CH184142A - Verfahren zum Anzeigen und Regeln des Standes des Füllgutes in einem Behälter. - Google Patents

Verfahren zum Anzeigen und Regeln des Standes des Füllgutes in einem Behälter.

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CH184142A
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Graemiger Benjamin Ing Dipl
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Graemiger Benjamin Ing Dipl
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  Verfahren zum Anzeigen und Regeln des Standes des Füllgutes in einem Behälter.    Bei der     Lösung    der Aufgabe, den     Stand     des     Füllgutes    in einem Behälter zu regeln  oder auch nur anzuzeigen, ist es     wichtig,     eine     im        Verhältnis    zu den     zugestandenen          Änderungen    des     Füllgutstandes        möglichst     grosse und zuverlässig ansprechende Impuls  grösse zu finden.

   Dies bietet im Falle     dick-          flüssigen    und auch. körnigen Füllgutes be  sonders grosse Schwierigkeiten.     Die    Erfin  dung bezweckt,     diese    Aufgabe dadurch zu  lösen, dass mit einem     Kraftmittelstrom    ver  mittelst eines Motors ein im Bereiche des ge  wollten     Füllgutstandes    befindlicher Körper  in     Bewegung    erhalten wird, wobei die An  zeige und die Regelung durch die Änderung  wenigstens einer Zustandsgrösse des     Kraft-          mittelstromes    bewirkt     werden,

      die sich in  folge des in Abhängigkeit vom Stande des       Füllgutes    veränderlichen Bewegungswider  standes     des        Körpers    ergibt. Der Bewegungs  widerstand, den     dieser        Körper        erfährt,    ist  am kleinsten, wenn der Körper vom Füllgut  nicht erreicht wird; er wird umso grösser,    je mehr er vom     Füllgut    zugedeckt wird.

    Demgemäss werden     in    dem     :Strome    des den  Motor antreibenden Kraftmittels Zustands  änderungen     hervorgerufen,    welche in     irgend     einer Weise zum Anzeigen und zum Regeln  ausgenützt werden können.     Es    lassen sich  dabei Impulse erzeugen, welche z. B. im  Vergleich zur entsprechenden     Änderung     der Niveauhöhe (gemessen als spezifischer       Druck)    ein     100faches    betragen können.

    Auch     eine        bestimmte    Zuordnung der Grösse  des Impulses     zum    Füllungsgrad ist erreich  bar, da die Intensität der Bremsung eine       Funktion    der     Überdeckung    des     bewegten          Körpers        ist.    Im Falle     eines    flüssigen oder  gasförmigen     Kraftmittels    kommt die     lA.nde-          rung    der Menge, vornehmlich aber die     Ände-          rung    des Druckes in Frage,

   während im  Falle eines     elektrischen    Stromes Stromstärke  oder Spannung oder bei     Verwertung    der  Änderung von zugleich zwei Zustandsgrössen  z.     B-.    Stromstärke und Spannung in     Betracht     kommen können. Bei der     Regelung    kann es      sieh     um    die     Betätigung    einer den Einlass  oder den     Auslass    von Gut     beeinflussenden          Vorrichtung    oder auch von beiden zugleich  handeln.

   Die     einfachste    Form des     Verfah-          rens    nach der Erfindung besteht     darin,    im  Falle eines Flüssigkeitsbehälters z. B. die  zufliessende Flüssigkeit als     Kraftmittel    zum  Antriebe des Motors zu benutzen. Wenn die  ser über den angetriebenen Körper vom auf  steigenden Füllgut im Behälter gebremst  wird, so wird dadurch die Menge der zu  fliessenden Flüssigkeit verringert und also  unter     Vermeidung    weiterer Organe die er  strebte Regelwirkung erzielt.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren     eignet     sich besonders zur Regelung des Standes des       Füllgutes    in     Zerkleinern    für körniges Gut.  Hierbei stehen die sogenannten     Prallzer-          kleinerer    im     Vordergrunde.    Bei diesen kann  zwar erreicht werden, dass eine Regelurig des  Füllungsgrades nach     Massgabe    des verarbeite  ten     und    ausgetragenen Gutes sich von selbst  ergibt, indem das Nachfliessen von Rohgut  unmittelbar durch die Höhe seines Standes  im     Zerkleinerer        beeinflusst    wird.

