CH184134A - Verstärker für Hoch- oder Zwischenfrequenzschwingungen. - Google Patents

Verstärker für Hoch- oder Zwischenfrequenzschwingungen.

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CH184134A
CH184134A CH184134DA CH184134A CH 184134 A CH184134 A CH 184134A CH 184134D A CH184134D A CH 184134DA CH 184134 A CH184134 A CH 184134A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


  Verstärker für Hoch- oder     Zwischenfrequenzschwingungen.       Die     Erfindung    bezieht sich auf einen  Verstärker für Hoch- oder     Zwischenfre-          quenzschwingzngen.     



  Bei einer bekannten     Verstärkerschaltung     werden die aufeinanderfolgenden Verstärker  röhren mittels abgestimmter     Schwingungs-          kreise    miteinander gekoppelt, wobei sowohl  im Gitter-, als auch im Anodenkreis einer       Verstärkerröhre    je ein     Schwingungskreis          liegt.    Die     Erfindung    hat den Zweck, in ein  facher Weise eine erwünschte     Gestaltung     der resultierenden Resonanzkurve einer sol  chen     Verstärkerschaltung    hervorzubringen.  



       Erfindungsgemäss    wird dieser Zweck da  durch erreicht,     dass,    der Schwingungskreis  im Gitterkreis einer     Verstärkerröhre    mit dem       Schwingungskreis    im Anodenkreis derselben  Röhre über einen.     Ohm'schen    Widerstand ge  koppelt ist.  



  Um z. B. eine Verbreiterung der Reso  nanzkurve hervorzubringen, war es bei be  kannten     Verstärkerschaltungen    bisher üb-         lich,    die Schwingungskreise im Gitterkreis  und im Anodenkreis ein wenig gegenein  ander zu verstimmen. Dieses Verfahren  weist jedoch verschiedene Nachteile auf.

    Erstens wird ,die     Resonanzkurve    des Ver  stärkers in vielen Fällen stark unsym  metrisch, das heisst die     innerhalb    des ver  stärkten     Frequenzbandes    gelegenen Schwin  gungen werden nicht     annähernd    gleich  mässig verstärkt.     Zweitens    dürfen nur sehr  geringe Toleranzen in den     Abstimmungen     der Schwingungskreise zugelassen werden,       was    zu Schwierigkeiten bei der     Herstellung     Veranlassung gibt.

   Bei Anwendung der er  findungsgemässen Schaltung werden diese       Nachteile        beseitigt.    Die beiden Schwin  gungskreise können ,dabei für - sich. die  gleiche Abstimmung erhalten; die Zusam  menschaltung verhält sich jedoch wie zwei  gekoppelte Kreise mit zwei     voneinander    ver  schiedenen Resonanzfrequenzen.  



  Auch zur Erzielung einer Verschärfung  der Resonanzkurve     lässt    sich die erfindungs-      gemässe Schaltung sehr     vorteilhaft    anwen  den.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in .den       Fig.    1 bis 9     Ausführungsbeispiele    des     Erfin-          gungsgegenstandes.    In der     Fig.    1 ist eine       Verstärkerstufe    eines Hoch- oder Zwischen  frequenzverstärkers dargestellt, welche eine       Verstärkerröhre    1, z. B. eine     Schirmgitter-          röhre,    und zwei abgestimmte Schwingungs  kreise     Li,        Ci    und L2, C2 enthält.

   Das Gitter  der     Verstärkerröhre    ist mit der Anode über  einen     gegebenenfalls    veränderlichen Wider  stand R verbunden. Wenn die Kapazität  zwischen Anode und Steuergitter     vernach-          lässigbar    klein ist, so lässt sich zeigen, dass  infolge der durch den Widerstand R und die  Röhre 1     bewirkten    Kopplung der beiden  Schwingungskreise     Li,        Ci    und<I>L2, C2</I> die  Zusammenschaltung sich wie zwei gekop  pelte Kreise verhält, derart, dass bei ,ge  nügend fester Kopplung, das heisst bei eine  überkritischen Kopplung,

   zwei Resonanzfre  quenzen     Wi    und W2 (Kurve     _.        Fig.    2) auf  treten,. und wenn die beiden Schwingungs  kreise auf die     gleiche    Frequenz abgestimmt  sind, eine vollkommen symmetrische Reso  nanzkurve erhalten wird.  



  Durch     Änderung    des Widerstandes R  kann die Kopplung und damit die Gestalt  der Resonanzkurve in weiten Grenzen geän  dert werden.  



  Wenn, wie im obigen Beispiel angenom  men, die     zwischen    den beiden     Schwingungs-          kreisen    geschaltete Röhre mit einem Schirm  gitter versehen wird, kann die Anoden  Steuergitterkapazität, in soweit diese durch  die Röhre bedingt wird,     vernachlässigbar     klein gemacht werden.

