CH183824A - Hochfrequenzkopplungssystem. - Google Patents

Hochfrequenzkopplungssystem.

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CH183824A
CH183824A CH183824DA CH183824A CH 183824 A CH183824 A CH 183824A CH 183824D A CH183824D A CH 183824DA CH 183824 A CH183824 A CH 183824A
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Corporation Hazeltine
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Description


      Hoevfrequenzkopplungssystem.       Diese Erfindung bezieht sich auf ein       Hochfrequenzkopplungssystem,    das geeignet  ist, über eine Mehrzahl von Frequenzberei  chen zu arbeiten.  



  Gegenstand der Erfindung ist es, die       Wirkung    lokaler Störungen in Hochfrequenz  kopplungssystemen, die über mehrere Fre  quenzbereiche arbeiten, zu reduzieren.  



  Es ist gebräuchlich, im     Ilochfrequenzkopp-          lungssystem    die Parallelschaltung einer In  duktanzspule mit einem veränderbaren Kon  densator, der eine     Abstimmung    auf die ge  wünschte Frequenz     gestattet,    zu verwenden.

    Solch ein Kopplungssystem     ist    über einen  Frequenzbereich, dessen Grenzen durch  Grösse der     Induktanz    und durch die Maxi  mum- und     Minimumkapazitätswerte*    be  stimmt sind,     abstimmbar.    Zum Beispiel ist  es üblich, über den Normalwellenbereich von  nahezu     550    bis 1500     Khz    durch eine feste  Spule von ungefähr     \?50        Millihenry        Induk-          tanz,    nebengeschlossen durch einen variablen       Abstimmkondensator,

      der eine Magimum-         kapazität    von ungefähr 350     Mikromikrofarad     hat, abzustimmen. Die     Minimumkapazität     (Spule und     Kondensator)    liegt im allgemei  nen in der Nähe von 3 5     Mikromikrofarad.     



  Es ist oft erforderlich,     .dass    dieses ab  stimmbare Kopplungssystem über andere  Frequenzbereiche zusätzlich zu     dem    ge  wöhnlichen Normalwellenbereich abgestimmt  werden soll. Es ist häufig ein besonderes  Erfordernis, dass das System zusätzlich zur  Abstimmung über den     Normalwellenbereich     auf einen Kurzwellenbereich     abstimmba    r  sein soll.

   Zu diesem Zweck ist es     gebräuolz-          lich,    eine zweite Spule von anderer     Induk-          tanz    als diejenige der Spule, die für die Ab  stimmung im Normalwellenbereich gebraucht       wird,        einzusetzten.    Diese zweite Spule wird  gewöhnlich in Serie mit der ersten Spule ge  schaltet;

   auch einige andere Spulen, die zu  sätzlichen Frequenzbereichen entsprechen,  können auch in Serie     geschaltet    werden.     Ürn     in einem Kurzwellenbereich abzustimmen,  wird die Spule, die für den Normalwellen-           bereich    gebraucht     wird    (und Spulen, die den  andern     Bereichen        entsprechen)    gewöhnlich  aus dem Kreis entfernt durch irgend einen  Schalter, während die Kurzwellenspule,  welche von kleinerer     Induktanz    als die     Nor-          malwellenspule    ist, im     greis        gelassen    wird.

    Ein     solches    Kopplungssystem gibt meist zu       unerwünschten        Störungen    Anlass. Solche  Störungen werden häufig in die     Kurzwellen-          spule    hineingebracht durch in der Normal  wellenspule     bezw.    in den andern Spulen er  zeugte lokale Störströme. Diese vagabundie  renden     Ströme.    werden oft in der Spule oder  in den Spulen,     die    vom Kreise abgeschaltet  sind, durch     Resonanzeffekte,    die auf Streu  kapazitäten zurückzuführen sind, hervor  gebracht.

   Diese Resonanzeffekte können  von stehenden Wellen herrühren und werden  von Punkten der abgeschalteten Spule,  welche ein beträchtliches     Potential    durch die  stehenden Wellen haben; durch enge Kopp  lung zu der im Kreise liegenden Spule über  tragen. Diese unerwünschten Resonanz  effekte sind     vorzugsweise    in dem Kurz  wellenbereich vorhanden, wodurch der     Über-          tragungswirkungsgrad    in jenem Bereich  schädlich     beeinflusst        wird.     