   Die Erfah  rung hat aber gezeigt, dass besonders     in    den  Fällen, wo schon     verhältnismässig    feines  Rohgut zu verarbeiten ist, die eben     erwähnte     Selbstregelung nicht zustande kommt. Oft  liegt auch ein Rohgut vor, welches z.     B.    in  folge grosser Feuchtigkeit nicht durch     ein-          faches        Nachfliessen    in den     Zerkleinerer    ein  treten kann und daher durch. irgend eine       Fördervorrichtung        eingebracht        werden    muss.

         Dann    wird eine in Abhängigkeit vom Fül  lungsgrad arbeitende     Regelvorrichtung    un  umgänglich.  



  Anhand der Zeichnung seien Anwen  dungsbeispiele des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens auf     Prallzerkleinerer    erläutert.  



       Fig.1    zeigt     einen        Zerkleinerer    mit     Vor-          richtung    zur     Betätigung        einer    den (im  übrigen freien)     Zufluss,    von Rohgut beein  flussenden     Zunge;          Fig.    2     zeigt    einen     Zerkleinerer    mit Vor  richtung zur     Verstellung    eines     sogenannten          Tellenspeisers;

              Fig.    3 zeigt einen     Zerkleinerer    mit Vor  richtung zur Verstellung des sogenannten  Mischrohres des     Zerkleinerers,          Fig.    4 einen     Zerkleinerer    mit     Vorrich-          tung    zur Beeinflussung einer teilweise pneu  matischen Eintragungsvorrichtung, und       Fig.    5 eine Anlage mit     Vorrichtung    zur       Beeinflussung    der Entnahme von Gut aus  einem Kettenförderer, der mehrere     Zerklei-          nerer    speist.  



  In allen Figuren bedeutet 1 die Expan  sionsdüse für verdichtete Luft, 2 das Misch  rohr, '3 den     Prallkörper,    4 ,die     Sichterschau-          feln,    5 einen Trichter, 6 einen kegelförmigen  Körper, 7 den Austrittsstutzen für Luft und       Feingut    und 8 die     Eintrittsschurre        bezw.     das     Fintrittsfallrohr    für Rohgut.

   Der     Zer-          klei.nerer    arbeitet wie folgt: Durch den an  der Düse 1     expandierenden        Luftstrahl    wird  Gut erfasst und durch das Mischrohr 2 gegen  den     Prallkörper    3 geschleudert. Die     Zer-          kleinerung    erfolgt durch Schlag und auch  durch Reibung der Teilchen untereinander.

    Durch die zur     Radialrichtung        schiefstehen-          den        Schaufeln    4 wird eine umlaufende Be  wegung der     staubhaltigen    Luft erzeugt,  welche die     Abscheidung    und den     Rückfluss     zu grober Körner auf das angesammelte Gut  bewirkt. Eine nochmalige     Abscheidung    fin  det in     demdurch    - Trichter 5 und Kegel  körper 6 gebildeten Raum statt, aus     wel-          ch-en    zu grobe     Körner    durch die Schlitze 9  zurückfallen.

   Der erzeugte Feinstaub ent  weicht mit der     eingeführten    Luft durch der,       Stutzen    7. (Beim     Zerkleinerer    nach     Fig.    3       erfolgt    die Erfassung des Gutes, wie ersicht  lich, so, dass ein erster Teil des Luftstrahles       vornehmlich        abgewiesenes    Umlaufgut,     ein     zweiter Teil des Strahles dagegen haupt  sächlich Rohgut aufnimmt. Bei den übrigen       Zerkleinerern    wird eine     Durchmischung    von       Rohgut        und        Umlaufgut    vorausgesetzt).

