CH183616A - Verfahren zum Dichtmachen von flüssigkeitsdurchlässigem Material, wie Bodenschichten und andern Grundmassen, Mauerwerken und andern steinigen Massen. - Google Patents

Verfahren zum Dichtmachen von flüssigkeitsdurchlässigem Material, wie Bodenschichten und andern Grundmassen, Mauerwerken und andern steinigen Massen.

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CH183616A
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Naamlooze Vennoot Maatschappij
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Bataafsche Petroleum
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Description


      Verfahren    zum Dichtmachen von     flüssigkeitsdurchlässigem    Material, wie Boden  schichten und andern Grundmassen,     Mauerwerken    und andern steinigen Massen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Dichtmachen von flüssigkeitsdurchläs  sigem Material, wie unterirdischen Boden  schichten, Sandböden, Grundmassen, Kiesel  schichten und dergleichen, wie auch natür  lichen oder künstlichen steinigen Massen  oder Mauerwerken, Beton und dergleichen,  durch Füllen der Zwischenräume, Höhlen,  Risse und ähnlichen Unterbrechungen der  Masse mit einem Gemisch einer wässerigen  Dispersion bituminöser Stoffe mit feinver  teilten Füllstoffen, das man in das dichtzu  machende Material einbringt und in dem  selben koagulieren lässt.  



  Zum Füllen von Höhlen in Böden oder  Gesteinen wurde bereits vorgeschlagen, in  diese mittels-Rohren     Portland-    oder andere  Zementmilch oder auch heissgeschmolzenes  Bitumen einzuführen oder einzupressen. Der  artige Verfahren eignen sich allein zum Fül  len von verhältnismässig weiten Räumen,    aber nicht zum     Wasserdichtmachen    oder  Verfestigen von     feinkörnigen    oder porösen       Bodenschichten    oder andern Massen, wie  Sandböden oder dergleichen, wo die Zement  milch oder das geschmolzene Bitumen nicht  in die engen Zwischenräume oder Poren ein  dringen kann.  



  Es wurde auch bereits vorgeschlagen,  wasserdurchlässige oder lose Bodenschichten  usw. dadurch zu dichten oder zu verfestigen,  dass man in den zu behandelnden Boden oder  in die Masse eine wässerige Dispersion bitu  minöser Stoffe eindringen lässt und diese  an der gewünschten Stelle zur Koagulation  bringt.

   Bei Verwendung einer     Bitumendis-          persion    von geeigneter Teilchengrösse wird  diese, nachdem sie zum Beispiel mittels Röh  ren in den Boden gebracht wird, leicht in  die zu behandelnde Bodenschicht     eindringen,     während sie sich sowohl in horizontaler, als  auch in vertikaler     Richtung    verbreitet, und      darauf nach einer gewissen Zeit koagulieren,  wobei man den     Koagulationsvorgang    durch       eine    geeignete Auswahl der Stabilität der  Dispersion und der auf sie einwirkenden  koagulierenden Einflüsse regeln kann.  



  Es wurde nun gefunden, dass bei der An  wendung von wässerigen     Bitumendispersio-          nen    für die obengenannten Zwecke eine sehr  besondere technische Wirkung erhalten wer  den     kann,    wenn man     ein    Gemisch der wäs  serigen     Bitumendispersion        mit    feinverteilten  Stoffen verwendet.  



       Für    die Behandlung von     feinkörnigen     Böden oder von Gesteinen von entsprechen  der     Porosität    sollen die zugesetzten feinver  teilten Stoffe vorzugsweise     keine    grössere  Korngrösse als das     dispergierte    Bitumen  selbst aufweisen. Mit Rücksicht darauf  eignen sich besonders als Zusätze die fein  verteilten Substanzen mit kolloidalen Eigen  schaften.

   Als solche     sind    an erster Stelle zu       erwähnen    die sogenannten, mehr oder weni  ger kolloidalen Tonarten, wie     Bentonit,     feuerfester blauer Ton, Töpferton und der  gleichen, wie auch die kolloidal wasserlös  lichen     Hydroxyde    mehrwertiger Metalle, wie  Aluminium-, Eisen- oder     Zinnhydroxyde     und andere kolloidale Metallverbindungen;  weiter kolloidale oder     peptisierte    organische  Substanzen, wie     Gelatine,    Leim, Humus oder       Humussäure    enthaltende Stoffe, z.

