CH183794A - Anlage mit gasgefüllten elektrischen Entladungsröhren. - Google Patents

Anlage mit gasgefüllten elektrischen Entladungsröhren.

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CH183794A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/18Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
  • High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description


  Anlage mit gasgefüllten elektrischen Entladungsröhren.    Es ist allgemein bekannt, dass gasgefüllte  elektrische Entladungsröhren, wobei hier,  ausser Gasen im engeren Sinn, auch Dämpfe  als Füllung in Betracht kommen, erst bei  einer Spannung zünden, die bedeutend grösser  ist als die Brennspannung. Der     L\nterschied     zwischen der     Zündspannung    und der Brenn  spannung wird in der Regel von einer in  Reihe mit den Röhren gelegten Impedanz  aufgenommen. Wird dafür eine Drosselspule  verwendet, so hat dies einen kleinen Lei  stungsfaktor zur Folge, während bei der Ver  wendung eines     Ohmschen    Widerstandes in  diesem eine Energiemenge verloren geht.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine An  lage, worin diese Übelstände     verringert    auf  treten und gleichzeitig andere im nachfolgen  den zu erläuternde Vorzüge erhalten werden       konnen.     



  Bei der Anlage nach der Erfindung sind  mindestens zwei in Reihe geschaltete Ent  ladungsröhren an zwei Phasen einer Drei  phasenwechselstromquelle angeschlossen, fer-         ner    enthält die Anlage einen Schalter, mit  tels dessen ein zwischen den Röhren gelege  ner     Anschlusspunkt,    zweckmässig die Mitte  der Gruppe, zeitweilig mit der dritten Phase  der     Wechselstromquelle        verbunden    werden  kann. Diese     Verbindung,    die gegebenenfalls  auch über eine Impedanz erfolgen kann, wird  in diesem Fall beim     Inbetriebsetzen    der Ent  ladungsröhren geschlossen, wodurch den  Röhren zeitweilig eine höhere Spannung zu  geführt wird.

   Diese höhere Spannung zündet  die Entladungsröhren, worauf die Verbin  dung mit der Phase     wieder    aufgehoben wird.  Die     Vorschaltimpedanz,    die zwecks Stabili  sierung nach wie vor nötig ist, kann infolge  dessen bedeutend kleiner gewählt werden, so  dass sich ein besserer Leistungsfaktor oder  ein geringerer Energieverlust ergibt..  



  Enthalten die Entladungsröhren     schwer-          verdampfbare    Metalle, zum Beispiel Na  trium, dessen Dampf an der Lichtemission  teilnehmen soll, so lässt man die Verbindung  mit der     dritten    Phase zweckmässig einige      Zeit bestehen. Wenn der     Anschlusspunkt     direkt oder über eine kleine Impedanz mit  der dritten Phase verbunden wird, werden  die Entladungsröhren nämlich anfangs über  lastet, so dass in den Röhren     viel    Wärme ent  wickelt     wird,    die Röhren schnell auf die er  forderliche Temperatur kommen und der  Metalldampf schnell den erforderlichen       Druck    annimmt.  



  Zweckmässig werden im     Stromkreis    der  Entladungsröhren eine oder mehrere Drossel  spulen derart eingeschaltet, dass sieh zu bei  den     Seiten    des an die     dritte    Phase anzu  schliessenden Punktes je eine Drosselspule,       bezw.    eine     Drosselspulenwicklung    befindet.  Eine sehr einfache Anordnung wird erhalten,  wenn man zwischen den Entladungsröhren  eine einzige Drosselspule anbringt und die       Mitte    dieser Drosselspule über eine Impedanz  mit der dritten Phase der     WeclLselstromquelle     verbindet.  



