CH184400A - Entladungsröhre mit veränderlichem Durchgriff. - Google Patents
Entladungsröhre mit veränderlichem Durchgriff.Info
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Description
Entladungsröhre mit veränderliehem Durchgriff. Die Erfindung betrifft eine Entladungs röhre mit veränderlichem Durchgriff und bezweckt die Verringerung der Kling- empfindlichkeit.
Es wurde beobachtet, dass. Röhren mit veränderlichem Durchgriff (Egponential- Röhren), welche in Verstärkerstufen zwecks Regelung des Verstärkungsgrades benutzt werden, mit zunehmender negativer Gitter vorspannung eine erhöhte Klingneigung auf weisen.
Dieses Verhalten lässt sich folgender massen erklären: Bei grösserer negativer Gittervorspan- nung tritt nur noch an jenen Stellen ein Elektronenfluss von der Kathode zur Anode auf, an welchen das Steuergitter weit maschig ist. Der gesamte Elektronenstrom verläuft also in einer verhältnismässig eng begrenzten Strombahn. Aus .diesem Grunde können jetzt einzelne Windungen der auf das Gitter mit veränderlichem Durchgriff folgenden Gitterelektroden, z.
B. eines Schirm- oder Fanggitters, bei einer durch eine Erschütterung bewirkten Verlagerung einen scharf definierten Steuereinfluss aus üben.
Diese mechanische Steuerfähigkeit äussert sich als erhöhte glingneigung und ist bei einer engbegrenzten Strombahn viel grösser als im Normalzustand (das heisst bei geringerer Gittervorspannung, oder bei mit gleichmässiger Steigung gewickelten Git tern),
weil im Normalzustand über die vielen in der Strombahn liegenden Gitterwindungen ein Ausgleich auftritt.
Man bat die Klingneigung dadurch zu bekämpfen versucht, dass man die Gitterwin- dungen gegeneinander mit Hilfe von Längs stegen versteifte. Diese Massnahme erweist sich insofern nachteilig, als durch diese Ver steifungen die Stromverteilung zwischen den nachfolgenden Elektroden, z.
B. zwischen Schirmgitter und Anode, ungünstig beein flusst wird. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine derartige konstruktive Ausbildung des Elektrodensystems, dass eine volle Kling sicherheit ohne merkliche Verschlechterung der Stromverteilung erzielt wird.
Erfin dungsgemäss wird die hinsichtlich des Durchgriffes inhomogene Gitterelektrode aus zwei, vorzugsweise halbzylindrischen, nach einer Agialebene getrennten Hälften zusammengesetzt, von denen nur die eine Hälfte inhomogen ausgebildet ist, und es werden Versteifungsstreben an den diese Gitterelektrode umgebenden weiteren Gitter elektroden nur in derselben Ebene wie die die inhomogene Elektrode tragenden Halte streben und über dem inhomogenen Teil dieser Elektrode vorgesehen.
Bei einer Röhre mit veränderlichem Durchgriff ist es an sich gleichgültig, an welchen Stellen der irrhomogenen Gitter elektrode die Stromdurchlässigkeit grösser gemacht wird. Bei dem gegenwärtig üb lichen Aufbau des Elektrodensystems. der art, dass, die mit veränderlichem Durchgriff ausgestattete Steuerelektrode von zwei in einer Agialebene liegenden Haltestreben ge tragen wird, ist es möglich, die Lücken, welche die Entladungsbahn mit grossem Durchgriff darstellen,
nur auf der einen Seite der Gitterfläche anzubringen. Man kann sich also damit begnügen, auch nur auf die ser Seite die zur Vermeidung des Röhren- klingens dienenden Massnahmen, z. B. die Anbringung von zusätzlichen. Versteifungs streben ausser den in derselben Ebene wie die Haltestreben der irrhomogenen Elektrode liegenden Stützdrähten., an den die Steuer elektrode umgebenden Gittern zu treffen.
