eine Trok- kenreinigungseinrichtung jener Art, in wel cher die zu reinigenden Objekte wie Kleider und dergleichen mit Benzin oder einem an dern Reinigungsmittel gewaschen werden, welches zwecks Wiederbenützung durch De stillation und Kondensation rückgewonnen wird.
Die Erfindung betrifft insbesondere Trockenreinigungseinrichtungen mit einem Hauptdestillierapparat zum Destillieren schmutziger Reinigungsflüssigkeit und einem den Flüssigkeitsrückstand aus dem Haupt destillierapparat aufnehmenden Zusatzdestil lierapparat und bezweckt die Schaffung von Mitteln zur Entnahme der schmutzigen De stillationsrückstände aus der Einrichtung.
Zu diesem Zweck ist die Trockenreini- gungseinrichtung erfindungsgemäss so aus gebildet, dass der Boden des Hauptdestillier apparates oben an dem Zusatzdestillierappa rat angeschlossen ist, und zwar derart, dass aus der Flüssigkeit im Zusatzdestillierappa rat destillierter Dampf kondensiert und auf den Grund des Hauptdestillierapparates zu- rückgeführt wird, während beim Unterbre chen der Heizmittelzufuhr zum Zusatzdestil lierapparat der Druckabfall in demselben ein Einsaugen des Flüssigkeitsrückstandes aus dem Hauptdestillierapparat bewirkt.
Es kann ausserdem eine Pumpe vorgese hen sein, um den Flüssigkeitsrückstand aus dem Hauptdestillierapparat abzusaugen und in den Zusatzdestillierapparat zu fördern. Zweckmässigerweise ist der Hauptdestillier apparat mit einer Kammer verbunden, wel che die aus der Reinigungskammer kom mende benützte Reinigungsflüssigkeit auf nimmt und in welcher dieselbe vor der Rück führung zum Hauptdestillierapparat durch aus dem Kondensator des letzteren kommen des warmes Umlaufwasser vorerwärmt wird, wobei auch Kondensationswasser aus den Destillierapparaten mitbenützt werden. kann,
wenn dieselben dampfbeheizt sind. Das Vor heizgefäss ist vorzugsweise mit einem heraus nehmbaren Sieb zum Auffangen von Knöp fen und andern kleinen Gegenständen aus gerüstet und ist oben mit dem Grund des Hauptdestillierapparates durch eine Rohrlei tung verbunden, durch welche die vorer- wärmte Reinigungsflüssigkeit überläuft, wenn weitere Mengen benützter Reinigungs flüssigkeit aus der Reinigungskammer in das Vorwärmungsgefäss gefördert werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Reinigungseinrichtung im Aufriss, und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Reinigungskammer, den Korb und das Vorwärmungsgefäss senkrecht zur Ebene der Fig. 1.
Die dargestellte Trockenreinigungsein- richtung hat einen Ständer a, an dessen obe rem Teil der Deckelschild b der Reinigungs kammer befestigt ist. Die Reinigungskam mer wird durch ein zylindrisches Gefäss c gebildet, welches an diesem Deckelschild an geschraubt ist, und auf der gegenüberliegen den Seite einen aufwärts geneigten Einfüll- trichter d hat, welcher durch eine am Rand angelenkte Türe e abgeschlossen ist.
Die Tür e trägt an einem einwärtsragenden An satz e2 eine Abschlussscheibe e3 zum Ver schliessen einer Öffnung in der Stirnfläche eines Kleiderkorbes f, welcher an einer An triebsachse g befestigt ist, die durch eine Stopfbüchse h im festen Zentrum des Dek- kelschildes b hindurchgeht und in Rollen lagern auf dem Ständer a gelagert ist. Die an der Tür befestigte Abschlussscheibe es ver hindert ein Herausfallen von Kleidern aus dem in der Kammer c schwingenden Korb.
Ein. auf der Antriebsachse befestigtes Zahn rad<I>i</I> kämmt mit einer Zahnstange<I>k,</I> die durch eine Kurbel l auf- und abbewegt wird und letztere wird über ein Schneckengetriebe von einem Elektromotor m angetrieben.
Zur Vermeidung von Stössen ist in der Verbin dung zwischen Kurbel und Zahnstange ein Federpuffer angeordnet in Form einer Tele- skopverbindung mit eingelegten Federn n. Der Antrieb kann auch so ausgebildet sein, dass sich der Korb f immer in der gleichen Richtung dreht.
Unter der Kammer c ist ein Flüssigkeits sieb und ein Heizkessel o angebracht, der einen Hals o' hat, welcher durch einen seit lichen Stutzen o2 mit dem Boden der Rei nigungskammer verbunden ist; in dieser Ver bindungsleitung ist ein Absperrorgan o3 vor gesehen und dieselbe kann mit einer Kupp lung versehen sein, um das Gefäss abnehmen zu können.
Der Hals des Gefässes ist mittels eines Schraubstopfens o4 abgeschlossen, an welchem ein kurzes Rohrstück o' angelenkt ist, welches auf einer Schulter im Hals o1 aufruht und nach unten ragt. An diesem Rohrstück ist eine Siebhülse o6 befestigt, welche Knöpfe und dergleichen Gegenstände aus der Reinigungsflüssigkeit zurückhält und zwecks Leerung leicht abgenommen werden kann.