   B.     Kas-          selererde,        Polysaccharide,    wie     Gummi-arabi-          cum,        Agar-agar,    Stärke usw.  



  Diese feinverteilten Stoffe können vor  zugsweise erst in Wasser suspendiert wer  den, worauf die wässerige Suspension mit  der     Bitumendispersion    gemischt wird. Man  kann der     Bitumendispersion    auch Stoffe,  wie Wasserglas, zusetzen, die in     peptisierte,     feinverteilte Stoffe, wie     gieselsäuregel,    um  gewandelt werden. Organische Kolloide kön  nen den Nachteil haben, dass sie der Zer  setzung ausgesetzt sind und demzufolge  keine dauernde Dichtung oder Verfestigung  gewährleisten.  



  Der technische Effekt der Erfindung be  steht darin, dass im allgemeinen bei Anwen-         dung    einer gleichen Menge     dispergierten    Bi  tumens eine bessere Dichtung der Boden  schicht oder andern Masse als mit Bitumen  allein erhalten wird, so dass in vielen Fällen  mit weniger konzentrierten     Bitumendisper-          sionen    bereits ein genügender Effekt erzielt  wird und im allgemeinen erheblich weniger  Bitumen genügen wird.

   So zum Beispiel  konnte man, wo in einem bestimmten Fall  bei der Behandlung einer unterirdischen  Sandschicht durch das     Einbringen    einer     be-          stimmten    Menge einer 30%igen     Bitumendis-          persion    eine praktisch genügende     Dichtung     der     Bodenschicht    erzielt wurde, denselben  Erfolg mit einer gleichen Menge derselben,  aber auf 8     %        Bitumengehalt    verdünnten Dis  persion, der 2 % eines guten kolloidalen Tons  (berechnet auf das Gewicht der fertigen Dis  persion) zugesetzt worden war, erreichen.  



  Die Stoffe, welche, wie Ton,     in    Betracht  kommen können, sind im allgemeinen Stoffe,  die an sich keine wesentliche ausflockende  oder     koagulierende    Wirkung auf die     Bitu-          mendispersion    ausüben.

   Diese     Stoffe    haben  weiter die Eigenschaft, dass sie nach Einwir  kung der Faktoren, die in der behandelten  Bodenschicht oder Masse     Koagulation    der       Bitumendispersion    bewirken, in einer Form  anwesend sind, wobei eine innige Berührung  mit den     Bitumenteilchen    möglich ist, näm  lich dadurch, dass sie sich in der Grenzfläche       Wasser-Bitumen    der Dispersion befinden, so  dass grössere Komplexe von Bitumen und zu  gesetztem Stoff entstehen, welche die Öff  nungen der behandelten porösen Masse in  noch stärkerem Masse     abschliessen    als das  koagulierte Bitumen allein zu tun imstande  ist.  



  Es ist bereits     bekannt,    Ton und die an  dern genannten Stoffe als     Emulgatoren    bei  der Erzeugung von     Bitumendispersionen    an  zuwenden. In den bekannten     Dispersionen     der letzteren Art ist das Bitumen gewöhn  lich verhältnismässig grob     dispergiert,    so dass  diese Dispersionen für Anwendung im vor  liegenden Dichtungsverfahren nicht gut ge  eignet sind.

   Im Gegensatz dazu werden       zweckmässigerweise        Bitumendispersionen    ver-      wendet, welche mit Hilfe von bekannten       Emulgatoren,    zum Beispiel Seifen, her  gestellt werden und denen eine geeignete  Menge Ton oder Tonsuspension oder andere  feinverteilte Substanz mit kolloidalen Eigen  schaften zugesetzt wird, ohne dass dieser  Ton oder dergleichen die Rolle eines     Emul-          gators    zu erfüllen hat.  



  Diese mit Seifen oder ähnlichen     Emul-          gatoren    erzeugten     Bitumendispersionen    zei  gen einen erheblich feineren     Dispersitätsgrad     als die obenerwähnten, mit Ton oder derglei  chen als     Emulgator    erzeugten Dispersionen.  