   Da jedoch zwischen       diesen    Elektroden der Widerstand R ge  schaltet ist, wird die     Anoden-Steuergitter-          kapazität    vergrössert, einmal durch die       Eigenkapazität,des    Widerstandes selbst, ein  anderes Mal durch die Kapazität der Ver  bindungsleitungen, und diese Kapazitäten       können:

      so gross werden,     dass    die Wirkungs  weise der Schaltung     beeinträchtigt        wird.     Wird die Kapazität zu gross, so ist die  Folge, dass die Dämpfungen für die beiden    Resonanzfrequenzen verschieden werden und  demnach die     Resonanzkurve    der Zusammen  schaltung unsymmetrisch wird, etwa wie es  in :der     Fig.    2 durch die Kurve B dargestellt  ist.

   Eine     .Schaltung,    bei der der soeben er  wähnte Einfluss der parallel zum     Kopp-          lungswderstand    liegenden     Schaltungsl.:apa-          zität    verringert wird, zeigt .die     Fig.    3. Hier  bei ist der     Kopplungswiderstand    R zwischen  je eine     Anzapfung    der Spulen     Li    und L2  geschaltet. In diesem Fall kann der Wider  stand R bedeutend kleiner     sein,    als bei der  in     Fig.    1 dargestellten Schaltung, so dass die  parallel zum Widerstand liegende Eigen  kapazität weniger Einfluss auf die Kopplung  ausübt.  



  Eine ähnliche :Schaltung     zeigt,die        Fig.    4,  bei der der Kopplungswiderstand R nicht  wie im vorigen Beispiel zwischen     Anzapfun-          gen    der beiden Spulen     Li    und L2 ange  schlossen     ist,    :sondern mit den Verbindungs  punkten der     Kondensatoren        Ci    und     C3    einer  seits     und        C@2    und     C4        anderseits    verbunden  ist.

   Eine solche Schaltung hat den Vorteil,       dass"    wenn die Kondensatoren     C1    und C2 ver  änderlich sind, wie es beispielsweise in ab  stimmbaren     Hochfrequenzverstärkern    der  Fall ist, die Kopplung der beiden Schwin  gungskreise sich in einer solchen Weise mit  der Abstimmung ändert,     dass        die    Breite des  durchgelassenen Frequenzbandes annähernd  konstant bleibt. Die Bandbreite kann aber  nach Wunsch bei jeder     Abstimmung    durch       Änderung    des Widerstandes R eingestellt  werden.

   Die Kondensatoren     C3    und     C4    kön  nen auch     anstatt    in Reihe mit den Konden  satoren     Ci    und C2 in Reihe mit den Selbst  induktionsspulen     Li    und L2 geschaltet wer  den, in welchem Falle der Widerstand R an  die Verbindungspunkte der     Kondensatoren          C3    und     C4    mit den Selbstinduktionen     Li    und  L2 anzulegen ist.  



  Es zeigt sich jedoch, dass sowohl bei der  Schaltung nach     Fig.    3, als auch bei der       Schaltung    nach     Fig.    4 keine vollkommen  symmetrische Resonanzkurve erhalten wer  den kann, da die Kopplung     zwischen    den       Schwingungskreisen    nicht nur vom Wider-      stand     B    abhängt,

   sondern auch von der  Grösse der     zwischen    den     Anzapfungen    der  Spulen     L1        bezw.        L2    und der Kathode  liegenden Selbstinduktionen     bezw.    von der  Grösse der Kondensatoren     C3    und     C4,    sowie  deren Verluste.  



  Eine vollkommen symmetrische Reso  nanzkurve kann mit -der Schaltung nach       Fig.    5     erhalten    werden. Hier ist in Reihe       mit,dem    Kopplungswiderstand     R    eine Spule  L geschaltet, und es lässt sich zeigen, dass  mit diser Schaltung für eine bestimmte Ab  stimmung der Schwingungskreise     L1,        C1,        C3     und     L2,        C2,        C4    die beiden Resonanzfrequen  zen des gekoppelten Systems in der gleichen  Weise gedämpft werden, so dass eine sym  metrische Resonanzkurve erhalten wird.

    Dies gilt jedoch nur bei einer ganz bestimm  <B>ten</B> Abstimmung der beiden Schwingungs  kreise, so     dass    diese Schaltung mit Vorteil in       Zwischenfrequenzverstärkern,    die ja bekannt  lich eine feste Abstimmung besitzen, an  gewandt werden kann. Für     Hochfre-          quenzverstärker    mit veränderlicher Abstim  mung kann eine für alle Abstimmungen  symmetrische Resonanzkurve erhalten wer  den mit der Schaltung nach     Fig.    6, bei der  parallel zum Kopplungswiderstand     R    eine  Spule L angeordnet ist.  



