CH183825A - Modulationsverfahren. - Google Patents
Modulationsverfahren.Info
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- CH183825A CH183825A CH183825DA CH183825A CH 183825 A CH183825 A CH 183825A CH 183825D A CH183825D A CH 183825DA CH 183825 A CH183825 A CH 183825A
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- Switzerland
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- modulated
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- modulation
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
- H03C1/00—Amplitude modulation
- H03C1/52—Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed
Landscapes
- Amplifiers (AREA)
- Amplitude Modulation (AREA)
- Color Television Systems (AREA)
Description
Modulationsverfahren. Bei allen bekannten -Modulationsver- fahren, durch die einer Hochfrequenz eine Niederfrequenz aufmoduliert wird, treten im Anodenausgangskreis der Modulations- stufe neben den modulierten Hochfrequenz schwingungen auch noch die modulierenden Niederfrequenzschwingungen auf. Durch geeignete Siebkreise werden im allgemei nen die Niederfrequenzschwingungen unter drückt, während die Hochfrequenzschwin- gungen diese Siebkreise ungeschwächt durchlaufen.
Wenn die modulierende Nie derfrequenz und die modulierte Hochfre quenz frequenzmässig weit auseinander lie gen, bereitet dieses Verfahren keine Schwie rigkeiten. Liegt aber die modulierende Niederfrequenz frequenzmässig benachbart zu den äussersten Seitenbändern der modu lierten Hochfrequenz, so entsteht die Forde rung nach scharf begrenzter Siebung, die einen beträchtlichen Aufwand an Siebmit teln erfordert und auch leicht zu Phasen- und Dämpfungsverzerrungen in den äusser- sten Seitenbändern der modulierten Koch frequenz führt.
Die vorliegende Erfindung gibt dagegen ein Modulatiousverfahren an, bei dem im Ausgangskreis der Modulationsanordnung nur noch modulierte Ilochfrequenzschwin- gungen auftreten, so dass keine nachfolgende Siebung mehr notwendig ist: selbst dann nicht, wenn die modulierende Niederfre quenz und die äussersten Seitenbänder der modulierten Hochfrequenz frequenzmässig dicht benachbart sind.
Das Verfahren beruht auf einer geeigne ten Zusammensetzung zweier modulierter Hochfrequenzhalbwellen im Ausgang der Modulationsanordnung. Ein Ausführungs beispiel des Verfahrens wird anhand der Fig. 1 und 2 der Zeichnung erläutert.
Die zu modulierende Hochfrequenz möge in Fig. 1 an den Klemmen a-a liegen und über den gezeichneten Ilochfrequenzüber- trager gegenphasig auf die Gitter. G, und GI der Rohre R:
, und R2 wirken. An den Klemmen iyz--n liegt die modulierende Niederfrequenzspannung. Durch die Vor spannung E,. sollen nun die beiden Rohre R, und R2 soweit negativ vorgespannt wer den, dass selbst bei der grösstmöglichen Niederfrequenzamplitude immer nur eine Halbwelle der Hochfrequenzschwingung die Anodenströme der Rohre R, und R, steuert.
Vorausgesetzt sind dabei genügend grosse Hochfrequenzamplituden an den Gittern G, und G2. In Fig. 2 sind durch R1, R2 die Anodenströme der Rohre R1 und R2 ange deutet, und zwar für zwei verschieden grosse Amplituden der modulierenden Spannung. Die Anodenströme bestehen aus modulierten Hochfrequenzhalbwellen, wobei die Halb wellen im Rohr BZ immer auf den Lücken der Halbwellen im Rohr R, stehen, da die Hochfrequenz gegenphasig auf die Gitter der beiden Rohre einwirkt.
An das Rohr R2 schliesst sich nun ein Verstärkerrohr Rz; an, das am Widerstand Ra3 eine Spannung erzeugt, die gegenüber der Spannung am, Widerstand<I>Rat</I> eine Phasenverschiebung von<B>180'</B> besitzt.
Da die Spannungen an den Widerständen Ral, Rat, Ra3 den zugehörigen Anoden strömen proportional sind, so stellt Fig. 2 auch den zeitlichen Verlauf der Spannungen an den Widerständen Ral, <I>Rat</I> und Ra3 dar.
