CH183982A - Auf der Schifflistickmaschine hergestellte Stickerei, die sich insbesondere für Tischdecken eignet. - Google Patents

Auf der Schifflistickmaschine hergestellte Stickerei, die sich insbesondere für Tischdecken eignet.

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CH183982A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C17/00Embroidered or tufted products; Base fabrics specially adapted for embroidered work; Inserts for producing surface irregularities in embroidered products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Automatic Embroidering For Embroidered Or Tufted Products (AREA)

Description


  Auf der     Schi$listiekmaschine    hergestellte Stickerei, die sieh insbesondere für       Tischdeeken    eignet.    Gegenstand vorliegender     Eifindung    ist  eine in quadratischer oder rechteckiger Form  auf der     Schifflistickmaschine    hergestellte  Stickerei, die sich insbesondere als ein schot  tisches Muster für Tischdecken eignet.  



  Nach der Erfindung besteht     o    das pro  Rapport erstellte     Muster    aus paarweisen  Stichreihen, die parallel oder sich kreuzend  verlaufen, und an den     Rapportgrenzen    so  angelegt sind,     dass    man den Eindruck bekommt,  dieselben wären über die     Rapportgrenzen    hin  weg über das ganze Muster durchgehend.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Stickerei ist in der beiliegenden  Zeichnung in zwei Figuren dargestellt, von  denen     Fig.    1 den auf der Maschine aufge  spannten und bestickten     Stoff    und     Fig.2     einen Rapport des Musters in grösserem Mass  stabe zeigen.  



  Der Stoff ist nach den in     Fig.    1 ange  deuteten Linien 2, 3, 4, 5 in viereckige Fel  der unterteilt, von denen jedes zehn Rapporte  breit und hoch ist und von je sieben Nadeln    bestickt wird; die durch sieben Rapporte in  der Höhe,     H1-H7,    und sieben Rapporte in  der Breite,     BI-B7,    ein Quadrat von     7> < 7     Rapporten ergibt. Ein     Rapportquadrat    hat  eine Seitenlänge von 10,6 cm =     164    franz. Zoll.  



  Zwei zusammenstossende     Stoffränder    wer  den durch     Nicbtbesetzen    von drei Rapporten  mit Nadeln an den Stellen durch die Zeichen       iV1,    N2,<B>IN 3</B>     bezw.   <I>N4,<B>-N5,</B> N6</I> angedeutet,  erzielt.  



  Der Rapport; also das bestickte Feld  einer einzigen arbeitenden Nadel, ist in     Fig.1     mit 1 bezeichnet. Links und rechts sind die  letzten Rapporte der links gearbeiteten     Stik-          kere,i    und     Fig.    3 die ersten     IRapporte    der  rechts gearbeiteten Stickerei angedeutet.  Die punktierten Linien 2, 3, 4, 5 zeigen die  Stellen an, wo die bestickten Tücher ausein  ander geschnitten werden, nachdem sie von  der     Stickmaschine    abgenommen worden sind.  



  Es ist selbstverständlich Aufgabe des  Musterzeichners, das     Muster    und die Fahr  weise mit dem     Pantograph    so herauszufinden>      dass der Stickvorgang möglichst in einem  Zug vor sich gehen kann, ohne dass     Spreng-          fäden    oder andere Übergänge, die ein noch  maliges Abschneiden bedingen, entstehen.  Dies wird in der Hauptsache dadurch erzielt,  dass die Stichreihen paarweise angeordnet sind.  



  Durch Herausnehmen und Wiederein  setzen einer oder mehrerer Nadeln innerhalb  des Stickfeldes der     Fig.    1, zum Beispiel der  dritten Nadel, die die Rapporte R8,     R9,    R10,  der vierten Nadel, die die Rapporte R11, R12,  R 13 und der fünften Nadel R 14, R 15, R 16  erzeugen würden, erhält man ein Kranzge  bilde, das geeignet ist für Tischtücher, Decken,  Vorhänge und dergleichen. Die Linien der  einzelnen Rapporte sind aber stets so geführt,  dass sie ein fortlaufendes, scheinbar unge  teiltes Ganzes bilden.

   Wie dies für einen  ganzen Rapport erreicht werden kann, zeigt       Fig.    2, die einen Rapport darstellt, der sich  fürs Auge gut an den     Nachbar-Rapport    an  schmiegt, für sich allein aber doch ein in  einem Zuge zu stickendes, abgeschlossenes  Muster bildet.  



  Es wird zum Beispiel bei Zahl 6 mit dem  Sticken angefangen; dann in Reihenfolge mit  7, 8, 9, 10, 11 usw. bis auf 70 gefahren, wo  der Rapport fertig ist. Nach sechsmaliger  Wiederholung entsteht dann die in     Fig.    1  gezeigte Stickerei.  



  Es sind selbstverständlich auch noch  andere Muster als das gezeigte möglich, ins  besondere können auch solche mit diagonaler  Anordnung der Stichreihen im Rapport ge  bildet sein.  



  Als Stickboden kann für Tischdecken vor  zugsweise ein verhältnismässig schwerer, uni  gefärbter Stoff, Baumwolle oder Leinen,    dienen, für Vorhänge ein leichter Transparent  stoff, auf den dann die Stickerei mit einem  sich gut abhebenden farbigen Nadelfaden  ausgeführt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auf der Schifflistickmaschine in quadra tischer und rechteckiger Form hergestellte Stickerei, die sich insbesondere für Tisch decken eignet, dadurch gekennzeichnet, dass das pro Rapport erstellte Muster aus paar weisen Stichreihen besteht, die an den Rapportgrenzen so angelegt sind, dass man den Eindruck bekommt, dieselben wären über die Rapportgrenzen hinweg über das ganze Muster durchgehend. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stickerei nach Patentanspruch, bei der die Stichreihen geradlinig angeordnet sind, sich bündelweise zu kreuzen scheinen und so den Eindruck eines schottischen Ge webemusters erwecken, in Wirklichkeit aber nur bis zu den Kreuzungsstellen ge führt sind. 2.
    Stickerei nach Patentanspruch, bei der die Stichreihen den Rapportgrenzen parallel laufen und die jenen entlang gebenden, zu einem Rapport gehörenden Stichreihen zweimal paarweise, die im Rapportinnern verlaufenden aber viermal paarweise vor handen sind. 3. Stickerei nach Patentanspruch, bei der die Stichreihen diagonal im Rapport ver laufen. 4. Stickerei nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie innerhalb jedes Rapportes in einem Zuge erstellt ist.
CH183982D 1935-07-26 1935-07-26 Auf der Schifflistickmaschine hergestellte Stickerei, die sich insbesondere für Tischdecken eignet. CH183982A (de)

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