CH184399A - Hochfrequenzspule mit magnetisierbarem Massekern. - Google Patents
Hochfrequenzspule mit magnetisierbarem Massekern.Info
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
- H01F17/043—Fixed inductances of the signal type with magnetic core with two, usually identical or nearly identical parts enclosing completely the coil (pot cores)
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Description
Hochfrequenzspule mit magnetisierbarem Massekern. Bei Hochfrequenzspulen mit magnetisier- barem Massekern besteht das Bedürfnis eines Abgleich.s der Induktivität auf einen bestimmten Sollwert.
Die bisherigen Metho den durch Änderung der Windungszahl oder eines Luftspaltes im Kern waren nicht be friedigend, da sie entweder fabrikatorisch schwer oder nicht mit der genügenden Ge nauigkeit und Temperaturkonstanz durch führbar waren.
Es werden bereits Hochfrequenzspulen mit magnetisierbarem Massekern benutzt, die als Transformatoren, Abstimmspulen, Verlängerungsspulen, Spulen für Hoch frequenzfiltersätze, Spulen für Sperrkreise und dergleichen Verwendung finden.
Diese Hochfrequenzspulen sind mit Abstimmein- richtungen zur Einstellung des Induktivi- tätswertes versehen, die den Eisenquerschnitt eines Teils des Eisenweges ändern, ohne die Dicke der etwa vorhandenen Luftspalte zu beeinflussen.
Die Kerne sind rahmenartig oder H-förmig ausgebildet und bestehen aus magnetisierbarem Material nach Art der Mas.sekerne. Das Innere der Spulenwicklung ist dabei zum Teil mit einem festen Kern stück ausgefüllt, das eine Ausnehmung, ins- besondere eine Bohrung zur Aufnahme des .die Einstellung der Induktivität bewirken den Abgleiehstiftes besitzt.
Nachteilig ist hierbei, dass nur ein Teil des Spulenfeldes im Abgleichstift verläuft, so dass die Induktivi- tät um geringe Beträge veränderbar ist. Bei H-förmigen Kernen kann ausserdem die Spu- lenwicklung nicht für sich angefertigt wer den, sondern muss unmittelbar auf den gern gewickelt werden,- wodurch die Herstellung erschwert wird.
Bei rahmenartigen kernen können zwar getrennt angefertigte Wicklun gen Verwendung finden, dafür muss aller dings der Kern mehrteilig-,ausgebildet wer den, damit die Wicklung eingelegt werden kann. Dies bedingt naturgemäss eine Ver teuerung :der Herstellung.
Die Erfindung betrifft eine Hochfre- quenzspule mit magnetisierbarem Massekern, darin bestehend, dass das Magnetikum im Innern,der Spule im wesentlichen nur durch einen bewegbaren Abgleichstift gebildet ist, der mindestens teilweise aus 1AIassekernmate- rial besteht und so weit in die Wicklung und den übrigen Kern einführbar ist,
.dass er zusammen mit dem letzteren einen nahezu oder ganz im Eisen geschlossenen magneti schen Kraftlinienweg bildet. Der Abgleich- stift wird zweckmässig erst dann in den Kern eingeführt,
wenn die als besonderes Ganze hergestellte Spule in den übrigen Kern eingesetzt ist. In diesem Falle kann .dieser Kern aus einem Stück angefertigt werden und ermöglicht wegen des zunächst fehlenden, die Spulenwicklung innen aus füllenden Ausgleichstiftes das Einlegen der zuvor fertig gewickelten Spule.
Darauf kann der Abgleichstift, der sich allein im Spulen- innern -befindet, eingeschraubt werden und. vervollständigt damit die Spulenanordnung. Da vom Abgleichstift das gesamte Spulen- feld im Innern der Wicklung aufgenommen wird,
ist neben einem empfindlichen Ab- gleich der Induktivität eine Regelbarkeit in weiten Grenzen gewährleistet.
Vorzugsweise besteht der Spulenkern aus einem geschlossenen Eisenweg in Form eines Rahmens, der an zwei gegenüberliegen- den Stellen durchbohrt ist, wie dies in Fig. 1 beispielsweise dargestellt wird. Durch die Durchbohrung wird der Abgleichstift einge führt, der, wie in dem Beispiel gezeigt, vor zugsweise mit einem Gewinde versehen in ,dem Kern beweglich ist.