   In  allen Figuren bedeutet 10     einen    beispiels  weise aus einer     Axe    mit daran befestigten       Flügeln        bestehenden    Körper, welcher sich im  Bereiche des gewollten Standes des Füllgutes  befindet. Er ist mit     einem    Motor 11 gekup  pelt, welcher im wesentlichen aus einem     Ge#              häuse    und einem     Zahnräderpaar    12 besteht.

    (In     Fig.    1     ist    dieser     Motor    zur Verdeut  lichung auch     in.    einem Schnitte senkrecht zu  den     Zahnradaxen    gezeigt). 13 und 14 sind  die Zu-     bezw.    Ableitung für das Kraftmit  tel. In den     Fig.    1 bis 3 bedeutet 15     eine     Blende in der Zuleitung 13. Nach     Fig.    5  ist eine solche Blende in der Ableitung 14  vorgesehen.     In.    allen fünf Figuren bezeichnet  zudem 80 eine Anzeigevorrichtung für den       Druck    des den Motor 11 durchfliessenden  Kraftmittels.  



  Beim     Zerkleinerer    nach     Fig.    1 ist die       Zuleitung    13 mit dem Raume unter .dem  Kolben 18 im Zylinder 17 über die Leitung  16 verbunden. Der Kolben 18 ist durch eine  Feder 19 belastet, welche sich gegen den       Deckel    20 stützt. Mit der Kolbenstange 21  ist der Hebel 2-2 verbunden, der mit der  Zunge 24 auf einer     Axe    23 verkeilt ist. So  lange der     Körper    10 frei ist, erfährt er  wenig Bewegungswiderstand.

   Der Motor 11  läuft schnell; er bietet dem     Durchfluss    des       Kraftmittels    (welches irgend eine Flüssig  keit oder irgend ein Gas sein kann) wenig  Widerstand; in den Leitungen 13 und 16  herrscht tiefer Druck. Der Kolben 18 steht  tief und die     Zulaufschurre    8 ist weit geöff  net. Sammelt sich das Gut bis über den nor  malen Stand an, so wird der Körper 10 und  damit der Motor 11 gebremst; der Druck in  den     Leitungen    13 und 1,6 steigt; der Kolben  18 hebt sich und schliesst die     Zulaufschurre     8 mehr oder weniger ab. Der Druckmesser  80     gestattet    es, auf den Zustand im Innern  des     Zerkleinerers    zu schliessen.  



  Nach     Fig.2    erfolgt die Einführung des  Rohgutes aus einem Bunker 30     vermittelst          eines        Tellerspeisers,    bestehend aus dem Ge  häuse 31, dem Teller 32 und dem Abstreifer  35. Der Teller 32 wird     vermittelst     Schneckenrad 34 und Schnecke 35 von einem  nicht gezeichneten Motor in umlaufender  Bewegung     ,gehalten.    Zwischen Bunkeraus  lauf und     Tellerspeiser    ist ein     axial    ver  schiebbares Rohr 29 eingeschaltet, welches  durch Zapfen 27 und Gabel 28 mit dem bei  26     gelagerten    zweiarmigen Hebel 25 verbun-    den ist.

   An diesem Hebel     ist    ein     Kolben-          Servomotor    angeschlossen, für welchen die  nämlichen Bezugszeichen gelten wie für den  nach     Fig.    1. Übersteigt das Gut den nor  malen Stand, so wird der Motor 11 gebremst  und dadurch das Kraftmittel in der     Leitung     13 gestaut. Der Kolben 18 hebt sich und  das Rohr 29 wird dadurch gesenkt, um die  Menge des vom     Tellerspeiser    abgenommenen  und in den     Zerkleinerer    gegebenen Rohgutes  zu vermindern.  



