CH184087A - Verfahren und Vorrichtung zur Dauerfrischhaltung von Lebensmitteln und andern verderblichen Stoffen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Dauerfrischhaltung von Lebensmitteln und andern verderblichen Stoffen.

Info

Publication number
CH184087A
CH184087A CH184087DA CH184087A CH 184087 A CH184087 A CH 184087A CH 184087D A CH184087D A CH 184087DA CH 184087 A CH184087 A CH 184087A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air
cooling
cooling system
dependent
openings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Speidel Robert
Original Assignee
Speidel Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Speidel Robert filed Critical Speidel Robert
Publication of CH184087A publication Critical patent/CH184087A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D17/00Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
    • F25D17/04Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating air, e.g. by convection
    • F25D17/042Air treating means within refrigerated spaces
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/80Freezing; Subsequent thawing; Cooling
    • A23B2/805Materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powders, granules or flakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D2317/00Details or arrangements for circulating cooling fluids; Details or arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces, not provided for in other groups of this subclass
    • F25D2317/04Treating air flowing to refrigeration compartments
    • F25D2317/041Treating air flowing to refrigeration compartments by purification
    • F25D2317/0416Treating air flowing to refrigeration compartments by purification using an ozone generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     Dauerfrischhaltung    -von Lebensmitteln und andern  verderblichen Stoffen.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Vorrichtung zur     Dauer-          frischlialtung    von Lebensmitteln und andern  verderblichen Stoffen mittels entkeimter     und     ozonisierter, gekühlter, umlaufender Luft.  Die Vorrichtung kann aus einer grossen  Kühlanlage, einem Kühlwagen, einem Kühl  schrank oder andern Kühlvorrichtungen oder  dergleichen bestehen.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung be  steht darin,     dass    der umlaufende Luftstrom  vor seinem Eintritt in den     Kühlraurn    einen  Zusatz von Frischluft erhält und mittels  eines Filters, der ein     geruch-    und geschmack  loses     Entkeimungsmittel    enthält, zwangs  weise entkeimt, ozonisiert und alsdann bei  seinem Eintritt in den Kühlraum zu einem  den ganzen freien Raumquerschnitt einneh  menden Luftstrom von durchweg gleicher  Geschwindigkeit ausgebreitet wird, während.

    die aus dem Kühlraum austretende     umlan-          fende    Luft teilweise in das Freie geführt  wird, so     dass    eine Auffrischung und gleich-    mässige Vermischung der gesamten Kühl  raumluft stattfindet.  



  Der Vorteil des neuen Verfahrens besteht  darin,     dass    erstens die umlaufende, gekühlte  Luft durch den gleichmässig in ihr verteilten  und gleichmässig mit ihr vermischten     Frisch-          luftzusatz    ständig erneuert und gleichzeitig  zwangsläufig     entheimt    und     oszonisiert    wird,  so     dass    sie nicht stickig werden kann, und       dass    zweitens die durch den Kühlraum strö  mende Luft alle in dem Raum befindlichen  Gegenstände gleichmässig bespült und keine  Gelegenheit hat, in toten Ecken oder Win  keln zur Ruhe zu kommen.

   Drittens kann in  folge der- Entkeimung und     Ozonisierung    des  umlaufenden, gekühlten Luftstromes keine  Pilz- und Schimmelbildung und keine Fäul  nis des im Kühlraum befindlichen leicht ver  derblichen Gutes, welches allseitig von dem  Luftstrom     vorbeschriebener    Art umspült  wird, stattfinden.  



  Es ist daher mit Hilfe des neuen Verfah  rens möglich, in solchen Kühlanlagen, Kühl-      schränken,     Kühlbehälteril        usw.    verderbliche  Gegenstände aller Art so lange Zeit hin  durch frisch zu erhalten, wie dies vordem  nicht möglich war.  



  Durch den Feuchtigkeitsentzug der Luft  der seitherigen Kühlanlagen vorgenannter  Art tritt nicht nur ein wesentlicher     Ge-          wichtssellwund    des eingebrachten Gutes ein,  sondern auch eine grosse     Qualitätseinbusse     durch     Saftverlust,    Eintrocknung des Eiweiss  gehaltes, wodurch Geschmack und Nährwert  des Gutes     leiden-und    ausserdem die Binde  kraft des Eiweisses durch Eintrocknung des  sen Klebstoffes verloren geht.

   So brechen  zum Beispiel längere Zeit in kalter Trocken  luft konservierend aufbewahrte Fische her  nach beim Kochen in Stücke, weil das Ei  weiss eingetrocknet ist und seine Bindekraft  verloren hat; die Qualitätseinbusse solch ein  getrockneter Ware, ganz gleich, ob es sich  um Fische, Fleisch, Obst, Käse, Butter und  dergleichen handelt, ist gegen frische Ware  im Probevergleich unverkennbar.  



       Gewichtsminderung    und     gleichz        eitige     Qualitätsminderung des gekühlten Gutes  verursachen erhebliche Wertminderung des  in     Kalttrockenluft    aufbewahrten Gutes, er  zeugen also hohen Geldverlust.  



  Durch das neue Verfahren wird also       iiielit    nur die seither unmögliche     Dauerfrisch-          haltung    der Ware erzielt, sondern auch der  Wegfall der     seitlierigen    Qualitätseinbusse  derselben und gleichzeitig auch der Wegfall  von stickiger Kühlraumluft und toter,  stickiger Winkel, wie solche in allen     seit-          herigen    Kühlräumen vorhanden sind und zur  raschen Erstickung und     Keimentwichlung     des eingebrachten Gutes hauptsächlich die  erste Ursache bilden.

      Dringt zum Beispiel beim Öffnen der       Kühlraumtüre,        unentkeimte        Aussenluft    in  den Kühlraum ein, so wird sie sofort vom  umlaufenden Luftstrom     erfasst,    mit diesem  abgekühlt und beim Passieren des Filters  und der     Ozonisierungsstelle    entkeimt und  ozonisiert, so.     dass    ständig entkeimte ozoni  sierte Luft vorhanden ist.    Wenn man Wert darauf legt,     dass    über  haupt keine     unentkeimte        Aussenluft    in den  Kühlraum eintritt, so kann der Kühlraum  unter Überdruck gehalten werden.

   Den Über  druck kann man zum Beispiel in der Weise  erzeugen,     dass    der Luftaustritt aus dem  Kühlraum soweit gedrosselt wird,     dass    mehr  Luft in den Raum eintritt, als austreten  kann. Der hierzu erforderliche Mehrbetrag  an Luft wird von aussen her angesaugt. Die  eintretende Frischluft gelangt aber zuerst  durch den Filter und die     Ozonisiervorrich-          tung,    so     dass    sie bei dem Eintritt in den  Kühlraum bereits entkeimt ist. Nach Her  stellung des erforderlichen Überdruckes wird  der Luftaustritt aus dem Kühlraum derart  geregelt,     dass    ein konstanter Überdruck im  Kühlraum aufrecht erhalten wird.

   Da zu  diesem Zweck eine gewisse Drosselung der  aus dem Kühlraum austretenden Luft nach  wie vor erforderlich ist, so ist nicht zu     be-          fürcliten,        dass    in der     Rücksaugeleitung    ein  Überdruck herrscht, der den Eintritt frischer  Luft an der     Lufteinsaugestelle    verhindern  könnte.  



  Wird nun die Türe des Kühlraumes nach  aussen hin geöffnet, so kann keine     unent-          keimte        Aussenluft    in den Kühlraum eindrin  gen, weil infolge des in dem Kühlraum vor  handenen Überdruckes eine Luftströmung  von innen nach aussen stattfindet.  



  Die bei der Einbringung des Gutes in  den Kühlraum an Gut oder in demselben<B>be-</B>  findlichen Keime können in der keimfreien  und ozonisierten Luft mangels der hierfür  nötigen Lebensbedingungen und auch infolge  der auf etwa<B>0'</B>     C    gehaltenen Temperatur  sich nicht entwickeln, sie werden vielmehr  durch den     Ozongebalt    der Luft vernichtet.  



