CH183776A - Schaltvorrichtung, insbesondere für Kälteanlagen. - Google Patents

Schaltvorrichtung, insbesondere für Kälteanlagen.

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CH183776A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

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      Schaltvorrielitnng,    insbesondere für Kälteanlagen.    Die Erfindung betrifft eine Schaltvor  richtung, die sich insbesondere für die  Regelung von     Tiä,lteanla:gen    eignet. Es ist  bekannt, bei Schaltvorrichtungen zur ruck  artigen     Herbeiführung    von Schaltbewegungen  eine Schnappfeder zu     verwenden,    die zwei  stabile Endlagen besitzt. Diese Schnapp  feder wird von einem Steuerglied, durch das  in Abhängigkeit von seiner Stellung der  Schaltvorgang herbeigeführt werden soll.  angestossen und schnappt von ihrer einen in  die andere     Endlage    über und schaltet hier  bei irgend einen Stromkreis ein oder aus.

    Zwischen der Schnappfeder und dem Steuer  glied, durch das in Abhängigkeit von seiner  Stellung ein Schaltvorgang herbeigeführt  werden soll, ist bisweilen ein elastisches     Ver-          hindungsstüek    angeordnet worden. Hier  durch wird erreicht, dass nicht bereits schon  bei jeder kleinsten Bewegung des Steuer  gliedes ein Regelvorgang einsetzt.  



  Bei den bisher bekannten Regeleinrich  tungen dieser Art besteht das Steuerglied    aus einem schwenkbaren Hebel, an dessen  dem Boden des Schaltgehäuses zugekehrten  Seite das elastische Verbindungsstück in  Form von Blattfedern mit senkrecht zum  Gehäuseboden gerichteten Seitenflächen be  festigt ist. Bei dieser Ausbildung bean  spruchen diese beiden Steuerteile verhältnis  mässig viel Raum. Da sie übereinander und  auch über der von ihnen betätigten Schnapp  feder liegen, bedingen sie eine grosse Bau  höhe des Schaltergehäuses. Ausserdem muss  der Steuerhebel eine breite Fläche parallel  zum Schalterboden haben, damit er ge  nügend Platz zum Befestigen des Haltebol  zens der Blattfeder gewährt.  



  Die den Gegenstand der vorliegenden  Erfindung bildende Schaltvorrichtung ist  ebenfalls, mit einer zwei stabile Endlagen  besitzenden Schnappfeder versehen und weist  ein an einem Steuerglied befestigtes, mit  seinen freien Enden die Schnappfeder um  greifendes     Bl        attf        ederpaar    auf.  



  Die Bauart dieser Schaltvorrichtung      wird nun wesentlich vereinfacht und zu  sammengedrängt, indem gemäss der Erfin  dung das Steuerglied als ein in     Schwenk-          richtung    schmaler flacher Hebel ausgebildet       wird,    an dessen Seitenflächen die Blatt  federn mit ihren Breitflächen anliegend be  festigt werden. Dieser Hebel kann zum Bei  spiel durch einen Blechstreifen gebildet sein.  



  Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Er  findung ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.l    eine Draufsicht bei abgenomme  nem obern Schalterdeckel,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der       Fig.l,    und       Fig.    3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der       Fig.    1.  



  10 ist ein Thermostat, der auf die Tempe  ratur des Kühlraumes einer Kälteanlage an  spricht. Er besteht aus einem Balg 11, der  mit einer bei     Temperaturwechsel    das Volu  men stark ändernden Flüssigkeit gefüllt ist  und durch eine Feder 12 belastet wird, deren  Spannung     duich    Drehen eines Bedienungs  knopfes 13 verändert werden kann. Das  Innere des Balges 11 ist durch eine Leitung  14 mit .einem (nicht gezeichneten) Wärme  fühler verbunden, der in dem Raum ange  ordnet ist, dessen Temperatur geregelt wer  den soll.

   Der Federbalg 11,     sowie    die Gegen  feder 12 zusammen mit dem Bedienungs  knopf 13 sind auf einer     Platte    15 befestigt,  die in .den untern Teil 16 des Schaltergehäu  ses eingesetzt und mit diesem. durch Schrau  ben verbunden ist.

   Die durch Temperatur  änderungen hervorgerufenen Bewegungen  des     Federbalges    11 werden     mit    Hilfe eines  Bolzens 18 auf     Idas    Steuerglied übertragen,  das     iri    einem um einen     Zapfen    19 schwenk  baren, aus einem     Metall-(Blech-)Streifen     hergestellten, in     Schwenkrichtung    schmalen,  flachen Hebel 20     besteht,    an dessen Seiten  flächen zwei Blattfedern 21 mit ihren Breit  flächen anliegend angenietet     ,sind.    Die Blatt  federn 21 .greifen an einer Schnappfeder 22  an, deren Enden in zwei Lagerzapfen 23 ge  lagert sind.

