CH184411A - Hochdruckentladungsröhre. - Google Patents

Hochdruckentladungsröhre.

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CH184411A
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CH
Switzerland
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discharge
pressure discharge
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Hoelidruekentladungsr    ölige.    Bekanntlich erhalten     Hochdruckentla-          dungsröhren    beim Betrieb eine sehr hohe       Temperatur.    So zeigen zum Beispiel Hoch  druckquecksilberdampfröhren beim Betrieb  eine Temperatur von<B>6000</B> C und mehr. Es  ist nun gefunden worden, dass diese hohe  Temperatur zu Schwierigkeiten bei der Be  festigung eines Sockels an die Röhren führen  kann.

   Befestigt man den Sockel in der für  Entladungsröhren und Glühlampen üblichen  Weise unmittelbar an der Entladungsröhre,  so ist eine zuverlässige     Befestigung,    insbe  sondere bei längerer Betriebsdauer, nicht ge  währleistet, weil die     Befestigung    durch die  hohe Temperatur in hohem Masse gefährdet  wird. Es ist sehr schwierig, Baustoffe für  den Sockel und für die Befestigungsmittel  zu finden, die diesen hohen Temperaturen  für längere Zeit gewachsen sind.  



  Gemäss der Erfindung, die sich mit     Hoeh-          druckentladungsröhren    befasst, welche zum  Beispiel für Lichtausstrahlung (sichtbares  und ultraviolettes Licht) verwendet werden    können, werden die bisherigen Schwierig  keiten beseitigt, indem das Entladungsgefäss  mit einem rohrförmigen, vom Entladungs  gefäss vakuumdicht abgeschlossenen Verlän  gerungsteil versehen und der Sockel an dem  Ende dieses Verlängerungsteils befestigt wird.  Der Verlängerungsteil wird so lang gemacht,  dass die Temperatur an der Befestigungs  stelle beim Betrieb einen so niedrigen Wert  hat, dass das verwendete Material diese Tem  peratur aushalten kann und die zuverlässige  Befestigung nicht gefährdet wird.

   Der Ver  längerungsteil kann am Ende offen sein, so  dass kein gesonderter evakuierter Raum ge  bildet zu werden braucht und die Herstel  lung der Röhre durch diesen Verlängerungs  teil nicht erheblich erschwert wird. Die  Herstellung wird verhältnismässig sehr ein  fach, wenn man das Entladungsgefäss und  den Verlängerungsteil aus einem und dem  selben Rohr herstellt. Man kann zum Bei  spiel von einem Rohr aus Glas oder der  artigem Material ausgehen und eine Glas-      oder Metallscheibe, auf der mindestens eine  Elektrode angeordnet ist, an einem Ende  des Rohres hineinbringen und in genügen  dem Abstand von diesem Ende mit dem Rohr  verschmelzen.  



  Die Herstellung wird noch einfacher, wenn  man die Elektroden mit ihren     Stromzufüh-          rungsdrähten    in richtiger Lage in dem Aus  gangsrohr anordnet und dann in gewisser  Entfernung vom Rohrende eine Quetschstelle  bildet. Der in dieser Weise gebildete Ver  längerungsteil ist dann durch die Quetsch  stelle, die eine feste- Anordnung der Elek  troden verbürgt, mit dem Entladungsgefäss  verbunden.  



  Der Verlängerungsteil kann auch zur  Aufnahme von eventuell für den Betrieb der  Entladungsröhre erforderlichen Hilfselemen  ten, zum Beispiel Widerständen, benutzt  werden. Enthält die Röhre zum Beispiel  eine Hilfselektrode, die über einen Wider  stand mit einer der Hauptelektroden ver  bunden ist, so kann dieser Widerstand vorteil  haft im Verlängerungsteil angeordnet werden.  



  Falls die Entladungsröhre mit einem  wärmeisolierenden Mantel umgeben wird,  kann dieser zweckmässig mit dem Ende des  Verlängerungsteils verschmolzen werden.  



  Die Zeichnung stellt einige Ausführungs  beispiele des Gegenstandes der     Erfindung    dar.  Die     Fig.    1, 2 und 3 zeigen drei Röhren  im Längsschnitt, während     Fig.    4 eine Seiten  ansicht der Röhre nach     Fig.    3 ist;       Fig.    5 zeigt eine Röhre, bei der das Ent  ladungsgefäss von einem wärmeisolierenden  Mantel umgeben ist.  



  Das Entladungsgefäss 1 der in     Fig.    1  gezeichneten Röhre hat eine zylindrische  Gestalt und ist mit zwei durch die Ent  ladung zu heizenden Glühelektroden 2 und 3,  die aus in sieh selbst geschlossenen Schrau  bendrähten bestehen und mit stark elektro  nenemittierendem Material überzogen sind,  versehen. Die     Stromzuführungsdrähte    dieser  Elektroden sind durch die Quetschstelle 4  geführt. An das obere Ende des Entladungs  gefässes ist der aus einem an beiden Enden       offenen    Zylinder bestehende Verlängerungs-    teil 5     angeschmolzen,    an welchem Teil ein  Sockel 6 mit Hilfe des     Kittmaterials    7 be  festigt ist.

