CH184041A - Stromeisen mit einem magnetischen Nebenschluss für Induktionsmessgeräte. - Google Patents

Stromeisen mit einem magnetischen Nebenschluss für Induktionsmessgeräte.

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CH184041A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details

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Description


  Stromeisen mit einem magnetischen     Nebensehluss    für     Induktionsmessgeräte.       Die Belastungskurven von     Indüktions-          messgeräten    weisen bekanntlich einen durch  die Stromdämpfung hervorgerufenen nega  tiven Fehler auf. Dieser, den     Ferrarismess-          geräten    anhaftende Übelstand wird nun  durch; in den verschiedensten Ausführungs  formen bekannt gewordene magnetische  Nebenschlüsse, die einen zum     Stromtriebfluss     parallel verlaufenden Fluss führen, in weit  gehender Weise herabgesetzt.

   Eine besonders  vorteilhafte     Nebenschlussanordnung    ist die,  bei der sowohl der gesamte Fluss, als auch  der nebengeschlossene Fluss über     mindestens     je einen Luftspalt geführt     wird.    Ein der  artiger     Nebenschluss    ruft nämlich im Gegen  satz zu den bekannten     andern.        Einrichtungen     durch den hohen     magnetischen    Widerstand  in dem, den     Gesamtfluss    führenden Teil des  Stromeisens bei einer minimalen     Amp6re-          windungszahl    ein sehr starkes Kompensa  tionsmoment     hervor.     



  Die     Erfindung    bezieht sich auf     ein     Stromeisen mit einem magnetischen Neben  schluss für     Induktionsmessgeräte,    bei dem    eine weitere     vorteilhafte    Ausgestaltung der       Nebensohlussanordnung        erfindungsgemäss    da  durch erreicht wird, dass ein     plattenförmiger          Nebenschluss    die Polflächen des     U-förmigen     Stromeisens überdeckt, an diesen unter Zwi  schenschaltung     unmagnetischen    Materials be  festigt ist und wenigstens einen Luftspalt  enthält.

   Hierbei kann der     Nebenschluss    ent  weder aus zwei, nur durch einen Luftspalt  magnetisch voneinander getrennten und am  Stromeisen befestigten Platten oder aus zwei  am Stromeisen     befestigten    Platten und einem  besonderen, von diesen durch je     einen    Luft  spalt magnetisch     getrennten        Nebenschluss-          blech        bestehen.     



  In der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung     in    den     Fig.    1  bis 4 zur Darstellung gebracht.  



       Fig.    1 zeigt     eine    Ansicht,       Fig.    2 eine Draufsicht     einer    Ausfüh  rungsform und       Fig.    3 eine Ansieht und       Fig.    4 eine Draufsicht     einer        zweiten        Aus-          führungsform.         Der magnetische     Nebenschluss    des Strom  eisens 1 nach den     Fig.    1 und 2 setzt sieh aus  zwei Platten 3, 4 zusammen,

   die unter     Be-          lassung    eines engen Luftspaltes 5 durch  zwei den Luftspalt     überbrückende    und mit  tels Nieten 6 an den einander gegenüber  liegenden Enden des Nebenschlusses 'be  festigte Stege 10, 11 miteinander verbunden  sind. Von diesen beiden Stegen 10, 11 be  steht der an den Polplatten 3, 4 anliegende  Steg 10 aus Messing und der andere Steg 11  aus Eisen. Die Befestigung dieses sich aus  den Teilen 3, 4, 10, 11 zusammensetzenden       magnetischen    Nebenschlusses erfolgt unter       Zwischenschaltung        urmagnetischer    Unter  lagsscheiben 12, 13 durch urmagnetische  Schrauben 14, 15 an den Polen des U-förmi  gen Stromeisens 1.

   Wie insbesondere aus der       Fig.    2 ersichtlich ist, überragt der Neben  schluss 2 an der vordern Seite die Polflächen  des     Stromeisens    1 etwas-.  



       In    den     Fig.    3 und 4 ist ein magnetischer       Nebenschluss    dargestellt, der zwei Polplatten  3, 4 und ein, von diesen durch je einen Luft  spalt 5', 5" magnetisch getrenntes Neben  schlussblech 16 enthält: Beide Luftspalte 5'.  5" sind hier wiederum durch je zwei Stege  10', 11'     bezw.    10", 11" überbrückt, von denen  der eine aus Messing und der andere aus  Eisen besteht und die     mittels    Nieten 6 an  den Polplatten 34 und .dem N     ebenschlussblech     16 befestigt sind.

   Die     Befestigung    des       Nebenschlussbleches    16     erfolgt    auch hier un  ter Zwischenschaltung     urmagnetischer        Un-          terlagsscheiben    12, 13 an Polen des Strom  eisens 1.

      Die Anordnung ist also bei beiden     Aus-          führungsformen    so getroffen, dass der ge  samte Fluss über die     urmagnetischen    Teile  12, 13 und der nebengeschlossene Fluss über  den Luftspalt 5     bezw.    die Luftspalte 5', 5"  geführt wird, wodurch eine     ausserordentlich     weitgehende Kompensation des     Dämpfungs-          fehlers    erreicht werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromeisen mit einem magnetischen Neben schluss für Induktionsmessgeräte, dadurch ge kennzeichnet, dass ein plattenförmiger Neben schluss die Polflächen des U-förmigen Strom eisens überdeckt, an diesen unter Zwischen schaltung urmagnetischen Materials be festigt ist und wenigstens einen Luftspalt enthält. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Stromeisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenschluss aus zwei nur durch einen Luftspalt magne tisch voneinander getrennten, am Strom eisen befestigten Patten besteht. 2.
    Stromeisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenschluss aus zwei am Stromeisen befestigten Platten und einem besonderen, von diesen durch je einen Luftspalt magnetisch getrennten N ebenschlussblech besteht. 3. Stromeisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Nebenschluss über die Polflächen des Stromeisens ragt.
CH184041D 1935-10-12 1935-10-12 Stromeisen mit einem magnetischen Nebenschluss für Induktionsmessgeräte. CH184041A (de)

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