   Die Lagerzapfen sind     ebenfalls     auf der- Platte 15 befestigt. Die Schnapp-         feder    22     trägt    einen Kontakt     2.1,    dessen  Gegenkontakt 25 auf einem an der Platte 15 .  befestigten Kontaktträger 26 federnd 'sitzt.  Der Hebel 20 ist mit dem Bolzen 18 des'  Thermostaten 10 nicht starr verbunden, son  dern liegt lose gegen einen durch den Bolzen  18 geführten Stift 27 an, gegen den ihn das  abgebogene gerade Ende einer Schrauben  feder<B>28</B> ,drückt. Eine derartig nachgiebige  Kupplung hat den Vorteil, dass keine grossen  Reibungskräfte bei der Bewegung des     Ther-          mostatbalges    entstehen.

   Die     Schraubenfeder     28 ist auf einen Bolzen 29     gesteckt,    der     wie     -die übrigen Schalterteile auf der Platte 15       befestigt    ist. Mit der     Schalterplatte    15 ist  ausserdem .noch ein Träger 30 für einen       Bimetallstreifen    31 verbunden.

   Dieser Bi  metallstreifen dient als     Überstromsicherung.     In ein Loch 32 des     Bimetallstreifens    greift  ,das eine freie     Ende    eines     Winkelhebels    33  ein, dessen anderes Ende am Hebel 2,0 an  liegt,     tder    die Schnappfeder 22 des Schalters  betätigt. 34 ist .eine Drahtwicklung, die bei  Überstrom den     Bimetallstreifen    erhitzt. 35  ist ein     Anlassschalter,    der zusammen mit den  übrigen Teilendes Schalters indem Gehäuse  16 untergebracht ist.  



  In     Fig.    1 sind die Kontakte geschlossen.  Sinkt jetzt die Temperatur in dem Kühl  raum, dann wird das Volumen der Ausdeh  nungsflüssigkeit kleiner und die Feder 12       vermag    :den Balg 11 zusammenzudrücken.  Infolgedessen wird der Bolzen 18 nach links  bewegt und dadurch der Hebel 20 nach links  geschwenkt, so dass die eine :

  der Blattfedern  21 gegen die Schnappfeder 22 drückt, .die  jetzt von der einen in die andere Endlage  überschnappt und dadurch die Kontakte     2l1-,     2,5 voneinander     trennt.    Soll der Strom von  Hand ausgeschaltet werden, so wird der  Schaltknopf entsprechend gedreht, wodurch  das eine Ende des Hebels 33 aus der     Üff-          nun,g    32     heraussehnappt    und :das andere  Ende des Hebels 33     mittels    einer Feder 36  gegen .den Hebel 20 gedrückt wird, der die  Schnappfeder 22 in die andere Lage zum       Umschnappen    bringt, wodurch die Kontakte  24, 25 gelöst werden.

   Bei Überstrom erhitzt      der Widerstandsdraht 34 den     Bimetallstrei-          fen    31, :der sich infolge der Erwärmung  krümmt, worauf     da.s    eine Ende des Hebels       33    aus dem Loch 32 herausspringt und das  andere Ende mittels der Kraft .der Feder 36  gegen den Hebel 20 gedrückt wird, der die  Schnappfeder 22 zum     Umschnappen    bringt,  so dass .der Strom ausgeschaltet wird.  



  Die Blattfedern 21     werden    zweckmässig  von der     Annietstelle    ausgehend gegen das  freie, mit der Schnappfeder im Eingriff  stehende Ende hin gleichmässig verjüngt, da  mit beim Verschieben des Reiters 37 die       Federungslzurve    der Blattfedern gleichmässig       ansteigend    oder abfallend geändert wird.  Dadurch kann die Schaltvorrichtung bei  deren Montierung sehr feinfühlig eingestellt  werden.  



  Es ist ferner zweckmässig, .den verstell  baren Reiter 37 gemäss     Fig.3    U-förmig mit  einem     ösenförmigen    Steg auszubilden. Da  durch wird erreicht,     dass    der Reiter für das  Verschieben griffig ist und trotzdem in jeder  Stellung die Blattfedern 21 federnd an die  Seitenflächen des Hebels 20 andrückt. Im  Zusammenhang mit der seitlichen Anord  nung der Blattfedern 21 bringt diese Reiter  form ausserdem noch den     Vorteil,    dass der  Reiter schon allein     @durcli    seine eigene Fede  rung an den Blattfedern 21 und dem Hebel       -Z0    gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltvorrichtung, insbesondere für Kälte anlagen, mit einer zwei stabile Endlagen be sitzenden (Schnappfeder und einem an einem Steuerglied befestigten, mit seinen freien Enden die Schnappfeder umgreifenden Blatt- federpaar, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuerglied ein- in Schwenkrichtung schma ler, flacher Hebel (20) dient, an dessen Seitenflächen die Blattfedern (21) mit ihren Breitflächen anliegend befestigt sind. UNTERANSPR üCHE 1.
    Schaltvorrichtung nach -Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, @dass :die Blatt federn (21) sich von der Befestigungs- stelle an dem als Steuerglied dienenden Hebel (20) ausgehend gegen ihr freies Ende hin verjüngen. 2.- Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Blattfedern (21) und den als Steuerglied dienenden Hebel (20) federnd umgreifenden Reiter (37). 3.
    Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reiter ein 0- förmiger Bügel mit ösenartig geformtem Steg ist.
CH183776D 1934-07-27 1935-06-29 Schaltvorrichtung, insbesondere für Kälteanlagen. CH183776A (de)

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