Die Form ist des halb besonders günstig, weil die Spule fertig gewickelt und darauf einfach in den in einem Stück gearbeiteten Rahmen eingesetzt werden kann.
Mit Hilfe .dieses Stiftes kann der Abgleich so vollzogen werden, dass der Stift mehr oder weniger in das Kernmate rial oder die Wicklung hineingeschoben wird, wobei sich eine Änderung des Eisen weges oder des Luftspaltes ergibt.
Vorzugs weise wird jedoch die Form so getroffen, dass ohne Änderung des Luftspaltes lediglich eine Veränderung des Eisenquerschnittes entsteht.
Die Abgleichstifte können verschiedene Form besitzen, wie in Fig. 2 bis 5 darge stellt. Die Form des Abgleichstiftes nach Fig.2 erlaubt durch eine konische Ausneh- mung eine besonders empfindliche Änderung der Induktivität. Nach Fig. 3 besteht der Abgleichstift aus zwei Teilen, nämlich aus einem Gewindeteil 2 aus Isolierstoff, bei spielsweise Trolitul,
und einem Massekern 1 mit konisch in den Isolierstoff ragender Spitze. Bei Verschiebung des Stiftes tritt eine allmähliche Änderung. des Luftspaltes zwischen Stift und Rahmen ein. Der Ab- gleichstift nach Fig. 4 zeigt an Stelle der konischen eine einfache zylindrische Aus bohrung. Ein:
Vergleich über die Wirksam keit der Abgleichstiften in Anordnungen nach Fig.1 ergab folgendes: Ein Massekernmaterial mit einer Permea- bilität von 6, gerechnet für den geschlosse nen Ringkern, wurde sowohl für den Kör per K der Fig. 1, als auch für den Abgleich- stift verwendet.
Eine Spule mit 6,5 Windun gen in den Kern eingelegt, liess bei einem zylindrischen Stift ohne konische Bohrung eine in den Grenzen von 0,15 und 0,17 mH veränderliche Induktivität messen. Ein Stift nach Fig. 2 ergab Änderungen von 0,14 bis 0,17 mH.
In Fig. 5 ist eine .Spule gezeigt, deren Abgleichstift im Ober- und Unterteil ver schieden dick ist. Beim Abgleich wird da durch der Eisenquerschnitt an zwei Stellen gleichzeitig verändert.
Der magnetisierbare Rahmen kann auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein, .die zusammengehalten oder -gekittet sind. Auch kann der Rahmen durch ein geschlos senes Gehäuse gebildet werden, das jedoch dann für die Aufnahme der Spule geteilt und darauf zusammengehalten, z.
B. gekittet werden muss. Vorteilhaft wind die Unter- teilung des Gehäuses so vorgenommen, dass die Stossflächen in der Richtung des magne tischen Flusses liegen.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, die Abgleichstifte in die Kerne durch Gewinde einschraubbar zu gestalten, obwohl dies zweifellos fabrikatorisch am vorteilhaftesten ist.
In Fig. 6 wird ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem ein Abgleichstift mittels einer Schraubführung in den Rahmen hin einbewegbar ist, die ausserhalb des Kernes und ausserhalb des Kernmaterials des Stiftes liegt. Die Anordnung besteht aus zwei Kernhälften K, die sich zu einem Rahmen ergänzen, jedoch einen zylindrischen Aus schnitt zur Aufnahme des Stiftes freilassen. Dieser ist in einem Gehäuse T durch ein Ge winde gehalten und kann zur Anpassung des Induktivitätswertes in, den Kern durch Drehen hineingeschoben werden.
Der Stift A kann zur Erzielung einer hinreichenden Empfindlichkeit in .der Ein stellung verhältnismässig dünn ausgebildet werden, wie dies in Fig. 6 auch in seinem untern Teil angedeutet ist. Es wird dann bei der gezeichneten Stellung kein vollkom mener Schluss des Eisenweges entstehen. Es ist auch möglich, den Stift mit geringem wirksamem magnetischem Querschnitt, z. B. als Hohlzylinder, zu wählen oder mit gerin ger Permeabilität.
