CH184573A - Schreibtisch. - Google Patents

Schreibtisch.

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CH184573A
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O Haberfeld Erwin
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O Haberfeld Erwin
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Description


  Schreibtisch.         Bei    Schreibtischen mit mehreren Schub  kästen, insbesondere für     Bureauzwecke,    ist       in        der        Regel        g        eine        für        alle        Seliubkästen        ge-          meinsam    zur Wirkung kommende     Verrie-          "elung,        rr        ein        sogenannter        Zentralversc'hluss,

            C,          ein",ebaut,    die durch einen einzigen, meist  den mittleren, Schubkasten in Wirkung ge  setzt wird, so     dass    nur dieser letzte Kasten  zu verschliessen ist,     derdas        Schloss    trägt und  bei seinem Einschub in die Endstellung ein       Verrie,gelungsgestänge    in Wirkung setzt, das  in die andern     Sellubkästen    einhakt und diese  dadurch in der Schliessstellung sichert.

   Der       Verschluss    des     Solireibtisc'hes    setzt also zwei       Ilandhabungen    voraus, nämlich einmal das  Sperren des     Verriegelungsgestänges    durch  Zuschieben des letzten     Schubkastens    und zum  andern     Nal    das Schliessen des Schlosses. Aus  diesem Grunde ist es bei dieser Art der Ver  riegelung nicht möglich, während     Cles    Ge  brauches des     Schreibtisch#es        Aden    mittleren,  das     Schloss    tragenden und die Verriegelung  in Wirkung setzenden Schubkasten ganz    hineinzuschieben.

   Das ist sehr störend, weil  die Schublade     vollstaubt.    Auch ist es un  schön, weil der Tisch immer eine offene Lade  hat. Ferner ist es unpraktisch, weil man an  ,dem offenen     Scllubkasten    hängen bleiben  kann. Diese Art Verschlüsse weisen alle das  wesentliche Merkmal auf,     dass    sie nicht un  mittelbar durch Schliessen des Schlosses in  Wirkung treten, sondern nur unmittelbar  .durch Zuschieben der das     Schloss    tragenden  Schublade( verriegelt     wdrden.        Da,3        Schloss     besteht ganz für sich und hat mit dem     Zen-          tralverscliluss    an sich keinen Zusammenhang.

    Man könnte zwar die seitlichen     Seliubkästen     etwas herausziehen, um die Verriegelung  auszuschalten. Das ist aber noch     unprak-          tiselier,    weil dann sogar mehrere     ScIlub-          kästen    offen stehen. Wird dagegen -der mitt  lere Schubkasten versehentlich ganz hinein  gestossen, dann sind die andern Kästen wie  der verriegelt und es ist notwendig, den  mittleren Kasten etwas herauszuziehen, um  die andern     Schubkästen    frei zu geben.

        Diese störenden Nachteile der     Schreib-          tischkastenverrie,gelung    sind gemäss der Er  findung dadurch beseitigt,     dass    zur     Verrie-          .gelung    aller Kästen ein gemeinsamer Hebel  dient, der sich durch ein     Schloss    sichern     lässt.     



  Die Erfindung ist in einem Ausführungs  beispiel auf (der Zeichnung dargestellt, und  zwar zeigt       Fig.   <B>1</B> einen Schreibtisch in Vorderan  sicht ohne Kasten;       Fig.    2 zeigt eine Oberansicht unmittelbar  waagrecht unter der     Tiseliplatte    geschnitten  mit eingesetzten Schubkästen; die       Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen zwei Schubkästen  in Vorderansicht mit verschiedenen Schlös  sern;

         Fig.   <B>5</B> zeigt einen     Teillängssehnitt    durch  den hintern Teil eines     Scliubkastens;          Fig.   <B>6</B> zeigt einen ebensolchen waag  rechten Schnitt wie     Fig.    2 eines andern Aus  führungsbeispiels;       Fig.   <B>7</B>     und   <B>8</B> zeigen das Zusammen  wirken des Schliessriegels des Schlosses mit  dem     Verriegelungsgestänge    in freigegebener  und in gesperrter Stellung.  