  Nach     Fig.    3 steht die Zuleitung 13 durch  Leitung 16 in     Verbindung    mit dem Raume  40, der einerseits durch den Balg 41 be  grenzt     wird.    Dieser ist durch die Feder 42       belastet,    welche sich gegen den Deckel 43  stützt. Mit dem Balg 41 steht     vermittelst     der Stange 44 der     Steuerschieber    45, 46     in     Verbindung, welcher in einem Gehäuse 47  verschiebbar ist. Bei 48 tritt irgend eine       Kraftflüssigkeit    ein.

   An die Öffnungen 49,  50 sind die     Leitungen    51, 52 angeschlossen,  zwischen welche ein     Hotor    53     eingeschaltet     ist, der beispielsweise ebenfalls als Zahnrad  motor ausgebildet ist. Von diesem Motor  wird der Zahnkolben 54 angetrieben, welcher  mit dem Zahnkranz des Teils 55 im Eingriff  steht. Dieser     zwischen    den Kugellagern 56,  57 gehaltene Teil bildet die Mutter zu der       Gewindestange    58, welche     vermittelst    Zapfen  59 und Gabel 60 mit dem bei 62 gelagerten  zweiarmigen Hebel 61 verbunden ist. Dieser  steht anderseits durch Gabel 63 und Zapfen  64 mit dem axial verschiebbaren Mischrohr  2 des     Zerkleinerers    in Verbindung.

   Wird  beispielsweise infolge     Höhersteigens    des  Füllgutes der Motor 11 gebremst, so steigt  der Druck des     Kraftmittels    hinter der  Blende 15, Der Balg 41 wird zusammen  gedrückt und der     .Steuerschieber    45, 46 hebt  sich. Der     Zufluss    von     Kraftmittel    zur Lei  tung 51 wird geöffnet und     ebenso    der Ab  fluss durch     Leitung    52. Der Motor 53 wird  (sinngemässe Schaltung vorausgesetzt) so ge  dreht, dass das Mischrohr 2 sich     senkt    und  somit der     Zufluss    von Rohgut in den     Zer-          kleinerex    gehemmt wird.

   Es ist leicht,  durch Bemessung Querschnitte der Kraft-           mittelzuleitung    und der     Übersetzungsver-          hältnisse    den     Regelvorgang    zu     beherrschen     und     beispielsweise        unerwünschte        ÜUberregu-          lierungen    zu     vermeiden.     



  Nach     Fig.    4 ist in     Verbindung        mit    einem       Prallzerkleinerer    das     untere    Ende<B>70</B> eines  Rohstoffbunkers     dargestellt,    das mit beweg  lichen     Wandstücken    71, 72, 7:3 versehen ist.

    Diese haben     nockenförmige    Ansätze und sie  werden durch     eine    nicht     gezeichnete    Vor  richtung     in        hin-        und        hergehender        Bewegung          gehalten.    Diese     Bewegung        verhindert    die       Entstehung    von den Abfluss     hemmenden     Brücken.

   Solche Mittel     müssen    vornehmlich  im Falle     feinen    und zugleich     feuchten        Roh-          gutes    (z. B.     nasser    Feinkohle)     angewendet     werden.     In    dem an den Bunkerauslauf an  schliessenden Gefässe     ist    ein     düsenförmiger     Spalt 74 so gebildet, d ass die Bodenwand 78  des Gefässes den Düsenspalt     einseitig    be  grenzt.

   Dem Spalt vorgeschaltet     ist        eine          Kammer    7,5, welche am Stutzen 76 durch die       Ableitung    14 mit dem Motor 11 verbunden  ist. Als Kraftmittel ist hier Luft angenom  men.

