CH184382A - In einem geschlossenen Gehäuse angeordneter Kompressor für gasförmige Medien, insbesondere für Kältezwecke. - Google Patents

In einem geschlossenen Gehäuse angeordneter Kompressor für gasförmige Medien, insbesondere für Kältezwecke.

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CH184382A
CH184382A CH184382DA CH184382A CH 184382 A CH184382 A CH 184382A CH 184382D A CH184382D A CH 184382DA CH 184382 A CH184382 A CH 184382A
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CH
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compressed gases
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Barbareschi Carlo
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Barbareschi Carlo
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


  In einem geschlossenen Gehäuse angeordneter Kompressor für gasförmige Medien,  insbesondere für Kältezwecke.    Die Erfindung betrifft einen in einem  geschlossenen Gehäuse angeordneten Kom  pressor für gasförmige Medien, insbesondere  für Kältezwecke.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der  Kompressor in einem Ölbade sitzt, und dass  das Gehäuse als     Olabscheider    ausgebildet  ist, das Ganze derart, dass die verdichteten  Gase durch das Ölbad aus dem Kompressor  in das Gehäuse austreten, und dass das dabei  von den verdichteten Gasen aufgenommene  Öl vor ihrem Austritt aus dem Gehäuse wie  der abgeschieden wird.  



  Es ist für das Funktionieren des Kom  pressors von grösster Bedeutung, dass das<B>01</B>  aus dem verdichteten Gas wieder abgeschie  den wird.  



  Bei einigen bisherigen Ausführungen von  Kompressoren bestehen noch verschiedene  Übelstände. Einer der Übelstände besteht  beispielsweise darin, dass die Stopfbüchse  der Antriebswelle einerseits unter Atmo-         sphärendruck    und anderseits unter Unter  druck steht. Das     Schmiermittel    fliesst daher  in einer Richtung, die derjenigen entgegen  gesetzt ist, welche für eine richtige Schmie  rung notwendig ist. Auch dort wo der Druck  im Getriebekasten den Atmosphärendruck       liberwiegt,    ist es schwierig, einen flüssig  keitsdichten Abschluss zu erzielen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt einen     Längsschnitt,    und       Fig.    2 einen Schnitt gemäss Linie     A-B     in     Fig.    1.  



  Alle beweglichen Teile des Kompressors  sind umkapselt und in einem     gusseisernen          Lagerkörper    1 gelagert. An diesem Lager  körper ist ein Lagerträger 2 mit zwei Lagern  2' und 2" mittelst der vier Schrauben 36 be  festigt (siehe     Fig.    2). Im Lager 2' des  Lagerträgers ist die Kurbelwelle 5 und im      Lager 2" der Zapfen 10 des     Gasverdich-          tungszylinders    gelagert.  



  Die beweglichen Teile des Kompressors  befinden sich in dem vom Lagerkörper 1  und dem an ihm     befestigten    Deckel 4 ge  bildeten Gehäuse. Der Deckel 4 ist in der  aus     Fig.    2 ersichtlichen Weise mit dem  Hauptkörper abdichtend verschraubt. Für  die gelegentliche Nachprüfung des Maschi  neninnern bietet diese Anordnung besondere  Vorteile, da durch Abnahme des Deckels 4  der ganze Mechanismus     freiliegt.     



  Die Kurbelwelle 5 ist ausser im Lager  auge 2' des Lagerträgers im Lagerkörper 1       erschütterungsfrei    gelagert. Auf dem aus  dem Gehäuse herausragenden Ende 5' der  Kurbelwelle ist das Antriebsschwungrad 6  befestigt, dessen Drehbewegung über die  Kurbelwelle 5 mittelst der Schubstange 8  auf den     Kompressorkolben    7 übertragen  wird.  



  Die Schubstange 8 ist starr mit dem  Kolben 7 verbunden. Sie ist gut passend       durch_die    Bohrung des obern Zylinderdeckels  11 geführt, so dass der Zylinder dicht ab  schliesst. Der Zylinder ist dementsprechend  drehbeweglich mit seinen Zapfen 10 einer  seits im Lagerkörper 1 und anderseits in  dem Lagerauge 2" des Lagerträgers 2 ge  lagert. Der     untere    Zylinderdeckel ist mit 12  bezeichnet.  



  Beim Betrieb der Maschine oszilliert der  Zylinder 7 um die Achse der Zapfen 10 und  steuert hierbei auch gleichzeitig die Zylin  dereinlässe. Dieselben sind mit 14 und 14'  bezeichnet. Der Zylinder legt sich mit seinen,  diese Einlässe enthaltenden Teilen dicht  gegen entsprechende Teile des Lagerkörpers  1 an, in welchem die     Anschlusskanäle    3 und  3' vorgesehen sind (siehe     Fig.    2). Die zu-.  gehörige     Gassaugleitung    ist mit 25' be  zeichnet. Um das dichte Anliegen der die  Kanäle 14, 14' enthaltenden Teile des Zy  linders an dem Lagerkörper 1 zu gewähr  leisten, ist eine Feder 15 vorgesehen, die sich  einerseits unter Vermittlung eines Stellringes  gegen das Lagerauge 2", anderseits gegen  den zugehörigen Zylinderzapfen 10 abstützt.