   Dieser Verlängerungsteil, der das  Entladungsgefäss gegebenenfalls auch um  einen geringen Betrag überlappen kann und  dann in grösserer Entfernung von der Quetsch  stelle an das Entladungsgefäss     angeschmolzen     wird, kann aus demselben Material herge  stellt sein, wie das Entladungsgefäss. Ge  gebenenfalls kann man für den Verlängerungs  teil auch ein anderes Material verwenden als  für das Entladungsgefäss. Besteht letzteres  zum Beispiel aus Quarz, dann kann der Ver  längerungsteil statt aus Quarz auch aus einem       (glase,    das sich an Quarz     anschmelzen    lässt,  bestehen.  



  Bei der in     Fig.    2 abgebildeten Röhre sind  das Entladungsgefäss 1 und der Verlängerungs  teil 5 aus einem Stück Rohr hergestellt. Bei  der Herstellung dieser Entladungsröhre wer  den zuerst die     Stromzuführungsdrähte    der  Elektroden in einer Glasscheibe 8 einge  schmolzen und die Elektroden an ihren Stütz  drähten befestigt. Die Scheibe 8 wird dann  in das Glasrohr, aus dem die Entladungs  röhre hergestellt werden soll, hineingescho  ben und an der Stelle 9 mit diesem Rohr  verschmolzen.  



  Der Verlängerungsteil 5 der Röhre nach       Fig.    2 ist mit einem     Bajonettsockel    10 ver  sehen.  



  Auch bei der in den     Fig.    3 und 4 dar  gestellten Entladungsröhre sind das Entla  dungsgefäss 1 und der Verlängerungsteil 5  aus einem Stück Rohr hergestellt. Die Tren  nung zwischen den beiden wird dadurch er  halten, dass das Ausgangsrohr an einer Stelle  zusammengequetscht ist, so dass die Quetsch  stelle 11 gebildet wird.  



  In der Nähe der     Elektrode    2 ist eine aus  einem dünnen Stäbchen (zum Beispiel aus  Wolfram) bestehende Hilfselektrode 12 an  geordnet, die über den Widerstand 13 mit  dem     Stromzuführungsdraht    der Elektrode 3  verbunden ist. Beim     Inbetriebsetzen        derRöhre     bildet sich zwischen der Elektrode 2 und der  Hilfselektrode 12 eine Hilfsentladung, durch  welche die Elektrode 2 aufgeheizt wird und      die Zündung der Entladung erleichtert wird.  Der Widerstand 13 ist, wie aus den     Fig.    3  und 4 ersichtlich, im Verlängerungsteil un  tergebracht.

   Obwohl eine solche Hilfselek  trode und ein solcher Widerstand in den       Fig.    1 und 2 nicht angegeben sind, können  selbstverständlich auch die dort gezeichneten  Röhren mit einer Hilfselektrode und einem da  zugehörigen Widerstand ausgestattet werden.  



  Nach     Fig.    5 ist das Entladungsgefäss 1  mit einem Glasmantel 14 umgeben, der mit  dem Ende des Verlängerungsteils 5 ver  schmolzen ist. Der Raum zwischen dem Ent  ladungsgefäss und diesem Mantel ist eva  kuiert, wodurch eine wärmeisolierende Um  hüllung geschaffen wird.  



  Die in der Zeichnung abgebildeten Röhren  enthalten Edelgas, zum Beispiel Neon, unter  einem Druck von einigen mm     Hg    und fer  ner Quecksilberdampf. In dieser Füllung fin  det eine     Hochdruckquecksilberdampfentladung     statt, die daran zu erkennen ist, dass die Ent  ladung nicht den ganzen Querschnitt des  Entladungsgefässes füllt, sondern eingeschnürt  ist. Das Entladungsgefäss solcher     Hochdruck-          metalldampfentladungsröhren    erhält sehr hohe       Temperaturen,    zum Beispiel 600   C und mehr.

    Durch Zwischenschaltung des Verlängerungs  teils 5 zwischen dem Entladungsgefäss und  dem Sockel wird der Sockel und seine Be  festigungsstelle mit dem     Verlängerungsteil     jedoch in einfacher Weise erheblich unter  halb dieser hohen     Temperaturen    des Ent  ladungsgefässes gehalten.  



  Das Entladungsgefäss wird aus Quarz  oder aus einem harten Glase hergestellt, das  die auftretende hohe Temperatur aushalten  kann. Besteht das Entladungsgefäss und even  tuell auch der umgebende Mantel aus einem  ultraviolettes Licht durchlassenden Material,    so kann die Röhre auch zum     $estrahlunggs-          zwecke    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochdruckentladungsröhre, dadurch ge kennzeichnet, dass das Entladungsgefäss der Röhre mit einem rohrförmigen, vom Ent ladungsgefäss vakuumdicht abgeschlossenen Verlängerungsteil versehen ist und dass der Sockel an dem Ende dieses Verlängerungs teils befestigt ist. UNTERANSPRtrCHE: 1. Hochdruckentladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Entladungsgefäss und der Verlänge rungsteil aus einem einzigen Rohr her gestellt sind. 2. Hochdruckentladungsröhre nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entladungsgefäss und der Verlänge rungsteil durch eine Quetschstelle mit einander verbunden sind.
    3. Hochdruckentladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlängerungsteil Hilfselemente unterge bracht sind. 4. Hochdruckentladungsröhre nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlängerungsteil als Hilfselemente Widerstände angebracht sind. 5. Hochdruckentladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsteil an seinem offenen Ende mit einem das Entladungsgefäss um gebenden Mantel verschmolzen ist.
CH184411D 1934-06-04 1935-05-24 Hochdruckentladungsröhre. CH184411A (de)

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