  Die Anordnung von zwei     Vorkühlräumen     bei grösseren Kühlanlagen bringt grosse Be  triebsvorteile; der eine Kühlraum ist die Re  serve für den andern, und der eine kann zum  Beispiel in Tätigkeit gesetzt werden, solange  im andern der von Luftfeuchtigkeit sich auf  den     Kühlschlangen    niedergeschlagene Eisbe  lag abgetaut wird. Ebenso können<B>-</B> während  und nach der Auffüllung des Kühlraumes      mit frischer Ware zur schnellen     Durchküh-          lung    derselben beide Kühlanlagen gleich  zeitig in Tätigkeit gesetzt werden.  



  An Stelle der Kühlung des Luftstromes  mit Kühlschlangen kann auch zum Beispiel  an deren Stelle Trockeneis, wie feste Kohlen  säure, Sauerstoff und dergleichen in den       Vorkühlräumen    verwendet werden, desglei  chen bei Behältern und Kühlschränken, wo  Trockeneis zur     Vorkühlung    und Eis als  Kältespeicher, für Kühlung des Luftstromes  ebenso benutzt werden kann, wie Kühl  schlangen in Verbindung mit dem     Eiskälte-          speicher.     



  Vordem war eine     Dauerfrischhaltung     leicht- verderblicher Lebensmittel nur durch  das     Gefrierverfahren    möglich, wodurch aber  nicht nur all die     vorbesehriebenen    Nachteile  der Eintrocknung des Gutes durch die kalte       Trockenluft    eintreten, sondern noch das Ge  frieren des im Gut enthaltenen Eiweisses, was  zur Folge     hat,        dass    solches beim Auftauen  des Gutes gerinnt, und hierbei zum grössten  Teil auslaufend schon entweicht, wodurch  diese Ware noch mehr Qualitätseinbusse  durch den Eiweissentzug erleidet, zumal der  restliche Eiweissgehalt der Ware beim Ko  chen oder Braten vollends entweicht, wo  durch dieselbe saftlos,

   fad und trocken im  Geschmack wird durch diesen     Nährwertsver-          lust    und gleichzeitig nur geringen Nährwert  hat.  



  Dies ist auch die Ursache, weshalb die  gefrorenen Waren nur den halben Preis ge  gen vollwertige frische Ware erzielen;     reell-          net    man hierzu noch den Gewichtsschwund,  so ergibt sich erst ein volles Bild, welch  materielle Einbusse durch das Gefrierverfah  ren herbeigeführt wird, so     dass    annähernd  nur ein Drittel des Preises der vollwertigen  frischen Ware verbleibt.  



  Alle diese Nachteile werden durch das  neue Verfahren beseitigt, welches die     Dauer-          frischhaltung    der Ware ohne Gewichts  schwund und Qualitätseinbusse erst ermög  licht.  



  Die Kühlanlage     usw.    kann auch solchem  Gut, welches aus besonderen Gründen nur in    kalter     Trockenlult    gelagert werden soll,     aü-          gepasst    werden, indem kein     Eiskältespeicher     und kein Feuchtigkeitszerstäuber eingebaut  wird, oder indem kein Eis in den     Kältespei-          eher    eingebracht und der Feuchtigkeitszer  stäuber ausgeschaltet wird,     sö        dass    nur kalte  Trockenluft dem Raum zugeführt wird, wo  bei die gleichmässige Verteilung der gekühl  ten, umlaufenden Trockenluft bei Eintritt in  den Kühlraum,

   das 'heisst die Erzeugung  eines den ganzen     Raumquerschnitt    ausfüllen  den Luftstromes und die     Rücksaugung    der  Luft, sowie der Zusatz von Frischluft und  die teilweise Ableitung der Luft ins Freie  nach Austritt aus dem Kühlraum, ebenso die       Filtrierung,    Entkeimung und     Ozonisierung     des umlaufenden Luftstromes in gleicher  Weise erfolgen wie oben beschrieben.  



  Die Konstruktion und der Bau von Kühl  schränken, Kühlbuffet, Behälter     usw.,    sowie  von Kühlanlagen, Kühlwagen und derglei  chen zur Ausübung dieses Verfahrens lassen  sich ohne Schwierigkeiten ausführen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist bei  spielsweise eine Kühlanlage zur     Du-rchfüh-          rung    des Verfahrens gemäss der Erfindung  dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein senkrechter Längsschnitt  durch die Kühlanlage nach der gebrochenen  Linie     I-I    in     Fig.    2;       Fig.    2 ist ein waagrechter Schnitt nach  der     Sehnittlinie        II-II    in     Fig.   <B>1;</B>       Fig.   <B>3</B> ist ein senkrechter Querschnitt  nach Schnittlinie     III-III    in     Fig.    2;

         Fig.    4 ist ein senkrechter Querschnitt  nach Schnittlinie     IV-IV    in     Fig.   <B>1</B> und  zeigt die     Luftzufü'hrung   <B>zu</B> dem Kühlraum;       Fig.   <B>5</B> ist ein senkrechter Querschnitt  nach Schnittlinie     V-V    in     Fig.   <B>1</B> und zeigt  die     Luftabf        iihrung    aus dem Kühlraum;

         Fig.   <B>6</B> ist ein senkrechter Teilschnitt  durch die Luftzuführung in grösserem Mass  stab nach Linie     VI-VI    in     Fig.   <B>7;</B>       Fig.   <B>7</B> ist ein waagrechter Schnitt nach  Linie     VII-VII    in     Fig.   <B>6;</B>       Fig.   <B>8</B> ist ein senkrechter Schnitt durch  die     Luftzuführung    nach Linie     VIII-VIII     in     Fig.   <B>7;</B>           Vig.   <B>9</B> zeigt eine Vorderansicht einer       Lufteintrittsstelle;

            Fig.   <B>10</B> zeigt in grösserem Massstab einen  senkrechten Schnitt durch  das vorgela  gerte     kalottenförmige        Luftverteilungssieb-          blech    nach Schnittlinie     X-X    in     Fig.   <B>9;</B>       Fig.   <B>11</B> ist ein senkrechter Schnitt durch  die obere Luftverteilung der Luftzuführung;

         Fig.    12 ist ein senkrechter Schnitt in  grösserem Massstab durch die     Luitzuführung     nach Linie     XII-XII    in     Fig.   <B>11</B>     und    zeigt  die verstellbare, gelochte     Schieberplatte    für  die Regulierung des Luftdurchlasses des     Ab-          lenkbleches;          Fig.   <B>13</B> zeigt den gleichen Schnitt in  stärkerer Vergrösserung;

         Fig.    14 ist ein waagrechter Schnitt nach  Linie     XIV-XIV    in     Fig.   <B>13;</B>       Fig.   <B>15</B> zeigt einen senkrechten Schnitt  durch die Luftableitung aus dem Kühlraum  nach     Selinittlinie        XV-XV    in     Fig.   <B>16;</B>       Fig.   <B>16</B> ist ein     waagreellter    Schnitt nach  Linie     XVI-XVI    in     Fig.   <B>15;</B>       Fig.   <B>17</B> ist ein senkrechter Schnitt nach  Linie     XVII-XVII    in     Fig.   <B>16;

  </B>       Fig.   <B>18</B> ist ein senkrechter Schnitt durch  die zum Aufnehmen der Lebensmittel oder  dergleichen dienenden Regale;       Fig.   <B>19</B> ist ein senkrechter Schnitt nach  Linie     XIX-XIX    in     Fig.   <B>18;</B>       Fig.    20 ist ein senkrechter Schnitt durch  ein     Luftentkeimungsfilter;          Fig.    21 ist ein Schnitt nach Linie       XXI-XXI    in     Fig.    20;

         Fig.        22    zeigt einen     waagrec'hten    Schnitt  nach Linie     XXII-XXII    in     Fig.    21;       Fig.   <B>23</B> zeigt einen senkrechten Schnitt  durch eine andere     Ausfüllrungsform    des       Luftentkeimungsfilters.     



  Die als Beispiel gezeichnete Kühlanlage  besteht im wesentlichen aus zwei     Vorkühl-          räumen   <B>1,</B> einem zwischen     Vorkühlraum    und  Kühlraum eingebauten     Luftsaug-    und     Luft-          druckvorriclitungen    (zum Beispiel für Ex  haustor, Ventilator,     Zentrifugalventilator,     Gebläse oder dergleichen, das heisst für eine  beliebige     Luftsaug-    und Druckvorrichtung)    und einem zur Aufnahme der Lebensmittel  oder dergleichen bestimmten Kühlraum<B>3.</B>  



  In den     Vorkühlräumen    sind Kühlschlan  gen 4 angeordnet, die von einer nicht darge  stellten     Kälteerzeugungsmaschine    mit Am  moniak oder dergleichen gespeist und ge  kühlt werden. Die     Kühlschlangen    4 sind, wie       Fig.   <B>3</B> erkennen     lässt,    an der Seite und an  der Decke der     Vorkühlräume   <B>1</B> angeordnet.  