      Die     Gasaustrittskanäle    sind den Einlässen 14  und 14' gegenüber angeordnet     und    werden  durch     Blatfederventile    16 und 16' gesteuert.  Der ganze Zylinder ist unter 01 gesetzt.  Wenn beim Arbeiten der Maschine der Kom  pressionsdruck die Spannung der Blattfedern  16 und 16' übersteigt, so strömt das kompri  mierte Gas mit grosser Heftigkeit in das  Ölbad hinein, , wobei eine Reinigung des  Gases von in ihm etwa enthaltenen Fremd  körpern stattfindet. Das Gas steigt durch  das     Ölbad    nach dem Raum 17 empor und  reisst dabei     Olpartikelchen    mit sich. Aus dem  über dem Ölbad befindlichen Raume 17 des  Gehäuses 4 strömt das Gas, welches mit Öl  partikelchen behaftet ist, in die Kammer 18.

         Von"    hier aus strömt es durch die Bohrung  34 des Kopfteils 34 des Lagerkörpers 1 nach  dem Kanal 29'. Hierbei wird durch die  wiederholte Richtungsänderung eine Tren  nung der     Olpartikelchen    von dem Gase be  wirkt. Das abgeschiedene 01 sammelt sich  am Boden der Kammer 18 und wird von  hier aus zur Schmierung des im     Lagerkörper     1 befindlichen     Kurbelwellenlagers    benutzt.

    Beim Arbeiten des Zylinders (es können  auch mehrere Zylinder in der Maschine vor  gesehen sein) spritzt das 01 infolge des  raschen     Oszillierens,    des Zylinders um die  Achse der Zapfen 10 hoch und gelangt einer  seits in einen besonderen Behälter 20, ander  seits auch in eine Vertiefung, die im Scheitel  des Lagerauges 2' angebracht ist, so dass das  in ihm gelagerte     Kurbelwellenende    ebenfalls  selbsttätig geschmiert wird. Damit auch das  andere     Kurbelwellenlager    genügend ge  schmiert wird, ist eine Schleuderscheibe 1  vorgesehen, die auf der Kurbelwelle befe  stigt ist, in den Ölbehälter 20 eintaucht und  das 01 in die Rinne 21 des Deckels 4 schleu  dert, von wo es in den Raum 18 gelangt.

   Am  äussern Ende des rechten     Kurbelwellenlagers     ist ein flüssigkeitsdichter Abschluss vorge  sehen, der aus einer     Metallmebran    23 mit  einem     Wellenanschlussteil    22 besteht. Das  äussere Ende der Membran ist zwischen dem  Lagerkörper 1 und einem     Pressdeckel    35 ein  gespannt. Von dem Raum 18 führen Boh-           rungen    nach der Abdichtung 22, 23 und dem  zugehörigen     Kurbelwellenteil,    so dass eine  vollkommen ausreichende     Schmierung    dieser  Stellen der Maschine sichergestellt ist.  



  Der Raum 29 über der Kammer 18 kann  zeitweilig über die Nebenleitung 25 zwecks  Erzielung eines Druckausgleiches mit der  Ansaugleitung 25 verbunden werden. Zu die  sem Zwecke sind zwei kleine Kolben 26 und  30 vorgesehen, die unter der Einwirkung  der Federn 27 und 31 stehen. Durch den       Kompressionsdruck    kann der untere Kolben  26 so weit gehoben werden, dass er die Lei  tung 29' freigibt und das komprimierte Me  dium nach der Stelle seiner Verwendung,  zum Beispiel einer Kühlstelle, entweichen  kann. Der dichte Abschluss des Raumes, in  welchem sich der obere Kolben 30 bewegen  kann, nach aussen, erfolgt durch das gewellte  Rohr 33.

   Der letzteres umgebende Raum  steht mit dem Raum 29 in Verbindung.     Mit     Rücksicht auf die verschiedene Stärke der  Federn 27 und 31 (die Feder 27 ist die  schwächere), welche das Ventil 30 belasten,  wird der Kolben 26 beim Anlassen des  Kompressors nach oben geschoben und die  Nebenleitung 25 abgesperrt. Wenn aus  irgend einem Grunde der Druck in dem  Raum 29 zu gross     wird,    so wird der Kolben  30 unter     Zusammendrückung    der stärkeren  Feder 31 nach oben gedrückt und gibt somit  die Bohrung 32 frei.  