  In einer bevorzugten     Ausführungsform     der Erfindung kann die die Zusätze enthal  tende     Bitumendispersion    der zu behandeln  den Bodenschicht, welche sich in einer be  deutenden Tiefe unter der Bodenoberfläche  befinden kann, dadurch zugeführt werden,  dass man eine Anzahl Rohre in geeigneten  gegenseitigen Abständen im Boden anbringt  und diese so tief einbohrt, dass ihre offenen  oder durchlöcherten     untern    Enden bis zur  zu behandelnden, porösen Bodenschicht rei  chen. Eine geeignete Menge Dispersion wird  in jedes dieser Rohre eingegossen, und diese  Dispersion fliesst durch die offenen Enden  ,der Rohre und verbreitet sich im umringen  den porösen Boden, dessen Zwischenräume  dabei gefüllt werden.

   Die in den Boden ein  geführte Menge Dispersion kann im Zusam  menhang mit den gegenseitigen Abständen  der Rohre so bemessen werden, dass die ge  sonderten Erdmassen, welche durch die aus  jedem Rohr 'fliessende Dispersion imprä  gniert werden, sich gegenseitig anschliessen,  um eine praktisch einheitliche, mit Disper  sion imprägnierte Erdmasse oder Schicht zu  bilden. Die Dispersion koaguliert daran an  schliessend unter Umständen, die man in ge  eigneter Weise der Art und Stabilität der  verwendeten Dispersion anpassen kann. Das  koagulierte Bitumen füllt die Zwischenräume  des porösen Bodens und     agglomeriert    die  Bodenbestandteile, wodurch eine Dichtung  der porösen Masse erzielt und diese in eine  undurchlässige, verfestigte oder mehr oder  weniger versteinte Masse umgewandelt wird.

      Handelt es sich um die     Anwendung    des  Verfahrens nach der Erfindung für die Be  handlung grobkörniger Böden, wie Kiesel  schichten, oder zum Füllen von Höhlen, Ris  sen, Fugen und sonstigen verhältnismässig  weiten Unterbrechungen der Masse in Böden  oder Gesteinen, so sollen die der Bitumen  dispersion zugesetzten     Substanzen    vorzugs  weise nicht so fein verteilt sein, dass sie kol  loidaler Art sind, sondern kann man vorteil  haft nichtkolloidale Füllstoffe verwenden,  wie     Portlandzement,    Kalk,     Kalksteinpulver,     nichtkolloidalen Ton, feinen Sand, Mikro  asbest,     Kieselgur,        Trass,    Schieferpulver, Koh  lenstaub und ähnliche pulverförmige Mate  rialien.

   Auch in diesem Falle muss die     Bitu-          mendispersion    derart stabil sein, dass das Bi  tumen sich infolge der Beimischung von  Füllstoffen nicht zu früh abscheidet, wäh  rend doch die günstigen     Bedingungen    zur  Erzielung einer geeigneten     Koagulation    der  Dispersion an den zu dichtenden Stellen an  wesend sein müssen.  



  Ein derartiges Gemisch von     Bitumendis-          persion    und Füllstoffen hat     eine    grössere  Konsistenz und ist weniger beweglich als  eine gewöhnliche     Bitumendispersion    von der  selben     Konzentration,    so dass es sich nur  langsam im zu dichtenden Gegenstand fort  bewegen kann und dabei Gelegenheit zur  vollständigen     Koagulierung    hat.

   Die Füll  stoffe verleihen dem Gemisch eine gewisse  Skelettstruktur, wodurch die Gefahr vermie  den wird, dass die eingeführte Dispersion  durch den Wasserdruck weggedrängt wird  oder dass sie durch die zu dichtende Masse       hindurchfiltriert.    Auch ermöglichen diese  Gemische die Dichtung von verhältnismässig  weiten Räumen, die mit     einem    homogenen  Gemisch von Bitumen und Füllstoff aufge  füllt werden.  



  Man kann auch ein derartiges Gemisch  von     Bitumendispersion    und Füllstoff her  stellen, in welchem an dem     Zeitpunkt    der  Anwendung das Bitumen sich bereits in  einem Anfangsstadium von Koagulation be  findet oder in welchem eine     gewisse    Ver  dickung oder     Ausflockung    des Bitumens      aufgetreten ist, so dass eine rasche vollstän  dige Koagulation an der gewünschten Stelle  gesichert ist.  