  Gemäss dieser Erfindung wird ein Mittel  geschaffen, um die schädliche Kopplung       zwischen        mindestens        einer    Spule und den  andern Spulen des Systems, welche Spulen  mit mehreren Frequenzbereichen korrespon  dieren, zu reduzieren, so dass die     Wirkungen     von     in        einer    benachbarten, unbenutzten Spule  vagabundierenden Strömen möglichst klein  gemacht werden. Dieses Mittel besteht in  mindestens einem     Kurzschlussring,    der zwi  schen der zu schützenden Spule und, den  übrigen Spulen angeordnet ist.

   Ein solcher       Kurzschlussring    hat die Wirkung, das mag  netische Feld zu reduzieren, das     zwischen     den zu entkoppelnden Spulen besteht, so dass  Störströme, die in einer Spule fliessen, nicht  auf die zu entstörende Spule in einem we  sentlichen Grad übertragen werden.  



  Die     beliegende    Zeichnung     zeigt:     In     Fig.    1 einen Radioempfänger für meh  rere Wellenbänder, der     Ausführungsbeispiele       von Kopplungssystemen gemäss der Erfin  dung enthält, in       Fig.    2 die konstruktive Ausbildung eines  im Empfänger der     Fig.    1 vorhandenen Kopp  lungssystems, und     in          Fig.    3 graphisch die Wirkung der erfin  dungsgemässen Massnahmen auf den Über  tragungswirkungsgrad.  



       Fig.    1 zeigt einen     Superheterodyne-          Radioempfänger,    der über drei Frequenz  bereiche     abstimmbar    ist. Der Empfänger  enthält einen Eingangskreis     mit    Antenne 10  und Erde 11. Eine     Pentoden-Verstärker-          röhre    12 ist mit dem     Antennen-Erdekreis     durch ein Kopplungssystem 13, das über  die drei Frequenzbereiche     abstimmbar    ist;  gekoppelt.  



  Der Eingang einer     Pentoden-Modulator-          röhre    14 ist mit dem Ausgang des Verstär  kers 12 durch ein anderes     abstimmbares     Kopplungssystem 15, das dem Kopplungs  system 13, ziemlich ähnlich ist, gekoppelt.  Zum Zwecke der Speisung des     Modulators     mit lokalen     Schwingungen    ist eine lokale       Oszillatorröhre        16@    der     Triodentype    mit  einem     abstimmbaren,        frequenzbestimmenden     Kreis 17 vorgesehen.

   Eine Spule 18 ist in  den     Oszillator-Anodenkreis    eingeschaltet und  mit dem     Schwingungskreis    17 gekoppelt,  um durch Rückkopplung die     Oszillator-          schwingungen    anzufachen. Diese Spule 18  ist auch in den     Gitterkathodenkreis    des       Modulators    14 eingeschaltet.  



  Als Resultat der Kombination der Zei  chen- und der lokalen     Oszillatorspannungen     in der     Modulatorröhre    entsteht in dem Aus  gang des     Modulators    das     bekannte        Modu-          lationsprodukt.    Die Differenzfrequenz zwi  schen der     Zeichenträgerfrequenz    und der  lokalen     Oszillatorfrequenz    ist als .die     Zwi-          schenträgerfrequenz    eines     Superheterodyne-          Empfängers    bekannt.

   Bei der     \Übertragung     von     Stimme    und Musik sind der Zeichen  trägerfrequenz wenigstens ein, im allge  meinen aber zwei     Modulationsseitenbänder     zugeordnet. Diese Seitenbänder dehnen sich  ungefähr 5     Khz    an jeder Seite der Träger  frequenz aus, so dass der Zeichenfrequenz-           kanal    gewöhnlich ungefähr 10     Khz    breit ist.  Der     Zwischenfrequenzkanal    ist auch ge  wöhnlich ungefähr 10     Khz    breit, und die       Zwischenfrequenz-Siebkreise    sind so bemes  sen, dass sie eine solche Bandbreite durch  lassen.  



  Mit dem Ausgang des     Modulators    ist ein  fest abgestimmtes Kopplungssystem 19 ver  bunden, das bestimmt ist, das Zwischenfre  quenzband auszuwählen. Dieses Kopplungs  system ist mit den Eingangsklemmen I, I'  eines durch das Rechteck 20 angedeuteten       Zwischenfrequenzverstärkers,    Detektors und       Audiofrequenzapparates    verbunden. Dieses  Rechteck bezeichnet alle die Apparate,  welche gewöhnlich einem     Modulator    folgen.  