  Bei der Verwendung von Entladungsröh  ren mit     schwerverdampfbaren    Metallen, zum  Beispiel Natrium, kann es empfehlenswert  sein, die Verbindung über einen Kondensator  herzustellen, dessen     Grundfrequenzkapazi-          tanz    - , wobei<B>to</B> die mit 2     n    multiplizierte       (U   <B>C</B>       Grundfrequenz    der     Wechselstromquelle    und  C die Kapazität des     Kondensators    bedeutet,  grösser ist, als die     Grundfrequenzinduktanz          (u)    L)

   der zu jeder Seite des     Anschlusspunk-          tes    befindlichen     Drosselspulenwicklung.    Wie  im Patent Nr. 182525     beschrieben,    erhält  man eine schnellere Aufwärmung der Ent  ladungsröhren, wenn man das Verhältnis der       Grundfrequenzkapazitanz    zur     Grundfre-          quenzinduktanz    genügend gross macht.  



  Wenn     zwischen    einem Punkte der An  lage, dem     erwähnten        Anschlusspunkte,    und  zwei Phasen der     Wechselstromquelle    je meh  rere Entladungsröhren parallel zueinander  liegen, so kann jener Punkt     mittels    eines ein  zigen Schalters zeitweilig an die dritte Phase  angeschlossen werden, wodurch eine gemein  same     Zündung    der Entladungsröhren ermög  licht wird.

      Will man beim Normalbetrieb auch die  dritte Phase der     Wechselstromquelle    verwen  den, indem eine oder mehrere Entladungs  röhren zwischen dem     Anschlusspunkt    und der  dritten Phase geschaltet werden, so würden  diese Röhren bei der beschriebenen zeitwei  ligen Verbindung des     Anschlusspunktes    mit  der dritten Phase nicht nur keine höhere       Spannung    erhalten, sondern kurzgeschlossen  werden und daher selbstverständlich auch  nicht zünden.  



  Die Zündung einer an die     dritte    Phase  angeschlossenen Entladungsröhre kann durch  Benutzung eines Transformators ermöglicht  werden, auf dem ein Punkt liegt, der gegen  die     dritte    Phase, an welche die Entladungs  röhre angeschlossen ist, eine genügend hohe  Spannung besitzt, um diese Röhre zu zünden  und dessen Spannung gegen die beiden an  dern Phasen dazu ausreicht, die Entladung       in    den an diese Phasen angeschlossenen Ent  ladungsröhren aufrechtzuerhalten.

   Die Zün  dung kann in diesem Falle durch einen  Schalter bewirkt werden, mittels dessen der  zwischen den mit den beiden Phasen verbun  denen Röhren liegende     Anschlusspunkt    zeit  weilig mit jenem     Tränsformatorpunkt    in  Verbindung gebracht werden kann. Zweck  mässig wird der erwähnte Transformator  punkt derart gewählt, dass der Effektivwert  seiner Spannung gegen die dritte Phase dem  jenigen der Spannung zwischen den Phasen  der Stromquelle gleich ist.  



  Beim     Inbetriebsetzen    einer Anlage von  der zuletzt erläuterten Art verfährt man wie  folgt. Der     Anschlusspunkt    der Röhrengruppe  wird zunächst mit der dritten Phase in Ver  bindung gebracht, so dass die zwischen die  beiden andern Phasen geschalteten Entla  dungsröhren zünden. Hierauf wird diese Ver  bindung unterbrochen und der     Anschluss-          punkt    mit dem     Transformatorpunkt    verbun  den, so     dass    der an die dritte Phase ange  schlossenen Entladungsröhre eine hohe Span  nung zugeführt wird und auch diese zündet.  Schliesslich wird auch die     Verbindung    mit  diesem Transformator     punkt    unterbrochen.

    Gegebenenfalls kann statt dessen der An-           schlusspunkt    der Röhrengruppe an den Null  punkt der     Wechselstromquelle    gelegt wer  den.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung in für Beleuchtungszwecke zu  verwendenden Beispielen dargestellt.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Anlage um  fa.sst zwei Gruppen gasgefüllter Entladungs  röhren. Unter Gasfüllung wird hier, wie aus  schon gesagtem hervorgeht, nicht nur eine  aus einem oder mehreren Gasen im engeren  Sinne, sondern auch eine aus einem oder  mehreren Dämpfen oder aus einem Gas  dampfgemisch bestehende Füllung verstan  den. Jede     Gruppe    besteht aus zwei Röhren 1.  Zwischen den beiden Röhren befindet sich  eine Drosselspule 2. Jede Gruppe ist zwi  schen den Leitern 3 und 4 eingeschaltet,  während die Mitte der Drosselspule 2 über  einen Kondensator 5 an den Leiter 6 ange  schlossen ist.