  Jeder     Vorkühlraum   <B>1</B> kann in mehrere  Kammern unterteilt sein, von denen eine jede  eine oder mehrere     Kühlschlangengruppen     aufnimmt. Diese Räume sind zweckmässig  durch Klappen von der     Lufizu-    und     -ablei-          tung    abschliessbar, derart,     dass    jede einzelne  Kammer gegen die umlaufende Luft abge  schlossen werden kann.  



  Jeder     Vorkühlraum    steht durch eine Lei  tung<B>5</B> mit der     Luftfördervorrichtung   <B>6</B>     iii     Verbindung. Die     Luftfördervorrichtung    wird  durch einen Elektromotor<B>7</B> angetrieben. Jede       Luftfördervorrichtung   <B>6</B> steht durch eine  Leitung<B>8</B> mit einem Kältespeicher<B>9</B> in Ver  bindung.  



  Der Kältespeicher besteht aus einem mit       Eissehrot    gefüllten Behälter, durch den die  Luft von unten nach oben hindurchgedrückt  wird, indem sie zwischen den     Ilohlräumen     des Sehrotes durchschlüpft.  



  Bei dem     Hindurcliströmen    durch den  Kältespeicher erhält die Luft die erforder  liche Feuchtigkeit, so     dass    die in den Kühl  raum<B>3</B> gelangende Luft ihren natürlichen  Feuchtigkeitsgrad hat und nicht halte  Trockenluft den Raum, Behälter     usw.    durch  strömt und dort eine Qualitätseinbusse und  gleichzeitig einen hohen     Gewichtsschwund     des eingebrachten Gutes erzeugt, wie dies  bei den bisher bekannten maschinellen Kühl  anlagen     usw.    der Fall ist.  



  Durch den     Feuelitigkeitsentzug    der Luft  der seitherigen Kühlanlagen vorgenannter  Art tritt nicht nur ein wesentlicher Ge  wichtsschwund des eingebrachten Gutes ein,  sondern auch eine grosse Qualitätseinbusse  durch Saftverlust, Eintrocknung des Eiweiss  gehaltes, wodurch Geschmack und Nährwert  des Gutes leiden, und ausserdem die Binde-      kraft des Eiweisses durch Eintrocknung des  sen Klebstoffes verloren geht.

   So brechen  zum Beispiel längere Zeit in kalter Trocken  luft konservierend aufbewahrte Fische her  nach beim Kochen in Stücke, weil das Ei  weiss     eingetrochnet    ist<B>'</B> und seine Bindekraft  verloren hat-, die     Qualitätseinbusse    solch ein  getrockneter Ware, ganz gleich, ob es sich  um Fische, Fleisch, Obst, Käse, Butter und  dergleichen handelt, ist gegen frische Ware  im Probevergleich unverkennbar.  



  Gewichtsminderung und gleichzeitige  Qualitätsminderung des gekühlten Gutes  verursachen erhebliche Wertminderung des  in     Kalitrochenluft    aufbewahrten Gutes, er  zeugen also hohen Geldverlust.  



  Von dem Speicher führt eine Leitung     10#     zu einer     -emeinsamen    Leitung<B>11,</B> in welcher  ein gegebenenfalls mehrteiliger Filter 12 an  geordnet ist. Bei dem Durchgang des Luft  stromes durch den Filter werden nicht nur  die in der Luft enthaltenen Keime abge  fangen und vernichtet, sondern auch der im  Luftstrom mitbewegte Staub des Raumes  wird zurückgehalten. Mittels einer Klappe  <B>13</B> kann man eine oder beide Leitungen<B>10</B>  mit der Leitung<B>11</B> in Verbindung setzen.  



  In der Leitung<B>11</B> ist ferner eine     Ozoni-          siervorriehtung   <B>51</B> derart angeordnet,     dass     der Luftstrom nach Passieren des Filters  zwischen den     Ozonisierungsplatten    durch  geht und hierbei ozonisiert wird.  



  Die     Ozonisierungsplatten   <B>51</B> sind in Rich  tung des Luftstromes so an die Leitung<B>11</B>  eingebaut,     dass    der Luftstrom ungehindert  zwischen denselben     hindurchstreichen    kann.  Die elektrische Ladung der Platten kann in  bekannter Weise von aussen erfolgen. Diese       Ozonisierung    unterdrückt nicht nur jede       Spaltpilzbildung    und Schimmelbildung, son  dern sie entzieht dem Luftstrom auch einige  Grad Wärme, so     dass    hierdurch Kältekalorien  der     Kühlmaschine    für die     Luftkählung    ein  gespart werden.

   Die Regelung der Tempera  tur ist derart,     dass    diese nicht unter<B>0 ' C</B>  sinkt; dies kann man durch Einstellung der  Kältemaschine der     Frischluftzufuhr    und der  Kältespeicher mit Sicherheit bewirken.    An die Leitung<B>11</B> ist ein Luftverteiler  angeschlossen, der in den     Fig.    4 bis 14 be  sonders dargestellt ist, und der dazu dient,  die Luft in eine Reihe von Luftströmen von  gleicher Geschwindigkeit zu unterteilen.  



  Der Luftverteiler besteht im wesentlichen  aus mehreren waagrechten Kanälen 14, die  durch senkrechte Kanäle<B>15</B> miteinander in  Verbindung stehen. An den obern Kanal 14  ist die Leitung<B>11</B> angeschlossen.  



  Damit eine gleichmässige Verteilung der  Luft in den Kanälen stattfindet, sind, wie  in     Fig.    4 ersichtlich,     Ablenkbleche   <B>17</B> und  <B>18</B> eingebaut, die in vergrössertem Massstab  in     Fig.   <B>6</B> und<B>11</B> und in     Fig.   <B>7</B> zu erkennen  sind.

   Das     Ablenkblech   <B>17</B> ist derart mit  einer zweckentsprechend verteilten     Loel-lung     versehen,     dass    nur eine bestimmte     Teilluft-          menge    gleichmässig verteilt     hindurchdringt,     während der Hauptstrom nach unten zu den  andern Verteilungskanälen abgelenkt wird,  wie die Pfeile in     Fig.    4,<B>6</B> und<B>11</B> andeuten.  



  Der     Luftdurchlass    dieses     Ablenkbleches     <B>1.7</B> durch dessen     Durchlassöffnungen    ist noch  ganz genau regulierbar durch ein     diel'it    an  liegendes, gleich gelochtes, gegenüber dem       -Ablenkblech   <B>17</B> verschiebbaren Blech<B>17'</B>       (Fig.    12 bis 14). Ist dieses     Se'hieberblech    auf   voll offen  gestellt, liegen die     Offnungen     beider Bleche genau aufeinander.

   Soll weni  ger Luft durchtreten, so wird das     Seliieber-          blech    verschoben, und<B>je</B> nach dem Masse der  Verschiebung werden die     Durchlassöffnungen     im Blech<B>17</B> mehr oder weniger vom     un-          durchlochten    Teil des     Schieberbleches    ver  schlossen, wodurch sich die durchzulassende  Luftmenge genau regulieren     lässt.    Nach voll  zogener Einstellung der Bleche<B>17'</B> können  sie in ihrer Lage derart gesichert werden,       dass    unbefugte Personen keine Verstellung  vornehmen können.  



  Die Rohre 14 haben eine Reihe von     Aus-          trittsüffnungen   <B>15',</B> vor denen einstellbare  Klappen<B>16</B> angeordnet sind. Wie     Fig.   <B>7</B> er  kennen     lässt,    sind die Klappen nach dem  Ende der Rohre 14 hin mehr und mehr ge  öffnet. Durch Einstellen der Klappen<B>16</B>  kann     m,.#n        erreiclien,        dass    die Luft durch alle      Öffnungen<B>15'</B> mit gleicher Geschwindigkeit  in den Kühlraum eintritt.