   Solange der Motor 11 bei     tiefstehen.     dem Füllgut     ungehemmt    umlaufen kann,  fliesst viel Luft durch den     Düsenspalt    74  und demgemäss wird viel     Rohgut    in das     Ein-          trittsfallrohr    8     :geblasen.    Wird dagegen bei       höherstehendem    Füllgut der Motor 11 ge  bremst, so     vermindert    sich der     Durchfluss     von Luft und dieser schwächere Luftstrahl  fördert     entsprechend    weniger Rohgut in das  Fallrohr B.

   (Es     kann        notwendig        oder    vor  teilhaft     sein,,den    Boden 78     etwas    zu neigen.  Ferner kann es vorteilhaft sein, die Wand  77 so zu stellen, dass, etwa     anbaftendes    Gut  überhängend würde     und        demzufolge    leicht  abfällt. Es kann diese Wand     auch    aus Ma  terial hergestellt     werden,    welches für das       Anhaften    von Gut besonders     ungünstig    ist).

    Statt das den Motor 1-1 betreibende     Kraft-          mittel        unmittelbar    zur     Einblasung    des Roh  gutes zu     verwenden,    kann     natürlich    auch  eine     mittelbare    Steuerung einer     Einblasevor-          richtung    irgendwelcher     Art    vorgesehen sein.  



  Nach     Fig.    5     liegt    ein     Kettenförderer    vor.  Dieser     weist    einen Trog 82 auf, der an den    Bunker 81     angeschlossen    ist. Der Trog ist  durch eine waagrechte Längsscheidewand 83  geteilt. Die Kette besteht aus Gliedern 84,  an welchen Querstäbe 110 angebracht sind.  Die     Kette    läuft über die     Rollen.    85, 8,6, 87.  Eine dieser Rollen ist mit dem antreibenden  Motor verbunden, welcher nicht gezeichnet  ist. Die     Bewegungsrichtung    der     Kette    ist  durch die Pfeile 108 und 109 gekennzeich  net.

   Der     Kettenförderer    ist hier     beispielsweise     zur Speisung von zwei     Zerkleinerern    vorge  sehen. In     der@Scheidewand    des Troges sind zwei  Öffnungen 88, -89 angebracht.

   Durch diese       fällt    Material aus der obern     Troghälfte    in  die untere und der     untere    Teil der     Kette    er  fasst     dieses        Material    und fördert es durch  die in dem Boden des Troges vorgesehenen       Öffnungen    93, 94 in .die     Zerkleinerer.    Den  Öffnungen 93, 94 sind aber     segmentförmige          Regelschieber    91 vorgeschaltet, die um den  Zapfen 92 drehbar gelagert sind.

   Je nach  der .Stellung dieser Schieber kann der untere       Kettenteil    mehr oder weniger     Material    zu  den nachfolgenden Öffnungen fördern. Diese  Schieber     werden    nun in Abhängigkeit vom       Füllungsgrad    der     Zerkleinerer    reguliert.  Durch den Hebel 22 und die Stange 21     sind     die Regulierschieber mit dem Kolben 18  eines früher beschriebenen Servomotors ver  bunden. Der Raum unter dem Kolben 18  ist durch die Leitung 16 (abweichend von  den bisher beschriebenen Ausführungsfor  men) mit der Ableitung 14 des den Motor 11  treibenden Kraftmittels verbunden.

   Dem  gemäss befindet sich hier die Drosselblende  15 in der Ableitung 14 und nicht in der     Zu-          leitung    13. Solange der     Körper    10 durch  das Gut in dem     Zerkleinerer    nicht gebremst       wird,        läuft,der    Motor rasch und wird .dem  gemäss von einer .grossen Menge von Kraft  mittel durchflossen. Der Druck unter dem  Kolben 18 ist hoch, so dass dieser entgegen  der Feder 19 zwecks     Offenhaltens    der Schie  ber 91 angehoben ist.

   Wird dagegen der       Körper    10 :durch das Gut gebremst, so läuft  der Motor 12 langsamer, die     Durchfluss-          menge        nimmt    ab und dementsprechend     sinkt     auch der     Druck    unter     dem.    Kolben 18.