Man erkennt nun, dass eine Zusammen setzung der modulierten Halbwellen aus der ersten und dritten Zeile der Fig. 2, das sind die Spannungen an den Widerständen Bal und Ra3, eine reine modulierte Hochfre- quenzschwingung ergibt, wie sie die vierte Zeile in Fig. 2 zeigt. Diese Zusammen setzung enthält unter Umständen modulierte Oberschwi b,c-ungen der modulierten Hoch frequenz, die praktisch nicht stören.
Die Zusammensetzung enthält aber die modu lierende Niederfrequenzschwingungen, die in den Einzelspannungen an den Widerstän den Ral und Ra3 noch enthalten sind, nicht mehr. Voraussetzung ist hierbei, dass die Verstärkung des Umkehrrohres R3 in Fig. 1 so eingestellt ist, dass an den Widerständen Ral und Ra3 jeweils gleich grosse Hochfre- quenzhalbwellen entstehen.
Die Zusammen setzung der beiden Halbwellen erfolgt in der Schaltung nach der Fig. 1 durch die Ver bindung der beiden Punkte c-d zum ge meinsamen Abnahmepunkt p. Zwischen den Punkten p und q in Fig. 1 herrscht die modulierte Hochfrequenzspannung, die die vierte Zeile in Fig: 2 zeigt, und die zum Beispiel durch den Transformator Tr . (Fig. 1) weitergeleitet werden kann.
Das erfindungsgemässe Verfahren, das also in geeigneter Erzeugung und Zusam mensetzung modulierter Hochfrequenzhalb- wellen zu einer reinen modulierten Hochfre- quenzschwingung besteht, erfordert also, da in der Ausgangsschwingung keine Nieder frequenz mehr erhalten ist, auch keine Sieb mittel mehr zur Trennung von modulierter Hochfrequenz und Niederfrequenz.
Das Verfahren ist ebenso geeignet zur Modulation um einen Mittelwert der hoch- frequenten Schwingung wie zur telegraphie- mässigen Modulation, bei der die Hoch frequenz von einem Ruhewert aus in einer Richtung gesteuert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Modulationsverfahren, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei modulierte, hochfre- quente Halbwellenzüge unter Vermeidung von Schaltmitteln, die Eigenschwingungen besitzen, derart zusammengesetzt werden, dass im Ausgang der Modulationsanordnung ein modulierter, hochfrequenter Vollwellen zug entsteht, aber keine Wellenzüge der Modulationsfrequenz auftreten.UNTERANSPRÜCHE: 1. Modulationsverfahren nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet,- dass die beiden modulierten, hochfrequenten llalb- wellenzüge in zwei Modulationsrohren erzeugt werden, deren Steuergitter hoch frequenzmässig in Gegenphase gesteuert werden während die modulierende Nie derfrequenz auf beide Gitter gleich- phasig wirkt.\?. Modulationsverfahren nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine modulierte, hochfrequente Halbwellenzug vor der Zusammensetzung mit dem zweiten Halb wellenzug in seiner Phase gedreht wird. 3. llodulationsverfahren nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dre hung des einen modulierten, hochfre- quenten Halbwellenzuges durch ein zwi schengeschaltetes Verstärkerrohr bewirkt wird.4. Modulationsverfahren nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halbwellenzüge vor der Zusammen- Setzung auf gleiche Amplitude gebracht werden. 5. Modulationsverfahren nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Modu lation um den Mittelwert der hochfre- quenten Schwingung erfolgt. 6. Modulationsverfahren nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hoch frequenz telegraphiemässig von einem Ruhewert nur nach einer Seite gesteuert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK134364D DE630688C (de) | 1934-06-11 | 1934-06-12 | Modulationsverfahren, insbesondere fuer die Zwecke des Fernsehens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH183825A true CH183825A (de) | 1936-04-30 |
Family
ID=7248106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH183825D CH183825A (de) | 1934-06-12 | 1935-06-08 | Modulationsverfahren. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT148792B (de) |
| CH (1) | CH183825A (de) |
| GB (1) | GB440474A (de) |
-
1935
- 1935-06-08 AT AT148792D patent/AT148792B/de active
- 1935-06-08 CH CH183825D patent/CH183825A/de unknown
- 1935-06-11 GB GB16846/35A patent/GB440474A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT148792B (de) | 1937-03-10 |
| GB440474A (en) | 1935-12-31 |
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