   Die Luftgeschwin  digkeit     lässt    sich durch geeignete     Messvor-          richtungen    feststellen, so     dass    die Einstel  lung der Klappen für gleiche Luftgeschwin  digkeit an den     Austrittsöffnungen   <B>15'</B> rasch  geregelt werden kann.  



  Die Klappen werden zunächst nach dem  Gefühl ungefähr so eingestellt,     dass    man am       Handrücken    an sämtlichen Öffnungen unge  fähr gleichen Luftdruck empfindet; dann  erst wird gemessen und genau eingestellt.  Wird der Luftdruck der verschiedenen Aus  trittsöffnungen pro Kanal festgestellt und  werden die verschiedenen Luftdrücke addiert  und wird die erhaltene Summe durch die  Anzahl der Öffnungen geteilt, so erhält man  ungefähr     den.mittleren    Druck pro Öffnung.

    Dann wird der Luftdruck an den einzelnen  Öffnungen auf den errechneten     Wasser-          säulendruck    mit den Klappen eingestellt,  und der sieh ergebende Differenzdruck der  letzten Öffnungen wird dann durch Nach  stellung der Klappen und Messung ausglei  chend auf die einzelnen Öffnungen verteilt,  so     dass    die genaue Einstellung auf gleiche  Geschwindigkeit des Luftdruckes an allen  Öffnungen bald vollzogen ist:  Um die aus den einzelnen Öffnungen<B>15'</B>  austretende Luft gleichmässig über den gan  zen Querschnitt des Kühlraumes<B>3</B> zu verei  nigen, ist hinter jeder Öffnung<B>15'</B> eine ge  lochte, gewölbte Siebplatte angeordnet.

   Die  Ausbildung dieser Siebplatten ist insbeson  dere aus     Fig.   <B>8</B> und     Fig.   <B>9</B> und<B>10</B> deutlich  zu erkennen. Die konvexe Seite der gewölb  ten Siebplatten ist der     Lufteintrittsöffnung     <B>15'</B> zugekehrt. Die Siebplatten sind so ge  locht,     dass    ein Teil der Luft durch die  Löcher in den Kühlraum austritt, während  der übrige Teil der Luft beim Auftreffen  auf die Siebplatten nach der Seite abgelenkt  wird, und, wie aus     Fig.   <B>1</B> und 2 ersichtlich  ist, in den Kühlraum strömt. Auf diese  Weise wird die durch die Öffnungen<B>15'</B> in  den Kühlraum austretende Luft gleichmässig  über den ganzen Querschnitt des Kühlraumes  verteilt.

      Die Öffnungen der Siebplatten können  durch eine zweite dicht anliegende, gleich  gelochte verschiebbare Siebplatte 21' belie  big verschlossen     und'so    eingestellt werden,       dass    die aus den Siebplatten austretenden  Teilluftströme hinsichtlich Geschwindigkeit       (Fig.   <B>10)</B> einander gleich sind. Das Sieb  blech wird von Armen 21 gehalten. Zwi  schen dem     kalottenförmigen    Siebblech 20  und der Öffnung<B>15'</B> befindet sich ein ein  stellbarer Schieber 22). Dieser Schieber bietet  weitere Möglichkeiten, den aus der Öffnung  <B>15'</B> austretenden Luftstrom derart zu regeln,       dass    er die gleiche Geschwindigkeit besitzt  wie alle andern Luftströme.

      Die Unterseite der     waagrecliten    Kanäle  14 ist mit     Luftaustrittslöchern   <B>23</B> versehen-,  während die Achsen der Öffnungen<B>15'</B> senk-.  recht zu der Begrenzungswand des Kühl  raumes stehen, durch welche die Luftzu  leitung<B>11</B> hindurchgeführt ist, verlaufen die  Achsen der Öffnungen<B>23</B> parallel zu dieser  Wand.

   -Aus den Öffnungen<B>23</B> können ab  wärts gerichtete feine     Luftstrahlen    aus  treten, die so verteilt sind,     dass    nur so viel  Luft aus den Löchern austritt,     dass    der     zwi-          schen'den    Kanälen liegende Luftraum stän  dig erneut ausgefüllt wird, während der  Hauptluftstrom in den Kanälen hierdurch  so gut wie keine Einbusse erleidet.  



  Zum Ableiten der Luft aus dem Kühl  raum<B>3</B> dienen mehrere waagrechte Kanäle  24, die mit     Luftaustrittsöffnungen   <B>25</B> ver  sehen und an einen gemeinsamen Kanal<B>26</B>  ,angeschlossen sind. Hinter den     Luftaustritts-          öffnungen   <B>25</B> sind einstellbare Klappen<B>27</B>  angeordnet zur Erzielung gleicher Luftge  schwindigkeiten an den     Luftaustrittsöff-          nungen   <B>25.</B>     Zweeks    guter Zuleitung der Luft  und gleichmässiger     Luftabsaugung    vom ober  sten Kanal 24 nach dem senkrechten     Luft-          absaugsammelkanal   <B>26</B> sind Zungen<B>28</B> vor  gesehen  <RTI  

   ID="0006.0038">   (Fig.   <B>15).</B>  



  Die Einstellung der Klappen<B>27</B> zur Er  zielung gleicher. Luftgeschwindigkeiten an  den Öffnungen     '225    erfolgt in gleicher Weise  wie in     bezug    auf die Öffnungen 25'besehrie-           ben.    Die Luft wird also aus allen Öffnungen  <B>25</B> gleichmässig abströmen, wenn die Klappen  <B>27</B> richtig eingestellt sind. Dies kann mit  Hilfe eines Winddruckmessers geschehen,  der in der     Zugrielitung    vor den Öffnungen  <B>23</B> angeordnet wird. Wären die Klappen<B>27</B>  nicht vorhanden, so würde die Saugwirkung  in den Öffnungen am stärksten sein, die dem  Kanal<B>26</B> am nächsten liegen.  



  Da nun nach erfolgter Einstellung jede  der vordern     Absaugeöffnungen   <B>25</B> die  gleiche     Li--tftmenge        durchlässt    und die     Ab-          saugöffnungen    so verteilt sind,     dass    eine über  den ganzen     Kühlraumquerschnitt    gleich  mässige     Luftabsaugung    stattfindet, so ergibt  sich eine gleichmässige Fortbewegung des  den ganzen     Raumquerschnitt    einnehmenden  Luftstromes.  



  Der senkrechte Kanal<B>36</B> ist an einen  waagrechten Kanal<B>29</B> angeschlossen, der  unterhalb des Kühlraumes, und zwar in des  sen Längsrichtung verläuft. An den Kanal  <B>29</B> sind zwei Rohrleitungen<B>30</B> angeschlossen,  die aufwärts in die     Vorkülilräume   <B>1</B> führen.  Es ist zweckmässig, einen Teil der ausströ  menden, aus dem Kühlraum<B>3</B> kommenden  Luft durch Öffnungen<B>31,</B> die etwas über  dem Boden liegen, also die kältere, untere       Luftschieht    erfassen, in senkrecht aufwärts  führende Kanäle<B>32</B> zu leiten, an welche sich  waagrechte Kanäle<B>33</B> anschliessen, die unter  halb der Decke des Kühlraumes verlaufen.

    An die waagrechten Kanäle<B>33,</B> die auch in       Fig.    2 angedeutet sind, schliessen sich senk  rechte Kanäle 34 an, die mit dem     waagrech-          fen    Kanal<B>29</B> für die     Luftrückleitung    in  Verbindung stehen     (Fig.   <B>1, 2,</B> 4 und<B>5).</B>  



  -Hierdurch wird von der aus dem Kühl  raum<B>3</B> durch den Kanal<B>9-9</B> zurückgesaug  ten Luft ein Teil der untern     kältern    Luft  durch die Kanäle<B>33</B> unter der Decke zurück  gesaugt, wo sie 'durch Kälteausstrahlung  durch die zum Beispiel blechernen Kanal  wände für eine ständig gleichmässige     Durch-          kühlung    der Luft des den Kühlraum durch  ziehenden Luftstromes von oben nach unten  sorgt, so     dass    im ganzen Kühlraum überall  wenigstens annähernd die gleiche Tempera-         tur    herrscht und die obern Luftschichten  nicht wärmer als die untern sein können.  



  -Um die umlaufende Luft ständig, ge  gebenenfalls auch nur zeitweilig erneuern zu  können, ist in jedem der Kanäle<B>30</B> ein  Schieber<B>35</B> zum Einlassen von Frischluft  vorgesehen.  



