CH184118A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH184118A
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electric discharge
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


  Elektrische     Entladnngsröbre.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  dampfgefüllte, elektrische Entladungsröhre,  die beim Betrieb eine hohe     Temperatur,    das  heisst höher als MG   C, erreicht. Diese Röh  ren können zum Beispiel     Natriumdampf    ent  halten (es versteht sich, dass die Röhre ausser  Metalldampf auch noch ein oder mehrere  Gase enthalten kann). Natrium ist verhält  nismässig schwerflüchtig, so dass die Röhre  beim Betrieb auf eine hohe Temperatur er  hitzt werden muss, um den     Natriumdampf     einen hinreichenden.     Druck    annehmen zu  lassen.  



       Anmelderin    hat bereits vorgeschlagen.  solche Entladungsröhren, die für die Licht  ausstrahlung bestimmt sind und eine erheb  liche Länge haben können, in vier parallel  angeordnete Teile zu falten, so     dass    unter  Beibehaltung einer langen Entladungsstrecke  trotzdem eine     verhältnismässig    kurze Kon  struktion erreicht     wird.    die sich besser als  eine gestreckte Röhre zum Anbringen in  einer Armatur eignet. Um die Röhre in einer    Fassung befestigen zu können, ist sie mit  einem Sockel     versehen.     



  Wenn der Sockel in üblicher Weise an  den Enden der Entladungsröhre befestigt       wird,    so stösst man auf Schwierigkeiten, da  bei der hohen Temperatur, welche die Röhre  beim Betrieb erhält, sich die Röhre ausdehnt,  was bei Befestigung des Sockels an den       Röhrenenden    häufig Bruch der Entladungs  röhre     herbeiführt.     



  Nach der Erfindung wird dieser Nachteil  dadurch     behoben,    und trotzdem eine feste  Verbindung     zwischen    dem Sockel und der  Röhre erreicht, was im Hinblick auf das  verhältnismässig grosse     Gewicht    der Röhre  erforderlich ist,     dass.    .der Sockel an einem  zwischen den Enden der Röhre liegenden  Punkt (zweckmässig in der Mitte) an der  Röhre befestigt     wird    und die Röhrenenden  in den Stand gesetzt werden, sich in     bezug     auf den Sockel frei auszudehnen.  



  Die Befestigung kann mittels eines die       .Röhre    umschliessenden Bügels erfolgen, wäh-           rend    die zum Beispiel in der Nähe der Be  festigungsstelle liegenden Röhrenenden nicht  am Sockel befestigt werden. Die zu diesen       Röhrenenden    führenden     Stromzuführungs-          drähte    sollen diesen Enden eine hinreichende       Bewegungsfreiheit    lassen.  



  Das die Röhre und den Sockel vereini  gende     Befestigungsmittel,    zum Beispiel der  vorerwähnte Bügel, kann, falls er aus lei  tendem Stoff besteht, vorteilhaft als eine       kapazitiv    wirkende Hilfselektrode verwendet  werden. Zu diesem Zweck: wird es mit einem       Stroinzuführlingsdraht    versehen, so dass an  die Hilfselektrode eine die Zündung erleich  ternde Spannung angelegt werden kann.  Zweckmässig wird der     Röhrenwandteil,    der  mit dem als Hilfselektrode dienenden Befe  stigungsmittel in Berührung ist, zunächst  mit einer leitenden Schicht, zum Beispiel mit  einer durch     Schoopieren    angebrachten Me  tallschicht,     überzogen.     



  In der Zeichnung ist eine Entladungs  röhre nach der Erfindung beispielsweise dar  gestellt.  



  Die     Fig.    1 und 3 zeigen diese Röhre mit  dem an ihr     befestigten    Sockel in zwei zuein  ander senkrechten teilweisen Ansichten und  teilweisen     Schnitten,    während     Fig.    2 einen  Schnitt nach der in     Fig.    1 angegebenen  Ebene     11-II    darstellt.  



  Die dargestellte     Entladungsröhre    1 ist  zu vier parallelen, nahe zusammengerückten       Schenkeln    gefaltet     (Fig.    2). In den beiden  Enden 2 der Entladungsröhre sind eine     Glüh-          elektrode    3 und eine diese umgebende, zylin  drische Elektrode 4 angeordnet. Die Röhre  enthält ein Edelgas, zum Beispiel Neon, un  ter     geringem    Druck, dem ein geringer Pro  zentsatz Argon zugesetzt sein kann. Neben  diesem Edelgas enthält die Röhre auch Na  triumdampf, der aus einer in die Röhre ein  geführten Menge metallischen Natriums ent  wickelt wird.

