CH184416A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH184416A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


      Elektrisehe    Entladungsröhre.    Für     elektrische    Entladungsröhren, die  mit üblicher Netzspannung und mit mehr als  <B>100</B>     Milliampere    betrieben werden,     benutzt     man neuerdings vielfach Elektroden, .die nur  durch die Entladung geheizt werden und aus  einer zur Stromzuleitung dienenden     Wol-          framdrahtwendel    und einem in diese einge  schobenen Stab bestehen, .der ganz oder im       wesentlichen    aus     Erdalkalimetallen    herge  stellt ist.

   Die Erfindung bezweckt, auch  für mit niedrigeren Stromstärken als<B>100</B>       Miniampere    betriebenen Entladungsröhren,  zum Beispiel für     etwa    mit     20        Milliampere          betriebene    elektrische     Leuchtröhren    und  Spannungsteiler, derartige durch die     Ent-          ladunggeheizte    Elektroden benutzen     zu    kön  nen, ohne eine höhere Betriebsspannung     dabei     zu     verwenden.    Zu diesem Zwecke ist gemäss  der Erfindung die den     Erdalkalimetallstab     in sich aufnehmende,

   zur Stromzuleitung  dienende     Wolframdrahtwendel    von einem    Röhrchen aus     Erdalkalimetallogyd,    zweck  mässig     Bariumogyd,    dicht umschlossen. Die  ses     Rührehen    bildet somit mit der Wolfram  drahtwendel und dem in diese     eingeschobenen          Erdalkalimetallstab    eine Einheit. Das     Elek-          trodenröhrchen    kann hierbei noch von einem  Metallröhrchen mit Abstand umschlossen  sein, welches elektrisch von der Wolfram  drahtwendel isoliert und zweckmässig geson  dert gehaltert ist.

   Das die     Wolfra.mdraht-          wendel    dicht umschliessende Röhrchen aus       Erdalkalimetallogyd    verhindert eine schäd  liche Wärmeabstrahlung der durch die Ent  ladung geheizten, von ihm     umschlossenen          Elektrodenteile,    nämlich der     Wolframdraht-          wendel    und des     Erdalkalimetallstabes,    und       zwingt    auch die Entladung,

       ständig    in     sein     der Entladungsbahn     zugekehrtes    Ende ein  zutreten und nur an der     kleinen    Stirnfläche  des     Erdalkalimetallstabes    anzusetzen. Diese  Fläche des     Erdalkalimetallstabes        wird    da-      durch besonders stark erhitzt und zu einer  besonders     hallen    Elektronenemission veran  lasst.

   Ein weiterer     wesentlicher        Vorteil    des  aus     Erdalkalimetalloxyd    bestehenden Um  schliessungsröhrchen liegt aber vor allem noch  darin, dass es selbst zusätzlich Elektronen  emittiert, da es durch     Wärmeleitung    der  Drahtwendel und auch unmittelbare Einwir  kung der Entladung so hoch erhitzt wird,  dass sich der Entladungsbahn zugekehrte  Oberflächenteile unter Sauerstoffabgabe in       emittierendes        Erdalkalimetall    verwandeln.  Der     zweckmässig    noch vorgesehene metalli  sche     Umschliessungsmantel    hat eine weitere  Wärmestauung und damit eine weitere Stei  gerung der Elektronenemission zur Folge.

    Die besonders starke Elektronenemission aber       gibt,die    Möglichkeit,     trotz    Verwendung üb  licher Spannung mit geringen Stromstärken  von unter 100     Milliampere    ein     sicheres    Zün  den und Brennen der Entladungsröhren zu  erhalten.  



  Auf der Zeichnung     ist    als Ausführungs  beispiel der eine Endteil einer gemäss der  Erfindung ausgebildeten elektrischen Leucht  röhre in     Ansicht,    zum Teil im     Schnitt,    dar  gestellt.  



  Das     mit    einer beliebigen Füllung ver  sehene     zylindrische    Glasgefäss 1 ist an jedem  Ende mit einem Fussrohr 2, verschmolzen,  in dessen Quetschstelle 3 ein     Stromzufüh-          rungsdraht    4 luftdicht eingeschmolzen ist.