   Die      Schieber 91     werden        im        Sinne    des Schliessens       verstellt.    Die hier in der Ableitung des  Kraftmittels angebrachte Blende 15     bringt     den Vorteil,     dass.    bei     Ausbleiben    des Kraft  mittels     die    Schieber 91 geschlossen werden.  Wenn als Kraftmittel z. B. Druckluft von  den Düsen 1 entnommen wird, so ergibt sich  bei Ausbleiben der Arbeitsluft der     Zerkleine-          rer    auch eine     Unterbindung    des     Materialein-          trages.     



  Wenn die Fördereinrichtung dem Bunker  mehr Material entnimmt, als an den Ö<B>f</B>f  nungen 93 und 94     abgenommen    wird, so       herrscht    an der zweiten Öffnung 89 zur       Überleitung    von der     obern    in die untere       Troghälfte    noch eine gewisser Überschuss  an Material, der durch .die     Kette    weiter be  fördert wird und schliesslich über die Kante  90 ebenfalls in den untern Trog fällt.

   Sol  ches überschüssiges Material würde nach  und nach die ganze untere     Troghälfte    rechts  von der     Entnahmeöffnung    94 und schliess  lich auch die ganze obere     Troghälfte    auffül  len und die     Kette    müsste dann gegenüber  dem angestauten Material sich mit<B>"</B> Schlupf"  bewegen.

   Dadurch     entstünde    ein in hohem  Masse gesteigerter Kraftbedarf; ferner     würde     dabei die Abnützung vermehrt und im Falle  von     feinkörnigem    und     feuchtem    Material  könnte durch die     .Stauung    ein Zusammen  backen entstehen, so dass der     Übertritt    von  der     obern        Troghälfte    in die untere     bei    den  Öffnungen 88, 89 nicht mehr sichergestellt  wäre. Das Eintreten     eines    solchen     Zustandes     muss daher     unbedingt    vermieden werden.

    Hierfür eignet sich die nachfolgend beschrie  bene     Einrichtung.     



  In dem Teil der untern     Troghälfte    zwi  schen der Kante 90 und der Öffnung 89 ist  ein Körper     loa    angebracht, welcher durch  einen Motor 11a in Bewegung gehalten wird.  Nach     Fig.    5a     ist    für .den Antrieb des Kör  pers 10a beispielsweise ein Elektromotor vor  g     o        esehen.        In        die        bei        100        beginnende        und        bei     lag endigende     Stromleitung    ist     ein        

  Solenoid     101 eingeschaltet. In der     Age        dieses          Solenoids    ist ein     Eisenkern    103 verschiebbar  angeordnet. Dieser ist     einerseits    mit der Fe-    der 104     und        anderseits    durch die Stange 105  mit dem Hebel 106 verbunden, der auf der       Age        10e7    eines     segmentförmigen    Schiebers       9181    sitzt. Durch diesen Schieber     kann    die  von dem     Kettenförderer    aus dem Bunker  entnommene Materialmenge beeinflusst wer  den.

   Wenn nun in der untern     Troghälfte    in  dem     Bereiche    des Körpers 10a das Gut  steigt, so wird der Körper gebremst, die       Stromaufnahme    des antreibenden     Motors    11a  wird grösser und das     Solenoid-    zieht den  Eisenkern nach links.

   Der .Schieber 91a  wird dadurch im Sinne des     Schliessens    ver  stellt.     Ist    dagegen -die     Aufnahme    von Gut  aus dem     Bunker    kleiner als die Entnahme  bei den Öffnungen 93     und    94, so wird der       Körper    10a wieder frei beweglich, die Strom  aufnahme und die Zugkraft     des        Solenoids     nehmen ab, der     Eisenkern    wird von der Fe  der 104 nach rechts gezogen und der Schie  ber 91a wird .geöffnet.