   Die Leiter 3 und 4 sind mit  zwei Phasen einer     Dreiphasenwechselstrom-          quelle    7 verbunden, die zum Beispiel aus der  Sekundärwicklung eines     Dreiphasentransfor-          mators    bestehen kann. Der Leiter 6 kann mit  Hilfe des Schalters 8 an die dritte Phase  angeschlossen werden.  



  Diese Verbindung wird bei der Inbetrieb  setzung hergestellt, so dass auf diese Weise  ,jede Entladungsröhre in Reihe mit der  Hälfte der Drosselspule 2 und dem Konden  sator zwischen zwei Phasen der Dreiphasen  wechselstromquelle liegt. Im gewöhnlichen  Betrieb hingegen, das heisst bei geöffnetem  Schalter 8, sind zwei Entladungsröhren mit  der ganzen Drosselspule 2 zwischen zwei  Phasen der Stromquelle geschaltet. Bei der  Zündung erhält jede Röhre somit eine be  deutend höhere Spannung als im gewöhn  lichen Betrieb. Diese höhere Spannung führt  die Zündung der Entladungsröhren herbei  und die Drosselspule braucht nicht darauf  berechnet zu sein, den Unterschied zwischen  dieser höheren Spannung und der gewöhn  lichen Brennspannung aufzunehmen. Die  Spule braucht nur derart bemessen zu wer  den, dass sie die Entladung stabilisieren  kann.

   Dies übt einen sehr     günstigen    Ein-         fluss    auf den Leistungsfaktor aus. Ferner  wird der Vorteil erhalten, dass bei einer ge  gebenen zulässigen Höchstgrenze der zu ver  wendenden Spannungen die     Betriebsspan-          nLing    der Entladungsröhren höher gewählt  werden kann.  



  Falls die Entladungsröhren ein     schwer-          verdampfbares    Metall, zum Beispiel Na  trium, enthalten, wird der Kondensator 5  zweckmässig derart bemessen, dass die     Kapa-          zitanz    bedeutend grösser ist, zum Beispiel den  zweifachen Wert der     Induktanz    der Hälfte  der Drosselspule 2 hat. Hierdurch wird eine  schnellere Aufwärmung der Entladungsröhre  erreicht.  



  Es ist ersichtlich, dass die Anzahl von  Gruppen beliebig gross sein kann. Da die       Anschlusspunkte    der verschiedenen Gruppen  mit dem gemeinsamen Leiter 6 verbunden  sind, kann die Zündung sämtlicher Entla  dungsröhren mittels eines einzigen Schalters  8 herbeigeführt werden. Man kann diesen  Schalter nach dem     Inbetriebsetzen    der Vor  richtung einige Zeit geschlossen halten, wäh  rend welcher die Entladungsröhren über  lastet werden. Wenn die Röhren ein     ver-          dampfbares        14letall    enthalten, ist diese Über  lastung für die schnelle Aufwärmung der       Entladungsröhren    nützlich.

   Man     kann    den  Schalter 8 in Form eines Zeitschalters bauen,  so dass er so lange Zeit geschlossen bleibt, bis  die Entladungsröhren hinreichend aufge  wärmt sind.  



       Zwischen    den zwei     ersterwähnten    Phasen  der     Wechselstromquelle    können zu     beiden     Seiten des     Anschlusspunktes    auch mehrere  in Reihe geschaltete Röhren liegen. Auch  können zu beiden Seiten des     Anschlusspunk-          tes    zwei oder mehr parallel     geschaltete    Ent  ladungsröhren liegen, wie dies zum Beispiel  in     Fig.    2 dargestellt ist.