  Die Abdichtung der Welle 5 wird durch  ein ringförmiges und     flüssigkeitsdicbtes        A.b-          schlussorgan    22, welches auf der Welle 5  sitzt, und durch die elastische Metall  membran 23 erzielt. Diese letztere ermöglicht  die Aufrechterhaltung der Abdichtung auch  bei     Schwingungen    und Erschütterungen des  Kompressors. Das     Abschlussorgan    22 auf  der Welle 5 steht unter dem im Maschinen  gehäuse herrschenden Gasdruck.

   Da der       Druck    auf der Aussenseite des     Abschluss-          organes    und der Membran kleiner ist als der       Druck,    welcher auf deren Innenseite wirkt,  wird der Ring 22 dicht gegen die Welle 5  gepresst.    Die automatische Steuerung der Umge  hungsleitung 25, welche     die    Bildung eines  gefährlichen Überdruckes verhindert,     ist     dort angebracht, wo das verdichtete Gas aus  der     Maschine    austritt.  



  Wenn die Maschine stillsteht, so befindet  sich der kleine Kolben 26 in seiner untersten       Stellung    und die Verbindungsleitung 28  korrespondiert mit der     Mündung    der Umge  hungsleitung 25. Der     Auslass    29' der Ma  schine ist hierbei gleichzeitig abgeschlossen.  Der Raum 17 ist somit durch den Raum 18,  die Bohrung 34, die Verbindungsleitung 28  und die Umgehungsleitung 25 mit der Saug  leitung 25' verbunden. In dieser Stellung des  Kolbens 26 wird die Maschine angelassen.  



  Beim Anlassen der Maschine entsteht im       Kompressorgehäuse    ein Überdruck, der unter       Zusammendrückung    der schwachen Feder 27  den Kolben 26 nach oben schiebt. Dadurch  wird der     Auslass    29' geöffnet und die Lei  tung 25 an ihrem     obern.    Ende verschlossen  (siehe     Fig.    2). Das in der     Maschine    kompri  mierte Gas kann nun durch den     Auslass    29'  in der Pfeilrichtung nach der Verwendungs  stelle, zum Beispiel einer Kühlstelle, ent  weichen. Die Stärke der Feder 27 muss dem  gewünschten     Kompressordruck    angepasst sein.

    Beim     Ausserbetriebsetzen    des Kompressors  lässt der Gasdruck im Gehäuse 17,-l8 nach       und    die Feder 27 verschiebt den Steuerkolben  26 wieder abwärts.  



  Die oben beschriebene     Sicherheitsventil-          einrichtung    vermittelt also immer über die  Umgehungsleitung 25 einen Ausgleich zwi  schen dem gelegentlich entstehenden Über  druck und dem normalen Druck. Der kleine  Steuerkolben 30 wird normalerweise durch  die Feder 31 und den in gewünschter Weise  begrenzten Kompressionsdruck in der aus  der Zeichnung ersichtlichen Stellung     (Fig.    2)  gehalten. Dabei schliesst er die nach der Um  gehungsleitung 25 führende Bohrung 32 ab,  so dass die Maschine normal arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In einem geschlossenen Gehäuse angeord neter Kompressor für gasförmige Medien, insbesondere für Kältezwecke, dadurch ge- kennzeichnet, dass er in einem Ölbade sitzt, und dass das Gehäuse als Olabscheider ausge bildet ist, das Ganze derart, dass die ver dichteten Gase durch das Ölbad aus dem Kompressor in das Gehäuse austreten, und dass das dabei von den verdichteten Gasen aufgenommene<B>01</B> vor ihrem Austritt aus dem Gehäuse wieder abgeschieden wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelwelle durch einen flüssigkeitsdichten Verschluss aus dem Gehäuse herausgeführt ist, wel cher Verschluss aus einem auf der Kurbel welle sitzenden Ring (22) und einer Me- tallmembran (23) besteht, welche Ver- schlussteile derart angeordnet sind, dass der Ring durch den im Gehäuse herr schenden Überdruck dicht gegen die Kur belwelle gepresst wird. 2.
    Kompressor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus zwei dicht mitein ander verschraubten Teilen (1, 4) besteht. 3. Kompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auslässe des oszil lierenden, doppelt wirkenden Kompres sionszylinders für die verdichteten Gase den Einlauföffnungen (14) und (14') dia metral gegenüberliegen. 4.
    Kompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine den Auslass für die verdich teten Gase umgebende Leitung, und einen den Durchtritt von verdichtetem Gas durch diese Leitung steuernden Kolben (26), welcher durch eine Spiralfeder (27) nach unten gedrückt wird, das Ganze der art, dass der Kolben beim Öffnen der Um gehungsleitung den Auslass (29') für die verdichteten Gase abschliesst. 5.
    Kompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein den Kompressionsdruck regu- lierendes Steuerventil (30), welches bei Überschreiten eines bestimmten Verdich tungsdruckes die Umgehungsleitung (25) für den Austritt von Druckgas freigibt.
CH184382D 1935-01-03 1935-01-03 In einem geschlossenen Gehäuse angeordneter Kompressor für gasförmige Medien, insbesondere für Kältezwecke. CH184382A (de)

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