CH184360A - Verfahren zum Imprägnieren von in Saft befindlichen Hölzern. - Google Patents
Verfahren zum Imprägnieren von in Saft befindlichen Hölzern.Info
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Description
Verfahren zum Imprägnieren von in Saft befindlichen Hölzern. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein v-3rbessertes Boucherieverfahren, zum Imprägnieren von in Saft befindlichen Hölzern; mit di:sem Verfahren wird bezweckt, Im prägnierstoffe viel tiefer in das Holz einbrin gen zu können, namentlich tiefer in das Kern holz, als: beim gewöhnlichen Boucherisieren. Das '?erfahren gemäss vorliegender Erfin dung be steht darin, dass in das in Saft befindliche Holz zuerst Pressluft eingeblasen wird. (Die Luft dringt viel leichter durch das Holz als irgendeine Flüssigkeit. Sie treibt die Säfte in .den Zellen vorwärts, und öffnet schon verharzte Zellen.) Alsdann wird unter Druck stehende Imprägnierflüssigkeit nach getrieben. Die im Innern des Holzes zwischen dem Saft und der Imprägnierflüssigkeit ge bildete Luftschicht treibt nun den Saft vor sich her. Vorteilhafterweise kann die Impräg- nierflüssigkeit durch in den Imprägnier flüssigkeitsbe'iälter umgeleitete Pressluft unter Druck gesetst werden. Bei sehr zähem und stark verhar2-em Holz kann - ausserdem mit einer Handpumpe nachgeholfen werden. Je nach örtlichen Verhältnissen kann die Pressluft transportablen Pressluftflaschen oder einem Kompressor mit Motorantrieb ent nommen werden. Die Pressluft wird zweck mässigerweise,vom Kompressor in bekannter Weise zuerst einem Windkessel zugeführt und lässt sich mittels Reduzierventilen regu lieren. Beim Imprägnieren von liegendem, saft reichem Holz wird vorteilhafterweise zuerst so lange Luft eingeblasen, bis der Saft am Kopfe der Stange ausfliesst (wie dies beim Boucherieverfahren bekannt ist). Nachdem eine Zeitlang Saft ausgeflossen ist, stellt man geeignete Ventilhähne so um, dass nun die Imprägnierflüssigkeit einfliesst. Durch dieses Verfahren kommt der Im prägnierstoff nicht mit dem Saft in Berührung, denn durch die Pressluft ist im Innern des Holzes eine Luftschicht zwischen den beiden Flüssigkeiten gebildet worden. Es ist bekannt (bei Flüssigkeitsdruckver fahren), dass nicht ein Druck verwendet wer den darf, der viel über den - natürlichen Gefälledruck eines stehenden Baumes hinaus geht, da sonst die Zellen des Holzes defor miert werden und die Imprägnierstoffe später ausfliessen würden. Werden aber die Säfte zuerst durch den Luftdruck entfernt, so wer den hierdurch die Zellen mehr geschont und der Saft lässt sich bis weit ins Kernholz hinein austreiben. Ausserdem wird das Holz durch Pressluft stärker entleert, als beim direkten Eindrücken von Flüssigkeiten, was eine nachfolgende Imprägnierung viel wirk samer macht. Durch Zufügung eines die Kristallisation der eingeführten Imprägnierstoffe fördernden Mittels zu den Imprägnierstoffen und durch Nachtaachen oder Nachpressen des Stirn endes in Bitumen kann das Absacken und Auswaschen der eingeführten Imprägnier stoffe aus dem Holz verhindert werden. Während beim bekannten Boucheriever- fahren bisher in der Regel bis zu 48 Stunden gebraucht wurden, um zum Beispiel eine Kupfervitriollösung durchzubringen, welche übrigens nur im Splint eingebracht werden konnte und in richtiger Weise auch nur in stationären Anlagen, ermöglicht das vorlie gende Verfahren die Imprägnierung von in Saft befindlichen Hölzern sowohl mittels fahrbarer als auch mittels stationärer An lagen in viel kürzerer Zeit. Eine Stange von der Grösse eines Leitungsmastes kann zum Beispiel nach dem vorliegenden Verfahren gemäss der Erfindung in zirka 5 Stunden imprägniert werden. Durch Anbohren des Stirnendes von in Saft befindlichen, zur Bildung von Leitungs masten bestimmten Hölzern lässt sich erreichen, dass in demjenigen Teil der Stange, der bei in den Boden eingesetzter Stange, noch einige Meter über die Bodenoberfläche hinaus zu ragen kommt, das ist die bei Leitungsmasten, Pfählen besonders gefährdete Zone, auch das Kernholz imprägniert wird. Das neue Verfahren hat ferner den Vor teil, dass nach vorherigem Anblasen des Holzes mittels Pressluft die nachfolgende Lösung in viel dichterem Zustande gewählt werden kann als bei dem seither üblichen Durchpressen wässriger oder öliger Lösungen, ganz gleich ob mit Fluoriden, Kupfervitriol oder sonstigen Gemischen oder mit Teeröl imprägniert werden soll. Es kann auch eine bestimmte Lösung, die sonst nicht oder nur langsam ins Holz einzubringen wäre, gemäss dem vorliegenden Verfahren rascher einge bracht werden, zum Beispiel Gemische von Komplexsalzen mit Kieselsäure oder Kalk lösung. An Stelle von reiner Pressluft können dieser auch Desinfektionsmittel, wie Schwe felkohlenstoff oder Chloroform beigemengt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Imprägnieren von in Saft befindlichen Hölzern, dadurch gekennzeichnet, dass in das Holz zuerst Pressluft eingeblasen und alsdann unter Druck stehende Impräg nierflüssigkeit nachgetrieben wird, so dass in seinem Innern zwischen dem Saft und der Imprägnierflüssigkeit eineLuftschicht gebildet wird, welche den Saft vor sich her treibt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Imprägnierung zuerst Pressluft mittels eines Kompressors und unter Verwendung einer aufgesetzten Kappe vom Stirnende her in das Holz eingeblasen wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einblasen von Pressluft in das Holz Pressluft in den Im- prägnierflüssigkeitsbehälter geleitet wird, um diesen unter Druck zu setzen. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stirnende des Holzes vor dem Auf setzen der Kappe angebohrt und - nach erfolgten Imprägnieren durch Bitumen verschlossen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressluft Desin fektionsmittel beigemengt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH184360T | 1935-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH184360A true CH184360A (de) | 1936-05-31 |
Family
ID=4432955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH184360D CH184360A (de) | 1935-02-16 | 1935-02-16 | Verfahren zum Imprägnieren von in Saft befindlichen Hölzern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH184360A (de) |
-
1935
- 1935-02-16 CH CH184360D patent/CH184360A/de unknown
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