CH184415A - Anlage mit einer elektrischen Entladungsröhre. - Google Patents

Anlage mit einer elektrischen Entladungsröhre.

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CH184415A
CH184415A CH184415DA CH184415A CH 184415 A CH184415 A CH 184415A CH 184415D A CH184415D A CH 184415DA CH 184415 A CH184415 A CH 184415A
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CH
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

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  Anlage mit einer elektrischen Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lage mit einer gasgefüllten, zum Beispiel  zur     Lichtaussfrahlung    dienenden, mit einer  Glühkathode versehenen,     elektrischen    Ent  ladungsröhre, deren Heizstrom von einem       Transformator    geliefert wird. Eine Drossel  spule ist in     Reihe        mit    der Entladungsröhre  geschaltet und der genannte Transformator  wird aus derselben Stromquelle     wie    die Ent  ladungsröhre gespeist.

   Diese Stromquelle  kann zum Beispiel aus einem Wechselstrom  netz von 220 V     bestehen.    Es kommt häufig  vor, dass die Spannung eines Wechselstrom  netzes von diesem     Werte    abweicht. Die Span  nung kann zum Beispiel auch 200, 240 oder  260 V betragen.

   Um die Anlage für den  Anschluss an Netze verschiedener Spannun  gen, zum Beispiel von 200 bis 260 V, ge  eignet zu machen, können die Drosselspule  und die     Primärwicklung        des    den Heizstrom  für die Glühelektrode     bezw.        -elektroden    lie  fernden     Transformators        bekanntlich    mit An  zapfungen versehen werden, so dass bei einer    bestimmten Spannung der     Speisestromquelle     die Drosselspule     derart    eingestellt werden  kann, dass der die Entladungsröhre durch  fliessende Strom seinen normalen     Wert    er  hält,

   während     gleichzeitig    die     Primärwick-          lung    des genannten Transformators derart  eingestellt werden     .kann,        dass    ein Heizstrom  der gewünschten Stärke     erzeugt        wird.        Diese          Einstellung    der Drosselspule     und    des Trans  formators ist oft umständlich, da sie sich an  verschiedenen Stellen     befinden    können.

       Bei     Strassenbeleuchtungsanlagen     wird    der Heiz  stromtransformator in der     Regel    in der Nähe  der     Entladungsröhre,    ,das heisst     in    der hoch  über  < dem Boden     befindlichen    Armatur an  geordnet, während die     Drosselspule    in dem  untern Teil eines Laternenpfahls     oder    in  einem in kurzer     Entfernung    vom Boden an  geordneten     Anschlusskasten        untergebracht     sein kann.  



       Bei    der     erfindungsgemässen    Anlage sind  diese     Übelstände    erheblich herabgesetzt. Bei  dieser Anlage     ist.    die     Drosselspule    einstell-      bar gemacht und zu diesem     Zweck    mit An  zapfungen versehen, während die     Primär-          wicklung    des     Reizstromtransformators    der  art an die     Drosselspule    angeschlossen ist,

   dass  in den durch diese     Primärwicklung    und die       Stromquelle    gebildeten     Brei    auch ein     Teil     der Drosselspule     eingeschaltet    werden kann.  Die Drosselspule kann daher auch als Spar  transformator arbeiten.

   Die der Primärwick  lung des     Transformators    zugeführte Span  nung     besteht    in     diesem    Fall aus der Summe  der     Spannung    der     Speisestromquelle    und der  Spannung, die in demjenigen Teil der Dros  selspule     erzeugt    wird, der in dem durch die  Stromquelle     und    die primäre Transformator  wicklung gebildeten Kreis liegt.