Die einströmende Flüssigkeit läuft durch ein Rohr o7 direkt auf den Grund des Gefässes o. Innerhalb des Gefässes o liegt eine Rohrschlange p zum Durchleiten von umlaufendem Kondensationswasser, welches aus dem mit Dampf beheizten Hauptdestil lierapparat q durch die Rohrleitung q1 zu geleitet wird und aus dem zum Gefäss o seit lich herausgeführten Ende der Rohrschlange zum Ablauf hinaus fliesst.
Der untere Teil des Gefässes o hat eine Doppelwandung, in deren Zwischenraum zur Erwärmung Was ser aus dem Kondensator r durch die Rohr leitung r3 geleitet wird, und aus dem Wan- dungsraum durch den Rohrstutzen o8 ab fliesst.
Das obere Ende des Gefässes o ist durch eine Leitung s mit dem Hauptdestil lierapparat q verbunden und durch diese Rohrleitung fliesst die erwärmte Flüssigkeit im Gefäss o über in den Destillierapparat q, wenn aus der Kammer c weitere Flüssigkeit in das Gefäss o einströmt.
Das obere Ende des Destillierapparates q ist durch eine Rohr leitung t mit dem erhöht aufgestellten Kon densator r verbunden, welcher in einem Was serbehälter eingetauchte Kühlschlangen auf weist, und aus welchem die Flüssigkeit in einen Vorratsbehälter u für die Reinigungs- flüssigkeit strömt, aus welchem sie durch die mit einem Ventil versehene Leitung v in die Kammer c eingelassen werden kann.
Damit es nun nicht notwendig ist, den Destillierapparat q häufig zu öffnen, um den schmutzigen Rückstand abzulassen, ist der selbe so mit einem Zusatzdestillierapparat z verbunden, dass der schmutzige Rückstand am Grund des -Destillierapparates q abgelas sen und in den Zusatzdestillierapparat z überführt werden kann, wobei der letzte Rückstand durch einen Hahn z1 abgelassen wird. In der dargestellten Einrichtung geht eine Rohrleitung q2 vom Boden des Destil lierapparates q aus und ist mittels einer Kondensationsschlangenleitung z2,
sowie über eine Handpumpe w an den obern Teil des Zusatzdestillierapparates z angeschlossen. Zum Beheizen des Destillationsapparates z ist auf dessen Grund eine Dampfleitung z' angeordnet, welche an die Rohrschlange q3 im Hauptdestillationsapparat angeschlossen ist.
Infolge dieser Anordnung kondensiert sich der aus der Flüssigkeit im Destillations- apparat z destillierte Dampf in der Rohr leitung z2 und das Destillat fliesst durch die Rohrleitung q2 in den Destillationsapparat q zurück, wodurch ein Schäumen verhütet wird, welches dadurch entstehen könnte, dass schmutzige Flüssigkeit beim Erwärmen mit dem Dampf in den Kondensator r und dann in den Vorratsbehälter u überführt wird, woraus sich eine Verunreinigung der für die Reinigung benützten Flüssigkeit ergeben würde.
Der während des Betriebes im De stillationsapparat q sich ansammelnde Rück stand kann jederzeit in den Destillationsap- parat z gepumpt werden, während, wenn der Dampfabfluss vom Destillationsapparat z ab gestellt wird, die Kondensation des Dampfes in demselben eine Druckverminderung her vorrufen wird, und der Rückstand im De stillationsapparat q wird dann durch die Leitung z2 in den Destillationsapparat z übergesaugt, wo er für weitere Verwendung bereit ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trookenreinigungseinrichtung, bei wel cher die aus einer Reinigungskammer austre- tende Reinigungsflüssigkeit durch Destilla tion und Kondensation für die Wiederbenüt zung zurückgewonnen wird, mit einem Hauptdestillationsapparat zum Destillieren schmutziger Reinigungsflüssigkeit und einem den Flüssigkeitsrückstand aus dem Haupt destillationsapparat aufnehmenden Zusatz destillationsapparat, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Ilauptdestillationsappara- tes oben an den Zusatzdestillationsapparat angeschlossen ist, derart,dass aus der Flüs sigkeit im Zusatzdestillationsapparat destil- lierter Dampf kondensiert und auf den Grund des Hauptdestillationsapparates rück geführt wird, während beim Unterbrechen der Heizmittelzufuhr zum Zusatzdestillations- apparat der Druckabfall in demselben ein Einsaugen des Flüssigkeitsrückstandes aus dem Hauptdestillationsapparat bewirkt.UNTERANSPRVCHE 1. Trockenreinigungseinrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den Kondensator des Hauptdestilla- tionsapparates verlassende Umlaufwasser in ein Gefäss zur Vorwärmung der schmutzigen Reinigungsflüssigkeit und von diesem aus abfliesst. ' 2.Trockenreinigungseinrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorwärmungsgefäss am obern Ende mit dem Grund des Hauptdestilla- tionsapparates verbunden ist. $. Trockenreinigungseinrichtung gemäss Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Vorwär- mungsgefäss mit Mitteln zur Befestigung eines leicht herausnehmbaren Siebes ver sehen ist.4. Trockenreinigungseinrichtung gemäss Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch eine Pumpe zum Absaugen des Rückstandes aus dem Hauptdestillationsapparat und Überführen desselben in den Zusatzdestil- lationsapparat.
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