   Bei der in dieser  Figur dargestellten Anlage ist jede Entla  dungsröhre mit einer besonderen vorgeschal  teten Drosselspule 9 versehen, während die  Mitte der Gruppe mittels des Schalters 8  ohne     Zwischenschaltung    einer Impedanz an  die dritte Phase der     Wechselstromquelle    an  geschlossen     wird.         Es ist nicht notwendig, dass die Entla  dungsröhren der Anlage in Gruppen ange  ordnet seien. So sind bei der Anlage nach       Fig.    3, die zum Beispiel zur Beleuchtung  eines Weges verwendet werden kann, die  Leiter. 3 und 4 beiderseits der Stromquelle  angebracht.  



  Nachdem der Schalter 8 von der     dritten     Phase abgeschaltet ist, kann dieser Schalter  auf einen Blindkontakt übergeführt werden  oder aber mit dem Sternpunkt der Wechsel  stromquelle verbunden     werden.     



  Gemäss     Fig.    4 sind die Röhren 1 unter  Zwischenschaltung der Drosselspulen 10 an  die Phasenleiter 3 und 4 angeschlossen, wäh  rend der     zwischen    ihnen liegende     Anschluss-          punkt    mittels des Leiters 6 und des Schalters  8     zeitweilig        mit    der dritten Phase der     Wech-          selstromquelle    7 verbunden werden     kann'.     



  Würde man, um auch den     dritten    Phasen  leiter 11 zu benutzen, an ihn die Entladungs  röhre 12 mit Drosselspule 13 anschliessen, so  würde diese Röhre in der Schliessstellung des  Schalters 8 kurzgeschlossen werden, so dass  die Röhren 1 zünden würden, die Röhre 12  jedoch nicht.  



  Die Zündung der Röhre 12     wird    dadurch  ermöglicht, dass die Anlage so eingerichtet  wird, wie dies in     Fig.    5 dargestellt ist.  



  In der in dieser Figur dargestellten An  ordnung werden die Röhren aus einem Drei  phasentransformator gespeist, dessen Sekun  därwicklung in der Figur veranschaulicht  ist. Dieser Transformator enthält eine beson  dere Wicklung 14, die derart bemessen und  geschaltet ist, dass ihr Ende 15 gegen den  Punkt 16 eine Spannung besitzt, deren       Effektivwert    annähernd demjenigen der       Spannung    zwischen den Punkten 16 und 17  oder 16 und 18 gleich ist. Der Schalter 19  kann sowohl mit dem Kontakt 20, und dem  gemäss mit der Phase 11, als auch mit dem       Kontakt    21, und demgemäss mit dem Punkt  15 in     Verbindung    gebracht werden.  



  Beim     Inbetriebsetzen    bringt man den  Schalter 19 zunächst mit dem Kontakt 20 in  Anlage, so dass die Röhren 1 eine höhere  Spannung erhalten und     zünden.        Hierauf       wird der Schalter 19 mit dem Kontakt 21 in  Verbindung gebracht, so dass die Röhre 12  eine hohe Spannung erhält und auch zündet.  Schliesslich wird die Verbindung zwischen  19 und 21 unterbrochen.     Gewünschtenfalls     (zum Beispiel bei unsymmetrischer Be  lastung des     Systemes)    kann der Schalter 19  derart ausgebildet werden, dass er dann mit  dem Nullpunkt 22 in     Verbindung    gebracht  werden kann.  



  Es ist nicht immer     nötig,    eine besondere  Wicklung auf dem Transformator anzubrin  gen. In gewissen Fällen wird es zum Bei  spiel möglich sein, den Kontakt 21 mit einem       zwischen    den Punkten 18 und 22 liegenden       Punkt    zu verbinden. Dies ist dann     möglich,     wenn die Spannung zwischen diesem Trans  formatorpunkt und dem Punkt 16 fähig ist,  die Röhre 12 zu zünden und zugleich die  Spannungen zwischen diesem Transformator  punkt und den Punkten 17 und 18 genügen,  um die Entladungen in den Röhren 1 auf  rechtzuerhalten.

