CH184314A - Klebstoff für Holzarbeiten. - Google Patents

Klebstoff für Holzarbeiten.

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CH184314A
CH184314A CH184314DA CH184314A CH 184314 A CH184314 A CH 184314A CH 184314D A CH184314D A CH 184314DA CH 184314 A CH184314 A CH 184314A
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Daetwyler Werner
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Daetwyler Werner
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09H—PREPARATION OF GLUE OR GELATINE
    • C09H11/00—Adhesives based on glue or gelatine

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description


      Klebstoff    für Holzarbeiten.    Die Eigenschaft von Formaldehyd und  dessen Polymeren, tierische     Leime,    Stärke  mehl und dessen Nebenprodukte sowie Casein  unauflöslich zu machen ist bekannt. Ebenso  ist die Wirkung organischer Säuren,     wie     Essigsäure, Milchsäure,     Oxalsäure        etc.    be  kannt. Wenn man Formaldehyd oder dessen  Polymere auf     Leim,    Stärkemehl und dessen  Nebenprodukte, sowie auf     Casein    in einer  sauren oderalkalischen Lösung einwirken  lässt, so werden diese Klebstoffe unauflöslich  und gehen nicht in     Fäulnis    über, wenn sie  auch lange Zeit in Wasser liegen.  



  Die     Verleimungen    von Holz, die mit  Klebstoffen ausgeführt sind, welche einen  Zusatz von Formaldehyd     bezw.    dessen Poly  meren enthalten, sind gegen Zug,     Torsion    und       Bruch    widerstandsfähig.  



  Die Verwendung der mit Zusatz von  Formaldehyd oder dessen Polymeren zu  bereiteten Klebstoffe weist jedoch den Übel  stand auf,     dass    diese Klebstoffe nach 3 bis  4     Stunden    erstarren und unauflöslich werden.    Es ist zwar     bekannt,    um die     Erstarrung     zu verzögern, dem     Klebstoff    Zusätze von       Oxalsäure,        Milchsäure    oder Essigsäure bei  zugeben, jedoch     würde    ein derartiger Zu  satz grössere Mengen dieser Säuren     erfordern,     was den     Nachteil    ergibt,

   dass diese -Säuren  auf die     Verleimung    selbst sowie auf das       fertige    Produkt einen schädlichen Einfluss  ausüben.  



  Die beschriebenen Nachteile werden ver  mieden, wenn man gemäss :der Erfindung ,dem  Klebstoff, der     tierischen    Leim,     eventuell    in  Gemisch mit     vegetabilischen        Klebemitteln,     und einen Zusatz von Formaldehyd     %oder     einem Polymer desselben aufweist, min  destens ein     alphanaphtalinsulfosaures    Salz  zusetzt.  



  <I>Beispiel I:</I>  100 Teile Mischung von Knochen- oder  Lederleim mit Stärkemehl oder Casein,  10 Teile     alphanaphtalinsulfosaures    Natron,  5     Teile    Formaldehyd, 100 Teile     Wasser.     



  Die Menge -des als Zusatz dienenden       alphanaphtalinsulfosauren    Salzes kann zwi-      sehen einem     Minimum    von 0,5 bis zu einem       Maximum        von,    50 Teilen variieren. Ebenso       kann.    die Menge des     Formaldehydes    und  seiner Polymeren gegenüber dem Prozent  satz des Leimes     und    des     alphanaphtalinsulfo-          sauren    Salzes in zweckentsprechender Weise  variiert werden.  



  Der Formaldehyd und dessen Polymere  müssen unmittelbar vor Gebrauch beige  mischt werden, um dem Leim -die Eigen  schaften der     Unauflöslichkeit    zu verleihen.  



  Der     nach-Beispiel    I hergestellte Klebstoff  kann für alle Holzarbeiten in Schreinereien  verwendet werden. Man erzielt mit ihm  Fugen, die gegenüber atmosphärischen Ein  flüssen absolut     widerstandsfähig    sind.  



  Ausserdem eignet sich der beschriebene       Klebstoff    auch für Herstellung von dünnen  Furnieren und     Sperrholzplatten,    besonders  auch unter Verwendung von Leimmaschinen,  wenn man einen     geeigneten    Prozentsatz von  Füllstoffen     wie    Kreide,     Talk        und    dergleichen  dem Klebstoff beifügt. Durch diese Füll  stoffe wird     nicht    nur die Gefahr des Durch  schlages des Leimes durch die Poren verhin  dert, sondern .der     .Klebstoff        wird    viel flüs  siger, wodurch er sich besser handhaben lässt.

    Ein Beispiel eines     derartigen        Klebstoffes    mit    Füllstoff ist in dem folgenden Beispiel     II     angegeben.  



       Beispiel        II:     100 Teile Leim     wie    in     Beispiel    I, 10 Teile       alphanaphtalinsulfosaures    Natron, 20 Teile  Füllstoff, .5 Teile     Formaldehyd,    100 Teile       Wasser.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klebstoff für Holzarbeiten, enthaltend tierischen Leim mit Zusatz von Formaldehyd oder einem Polymer desselben, dadurch ge kennzeichnet, dass er als weiteren Zusatz mindestens ein alphanaphtalinsulfosaures Salz enthält. UNTERANSPRüCHE 1. Klebstoff nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er als Zusatz alpha- naphtalinsulfosaures Natron enthält.
    2. Klebstoff nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge des Zu satzes der alphanaphtalinsauren Salze zwischen 0,5 bis 50 Teilen auf 100 Teile Leim liegt. 3. Klebstoff nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er noch ein vegetabili- @sches Klebemittel enthält.
CH184314D 1935-10-21 1935-10-21 Klebstoff für Holzarbeiten. CH184314A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754929C (de) * 1938-07-19 1954-04-05 Carl Nachtigall Verfahren zum Heissverleimen unter Druck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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