  In jedem der Rohre<B>8</B> zwischen der     Luft-          fördervorrichtung    (Exhaustor oder derglei  chen)<B>6</B> und dem Kältespeicher<B>9</B> ist ein  Schieber<B>36'</B> zum Auslassen verbrauchter  Kühlraumluft entsprechend der     Friseliluft-          zufuhr#    durch den Schieber<B>35</B> vorgesehen.  



  Die Luft strömt in der durch die Pfeile  veranschaulichten Weise durch die     Vorkühl-          räume   <B>1,</B> die     Luftfördervorrichtung   <B>6,</B> die  Kältespeicher<B>9,</B> das     Luftentkeimungsfilter          12,    die Leitung<B>11,</B> die     Ozonisiervorric'htung     <B>51,

  </B> den Luftverteiler 14 mit den     Luftaus-          trittsöffnungen   <B>15'</B> und<B>23</B> und den Düsen  <B>2 2 0</B>     in        den        Kühlraum        3.        Von        hier        strömt        die     Luft teils durch die Öffnungen<B>25,</B> die Ka  näle 24 und den senkrechten Kanal<B>26</B> und  teils durch die, Öffnungen<B>31</B> und die Lei  tungen<B>32, 33,</B> 34 zu dem Kanal<B>29,</B> von wo  sie durch die Leitungen<B>30</B> in die     Vorkühl-          räume   <B>1</B> zurückkehrt.  



  Um die Temperatur der Luft regeln zu  können, empfiehlt es sich, die     Kühlschlangen     4 in einzelnen<B>je</B> für sich einschaltbaren und  regelbaren Gruppen anzuordnen. Hierdurch  wird es auch möglich, von einer     Kühl-          schlangengruppe,    welche ausgeschaltet ist,  den Eisbelag zu entfernen, während die an  dern Gruppen im Betrieb bleiben. Man kann  die     Vorkühlräume   <B>1,</B> wo es die Platzverhält  nisse nicht gestatten, gegebenenfalls auch  weglassen und die Gruppen der Kühl  schlangen 4 in dem Kühlraum<B>3</B> selbst an  ordnen.  



  Die Kältespeicher<B>9</B> sind Behälter, die  mit einem Siebboden<B>36</B> und einer     Eissehrot-          füllung   <B>37</B> versehen sind und unter dem  Siebboden eine     Schmelzwasserabflussleitung     mit     Flüssigkeitsabschluss    besitzen, damit  keine warme Luft durch das     Abflussrohr    in  den Behälter<B>9</B> aufsteigen kann. Die Eisfül  lung, welche gewöhnlich die, Temperatur      <B>0'</B>     C    hat, entzieht dem Luftstrom Kälte für  den Fall,     dass    die Luft zu niedrige Tempera  tur hat.

   Umgekehrt wird der Luftstrom  durch das     Eissehrot   <B>37</B>     herabgekühlt    für den  Fall,     dass    er mit zu hoher Temperatur ein  treten sollte.  



  Ausserdem gibt der Kältespeicher an den  durch ihn hindurchtretenden Luftstrom auch  gleich Feuchtigkeit ab, was für den nötigen  Feuchtigkeitsgehalt der Luft im Kühlraum  wichtig ist, zumal die Kühlschlangen dem  Luftstrom Feuchtigkeit entziehen, die sich  auf den Schlangen niederschlägt und dort  gefriert.  



  Wo die Platzverhältnisse auch nicht den  Einbau des Kältespeichers gestatten,     muss     die gewünschte Temperatur des Luftstromes,  zum Beispiel etwa<B>0' C</B> durch die beliebig  einschaltbaren     Kühlschlangengruppen    ge  regelt werden, wodurch aber aus vorgenann  ten Gründen die Kühlraumluft zu trocken  -wird;

   in diesem Fall     muss    dem zirkulieren  den Luftstrom vor dem Durchtritt durch den  Filter der zur     V#rliütung    der Eintrocknung  der Ware nötige Feuchtigkeitsgehalt durch  einen Feuchtigkeitszerstäuber oder     Zernebler     wieder zugeführt werden.     Docli    wird eine  konstante Temperatur durch den     Eiskälte-          speicher    am besten gewährleistet, ebenso der  nötige Feuchtigkeitsgehalt der Luft.

   Das  hierzu benötigte Eis     lässt    sich bei jeder ma  schinellen Kühlanlage durch Zubau einer       Eiserzeugungsanlage    leicht herstellen,     um-          somehr,    da der Eisverbrauch durch den vor  gekühlten Luftstrom nicht gross ist.  



  Zum Lagern besonders empfindlicher  Waren und zur besseren     Raumausnützung     werden in Kühlräumen auch Regale verwen  det. Diese Regale können gemäss     Fig.   <B>18</B>  und<B>19</B> mit hohlen Tragflächen<B>38</B> versehen  sein, so     dass    dieselben tragende Kanäle sind,  welche einerseits an das     Luftzuleitungsrohr     <B>11</B> und anderseits an das     Luftableitungs-          rohr   <B>26</B> angeschlossen sind.  



  Die Tragflächen werden durch die hin  durchströmende kalte Luft gekühlt, so     dass     die, Kälte sieh den auf den Regalen lagern-    den Gegenständen und dein zu kühlenden  Gut unmittelbar mitteilt und deren. völlige       Durchkühlung,    in diesem Falle von unten  und oben, bei gleichzeitiger Aussenkühlung  durch den     vorbeistreichenden    Luftstrom be  wirkt, welch letzterer durch alle Abstände  und Fugen dringt, wobei alle Luftwinkel in  folge der     Luftrücksaugung    ständig vom  Luftstrom durchspült werden. Dies ist bei  der     Dauerfrischhaltung    von besonders emp  findlichem Gut, z. B.

   Milch     usw.,    von  grösster Notwendigkeit, da ein Schwanken  in der Temperatur der gekühlten Milch um  wenige Grad schon deren Verderben 'hervor  rufen kann. Steht die Milch nun in grösse  ren Kannen, zum Beispiel auf dem massiven       Külilraumboden,    so entzieht die Flüssigkeit  zu ihrer     Durchkühlung    dem Boden auch die  Kälte; reicht nun diese nicht aus, so ver  dirbt die Milch mangels der nötigen Unter  kühlung.  



  Steht das     Milchgefäss,    zum Beispiel eine  Milchkanne auf dem von der     Kaltluft    durch  flossenen Regal, so wird die Auflagestelle  ständig von der Kaltluft durchflossen, und  sie kann ständig Kälte abgeben.  



  Man kann die Kühlvorrichtung auch als  Buffet, zum Beispiel für     Bahnhofrestau-          rants,    ausbilden. Der geschlossene Innenraum  des     Buffetes    wird von Kaltluft     durchilossen.     



  Da aber die Türe solcher Buffets öfter  geöffnet wird, empfiehlt es sich, die Waren  auf Regalen aufzustellen, die von Kaltluft  durchflossen werden, damit auch bei geöff  neter 'Türe die offen liegende Ware wenig  stens von oben und unten ununterbrochen       gekülilt    wird.  



  In gleicher Weise wie die Tragflächen  der Regale kann auch der ganze Boden des  Kühlraumes doppelwandig ausgeführt sein,  wobei die obere Wand aus Metallblech be  steht. Durch den     Hohlrau-m    wird zum Bei  spiel ein Teil der umlaufenden Kaltluft  durchgeführt und durch die obere     Metall-          blechwandung    Kälte ausgestrahlt, welche  das darauf ruhende Gut, zum Beispiel- Milch  in Kannen, von unten nach oben intensiv       durchkühlt,         Der in     Fig.   <B>1</B> dargestellte Filter<B>12</B> ist  in     Fig.   <B>20</B> bis 22 in grösserem- Massstab ver  anschaulicht.

   Der Filter wird von einem aus  Blechen bestehenden Kasten<B>39</B> gebildet,  dessen den Luftstrom durchsetzende     Vorder-          und    Rückseite aus Siebblechen, welche den  Luftstrom durchlassen, bestehen. Auch der  Boden besteht zum     Ablass    etwa sich im  Filtermaterial niederschlagender     Luftfeueh-          tigkeit    aus einem Siebblech, während die  Seitenwände und der Deckel aus     ungeloch-          tem    Blech hergestellt sind.