   Die Ver  hältnisse lassen sich leicht derart wählen,  dass bei verschiedenen Spannungen der       Speisestromquelle,    also bei verschiedenen  Werten des in Reihe mit der Entladungs  röhre     geschalteten    Teils der     Drosselspule     (dieser Teil wird durch     die        gewünschte    nor  male Stromstärke der Entladungsröhre be  stimmt, die der Primärwicklung des     Ileiz-          stromtxansformators        aufgedrückte    Spannung  konstant oder     innert        zulässigen    Grenzen     ist.     Der     Drosselspulenteil,

      der in den durch die  Stromquelle und     die    primäre     Transformator-          wicklung        gebildeten    Kreis     eingeschaltet          wird,        kann    nämlich derart einstellbar sein,  dass die gewünschte     :Spamnung    für den     Heiz-          stromtransformator    erhalten wird.

   Falls die       Spannung    der     Speisestromquelle    der Span  nung, für die der     Heizstromtransformator    be  messen ist, genau     entspricht,    wird dieser       Drosselspulenteil    auf Null herabgesetzt. Bei  dem     Einstellen    für     eine        bestimmte    Spannung  der Stromquelle sind lediglich ein oder zwei  Anschlüsse der     Drosselspule    zu ändern, wäh  rend -der     Heizstromtransformator    vollkommen       ungeändert    bleiben     kann.     



  Die     Zeichnung    veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



  Die in den Figuren     dargestellte,    zur  Lichtausstrahlung dienende     elektrische        Ent-          ladungsröhre    1 kann     beispielsweise    eine Na  triumdampflampe sein. Die Röhre, die wäh-         rend    des Betriebes     eine        positive    Säulenent  ladung aufweist, ist mit zwei Glühelektroden  2 und 3 versehen, die an die Sekundärwick  lungen 4     bezw.    5 eines     Heizstromtransfor-          mators    6 angeschlossen sind,     dessen    Primär  wicklung     mit    7 bezeichnet ist.

   Eines der  Enden     dieser    Wicklung 7 ist     unmittelbar    mit  der     Glühelektrode    3     und    der Klemme 8     einer          Wechselstromquelle    9 verbunden, die     zum          Beisspiel    aus einem     Niederspannungswechsel-          stromnetz    besteht. Die Glühelektrode 2 ist  an das Ende 14     einer    Drosselspule 10 ange  schlossen, die in Reihe mit der Entladungs  röhre 1 liegt. Diese Drosselspule     weist    meh  rere     Anzapfpunkte   <I>a, b, c, d, e, f, g</I> auf.

    Einer dieser     Anzapfpunkte    ist durch den  Leiter 11 mit der     Klemme    12 der Strom  quelle 9 verbunden, während ,die primäre       Transformatorwicklung    7     mittels    des Leiters  13 an einen der     Anzapfpunkte    der Drossel  spule     angeschlossen        ist.     



  Gesetzt den Fall,     dass    man die Anlage  für den     Anschluss    an Wechselstromnetze von  2,00     bis    2i60 V     geeignet    machen will, und     dass     -die     Spannung,der    Stromquelle 260 V     sei,    so  wird der Leiter 11 mit einem     derartigen    An  zapfpunkt     Ider        Drosselspule,    zum     Beispiel     mit dem Punkt d,     verbunden,    dass der die       Entladungsröhre    1 durchfliessende     Strom     seine normale Stärke hat.

   Es kann     nun    der  Transformator 6 so     bemessen    werden, dass  der     gewünschte    Heizstrom erhalten wird,  wenn die der Primärwicklung 7 zugeführte       Spannung    260 V beträgt. Der     Leiter    13  wird dann in dem vorliegenden Fall, indem  die Spannung der Stromquelle 260 V be  trägt, gleichfalls an den     Anzapfpunkt    d  angeschlossen.  



  Soll die Anlage aus einem Netz nie  driger Spannung, zum Beispiel 230 V, ge  speist     werden,    so wird der in Reihe mit der  Entladungsröhre liegende Teil der Drossel  spule derart verkleinert, dass der die Ent  ladungsröhre durchfliessende Strom wieder  seinen     normalen    Wert annimmt. Der Leiter  11 wird zu diesem Zweck an einen     andern          Anzapfpunkt,    zum     Beispiel    an den     Punkt    c,  angeschlossen.