In diesem Falle wird die Stromverteilung nur in viel .geringerem Masse verschlechtert, als bei den bisher üblichen Ausführungsformen, bei denen das Steuergitter auf dem ganzen Umfange irrhomogen ausgebildet wurde und die Anordnung von Versteifungen auf bei den Seiten dieser Gitterelektrode notwendig war.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel in zwei Projektionen dargestellt. Es bedeutet E eine indirekt geheizte Kathode, G -das Steuergitter mit veränderlichem Durchgriff, S ein Schirmbitter, F das Fang gitter und 9. die Anode. Das Steuergitter wird von zwei Haltestreben hi, h2 getragen.
Der veränderliche Durchgriff durch diese Elektrode wird dadurch hergestellt, dass. aii den mit L bezeichneten Stellen Lücken in der Gitterbewicklung vorgesehen werden. Die Herstellung solcher Lücken ist auf ver schiedene Weise möglich, beispielsweise da durch, dass- man einzelne Gitterwindungen abkneift.
Es wurde jedoch auch bereits vor geschlagen, diese Lücken durch Einschieben eines Dornes zwischen die Gitterdrähte her zustellen. Die Lücken werden jedenfalls nur auf der einen Seite des Steuergitters G angebracht, während die andere Hälfte ho mogen bewickelt bleibt. Die das Steuergitter umgebenden Elektroden werden von Stütz drähten ]i3-lis getragen.
Man ordnet diese in derselben Ebene wie die Haltestreben hi, h2 an denen das Steuergitter befestigt ist, an, weil in diesem Falle die geringste Störung des Entladungsvorganges auftritt.
Aus den Gründen der Klingbeseitigung er scheint es notwendig, die die Steuerelektrode umgebenden Gitter mit weiteren Versteifun gen auszurüsten, um eine mechanische Be wegung der Gitterwindungen gegeneinander bezw. gegenüber den Windungen der andern Gitterelektroden zu verhindern. Derartige zusätzliche Versteifungen werden nur auf jener .Seite vorgesehen, auf welcher die Lücken der Steuerelektrode liegen.
Bei spielsweise wird das Fanggitter f durch eine Strebe s versteift. Die Anordnung von ähn lichen Streben auf der andern Seite des Fanggitters ist nun entbehrlich, weil dort homogene Durchgriffsverhältnisse herrschen und somit eine gegenseitige Verlagerung der Gitterwindungen keinen merklichen Steuer einfluss auszuüben vermag.
Aus .diesen Darlegungen ergibt sich, dass die Verwendung eines nur auf der einen Seite irrhomogen bewickelten Steuergitters von besonderem Vorteil ist in allen jenen Fällen, wo besondere Massnahmen zur Be- seitigung des Röhrenklingens getroffen wer den müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre mit veränderlichem Durchgriff, dadurch gekennzeichnet, dass jene Gitterelektrode (G), deren Durchgriff längs der Kathode veränderlich ist, aus zwei nach einer Agialebene getrennten Häff- ten besteht, von denen die eine homogen und die andere inhomogen ausgebildet ist, und dass Versteifungsmittel an einer oder mehre ren der die inhomogene Gitterelektrode (G) umgebenden weiteren Elektroden nur in der- selben Ebene wie die die inhomogene Elek trode (G) tragenden Haltestreben (hl, h2)und über dem inhomogenen Teil dieser Elektrode angeordnet sind. UNTERANSPRUCH: Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstei fungsmittel aus parallel zur Kathode ver laufenden und mit den Gitterwindungen ver schweissten Drähten bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE184400X | 1934-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH184400A true CH184400A (de) | 1936-05-31 |
Family
ID=5718988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH184400D CH184400A (de) | 1934-07-06 | 1935-06-13 | Entladungsröhre mit veränderlichem Durchgriff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH184400A (de) |
-
1935
- 1935-06-13 CH CH184400D patent/CH184400A/de unknown
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