   Der Deckel 40  des Filters     lässt    sich öffnen; oben in einer  Seitenwand ist eine Öffnung für die     Einffil-          lung    des Filter- und     Entkeimungsmaterials     43 angebracht, so     dass    zur Füllung der  Filter nur soweit aus seinem Lager und  den umgebenden     Kühlschlangen    vorgezogen  werden     muss,        dass    seine seitliche     Einfüll-          öffnung    frei wird, um dann nach Auffüllung  wieder an seinen alten Platz zurückgeschoben  zu werden,

   so     dass    eine völlige     Herausnahme     des Filters aus dem Zuführungskanal im all  gemeinen nicht nötig ist, sondern nur bei  besonderen Anlässen.  



  Der Filter ist in einer     Er#veiterung    der  Leitung<B>1.1</B> angeordnet, die mit einer seit  lichen Türe 41 versehen ist, um den Filter  herausnehmen zu können und ihn bequem  füllen zu können. Der Filter ist mit einer  Wand an einen Dichtungsring 42     angepresst,     damit ein Entweichen     unentkeimter    Luft in  den Kühlraum ausgeschlossen ist und der  Luftstrom restlos durch den     Entkeimungs-          filter        hindurchströmen        muss.     



  Der Filterkasten kann mit dem     Entkei-          mung,smittel,    zum Beispiel     übermangansau-          rem    Kalium in Schrotform angefüllt werden  oder aber zusammen mit imprägniertem  Korkschrot.  



  Es kann aber auch zum Beispiel     Kork-          sebrot    durch Eintauchen in eine leicht kleb  rige, desinfizierende Flüssigkeit an seiner  Oberfläche mit einer dünnen, klebrigen  Schicht überzogen werden, an welcher bei  Berührung der hindurchströmenden Luft  ausser dem in der Luft enthaltenen Staub  auch die in der Luft enthaltenen Bakterien    haften bleiben und abgetötet werden.

   Ge  eignete Desinfektionsmittel sind     Bakterieidol     oder     Sareinol    oder sonstige     geruch-    und ge  schmacklose     Entkeimungsmittel.    Ferner kann  das     Entkeimungsmittel    statt in einem Fil  terkasten auch in einem oder mehreren, hin  tereinander aufgestellten Filterrahmen un  tergebracht werden, derart,     dass    ein leichtes  und beliebiges Auswechseln der einzelnen  Rahmen stattfinden kann.  



  Der Filter wird mittels einer Stange 44       und    einer Schraube 45 in seiner Lage     ge--          sichert        (Fig.    20 bis 22).  



  Die Stange 44 hat in der Mitte ein Auge  mit Muttergewinde zur Aufnahme einer       Drucksc'hraube    und ist mit ihren Enden in  Schlitzen der Leitungswandung<B>11</B>     heraus-          neUmbar    gelagert; beim Anziehen der  Druckschraube wird der Filterkasten ab  dichtend an den     Dielitungsring    42     gepresst.     



  Der Filterkasten<B>39</B> ist höher als die  Rohrleitung<B>11,</B> damit beim Zusammen  sinken des Filtermaterials 43 die Luft nicht  teilweise frei durch den Filter     hindtircli-          strömen    kann, und     dass    ausserdem jederzeit  durch die     vorbeschriebeue    obere seitliche  Öffnung die Auffüllung des Filterkastens  vorgenommen werden kann.  



  Das im Filterkasten enthaltene     Enthei-          mungsmittel,    zum Beispiel     übermangan-          saures    Kali, wird durch die Feuchtigkeit  der hindurchströmenden Luft angefeuchtet  und dadurch an der Oberfläche gelöst,<B>wo-</B>  durch dessen keimtötende     Ätzwirkung    bei       Berüllrung    mit der Luft sich sofort aus  wirkt.

   Der Luftstrom wird zwangsläufig  durch die Hohlräume des in     Schrotform    ein  gefüllten     Entkeimungsmittels        durchgepresst,     wobei sie von Hohlraum zu Hohlraum ge  langt und dabei mit allen ihren Teilen     stän-          dig*    die Oberfläche des     Entkeimungsmittels     berührt, so     dass    die in der Luft enthaltenen  Bazillen sofort     durel-1    die Ätzung restlos  vernichtet werden.  



  Um die in der durchströmenden Luft ent  haltene Feuchtigkeit zum Teil in dem Filter  niederzuschlagen, ist der Filterkasten<B>39</B> mit  einer Kühlschlange 46 umgeben, welche die      den Filterraum durchströmende Luft und  das eingebrachte     Entkeimungsmaterial        ab-          'kühlt,    wodurch ein Teil der     Luftfeuchtigkeit     ausgeschieden wird.  



  Zwecks Erhöhung des Feuchtigkeitsge  haltes der den Filterkasten durchströmenden  Luft kann ein Zerstäuber oder     Zernebler    zur  Erzeugung von Wasserstaub     bezw.    Wasser  nebel vor dem Filterkasten angeordnet wer  den.  



  Eine andere Ausführungsform des Fil  ters ist in     Fig.   <B>23</B> dargestellt.  



  In einem zylindrischen Behälter 47 sind  mehrere waagrechte Siebbleche 48 angeord  net, deren Lochung so beschaffen ist,     dass     die Luft nur in fein verteilter Form     durcl-i-          dringen    kann.  



  Der Behälter 47 besitzt am Boden eine  Zuleitung 49 und in der Decke eine Ablei  tung<B>50.</B> Der Behälter wird mit     einein        Ent-          keimungsmittel,    zum Beispiel mit     über-          mangansaurer    Kalilösung gefüllt, und die  Luft wird, bevor sie in den Kühlraum<B>3</B> ge  langt, durch die Leitung 49 und den Be  hälter 47 hindurchgeführt.

   Die Siebbleche 48  haben den Zweck, die Luft in möglichst  feine Teile zerlegt in das     Entkeimungsmittel     austreten zu lassen, wodurch eine restlose  Entkeimung des Luftstromes gleichfalls ge  währleistet wird.<B>-</B>  -Würden keine Siebbleche vorgesehen sein,  so könnte die Luft in grossen Blasen empor  steigen und die     Entkeimungslösung    durch  dringen, wodurch keine hinreichende Des  infektion möglich wäre.

   Um die Luft in  möglichst feine Teile zu zerlegen, erhalten  die     untern    Siebbleche eine grössere Lochung,  die obern Bleche eine feinere Lochung, so       dass    eine Zerteilung der Luft innerhalb des  Lösungsmittels von grösseren Blasen bis zu  den feinsten Luftteilen stattfindet, wodurch  eine vollständige     Desinfizierung    der Luft  gewährleistet wird.  



  Die Kühlanlage kann ortsfest ausgeführt  sein, sie kann sich aber auch in Eisenbahn  wagen, auf Schiffen oder andern Beförde  rungsmitteln befinden.    Sind mehrere Räume zu kühlen, die  <B>je</B> nach Zweck verschiedene Temperaturen  haben sollen, so können die Räume an eine  zentrale Luftdruck- und     -absaugeleitung        an-          gesehlosen    sein und die Temperatur in den  einzelnen Räumen kann durch entsprechend  grössere oder geringere     Frischluftzufuhr    auf  jeden gewünschten Grad eingestellt werden.  



  Die Geschwindigkeit des Luftstromes  selbst     lässt    sich durch Tourenreglung des  Motors<B>7</B> regeln. Ist an Stelle des unmittel  baren Antriebes durch den Motor, zum Bei  spiel eine     Transmission    vorgesehen,<B>so</B>     lässt     sieh die Regelung durch     Stufense,heiben    er  zielen.  