  Gemäss einer besonderen Ausführungs  form der Erfindung kann man auch eine  Reihe von verschiedenen     Bitumendispersio-          nen    nacheinander verwenden. Bei der Be  handlung eines Gegenstandes, der nicht nur  weite Höhlen oder Risse, sondern gleichzei  tig enge Poren enthält, kann man zum Bei  spiel erst die weiten Räume durch das Ein  bringen eines verhältnismässig hochkonsisten  ten Gemisches von     Bitumendispersion        und     Füllstoff auffüllen, und darauf die Poren  mit Hilfe einer dünneren, gegebenenfalls  kolloidale Substanzen enthaltenden Bitumen  dispersion dichten. .  



  <I>Beispiel 1:</I>       Erdöldestillationsbitumen    mit Penetra  tion 300 bei<B>25'</B> C wird nach Erwärmung  auf 120   C in einer ungefähr gleichen Menge  einer auf 40' C erwärmten 0,5%     igen        Na-          triumUydroxydlösung    der<B>1,5%</B> Holzteer zu  gesetzt worden ist,     dispergiert.    Die     Disper-          gierung    geschieht mit Hilfe eines kräftigen       Rührwerkes,    zum Beispiel einer Kolloid  mühle, zur Erzielung einer sehr feinen Dis  persion, worauf, falls erwünscht, zum Bei  spiel 1 bis 2 % Kasein, berechnet auf     Bitu-          mengewicht,

      zur Stabilisierung zugesetzt  werden kann. Die derart erzeugte Dispersion,  deren     Bitumengehalt    ungefähr 50 % ist, wird  mit der halben Menge einer Suspension von  kolloidalem Ton, zum Beispiel     Bentonit,    die  10 kg     Bentonit    auf 100 Liter Wasser ent  hält, gemischt.     Unmittelbar    vor der Anwen  dung     wird    dieses Gemisch mit ungefähr der  doppelten Wassermenge verdünnt und wird  2 %     Methylformiat,    berechnet auf Bitumen,  zugesetzt.

   Das     Methylformiat,    das ein leicht       hydrolysierbarer    Ester ist, wird langsam       hydroliniert    unter     Bildung    von     Ameisensäure,     welche als     Koagulierungsmittel    wirkt.  



  Wenn man zum Beispiel eine unter  irdische Sandschicht mit dieser Dispersion  undurchlässig machen will, so werden in den  Boden eine Reihe von durchlöcherten Rohren    in gegenseitigen Abständen von ungefähr 3 m  verlegt, und man lässt durch diese Rohre, ge  gebenenfalls unter Druck, die obenerwähnte  Mischung in die Sandschicht     eindringen,    so  dass eine     ununterbrochene    Bodenschicht mit  der Dispersion imprägniert wird. Das Bitu  men koaguliert nach einiger Zeit und macht,  in Verbindung mit dem Ton, die     Sandschicht     an den behandelten Stellen ganz oder nahezu  ganz wasserundurchlässig.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Eine 60%ige     Bitumendispersion    wird  durch     Dispergieren    von     Erdöldestillations-          bitumen    von Penetration 200 bei 25   C in  einer 0,5 %     igen        Seifenlösung    hergestellt, un  ter Zusatz von 1 % Kasein     (berechnet    auf  Bitumen) zur Stabilisierung. Diese Disper  sion wird     unmittelbar    vor ihrer     Anwendung     mit 70 Gewichtsprozent einer 50%igen Ze  mentmilch und 2 %     Betonit        (berechnet    auf  Zement) gemischt.

   Das so erhaltene Ge  misch ist genügend flüssig, um     mittels    Roh  ren in den Boden eingeführt zu werden und  hat das Vermögen langsam zu erstarren. In  dieser Weise kann man zum Beispiel     einen     wasserdurchlässigen Kieselboden wasserdicht  machen, da das Gemisch nach     Versteifung     vollständig koaguliert.  



  <I>' Beispiel<B>3:</B></I>  Eine in derselben Weise wie     in    Beispiel 2  hergestellte     Bitumendispersion    wird mit 100  Gewichtsprozent einer 50%igen Kalkstein  pulversuspension gemischt. Das frisch her  gestellte Gemisch kann ebenso     mittels    Roh  ren in die zu behandelnden Gegenstände ein  geführt werden und     koaguliert    dort vollstän  dig nach     einiger    Zeit.  