  Wie oben erklärt, ist der Empfänger be  stimmt, Zeichen in irgendeinem der drei  Frequenzbänder zu empfangen. Die üblich  gewünschten Bänder sind das Normalwellen  band, das ungefähr von 550. bis 1500     Khz     reicht, das Langwellenband, welches sich  etwa von 150 bis 350     Khz    ausdehnen kann,  und ein Kurzwellenband von ungefähr 5500  bis 15000     Khz.    In dieser Beschreibung wer  den die drei Bereiche so betrachtet, als hät  ten sie diese     Frequenzgrenzen,    jedoch könn  ten andere     Frequenzgrenzen    ebensogut be  nutzt werden.  



  Wie vorher festgestellt, sind die drei  Frequenzbereiche zusammen zu weit ausge  dehnt, um die     Abstimmung    durch eine ein  zige Spule und einen Kondensator     zn        geqtat-          ten.    Daher ist jedes der     abstimmbaren    Kopp  lungssysteme mit drei Spulen versehen; je  dem Bereich ist eine Spule zugeordnet. In  dem Kopplungssystem 1:3 ist eine Primär  spule 21 vorgesehen, die mit drei Sekundär  spulen 22, 23     und    24 induktiv gekoppelt ist;  ferner ist eine Kopplungskapazität 66, die  dem Primär- und dem abgestimmten Sekun  därkreis angehört, vorgesehen.

   Die drei Se  kundärspulen sind unter sich in Reihe ge  schaltet und liegen zusammen parallel zu  einem variablen     Abstimmungskondensator     25. Ein Schalter 2ss, der zwei Schaltarme  hat, ist mit dem     untern    Ende der Spule 24  verbunden und kann mit zweien von den    drei Kontaktpunkten 27, 28 und 29 Kontakt  machen, Die Kontaktpunkte 28 und 29     sind     mit den obern Enden der Spulen 24 und 23  verbunden, so dass diese Spulen durch den  Schalter kurzgeschlossen werden     können.     



  Die Sekundärspule 23, hat eine solche       Induktanz,    dass mittels des Kondensators 25  bequem über den Normalwellenbereich ab  gestimmt werden kann. Die     Spule    22 ist  von viel kleinerer     Induktanz    und geeignet,  mit dem     Kondensator    25 den Kurzwellen  bereich zu überstreichen. Die Spule 24 ist  von grösserer     Induktanz    als die Normal  wellenspule 23 und ist geeignet, mit dem  Kondensator 25 den Empfänger im Lang  wellenbereich abzustimmen.  



  Wenn man auf ein Zeichen im Normal  wellenbereich abzustimmen wünscht, wird  der Schalter 2,6 so eingestellt, dass die zwei  Schaltarme mit den Punkten 27     und    28  Kontakt machen, wodurch die Langwellen  spule     24    kurzgeschlossen und tatsächlich  aus dem Kreis herausgenommen wird, so dass  die Spulen 2:2 und 23 die einzigen sind, die  im     Nebenschluss    mit dem variablen Abstim  mungskondensator 25 gelassen werden. Da  die Spule 22 von kleiner     Induktanz    ist, ist  ihre Wirkung. im Normalwellenbereich im  Vergleich zu Spule 23     vernaehlässigbar.     



  Wenn gewünscht     wird,    im Kurzwellen  bereich abzustimmen, werden die zwei  Schaltarme mit den Punkten 2,8 und 29 in  Kontakt gebracht, wodurch die     Spulen,    23  und     2'4    kurzgeschlossen werden.  



  Abstimmung über den Langwellenbereich       wird    erzielt, wenn die     Kontaktpunkte    28  und 29 beide offen sind. Unter dieser Be  dingung ist Spule 24 fast allein ausschlag  gebend, da sie eine viel grössere-     Induktanz     als jede der andern zwei Sekundärspulen  hat. Die     Induktanz    ist so gross, dass der  Abstimmungskondensator eine Abstimmung  über den gewünschten Langwellenbereich       gestattet.     



       Fig.    2 zeigt die Konstruktion eines  Transformators, der die     vier    Spulen 21 bis  24 enthält, die für das Kopplungssystem      13 der     Fig.    1 geeignet sind. Der Transfor  mator enthält einen zylindrischen Körper 30  aus einem geeigneten Isoliermaterial. Die  Primärspule 21 ist um den zentralen Teil  des zylindrischen Körpers und die zwei       Sekundärspulen    22 und 23 sind zu beiden  Seiten der Primärspule gewickelt. Die       Langwellen-Sekundärspule    24 ist eine selbst  tragende, eng gewickelte Spule, die unregel  mässig oder in Lagen auf einem zylindri  schen Körper 31 innerhalb des einen Endes des  grösseren zylindrischen Körpers 30 befestigt  ist.

