CH184119A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH184119A
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electric discharge
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre.    Es ist bekannt, gas- oder dampfgefüllte  elektrische Entladungsröhren mit einer an  der Aussenseite der     R.öhrenwan.d    angeordne  ten Hilfselektrode zu versehen, die zum Bei  spiel aus einer auf die Röhre aufgebrachten       dünnen    Metallschicht, oder auch aus einem  an der Wand anliegenden Metalldraht beste  lien kann.  



  Man hat festbestellt, dass, wenn die Röh  ren während des Betriebes eine hohe Tempe  ratur erreichen, wie es bei     Hochdrucl.:quecl,:-          silberdampfentladuagsröhren    oder bei Röh  ren, die mit Dampf schwerflüchtiger Metalle,  zum Beispiel Natrium, Magnesium, Kad  mium (das heisst Metalle, deren Dampfdruck  hei 200'     C    kleiner als 1 mm ist) gefüllt  sind, der Fall ist, häufig der Nachteil auf  tritt, dass die     Röhrenwand    leitend wird und  an den Stellen, an denen die Hilfselektrode       finit    der Wand in Berührung ist, Elektrolyse  eintritt und ein Strom durch das Glas fliesst,  was zu einer örtlichen Erweichung der Röh  renwand führt und Beschädigung der Röhre  zur Folge haben kann.

      Gemäss der Erfindung wird dieser Nach  teil dadurch vermieden, dass zwischen der  Röhrenwand und der wenigstens zum Teil  an der Aussenseite der Wand anliegenden  Hilfselektrode ein auch bei     Detriebstempe-          ratur    isolierender Stoff vorgesehen wird.  Man kann zum Beispiel     wenigstens    den mit  der Röhrenwand in Berührung kommenden  Teil der Hilfselektrode mit Email überzie  hen. In vielen Fällen ist es auch möglich,  die Isolierschicht dadurch zu     bilden.,        dass    die  Hilfselektrode an ihrer Oberfläche oxydiert  wird.  



  In der Zeichnung ist eine elektrische Ent  ladungsröhre gemäss der Erfindung beispiels  weise dargestellt.  



  Die abgebildete Röhre 1 dient zum Aus  ,enden von Lichtstrahlen und ist mit einer  aus Edelgas, zum Beispiel Neon unter gerin  gem Druck und     Natriumdampf    bestehenden  Füllung versehen. Dieser     Natriumdampf     wird aus einer Menge in die Röhre einge  führten metallischen Natriums entwickelt.       Zur    Erzielung eines hinreichenden Dampf-           druckes        muss    .die     Pntladungsröhre    auf eine.  hohe, beträchtlich oberhalb 200   C liegende  Temperatur, erhitzt werden.  



  Die Röhre ist mit zwei Glühelektroden       und    einer Hilfselektrode     ausgestattet,    die  aus einem metallenen, zum     Beisp5el    aus     Nik-          kel    hergestellten Bügel 3, der die Mitte der       U-förmigen    Entladungsröhre umfasst, und  aus einem schmalen Metallstreifen 4 besteht,  der zum Beispiel eine Breite von einigen Mil  limetern hat. Der Bügel d ist mit einer       a        ruailschicht    5 überzogen, so dass er durch  diese Isolierschicht von der Glaswand der  Entladungsröhre getrennt ist.

   Der Leiter 4  ist an eine der     Glühelektroden    2 angeschlos  sen, so dass ,die Hilfselektrode das gleiche  Potential wie diese Glühelektrode hat.  Selbstverständlich ist es auch möglich, der       Hilfselektrode    ein von einer der Hauptelek  troden verschiedenes Potential zu geben.  Vorzugsweise wird man auch den Metall  streifen 4 mit einer aus     Isolierstoff    bestehen  den Schicht bedecken, so dass, wenn dieser  Streifen an der Röhrenwand anliegt, keine  Gefahr besteht, dass an dieser Stelle Erwei  chung der Röhrenwand     eintritt.    Der Streifen  4 kann zum Beispiel aus Aluminium beste  hen, (las an der Oberfläche oxydiert und in  folgedessen mit einer dünnen isolierenden       Oxydschicht.    bedeckt ist.  



  Es versteht sich, dass, die Erfindung auch  auf Hilfselektroden Anwendung finden kann,    die anders als die dargestellte ausgestaltet  sind. In vielen Fällen wird zum Beispiel  eine     .drahtförmige    Hilfselektrode     verwendet,     die um .die Entladungsröhre gewunden ist.  Auch in diesem Falle kann man diesen Draht  aus einem Metall herstellen, das durch Oxy  dation mit einer dünnen isolierenden     Oxyd-          scshicht    überzogen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Insbesondere zur Lichtausstrahlung die nende elektrische Entladungsröhre mit einer Hilfselektrode, von der wenigstens ein heil an der Aussenseite der Röhrenwand anliegt, deren Betriebstemperatur höher als 200' C ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesem Teil und der Röhrenwand ein auch bei Betriebstemperatur isolierender Stoff vorgesehen ist. UNTERANSPRÜUCHE 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass der auch bei Betriebstemperatur isolierende Stoff Email ist. 2. Entladungsröhre nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass der auch bei Betriebstemperatur isolierende Stoff aus einer Oxydschicht besteht.
CH184119D 1934-05-03 1935-04-23 Elektrische Entladungsröhre. CH184119A (de)

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