  Die Luft kann von der     Luftfördervor-          richtung        auelt    oben in den Kältespeicher     ein-          gepresst    werden, um das Eisschrot desselben  von oben nach unten zu durchdringen, um  von dort aus in eine am Boden liegende Lei  tung mit eingebautem Filter und     Ozonisie-          rungsanlage    einzutreten und von dort unten  in die     Luftverteilungseinrichtung    zu gelan  gen, indem sie sie von unten nach oben  durchströmt, wobei die     Lufteintrittsklappen     <B>16</B> vor den     Eintrittsöffnungen    gleich blei  ben,

   während die     Luftverteilungsplatten   <B>17,</B>  <B>18</B> für die Luftzuführung in den Kanälen  gegenüber der in der Zeichnung gezeigten  Stellung um<B>180'</B> gedreht werden     müssten.     Ebenso könnte die     Absaugleitung    statt unten  an die     Absaugverteilung    angeschlossen zu  sein, auch oben an     solclie    angeschlossen sein,  in welchem Falle die Stellung der Klappen  an den     Einsaugöffnungen    ebenfalls gleich  bleiben,

   während die gemäss der Zeichnung  oben eingebauten     Ablenkplatten   <B>28</B> dann un  ten eingebaut werden     müssten.    Ebenso kann  der     Hauptabsaugkanal    auch in anderer Rich  tung und auf anderem Wege zum     Vorkühl-          raum        usw.    geführt werden, wobei die vorlie  genden Verhältnisse jeweils mitsprechen.  



  Ebenso kann die Luft auch an anderer  Stelle als nur unten oder oben der     huftver-          teilung    zugeführt werden, wobei jeweils die       Ablenkplatten    in der Stellung und Form für  die zweckentsprechende Luftverteilung in  den Kanälen von der Zuführungsstelle aus      eingebaut werden müssen, wobei auch die  Stellung der Klappen vor den     Luftaustrifts-          öffnungen    jeweils nach der Luftzufuhr in  den Kanälen sich richtet.  



  Die Anzahl der Einzelluftströme vor  deren     Zusammenschluss    richtet     si        cli    nach der       Querschnittsgrösse    des Raumes, für kleinen  Querschnitt reicht ein einziger ausstrahlen  der Strom     vorbeschriebener    Beschaffenheit  zur Querschnittausfüllung.  



  Die Anzahl der     Absaugöffnungen    und  Kanäle richtet sich nach der Grösse des  Raumquerschnittes, für kleinen Querschnitt  kann     eine.Absaugöffnung    schon reichen, zum  Beispiel für Kühlschränke oder dergleichen.  



  Anstatt den an der Decke des Kühl  raumes<B>3</B> entlang laufenden Kanälen<B>33</B> Luft  zuzuführen, welche den Kühlraum verlassen  hat, kann man diesen Kanälen<B>33</B> einen Teil  der kalten Luft zuführen, welche in den  Kühlraum<B>3</B> geleitet wird. Diese Luft verei  nigt sich nach dem Durchströmen der Kanäle  <B>33</B> mit derjenigen Luft, welche durch den       l#-,ühlraum   <B>3</B> geführt worden ist, um durch  den Kanal<B>29</B> nach der Kammer<B>1</B> zurückzu  kehren.  



  Für solche Waren, die aus besonderen  Gründen nur in kalter Trockenluft gelagert  werden dürfen, kann die beschriebene     Vor-          riehtun-    ebenfalls Verwendung finden, in  dem die     Kühlluft    zum Beispiel nicht durch  einen mit Eis gefüllten Kältespeicher als  Feuchtigkeitserzeuger geleitet oder wenn ein  allfällig vorgesehener Feuchtigkeitszerstäu  ber in der Luftzuleitung abgestellt wird.  Ferner können die     Kühlschlangengruppen     auch direkt im Kühlraum eingebaut werden,  in Fällen, bei denen durch die Lage der Ver  hältnisse kein     Vorkühlraum    in Frage kommt.