   Die Spulen 21, 22 und 23 sind jede  gleichförmig schraubenartig in einer     einzigen     Lage gewickelt. Alle Spulen des Transfor  mators sind     koachsial,    so dass zwischen der  Primärspule und jeder der Sekundärspulen       magnetische    Kopplung vorhanden ist. Es  ergibt sich auch aus dieser Konstruktion  eine gewisse     magnetische    Kopplung zwischen  den Sekundärspulen, besonders zwischen be  nachbarten Sekundärspulen.  



  Zum Zwecke der Verhinderung unge  wollter Kopplungen zwischen dem Trans  formator und andern Teilen des Radio  empfängers ist der Transformator in eine ab  schirmende Büchse '32 aus einem elektrisch  gut leitenden Material eingeschlossen.  



  Die folgenden     Konstruktions-    und     Spu-          lenwicklungsdaten    sind für den oben be  schriebenen Transformator als zufrieden  stellend gefunden worden:  Länge des Körpers 30 . . . . . . . 82 mm  Durchmesser des Körpers 30 . . . 31 mm  Durchmesser des Körpers 31 . . . 13 mm  Achstale Länge der Spule     24-.    . . 5 mm  Lichte Weite der abschirmenden  Büchse . . . . . . . . . . . . . .

   58 mm  
EMI0004.0012     
  
    Spule <SEP> Windungen <SEP> Draht <SEP> (B <SEP>  &  <SEP> S <SEP> Gauge)
<tb>  21 <SEP> 4 <SEP> 38 <SEP> einfacher <SEP> Seiden  emailledraht
<tb>  22 <SEP> 111/2 <SEP> 16 <SEP> Emailledraht
<tb>  23 <SEP> 106 <SEP> 32 <SEP> Emailledraht
<tb>  24 <SEP> 430 <SEP> 38 <SEP> einfacher <SEP> Seiden  emailledraht
<tb>  <B>33</B> <SEP> 1 <SEP> 16 <SEP> Emailledraht;
<tb>  (kurzgeschlossen).       Es     wurde    gefunden, dass ein gewöhn  licher, umschaltbarer Kopplungstransforma  tor oft eine mangelhafte Übertragung, ge  wöhnlich im Kurzwellenbereich, zeigt. Es  wurde gefunden, dass diese Mangelhaftigkeit  von Resonanzwirkungen in der Form von  stehenden     Wellen    in einer oder mehreren  Spulen herrührt, welche kurzgeschlossen oder  aus dem Kreise ausgeschaltet sind.

   Die  kurzgeschlossene Spule, welche diese schäd  lichen     Wirkungen    hervorbringt, ist gewöhn  lich die Spule in nächster Nähe der Kurz  wellenspule, in diesem Falle die Normal  wellenspule. Der Grund für das Auftreten  dieser stehenden Wellen ist das Vorhanden  sein von verteilten Kapazitäten in Teilen der  kurzgeschlossenen Spule. Diese Kapazi  täten sind zwischen der Wicklung und den  benachbarten, geerdeten Teilen, besonders  dem Schirm, vorhanden. Folglich werden  störende Resonanzströme, herrührend von  stehenden Wellen, in der kurzgeschlossenen  Spule erzeugt. Gewöhnlich sind stehende  Wellen mit Wellenlängen des Kurzwellen  bereiches     vorhanden.    Diese lokalen Reso  nanzwirkungen werden in die Kurzwellen  spule durch die magnetische Kopplung, die  zwischen den .Spulen vorhanden ist, indu  ziert.

   Bei welcher Frequenz auch immer eine  solche Störresonanz     auftritt,    wird eine Ver  ringerung der     Übertragungsleistung    oder  Ausbeute in dem Kurzwellenbereich festge  stellt werden. Die     Selektivität        wird    ge  wöhnlich auch vermindert.  



  Die     Wirkung    der     lokalen    Resonanzen  auf die Grösse der Übertragungsleistung  wird durch Kurve A der     Fig.        3.    dargestellt,  in welcher die     Übertragungsleistung    abhän  gig von der Frequenz im Kurzwellen  bereich aufgetragen ist. Kurve A zeigt zwei  Tiefpunkte innerhalb dieses Bereiches, was       eine    typische Erscheinung bei Transforma  toren der beschriebenen     Konstruktion    ist.  