   Der     Leiter    13     wird    mit einem      derartigen     Anzapfpunkt,    zum Beispiel mit  dem Punkt e, verbunden,     -dass    die Summe der  Spannung der Stromquelle 9 und der Span  nung, die in dem zwischen den beiden An  schlusspunkten der Leiter 11 und 13 an die  Drosselspule liegenden     Drosselspulenteil    in  duziert wird, 260 V beträgt.  



  Es können auf diese Weise für jede  Spannung der Stromquelle 9 die Anschlüsse  an die Drosselspule derart gewählt werden;  dass nicht nur der die Entladungsröhre durch  fliessende Strom seinen normalen     Wert    er  hält, sondern auch der     Primärwicklung    7  eine Spannung von 260 V zugeführt wird.  Es wird auf diese Weise eine allgemein     ün-          wendbare    Vorrichtung .erhalten, bei welcher  der     Heizstromtransformator        vollkommen        un-          geändert    bleiben kann und nur die     Drossel-          spulenanschlü_sse    zu ändern sind.  



  Der     Heizstromtraneformator    kann auch  für andere Spannungen gebaut werden. Es  kann empfehlenswert sein, die Spannung die  ses Transformators in der Mitte des Span  nungsbereiches zu wählen, für den die An  lage sich eignen soll. Ist dieser Bereich zum       Beispiel    200 bis 260 V, so kann :eine Trans  formatorspannung von 230 V gewählt wer  den. Beträgt in :diesem Fall die Spannung  der Stromquelle 230 V, so werden die     Leiter     11 und 13 mit dem gleichen     Anzapfpunkt     verbunden.

   Bei einer niedrigeren     bezw.     höheren Spannung der Stromquelle wird der       Leiter    11 mit einem     Anzapfpunkt    verbunden,  der weniger weit     bezw.        weiter    von dem       Drosselspulenende    14 entfernt ist, während  der     Leiter    13 mit einem     Anzapfpunkt    ver  bunden wird, der weiter     bezw.    weniger weit  von dem Ende 14 entfernt ist.  



  Es ist in vielen Fällen zulässig, den       Leiter    1.3 dauernd mit einem bestimmten  Punkt der Drosselspule zu verbinden. So ist  zum Beispiel in     Fig.    2 der     Leiter    13 dauernd  mit dem Ende 15 der Drosselspule verbun  den. Nimmt man zum Beispiel an, dass in  diesem Fall der Spannungsbereich der Strom  quelle wieder 200 bis 2160 V ist und dass der  Transformator 6 für eine Primärspannung  von 260 V gebaut ist, so wird bei einer Span-         nung    der     ;Stromquelle    9 von 260 V sowohl  der     Leiter    11, als auch ,der Leiter 13 an das  Ende 15 der Drosselspule angeschlossen.

    Diese Drosselspule ist wieder derart bemes  sen, dass der Entladungsstrom in diesem  Fall seinen normalen Wert hat. Bei einer  Spannung der Stromquelle 9 von 200 V wird  der Leiter 11 mit dem dem Drosselspulen  ende 14     zunächstliegenden        Anzapfpunkt        a     verbunden, der     derart    gewählt worden ist,  dass :der     Entladungsstrom    auch in diesem  Fall     seinen    normalen Wert hat. Die :der Pri  märwicklung des Transformators 6 aufge  drückte     Spannung        ist    nun     etwas    kleiner, als  die normale     Transformatorspannung    von  260 V.  



  Um die der     Primärwicklung    7 aufge  drückte Spannung zu     ermitteln,    sei .das nach  folgende     vereinfachte        Rechenbeispiel        ge-          g        o        eben:     Bei einer Betriebsspannung der Ent  ladungsröhre von 8,0 V     mu.ss    bei einer Netz  spannung von 260 V ,die von der Drosselspule  aufgenommene Spannung (die in bezug auf  die Betriebsspannung um 90   in der Phase  verschoben ist) be  tragen. Bei einer
EMI0003.0052  
   Netzspannung von 200 V  muss der in Reihe mit der Röhre     geschaltete          Drosselspulenteil    auf  nehmen.