  <I>Beispiel 4:</I>  100 Gewichtsteile der     Bitumendispersion     wie im Beispiel 2 werden mit 100 Gewichts  teilen Zement, aufgeschlämmt in 50 Ge  wichtsteilen einer 2 % wässerigen     Bentonitsus-          pension,    gemischt. Das Gemisch ist noch flüs  sig genug, um den aufzufüllenden     Räumen          mittels    Rohren     zugeführt    .zu werden,     und    es      lässt sich durch gleichzeitige Einführung von  ungefähr 25 Gewichtsteilen     20%iger        Alumi-          niumsulfatlösung    unmittelbar koagulieren.  



  Dieses Gemisch kann man zum Beispiel  für das Dichten einer     Steinschüttung    von  grösseren und kleineren     Basaltblöcken    anwen  den, welche in einem schnellströmenden Was  serlauf zum Reparieren eines Staudammes  angebracht ist und das Wasser noch mit  einer Geschwindigkeit von 60 cm/Sek. durch  lässt.

   Das Material wird durch     konzentrische     Rohre zugeführt und die durch das innere  Rohr austretende     Aluminiumsulfatlösung        be-.     wirkt eine     unmittelbare    Versteifung des  durch das äussere Rohr austretenden Ge  misches, so     dass    die     versteifte    Masse nicht  mehr mit dem Wasser weggeführt werden  kann, aber doch genügend plastisch bleibt,  um in die     Zwischenräume    zwischen den  Blöcken     eingepresst    zu werden und dabei eine  vollständige Dichtung zu erzeugen.

      <I>Beispiel 5:</I>  Beim Bohren eines Tunnels durch einen  rissigen Felsboden unter einem     Flussbette    er  fuhr man erhebliche Schwierigkeiten vom un  ter Druck durch die Spalten fliessenden Was  ser. Diese Spalten wurden nun     bis    zu eini  gem Abstände vom Tunnelprofil im Felsen  angebohrt und durch das Einführen einer  seits einer     Mischung    von 100 Gewichtsteilen  der     Bitumendispersion,    wie im Beispiel 2,  100 Gewichtsteilen 30%igem Kautschuklatex  und 200 Gewichtsteilen zermahlenen     Schlak-          ken    und     anderseits    von 50 Gewichtsteilen  10%iger     Salzsäurelösung    gedichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Dichtmachen von flüssig keitsdurchlässigem Material, dadurch ge kennzeichnet, dass man in das flüssigkeits durchlässige Material ein Gemisch einer wäs serigen Dispersion bituminöser Stoffe mit feinverteilten Füllstoffen einbringt und koa gulieren lässt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass man in eine flüssig- keitsdurchlä,ssige, unterirdische Boden- schiehtein Gemisch einer wässerigen Dis persion bituminöser Stoffe mit feinverteil ten Füllstoffen bis zu einer bestimmten Tiefe eindringen und dort koagulieren lässt. . Verfahren nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass die, der Bitumendis- persion zugesetzten, feinverteilten Füll stoffe Substanzen mit kolloidalen Eigen schaften sind. .
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Bitumendisper- sion als Füllstoff Ton zugesetzt wird. 4. Verfahren nach Pätentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der Bitumendisper- sion als Füllstoff Zement zugesetzt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feinverteilten Füllstoffe in Form einer wässerigen Sus pension der Bitumendispersion zugesetzt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dispersion vor ihrer Verwendung mit Wasser verdünnt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zu dichtende Ma terial erst mit einem Gemisch von Di- tumendispersion und feinverteilten Füll stoffen und darauf mit einer Bitumendis- persion ohne solche Füllstoffe behandelt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass das Gemisch von Bi tumendispersion und feinverteilten Füll stoffen derart stabilisiert wird, dass die Koagulierung erst nach dem Einbringen in das zu dichtende Material stattfindet.
CH183616D 1934-06-14 1935-05-21 Verfahren zum Dichtmachen von flüssigkeitsdurchlässigem Material, wie Bodenschichten und andern Grundmassen, Mauerwerken und andern steinigen Massen. CH183616A (de)

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