  Um die obigen schädlichen     Wirkungen     zu vermeiden, ist eine     Kurzschlusswindung     oder geschlossener Ring     3,3    um den zylindri  schen Körper 30 herum zwischen der Kurz  wellenspule und den verbleibenden Sekun-           därspulen    vorgesehen. Diese     Windung    ist  von hoher elektrischer Leitfähigkeit und  versucht, die magnetischen Fehler der Spu  len 23 und 24 an der     Kopplung    mit     der     Spule 22 zu hindern.

   Diese Deduktion der  magnetischen Kopplung zwischen den Se  kundärspulen reduziert die Wirkung der  lokalen Resonanzen, welche in die     Kurz-          wellenspule    von     einer    oder mehreren der an  dern     Sekundärspulen,    wenn sie kurzgeschlos  sen sind, induktiv übertragen werden kön  nen.  



  Wenn es     gewünscht    oder notwendig ist,  könnten weitere geschlossene Ringe 33 auch  zwischen andern Sekundärspulen für den  selben Zweck verwendet werden.  



  Als     Resultat    von solchen aufs Mindest  mass herabgesetzten     Iopplungswirkungen     zwischen den Sekundärspulen verändert sich  die Übertragungscharakteristik des     abstimm-          baren    Kopplungssystems von der Form der       Kurve    A zu der Form der Kurve B in       Fig.    3.  



  Das Kopplungssystem 15 umschliesst  einen Transformator und eine derjenigen des  Kopplungssystems 13. sehr ähnliche Schal  tungsanordnung. Die Hauptunterschiede  sind, dass der Transformator zwei Primär  spulen 34 und 35 enthält an Stelle der ein  zelnen Primärspule 21 des Kopplungs  systems 13, und dass auch Kapazitätskopp  lung zwischen dem Primärkreis und der  Sekundärspule 36 durch einige tote     Win-          dungsenden    44, welche mit der Primärspule  34 verbunden sind, veranlasst ist.

   Der Ge  brauch der zusätzlichen Primärspule     und     der toten Endwindungen verbessert die  Übertragungscharakteristik des Kopplungs  systems.     Die        Primärspule'35        ist    von grösserer       Induktanz    als die Primärspule     34    und dient  dazu, die meiste Energie in den     Normal-          und    Langwellenbereich zu übertragen, wäh  rend Spule 34 dazu dient, die Kurzwellen  energie zu übertragen. Die Sekundärspulen  36, 37 und 38 des Kopplungssystems 15 sind  die     Langwellen,    Normalwellen-     bezw.    Kurz  wellenspulen.

   Der kurzschliessende .Schalter  39 kann mit den     Schalterpunkten    40, 41 und    42 Kontakt machen (wie im Falle des Schal.       ters    26), wobei die Punkte 41 und 42, den  kurzzuschliessenden Spulen 38 und 37 zuge  ordnet sind. Die kurzgeschlossene Windung  43 ist zwischen der Kurzwellen- und der       Normalwellenspule    wie im Falle des Kopp  lungssystems 13 angeordnet. Ein variabler       Abstimmungskondensator    46 ist über     die     drei in Serie     angeordneten    Sekundärspulen  nebengeschlossen.  



  Die vorliegende Konstruktion des Trans  formators des Kopplungssystems 15 kann  derjenigen des Kopplungssystems 13 sehr  ähnlich sein, ausser dass die zusätzliche Pri  märwindung und auch die Totenwicklung  44 vorzusehen     sind.     



  Der Kreis 17, der die     O'szillatorfrequenz          bestimmt,    wird aus     einem    Transformator,  der ähnlich demjenigen der     Fig.2    ist, ge  bildet. Der Transformator enthält die Spule  18 und drei in Serie geschaltete Spulen 47,  48 und 49, die den Kurzwellen-, Normal  wellen und Langwellenbereichen entspre  chen. Der geschlossene     Ring    oder die kurz  geschlossene     Windung    50 ist zwischen den  Spulen 47 und 48 angeordnet.

   Der kurz  schliessende Schalter 51 hat gleicherweise  zwei Arme, die so angeordnet sind, dass sie  mit irgendwelchen zwei benachbarten Punk  ten 52, 53,     und    54 Kontakt machen     können.     Kontakt mit den     Punkten    53 und 54 schliesst  die     .Spulen    49 und 48 kurz.