   Um einen hinreichenden  Dampfdruck zu     entwickeln,    muss die Röhre  während des Betriebes auf eine hohe Tempe  ratur erhitzt werden. Zu diesem Zweck wird  die Röhre von einem in der Zeichnung nicht  dargestellten, wärmeisolierenden Mantel um-    geben, der aus einer doppelwandigen,     becher-          förmigen    Glashülle besteht, wobei der Raum  zwischen den Wänden dieser Hülle entlüftet  ist.  



  Die Entladungsröhre ist mit einem aus  Isolierstoff, zum Beispiel Porzellan, beste  henden Sockel 5 ausgestattet. Der aus Metall,  zum Beispiel Nickel, hergestellte Sattel 6  schliesst sich einerseits an die obere Seite des  mittleren Teils der Entladungsröhre an und  passt anderseits in eine Vertiefung des     Sok-          kels    5. Am Sattel     ss    ist ein Bügel 7 befe  stigt, der die Röhre umschliesst und mittels  der Schraube 8 angezogen wird. Zwischen  der Röhre und dem Bügel 7 ist eine Asbest  schicht 9 vorgesehen. Am Sattel 6 ist der mit  Schraubengewinde versehene Metallstift 10  befestigt, auf den die     Mutter    11 aufge  schraubt werden kann.

   Durch Anziehen die  ser     Mutter    wird der     Sattel    6 fest an den  Sockel geklemmt.  



  Der     Sattel    6 dient     gleichzeitig    als     kapa-          zitiv    wirkende Hilfselektrode. Der Stift 10  ist zu diesem Zweck, ebenso wie auch die mit  den Elektroden der Entladungsröhre verbun  denen     .Stifte    12, als stiftförmiges Kontakt  organ ausgebildet. Um den ungünstigen Ein  fluss von Luftblasen zwischen der Hilfselek  trode und der Röhrenwand zu vermeiden, ist  der     Röhrenwandteil,    an dem der Sattel an  liegt, durch     Schoopieren    mit einer dün  nen Metallschicht 13 bedeckt.

   Demzufolge  herrscht in den zwischen dieser Metallschicht  und dem Sattel 6 verbleibenden Räumen kein       elektrisches    Feld, so dass die Luft dort nicht  ionisiert wird.  



  Die     Stromzuführungsdrähte    14 sind so  schlaff, dass die Enden der Entladungsröhre  einige Bewegungsfreiheit besitzen und sich  unter dem Einfluss der starken Erhitzung  während des Betriebes frei ausdehnen kön  nen. Trotzdem wird durch die Befestigung  des Sockels an der Mitte der Entladungs  röhre eine feste Anordnung erhalten.  



  An Stelle von Natrium kann die Röhre  selbstverständlich auch ein anderes schwer  flüchtiges Metall, zum Beispiel Kadmium,  enthalten, das ebenso wie Natrium auch ein           NZetall    ist, dessen Dampf druck bei 200   C  beträchtlich kleiner als 1 mm ist, so dass  auch eine     Kadmiumdampfentladungsröhre     beim Betrieb auf eine hohe Temperatur     er-          bitzt    werden     muss,  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfgefüllte, elektrische Entladungs- rühre, die beim Betrieb eine hohe Tempera tur erreicht und aus vier parallel angeord neten Rührenteilen besteht, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sockel an einer zwischen den Röhrenenden liegenden Stelle an der Röhre befestigt ist, während sich die Röh renenden in bezug auf den Sockel frei aus dehnen können. UNTERANSPRüCHE: 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel und die Röhre mittels eines elektrisch leitenden Verbindungsmittels, das eine Hilfselektrode der Röhre bildet und mit einem zur Spannungszuführung dienen den Kontaktorgan versehen ist, aneinan der befestigt sind. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Röhrenwandteil, der mit dem Verbindungsmittel in Berührung kommt, mit einer leitenden Bekleidung versehen ist. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Bekleidung aus einer schoopierten Metallschicht besteht. 4. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel in der Mitte der Röhre an letzterer befestigt ist.
CH184118D 1934-04-19 1935-04-17 Elektrische Entladungsröhre. CH184118A (de)

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