  Gegebenenfalls kann in Reihe mit der  Parallelschaltung des Widerstandes     R    und  der Selbstinduktion L noch eine weitere  Selbstinduktion L' geschaltet werden. Es  gelingt so, die Resonanzkurve in einem sehr  breiten Frequenzbereich symmetrisch zu     ge-          stalten,    auch dann, wenn, wie beispiels  weise in     R.adioempfangs.geräten,    die Spulen       Li    und     L2    teilweise kurzgeschlossen werden  zum Empfang zweier oder mehrerer Wellen  bereichen.  



  Bei all diesen beschriebenen     Ausführungs-          beispielen    der     erfindungsgemässen        Schaltung     war der     Kopplungswiderstand    in einer     sol-          ehen        Weise    mit den Schwingungskreisen  verbunden,     .dass,    die Kopplung um so fester,  die Resonanzkurve also um so breiter wurde,  je kleiner der Widerstand .gemacht wurde.

      Gleichfalls ist es möglich, die beiden       Schwingungskreise    in einer solchen Weise       mittels    eines     Widerstandes    miteinander zu       koppeln,    dass eine Verschärfung der Reso  nanzkurve erhalten wird. Eine solche Schal  tung ist in     Fig.    7 dargestellt, und, wie er  sichtlich, ist der Kopplungswiderstand     R     sowohl im Schwingungskreis     L1,        C1,    als  auch im     Schwingungskreis        L2,        C2    einge  schaltet.

   Berechnet man für diese     Schaltung     den Kopplungsfaktor, so ergibt sich, dass  das Quadrat     desselben    eine negative Grösse  ist, was sich physikalisch so     ,denken    lässt,       dass    eine     Entdämpfung    des Systems statt  findet. Gleichartige Ergebnisse lassen sich  erreichen mit den Schaltungen nach     Fig.    8  und 9.

   Bei der     .Schaltung    nach     Fig.    8 ist  der Kopplungswiderstand     zwischen    dem  Gitter der     Verstärkerröhre    und dem Verbin  dungspunkt eines Kondensators     C4    mit der  Spule     L2    geschaltet, und bei der Schaltung  nach     Fig.    9 ist der Widerstand     R    einerseits  mit dem Verbindungspunkt des     Konden-          sators    Ca mit dem Abstimmungskondensator       C1    und anderseits mit dem     Verbindungs-          punkt,

  des        Kondensators        C4    und der Spule     L2          verbunden.    Mit beiden     Schaltungen    ist es  möglich, eine Verschärfung der Resonanz  kurve des Systems bei     Verringerung    des       Widerstandse    zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstärker für Hoch- oder Zwischenfre- quenzschwingungen, bei dem im Steuer gitter- und Anodenkreis einer Verstärker röhre je ein abgestimmter Schwingungskreis liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungskreis im Gitterkreis der Ver- stärkerröhre mit dem Schwingungskreis im Anodenkreis der Röhre über einen Ohmschen Widerstand gekoppelt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ohmsche Wider stand zwischen Gitter und Anode der Verstärkerröhre geschaltet ist. 2. Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstinduktions- spulen -der .Sohwingungskreise im Gitter und Anodenkreis der Verstärkerröhre mit einer Anzapfung versehen sind, welche Anzapfungen über einen -Ohmschen Wi derstand miteinander verbunden sind. 3.
    Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit den Abstimmkondensataren der Schwingungs kreis im Gitter- und Anodenkreis der Verstärkerröhre je ein Kondensator ge schaltet ist, wobei -die Verbindungspunkte dieser Kondensatoren mit den Abstimm- kondensatoren über einen Ohmschen ZViderstand miteinander verbunden sind. 4.
    Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass, in Reihe mit den Selbstinduktionen der Schwingungskreise im :Gitter- und Anodenkreis der Ver- stärkerröhre je ein Kondensator geschaltet ist, wobei die Verbindungspunkte dieser Kondensatoren mit den Selbstinduktionen über einen Ohmschen Widerstand mitein- ander verbunden sind. 5.
    Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem ZViderstand eine Selbstinduktionsspule geschaltet ist. G. Verstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Wider stand eine Selbstinduktionsspule geschal tet ist. 7. Verstärker nach Pätentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitter- und der Anodenscliwingungskreis einen gemein schaftlichen Ohmschen Widerstand be sitzen.
CH184134D 1934-06-12 1935-06-04 Verstärker für Hoch- oder Zwischenfrequenzschwingungen. CH184134A (de)

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