    Desgleichen kann auch in Fällen, bei denen  der Einbau des Kältespeichers als Tempera  turregler durch die Lage der Verhältnisse  nicht möglich ist, die Regelung der Tempe  ratur durch die beliebig ein- und     aussehalt-          baren        Xühlschlangengruppen    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Dauerfrischhaltung von Lebensmitteln und andern verderblichen Stoffen mittels gekühlter, umlaufender Luft, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Luftstrom vor seinem Eintritt in den Kühl raum einen Zusatz von Frischluft erhält und mittels eines Filters, der ein geruch- und ge schmackloses Entkeimungsmittel enthält, entkeimt, ozonisiert und alsdann bei seinem Eintritt in den Kühlraum zu einem den gan zen freien Raumquerschnitt einnehmenden Luftstrom von durchweg gleicher Geschwin digkeit ausgebreitet wird, während die aus dem Kühlraum austretende umlaufende Luft teilweise in das Freie geführt wird,
    so dass eine Auffrischung und gleichmässige Ver mischung der gesamten Kül-ilraumluft statt findet. UNTERANSPRUCH: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Luft strom vor seinem Eintritt in den Kühl raum in mehrere Luftströme von gleicher Geseliwindigkeit zerlegt wird, die sich nach dem Eintritt in den Kühlraum aus strahlend zu einem den ganzen freien Raumquerse,hnitt einnehmenden Luft strom zusammenschliessen, der den gan zen Raum prall ausfüllend durchfliesst.
    PATENTANSPRUCH II: Kühlanlage zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I und Unter anspruch<B>1,</B> dadurell -gekennzeichnet-, (lass di#, eine Begrenzungsfläclie des Kühlrauines eine Anzahl von Eintrittsöffnungen besitzt denen Teile des umlaufenden Luftstromes mittels Ablenkplatten mit gleicher Ge schwindigkeit zugeleitet werden, während in der gegenüberliegenden Begrenzungs fläche des Kühlraumes eine Anzahl von<B>Öff-</B> nungen für den Austritt des umlaufenden Luftstromes sieh befindet.
    - UNTERANSPRüCHE: 2. Kühlanlage nacli Patentanspruell II, da durch gekennzeichnet, dass die Ablenk- bleche, welche gelocht sind, um einen Teil des abgelenkten Luftstromes hin- durchzulassen,<B>je</B> mit einem dicht an ihnen anliegenden Schieberblech mit gleicher Locliung versehen sind, so dass bei Verschiebung der Scliieberbleche die Löcher der Ablenkblech beliebig abge deckt werden können,
    zwecks Regelung des durch die Ablenkbleche hindurch tretenden Luftstromes. <B>3.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeieh- net, dass die Achsen einer Anzahl der Lufteintrittsöffnungen senkrecht, die Ael-isen der übrigen Lufteintrittsöffnun- gen parallel zu der Begrenzungsfläche des Kühlraumes gerichtet sind, durch welche die Luft eintritt, so dass an die ser Fläche keine toten Räume entstehen können. 4.
    Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüalien 2 und<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass vor allen Eintritts öffnungen derart ausgebildete Klappen vorgesehen sind, dass die den Eintritts öffnungen zugeführte Luft in Teilströme zerlegt s enkrecht durch die Eintritts öffnungen abgelenkt wird und sämtliche Teilströme mit der gleichen Geschwin digkeit in den Kühlraum austreten.
    <B>5.</B> Kühlanlage nach Patentansprucli <B>11</B> und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass hinter den Eintritts öffnungen für die waagrechten Luft ströme gelochte, gewölbte Siebplatten, deren konvexe Seite den Eintrittsöff nungen zugekehrt ist, angeordnet sind, welche die durch die Eintrittsöffnungen in den Kühlraum strömende Luft gleich mässig über den ganzen Kühlraum ver teilen.
    <B>6.</B> Kühlanlage nach #atentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die gewölbten Sieb platten<B>je</B> mit einer zweiten gleich ge lochten und geformten, dicht anliegenden Siebplatte versehen sind, mittels welchen Siebplatten der Lufidurelltritt durch die zuerst genannten Siebplatten geregelt werden kann, <B>7.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lufteintrittsöff- nungen mit Schiebern versehen sind,
    um den Lufteintritt durch die Öffnungen ganz oder teilweise drosseln zu können. <B>8.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass in der Begrenzungs fläche des Kühlraumes, durch welche die Luft aus dem Kühlraum austritt, meh rere Luftabsaugöffnungen derart verteilt sind, dass eine gleichmässige Fortbewe gung des den ganzen freien Raumquer schnitt ausfüllenden umlaufenden Luft stromes gesichert ist, ferner dadurch ge kennzeichnet, dass in den Absaugkanälen liegende Klappen vorgesehen sind,
    wel- ehe zur Erzielung der gleichen Luftge schwindigkeit an allen Äbsaugöffnungen umgestellt werden können. <B>9.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprücheu 2 bis<B>8,</B> dadurch ge kennzeichnet,
    dass in der Rücksaug- leitung eine regelbare Eintrittsöffnung für die Frischluftzufuhr und in der Druckleitung zwischen Luftfördervor- rielitung und Kühlraum eine regelbare Luftaustrittsöffnung zum Austritt ver- braucUter Kühlraumluft angeordnet ist. <B>10.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprüclien 2 bis<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass zur Kühlung des Luft stromes mehrere Gruppen von Kühl schlangen vorgesehen sind, die einzeln ein- und ausgeschaltet werden können.
    <B>11.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II -und Unteransprüchen 2 bis<B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Kühlschlangen- gruppen in mehreren Räumen angeord net sind, die durch Klappen von der Luftzu- und -ableitung abschliessbar sind. 12. Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Kü'hlschlangen an der Decke und an den Seitenwäuden des sie aufnehmenden Raumes angeordnet. sind.
    <B>13.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch. II und Unteransprüchen 2 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Umlaufleitung ein Kältespeicher eingeschaltet ist, der aus einem mit Eissehrot gefüllten Be hälter besteht, durch welchen der Luft eine bestimmte Temperatur und ein bestimmter Feuchtigkeitsgehalt erteilt wird. 14. Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis<B>13,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass im Kühlraum hohle <B>-</B> Tragflächen für das Kühlgut angeordnet sind, welche von kühler Luft durch strömt werden.
    <B>15.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden des Kühl raumes ganz oder teilweise aus Metall blech besteht, unter welchem sieh ein Ilohlraum befindet, durch den der um laufende Luftstrom ganz oder teilweise hindurchgeführt wird.
    Iss# Kühlanlage nach Patentanspruch II und UnteransprücIien 2 bis<B>15,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass an einen Teil der Luftaustrittsöffnungen des Kühlraumes Kanäle angeschlossen sind, die der Decke des Kühlraumes entlang geführt sind und in die Rücksaugleitung münden, durch welche Kanäle Luft aus den un tern Partien des Kühlraumes abgesaugt wird, zum Zwecke, den Kühlraum auch von oben her durch Kältestrahlung der metallenen Decke zu kühlen und dadurch sowohl eine gleichmässige Kälteleistung der gesamten Kühlluftmenge, als auch eine gleichmässige Kühlung des Kühl raumes zu erzielen.
    <B>17.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitung, durch welche die umlaufende kalte Luft dem Kühlraum zugeführt wird, mit Kanälen in Verbindung steht, die an der Decke des Kühlraumes entlang geführt und mit Metallwandungen versehen sind und in die Rücksaugleitung münden, so dass ein Teil der kalten Luft durch die Deckenkanäle hindurch geführt wird.
    <B>18.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>22</B> bis<B>16,</B> dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass in dem Kanal, der die Luft zu den Eintrittsöffnungen führt, ein Filter angeordnet ist, der ein Desin fektionsmittel für die durchströmende Luft in möglichst kleine Teilströme zer legt, so dass eine restlose Enikeimung der Luft stattfinden kann.
    <B>19.</B> Kühlanlage nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2 bis<B>15,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Filter von einer Kühlschlange umgeben ist, zum Zwecke, der durch den Filter strömenden feuch ten Luft Feuchtigkeit zu entziehen und auf dem Desinfektionsmittel niederzu schlagen. 20. Kühlanlage nach Patentanspruc'h II und Unteransprüchen 2 bis<B>16</B> und<B>18,</B> da durch gekennzeichnet, dass zwecks Er zeugung von Wasserstaub zur Anfeuch tung des Entkeimungsmittels und zur Befeuchtung des Luftstromes ein Was serzerstäuber vorgesehen ist. 21.
    Kühlanlage nach Patentanspruell II und Unteransprüchen 2 bis<B>16</B> und<B>18,</B> da durch gekennzeichnet, dass zwecks Er zeugung von Wassernebeln zur Anfeueli- tung des Entkeimungsmittels und zur Befeuelltung des Luftstromes ein Was- serzernebler vorgesehen ist. 22.
    Kühlanlage nach Patentanspruch, II, da durch gekennzeichnet, dass in den Luft- eintrittskanal ein mit Siebflächen ver- sehener Behälter mit flüssigem Desin fektionsmittel angeordnet ist, in den die Luft von unten her eintritt und aus dem sie oben austritt, wodurch die Luft beim Durchdringen der Siebfläc'hen in feinste Teile zerlegt, die Desinfektionsflüssig keit durchdringt und hierbei restlos ent keimt wird.
    <B>23.</B> Kühlanlage nach Patentansprueli II, da durch gekennzeichnet, dass in den Kanal, der die Luft zu den Eintrittsöffnungen führt, zur Ozonisierung des umlaufen den Luftstromes eine Ozonisiervorrieli- tung eingebaut ist. 24.
    Kühlanlage nach Patentanspruc'h II und Unteranspruch<B>23,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Platten der Ozonisiervor- richtung so in den Kanal, der die Luft zu den Eintrittsöffnungen führt, einge baut sind, dass der Luftstrom ungehin- dert zwischen ihnen durelitreten kann und dabei gleichzeitig ozonisiert wird. 25.
    Kühlanlage nach Patentanspruell II und Unteransprüchen 2 bis<B>16, 18, 23</B> und 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Apparatur für die elektrische Ladung der Ozonisiervorrichtung ausserhalb des Luftkanals und nur die elektrische Lei tung zu den Platten im Kanal liegt.
CH184087D 1934-01-22 1934-01-22 Verfahren und Vorrichtung zur Dauerfrischhaltung von Lebensmitteln und andern verderblichen Stoffen. CH184087A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH184087T 1934-01-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH184087A true CH184087A (de) 1936-05-15

Family

ID=4432785

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH184087D CH184087A (de) 1934-01-22 1934-01-22 Verfahren und Vorrichtung zur Dauerfrischhaltung von Lebensmitteln und andern verderblichen Stoffen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH184087A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60225936T2 (de) Verfahren zur konservierung von schlachtgeflügelfleisch
DE2337549C3 (de)
DE69114439T2 (de) Verfahren zum Gefrieren von Lebensmitteln und Tiefgefrieranlage dafür.
CH635190A5 (de) Verfahren zum kuehllagern und frischhalten von frischprodukten sowie kuehlmoebel zur ausfuehrung des verfahrens.
WO2015000734A1 (de) Haushaltskältegerät mit einem im innenraum ausgebildeten lagerbereich und einer befeuchtungsvorrichtung
DE2729337A1 (de) Kuehleinrichtung
DE60131151T2 (de) Methode zur verhinderung von bakterienwachstum in einem kühlsystem für einen kompressor
CH184087A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Dauerfrischhaltung von Lebensmitteln und andern verderblichen Stoffen.
DE2319375A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum lagern von nicht-mineralischem gut bei erniedrigter temperatur und erniedrigtem druck
AT410276B (de) Pökelmaschine
DE2147880A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Kuhlen von flussigem oder im wesentlichen flussigem Gut, insbesondere von flussi gen bzw im wesentlichen flussigen Nahrungs und Genußmitteln
EP0838181B1 (de) Anlage zum Kühlhalten von Lebensmitteln
DE3716942A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die behandlung von eierprodukten oder entsprechenden mischungen zur verlaengerung der haltbarkeit solcher produkte
DE3112994A1 (de) Verfahren und anlage zur pasteurisierung-sterilisierung, entsaeuerung und alkalinisierung von kakaosaft
EP0525022A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum lagern von lebensmitteln, pflanzen, fleisch und sonstigen organischen stoffen.
AT98411B (de) Vorrichtung zum Konservieren von Nahrungsmitteln.
DE531181C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung Protein enthaltender Stoffe
AT500980B1 (de) Verfahren zur haltbarmachung von lebensmitteln und präsentationsregal für lebensmittel
DE647488C (de) Kuehlanlage
DE102013010399B4 (de) Keimfrei betreibbarer temperierbarer Kühlschrank
AT276047B (de) Verfahren und Einrichtung zur Behandlung, insbesondere Reifung und/oder Trocknung von Fette und Eiweiß enthaltenden tierischen und pflanzlichen Produkten
DE3788653T2 (de) Hypobarische einlagerung von sauerstoffverbrauchendem pflanzlichen material ohne zusätzliche befeuchtung.
DE2940242C2 (de) Frischhalteeinrichtung für Brot u.dgl. Lebensmittel
DE2943251A1 (de) Vorrichtung zum kuehlen des innenraums von saergen
DE647489C (de) Kuehlanlage