    Mit dem     Stromzuführungsdraht    4 ist das ge  streckte Ende 5 einer     Wolframdrahtwendel    6       verbunden,    deren Achse mit derjenigen des       Glasgefässes    1 zusammenfällt.     In    diese Wolf  ramdrahtwendel ist ein Stab 7 aus einem  gut elektronenemittierenden     Erdalkalimetall,     etwa Barium, oder auch aus einem Gemisch von       Erdalkalimetallen,    etwa einem Gemisch von  Barium und     Strontium,    dicht passend einge  schoben, so dass dieser Emissionsstab ohne       weitere    Hilfsmittel innerhalb der Draht  wendel 6 in Stellung bleibt.

   Der Stab 7  kann gegebenenfalls auch zum Teil aus     Erd-          alkalioxyden        bestehen.     



  Die zur     Halterung    des     Emissionsstabes     7 dienende Drahtwendel 6 dient     gleichzeitig       dazu, möglichst vielen Oberflächenteilen des  im kalten Zustande nicht sonderlich gut lei  tenden     Emissionsstabes    den     elektrischen     Strom zuzuleiten, sowie auch bei Wechsel  strombetrieb in jeder zweiten Halbwelle als  Anode zu wirken und somit während dieser  Halbwellen den Emissionsstab vor der an  greifenden     Entladungswirkung    zu schützen.  



  Die Drahtwendel 6 ist von einem Röhr  chen 8 aus einem oder mehreren     Erdalkali-          metalloxyden,    zweckmässig jedoch aus Ba  riumoxyd, derart dicht umschlossen,     .dass.das     Röhrchen 8 an der Wendel 6 haftet und  durch     diese    sicher getragen wird.

   Dieses  zur Wärmestauung, zur Begrenzung des Ent  ladungsansatzes und zur zusätzlichen Elek  tronenemission dienende Röhrchen 8 ist von  einem     zylindrischen    Metallrohr 9 mit Ab  stand umschlossen, das von einem in der Fuss  rohrquetschstelle 3 eingeschmolzenen Draht  10 gehalten wird und das somit von den       Elektrodenteilen,    nämlich der     Wolframdraht-          wendel    6 und dem     eingeschobenen        Erdalkali-          metallstab    7,     elektrisch        isoliert    ist.

   Das  Röhrchen 8 tritt zweckmässig, wie dargestellt,  in Richtung der Entladungsbahn etwas von  den eingeschlossenen, durch die Entladung  geheizten     Elektrodenteilen,    nämlich der  Drahtwendel und dem     Erdalkalimetallstab    7  hervor, damit die Entladung vornehmlich  auf die     Stirnfläche    des     Erdalkalimetallstabes     7     begrenzt        wird.     



  Der     Schutzmantel    9 dient ausser als  Wärmeschutz für den     Erdalkalimetallstab     und die     Drahtwendel    auch noch dazu, von  dem Röhrchen 8 etwa abgegebene kleine Teil  chen nicht in die Entladungsbahn gelangen  zu lassen.

   Die     beschriebene    Entladungsröhre       lässt    sich mit besonderem     Vorteil    ausser für       elektrische    Leuchtröhren auch für     Span-          nungsteiler    verwenden, weil durch die Be  grenzung der Entladung auf die kleine Stirn  fläche .des     Erdalkalimetallstabes    7, also auf  einen festen     Punkt,    weit weniger leicht  Schwankungen in der Stromstärke als bei  anders beschaffenen, durch die Entladung  aufgeheizten Elektroden eintreten     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, deren durch die Entladung geheizten Elektroden eine zur Stromzuführung dienende Wolframdraht- wendel und einen in diese eingeschobenen Stab besitzen, der Erdalkalimetalle enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Wolfram drahtwendel (6) jeder Elektrode von einem Röhrchen (8) aus Erda,lkalimetallogyd dicht umschlossen ist.
    UNTERANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, daB das Elektrodenröhrchen von einem gesondert ge halterten und von .den Elektrodenteilen iso lierten Metallröhrchen mit Abstand umschlos sen ist.
CH184416D 1934-10-26 1935-10-15 Elektrische Entladungsröhre. CH184416A (de)

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