   Obgleich hierbei der Vorteil  erzielt wird, dass keine besondere -Wicklung  auf dem Transformator nötig ist, tritt der  Nachteil auf, dass bei der Zündung der Röhre  12 den Röhren 1 Spannungen zugeführt wer  den, die von der gewöhnlichen Betriebsspan  nung erheblich abweichen.  



  Wenn es nicht möglich ist, den Speise  transformator der Röhren zu verwenden, um  auf ihm einen Punkt 15 herzustellen, an den  der Schalter 19 angeschlossen werden kann,  ist es selbstverständlich möglich, an einer  andern Stelle einen Hilfstransformator an  die Phasen 3, 4 und 11 anzuschliessen und  auf ihm einen geeigneten     Anschlusspunkt     herzustellen.  



  Es ist ersichtlich,     da.ss    noch weitere Grup  pen von Entladungsröhren vorhanden sein  können, die auf die gleiche     Weise    mit den  Phasenleitern verbunden werden können. In       Fig.    5 ist zum Beispiel eine zweite Gruppe  in gestrichelten Linien dargestellt. Auch ist  es möglich, zwischen dem     Anschlusspunkt     jeder Gruppe und den Phasenleitern der       Stromquelle    mehr als eine Entladungsröhre  anzubringen.      Es ist zu bemerken, dass die Reihenschal  tung der Röhren nicht nur direkt, sondern  auch über Transformatoren stattfinden kann.

    Im letzteren Falle sind die Röhren somit  an Transformatoren angeschlossen, dessen  Speisekreise in Reihe liegen; ein zwischen  den Primärkreisen dieser Transformatoren  gelegener Punkt liegt dann, im Sinne der  vorliegenden Erfindung, auch zwischen den  Röhren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage mit gasgefüllten, elektrischen Entladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei in Reihe geschaltete Röhren an zwei Phasen einer Dreiphasen wechselstromquelle angeschlossen sind, und dass ein Schalter vorgesehen ist, mittels des sen ein zwischen den Röhren gelegener An schlusspunkt zeitweilig an die dritte Phase der Wechselstromquelle angeschlossen wer den kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anlage mindestens eine Drosselspule .aufweist, derart, dass sich je zu beiden Seiten des Anschluss- punktes eine Drosselspulenwicklung be findet. \?. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Drossel spule verwendet wird, deren den An schlusspunkt bildende Mitte über eine Impedanz durch den Schalter an die dritte Phase der Wechselstromquelle angeschlos sen werden kann. 3.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem An schlusspunkt und der dritten Phase der Wechselstromquelle ein Kondensator ein geschaltet ist, dessen Grundfrequenzkapa- zitanz grösser ist als die Grundfrequenz induktanz der zu jeder Seite des An schlusspunktes befindlichen Drosselspulen wicklung. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auch zwischen dem An schlusspunkt und der dritten Phase der Wechselstromquelle wenigstens eine gas gefüllte, elektrische Entladungsröhre ein geschaltet ist, und dass ein Transformator vorhanden ist, auf dem ein Punkt liegt, der gegen die dritte Phase eine genügend hohe Spannung besitzt, um die an diese Phase angeschlossene Entladungsröhre zu zünden, und dessen Spannung gegen die beiden andern Phasen genügend gross ist, um die Entladung in den an diese Phasen angeschlossenen Entladungsröhren auf rechtzuerhalten, wobei ein Schalter vor handen ist,
    mittels dessen der Anschluss- punkt zeitweilig mit diesem Transforma- torpunkt verbunden werden kann. . 5. Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrag der Span nung des Transformatorpunktes gegen die dritte Phase demjenigen der Spannung zwischen den Phasen der Stromquelle gleich ist. 6.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen einem Leiter derselben, der den erwähnten Anschluss- punkt darstellt, und zwei Phasen der Wechselstromquelle je mehrere parallel geschaltete Entladungsröhren liegen, die demnach sämtlich durch den erwähnten Schalter zeitweilig an die dritte Phase der Wechselstromquelle angeschlossen werden können.
CH183794D 1933-06-24 1934-06-05 Anlage mit gasgefüllten elektrischen Entladungsröhren. CH183794A (de)

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