   Der variable  Kondensator 65 ist das einstellbare,     fre-          quenzbestimmende    Element     des        Oszillator-          kreises.    Dieser Kondensator ist so zu den  variablen Kondensatoren 25 und 46 in Be  ziehung gebracht, dass eine feste Frequenz  differenz an dem Ausgang des     Modulators     aufrechterhalten wird,     das    heisst eine kon  stante     Zwischenträgerfrequenz.     



  Ausser den oben beschriebenen Schaltern  enthält der Empfänger zwei zusätzliche  Schalter 55     und    56. Schalter 55 ist ange  ordnet, um die für niedere Frequenzen be  stimmte Primärspule 35 über Schaltkontakt  57 kurzzuschliessen; wenn der Empfänger im  Kurzwellenbereich     abgestimmt    werden soll.       Derselbe        Schalter    dient auch dazu, einen           Kondensator    58 der Primärspule 35     mittels     des     Schaltpunktes    59     nebenzuschliessen,    wen  der Empfänger im     Langwellenbereich    abge  stimmt werden soll.

   Schalter 56     dient    dazu,  einen zusätzlichen Begrenzungskondensator  60 über den permanenten Begrenzungskon  densator 61 durch Kontakt mit dem     Schalt-          punkt    62 zu verbinden, wenn auf den Kurz  wellenbereich     eingestellt        ist.     



  Um das Umschalten von einem Frequenz  bereich zu einem andern zu     erleichtern,    ist  eine mechanische     Steuereinrichtung    vorge  sehen. -dargestellt durch die zum     Triebknopf     <B>S</B> führenden Linien. Sie dient zur gleich  zeitigen Betätigung der Schalter 26, 39, 51,  55 und 56.  



       Eine    zweite mechanische     Steuereinrich-          tung    U ist     für,die    gleichzeitige Abstimmung  aller variablen Kondensatoren 25, 46 und 65  vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzkopplungssystem mit Um schalteinrichtung für verschiedene Wellen bereiche, dadurch gekennzeichnet, dass minde- stens zwischen den Spulen, welche durch einen Umschalter stufenweise unwirksam gemacht werden können, und einer weiteren Spule des Systems ein Kurzschlussring vorge sehen ist,
    um unerwünschte Resonanzwir- kungen der unwirksam gemachten Spulen auf die jenseits des Kurzschlussringes liegende Spule durch Verminderung des magnetischen .Kopplungsfeldes zu unter drücken.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochfrequenzkopplungssystem nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass zur Unterstützung der Verminderung der Resonanzwirkungen der Umschalter mit mindestens zwei ]Kontaktarmen ver sehen ist, durch welche die räumlich benachbarte, dem nächst tieferen als dem benutzten Frequenzbereich angehörende Spule kurzgeschlossen wird.
    2. Hochfrequenzkopplungssystem nach Pa- tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass .der Umschalter soviel Kontaktarme besitzt, dass in jeder Schaltstellung jeder unbenutzte Spulen teil für sich kurzgeschlossen ist. 3.
    Hochfrequenzkopplungssystem nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine ein zige Primärwicklung (21) mit sämtlichen in Reihe geschalteten und kurzschliess- baren Sekundärwicklungen zusammen wirkt.
    4. Hochfrequenzkopplungssystem nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Primär seite des Kopplungssystems aus zwei Wicklungen (35 und 34), von denen die eine (35) eine höhere Induktivität als die andere (34) besitzt, und ferner aus einem Kondensator (5,8) und einem Umschalter (55) besteht, welch letzterer beim höch sten Wellenbereich den Kondensator (58)
    parallel zu der Wicklung grösster Induk- tivität legt und diese Wicklung (35) beim Arbeiten im kürzesten. Wellenbereich gänzlich kurzschliesst. 5. Hochfrequenzkopplungssystem nach Pa. tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass drei ein stellbare Wellenbereiche vorgesehen sind und die Primärspule in der Mitte zwi scUen den beiden Sekundärspulen, welche den beiden kürzesten Wellenbereichen an gehören,
    angeordnet ist und diese drei Wicklungen auf einem gemeinsamen Iso- lierkörper gewickelt sind, und dass sich die Kurzschlusswindung zwischen der Primärspule und der Wicklung de mittle ren Wellenbereiches befindet. 6. Hochfrequenzkopplungssystem nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wick lung für den Bereich der längsten Wellen auf einem besonderen, in der Achse des die übrigen Wicklungen tragenden Isolier- körpers, an einem Ende desselben, ange ordneten Kern aufgewickelt ist.
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