   Die Anzahl
EMI0003.0055  
   :der     zwischen    dem     Ende     14 und dem Punkt     a    der Drosselspule liegen  den Windungen muss zu diesem Zweck  Ende 14 und dem Ende 15 der     Drosselspule     
EMI0003.0060  
   mal die     Anzahl    der     zwischen    dem  liegenden Windungen betragen.

   Der Span  nungsunterschied zwischen diesen Endender  Drosselspule     beträzt    in diesem Fall  
EMI0003.0064     
    während die .der     Primärwicklung    7 aufge  drückte Spannung
EMI0003.0066  
         beträgt.    Diese Spannung wird dem Trans  formator     zugeführt,    wenn :die Entladungs  röhre     brennt.    Bei einem .Spannungsbereich  der Stromquelle 9 von 200 bis 260 V     wird     also der primären     Transformatorwicklung         7 beim normalen     Betrieb    eine Spannung von  227     bis    260 V     zugeführt.     



  Es kann auf dieselbe Weise gefunden  werden, dass, wenn der     Heizstromtransfor-          mator    für 230 V     bemessen    ist, die während       des        normalen        Betriebes        aufgedrückte    Span  nung     zwischen        '214        und    244 Volt     schwankt.     Diese Schwankungen der     Transformatorspan-          nung    sind in vielen Fällen befriedigend und  es wird der     Vorteil    erhalten,

   dass nur der  Anschluss des     Leiters    11 an die Drosselspule       geändert    zu werden     braucht.     



  Die     Fig.    2 zeigt     noch,    dass der Heizstrom  transformator     eine    besondere     Wicklung    16  aufweist, die     einerseits    mit der Wicklung 7  und anderseits eventuell über einen hohen  Widerstand mit     einer    auf der     Aussenseite    der  Röhre befindlichen     Hilfselektrode    17 ver  bunden ist. Diese Wicklung 16,     sowie    die       Hilfselektrode    17 erleichtern die Zündung  der Entladungsröhre.  



  Die Anlage gemäss der     Erfindung    ist  nicht nur anwendbar, wenn sie für verschie  dene     ,Spannungen    der Speisequelle     geeignet          sein.    muss,     sondern    auch,     falls    sie an ver  schiedene     Wechselstromquellen    mit unterein  ander     abweichenden    Frequenzen     anzuschlie-          13en        ist.       Wo in dieser Beschreibung     oder    im     Pa-          tentanspruch    von einer     Gasfüllung    -die Rede  ist,

   ist     darunter    nicht nur eine     aus    Gas,  sondern auch eine     aus    Dampf oder aus Ge  misch von Gas und Dampf bestehende Fül  lung     zu        verstehen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage, die eine mit einer Drosselspule in Reihe geschaltete, gasgefüllte, elektrische Glühelektrodenröhre enthält, wobei _ der Glühelektroden-Heizstrom von einem aus der gleichen Stromquelle wie die EntlaUungs- röhre gespeisten Transformator geliefert wird,
    dadurch gekennzeichnet"dass die Dros selspule einstellbar und zu diesem Zweck mit Anzapfungen versehen ist, und dass die Pri- märwicklung des Heizstromtransformators derart an die Drosselspule angeschlossen ist, dass in den durch diese Primärwicklung und die Stromquelle gebildeten greis auch ein Teil der Drosselspule eingeschaltet werden kann.
CH184415D 1934-07-30 1935-07-12 Anlage mit einer elektrischen Entladungsröhre. CH184415A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3642413A1 (de) * 1986-12-11 1988-06-23 Juerg Nigg Verfahren zur erhoehung der zuendwilligkeit von entladungslampen, zuendhilfeanordnung und entladungslampe mit zuendhilfe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3642413A1 (de) * 1986-12-11 1988-06-23 Juerg Nigg Verfahren zur erhoehung der zuendwilligkeit von entladungslampen, zuendhilfeanordnung und entladungslampe mit zuendhilfe

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