   Natürlich kann auch  für den Antrieb des     Körpers    10a ein glei  cher oder ähnlicher Motor wie der vorher be  schriebene Motor 11 und demgemäss ein  flüssiges oder gasförmiges Kraftmittel be  nutzt werden, wobei .dann natürlich auch .der  mit dem Schieber 91a     verbundene    Servo  motor eine entsprechende Form aufweisen       muss.     



  Wenn durch     einen    Kettenförderer nur  eine Entnahmestelle zu bedienen ist, so be  schränkt sich die Regelung auf die Verstel  lung des     Schiebers        91a.    Der Impulskörper  10a ist dann überflüssig und der Schieber  91a wird von dem     Impulskörper    10     reguliert,     welcher von dem im     Zerkleinerer    angesam  melten     Füllgut        beeinflusst    wird.  



  Solche     Kettenförderer    eignen sich beson  ders in den Fällen, wo     feines    und feuchtes       Material    vorliegt. Solches bereitet bei ge  wöhnlichen     Bunkereinrichtungen    sehr oft       Schwierigkeiten,    indem der     Nachfluss,    des  Materials aus dem     Bunker    zum Stocken  kommt.     Die        Entnahmeöffnung    am Bunker  kann aber bei einem     Kettenförderer    so gross  ausgeführt sein, dass Brückenbildungen über  dieser     Entnahmeöffnung    verunmöglicht wer  den.

       Fernerhin        .gestattet    ein solcher Ketten-           fönderer,    sehr     grosse    Distanzen     zwischen    dem  Bunker und den zu bedienenden Apparaten  vorzusehen, so     dass    der räumlichen Disposi  tion solcher Anlagen     eine    sehr erwünschte  Freiheit gegeben ist. Wenn die Öffnungen  88,     8.9    und auch 98, 94 gross genug ausge  führt sind, ist ein Versagen des     Durchflusses     an diesen Öffnungen immer vermeidbar.

    Mit einem solchen     Fördermittel    ist deshalb  feines und feuchtes Material zu     beherrschen,     das sonst oft die     ,grössten    Schwierigkeiten  verursacht.  



  In allgemeiner     Hinsicht    ist noch zu be  tonen, dass bezüglich der Art und der räum  lichen Stellung des     Körpers    10 keine Be  schränkung besteht,     vorausgesetzt,    dass er  sich im Bereich des gewollten     Füllgutstan-          des    befindet; ebensowenig betreffend die  Art des Motors und die Art der dem Körper  10 erteilten Bewegung. Es kann z. B. auch  eine     hin-    und hergehende Bewegung in  Frage kommen. Es     können    zur Anzeige z. B.

    Kontaktmanometer in Verbindung mit     Licht-          und    Schallsignalen oder auch Signalpfeifen  vorgesehen sein.     Ist    der Antriebsmotor ein    Elektromotor, so treten an Stelle der mecha  nischen Servomotoren      solche    elektrischer  oder magnetischer Art. Der     Antriebsmotor     des     Impulskörpers    kann auch in den Strom  kreis eines Motors eingeschaltet sein, der  eine     Eintragvorrichtung    antreibt und dessen  Umlaufzahl durch Beeinflussung vom Elek  tromotor aus verändert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Anzeigen und Regeln des Standes des Füllgutes in einem Behälter, dadurch gekennzeichnet, & ss mit einem Kraftmittelstrom vermittelst eines Motors (11) ein im Bereich des gewollten Füllgut standes befindlicher Körper (10) in Bewe gung erhalten wird, wobei die Anzeige und die Regelung durch die Änderung wenig stens einer Zustandsgrösse des Kraftmittel stromes bewirkt werden, die sieh infolge des in Abhängigkeit vom Stande des Füllgutes veränderlichen Bewegungswiderstandes des Körpers (10) ergibt.
CH184142D 1934-06-11 1935-05-31 Verfahren zum Anzeigen und Regeln des Standes des Füllgutes in einem Behälter. CH184142A (de)

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