Die Herstellung der Kerne und Abgleich- stifte kann durch Giessen, Pressen des magnetisierbaren Pulvers unter hohem Druck oder durch Formen von im kalten oder war men Zustande knetbarer Masse erfolgen. Die Ausnehmung für den Abgleichstift kann bei der Kernformung unmittelbar oder nach träglich durch Bearbeiten erfolgen. Das gleiche gilt für die Gewinde im gern und Abgleichstift. Die Stifte können ganz oder teilweise die Gewinde tragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzspule mit magnetisierbarem Massekern, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetikum im Innern der Spule im wesent lichen nur durch einen bewegbaren Abgleich- stift gebildet ist, der mindestens teilweise aus Massekernmaterial besteht und .so weit in die Wicklung und den übrigen Kern ein führbar ist, dass er zusammen mit dem letzte ren einen nahezu oder ganz im. Eisen ge schlossenen magnetischen Kraftlinienweg bildet.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Hochfrequenzspule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulen kern aus einem geschlossenen Eisenweg in Form eines Rahmens besteht, der, an zwei gegenüberliegenden Stellen durch bohrt, den durch das Innere der Spule hindurchgeführten Abgleichstift auf nimmt. 2.Hochfrequenz spule nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab gleichstift in den Rahmen eingeschraubt ist. 3. Hochfrequenzspule nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab- gleächstift selbst mit einem Gewinde ver sehen ist. -i. Hochfrequenzspule nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .der magneti- sierbare Teil des Abgleichstiftes konisch gestaltet ist.5. Hochfrequenzspule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulen kern aus einem geschlossenen, die Spule von aussen umschliessenden, zweiteiligen, magnetisierbaren Gehäuse besteht, das in Richtung der magnetischen Kraftlinien geteilt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE791399X | 1934-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH184399A true CH184399A (de) | 1936-05-31 |
Family
ID=6704019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH184399D CH184399A (de) | 1934-08-04 | 1935-06-13 | Hochfrequenzspule mit magnetisierbarem Massekern. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT151159B (de) |
| CH (1) | CH184399A (de) |
| FR (1) | FR791399A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009329B (de) * | 1953-01-15 | 1957-05-29 | Neosid Pemetzrieder G M B H | Laengsgeteilter magnetisierbarer Mantelkern |
| DE976763C (de) * | 1951-04-20 | 1964-04-16 | Siemens Ag | Magnetisierbarer Schalenkern fuer Spulen der Nachrichtentechnik |
| DE1233960B (de) * | 1960-06-23 | 1967-02-09 | Philips Nv | Abgleichkern fuer eine Hochfrequenzspule mit gesintertem Ferritkern |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE757100C (de) * | 1937-11-12 | 1953-01-05 | Steatit Magnesia Ag | Hochfrequenzspule mit einem im Spuleninnern durch Schraubentrieb axial verschiebbaren Abgleichmassekern |
| DE975155C (de) * | 1950-11-26 | 1961-10-26 | Hans Vogt Dr | Als voller Zylinder oder voller Stab beliebigen Querschnitts gebildeter, geradliniger oder gekruemmter Eisenpulvermassekern |
| DE964959C (de) * | 1953-04-16 | 1957-05-29 | Siemens Ag | Abgleichbare, kleine Hochfrequenzspule |
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1935
- 1935-06-13 AT AT151159D patent/AT151159B/de active
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- 1935-06-18 FR FR791399D patent/FR791399A/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976763C (de) * | 1951-04-20 | 1964-04-16 | Siemens Ag | Magnetisierbarer Schalenkern fuer Spulen der Nachrichtentechnik |
| DE1009329B (de) * | 1953-01-15 | 1957-05-29 | Neosid Pemetzrieder G M B H | Laengsgeteilter magnetisierbarer Mantelkern |
| DE1233960B (de) * | 1960-06-23 | 1967-02-09 | Philips Nv | Abgleichkern fuer eine Hochfrequenzspule mit gesintertem Ferritkern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR791399A (fr) | 1935-12-10 |
| AT151159B (de) | 1937-10-25 |
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