  Als Beispiel ist ein Schreibtisch ange  nommen, wie er zur Verwendung mit ver  schieden hohen Schubladen oder     -kästen    viel  fach für     Bureauzwecke,    üblich ist, mit einem       Seitenschrank,    enthaltend zwei bis -vier glei  che oder ungleiche Schubkästen und zwei  Kästen in der Tischplatte, jedoch könnten  auch zwei Seitenschränke vorhanden sein.  Der Seitenschrank<B>b</B> enthält die beiden Fach  räume<B>b'</B> und     V'    für zwei übereinander ein  zuschiebende Kästen     c    oder jede beliebige  Einteilung.

   In     der'Tischplatte        sind,die    zwei  Fachräume a und     a"    für zwei nebeneinander  liegende     Seliubhästen   <B>d</B> und e enthalten. An  ,der Rückwand sind hinter allen Kästen  Wellen<B>f</B> senkrecht gelagert. Bei mehreren       übereinanderliegenden    Schubkästen gehen die  Wellen<B>f</B> über alle     Kästenhöhien    mehr oder  weniger durch.

   Die Wellen     J    tragen Klinken  <B>g</B> etwa in der Mitte jeder     Kastenllölie.    Lie  gen mehrere Schubkästen     übereinauder,    dann  sind entsprechend mehrere Klinken<B>g</B> und<B>g'</B>         (Fig.   <B>1</B> links) auf der Welle<B>f</B> angeordnet.  Die Kästen tragen an ihrer Rückseite ent  sprechende Ösen     g",        Fig.   <B>5,</B> in welche die  Klinken<B><I>g, g'</I></B> bei entsprechender Drehung  der Wellen<B>f</B> einhaken können, um dadurch  die Schubkästen in ihrer vollständigen     hin-          eingeschobenenStellung    zu sperren.

   Auf den  Wellen<B>f</B> sitzen etwas unter der     Tiseliplatte     a Arme h, die durch. eine unter Wirkung  der Feder i' stehende Schubstange i verbun  den sind, so     dass    sich alle, Wellen<B>f</B> gleich  mässig bewegen. Unter der Tischplatte a ist  ein um<B>k</B> drehbarer, zur gemeinsamen Ver  riegelung aller     8chubkästen    dienender Hebel  <B>1</B> gelagert, der an dem Arm h am mittleren  Kästen<B>d</B> angreift und mit seinem vordern  Arm<B>I'</B> bis in den Bereich des Schliessriegels  <B>m'</B> des Schlosses in im Kasten<B>d</B> greift.  



  Das     Schloss    m     (Fig.    4) ist ein     sogenanntes          Hakenschloss    mit einem Hakenriegel     M',    der       bei,dem    Schliessen des Schlosses sieh zunächst  aufwärts bewegt und dann seitlich     aus-          seliwingot.    Er kann dabei zugleich in die  Tischplatte a greifen, was     jedocli        an    sieh  nicht notwendig ist, weil der mittlere Schub  kasten<B>d</B> auch in derselben Weise durch  einen Haken<B>g</B> auf der mittleren Welle<B>f</B>  in der     gesehlossenen    Stellung gesperrt wer  den kann.

   Bei dem     SeitwärtsseUwingen    des       Schliessriegels    m'     wirkter        auf,den    Arm<B>I'</B> des  <B>:Z,</B>  Hebels     I    in der     Pfeilriehtung        (Fig.    2), der  .dadurch nach rechts schwingt und über die  Stange i sämtliche Wellen<B>f</B> mit ihren Klin  ken<B><I>g, g'</I></B> mitnimmt, so     dass    -diese in die  Ösen     g"    der eingeschobenen Kästen einhaken  können.  



  Die Klinken<B><I>g, g'</I></B> werden zweckmässig  als Federklinken gestaltet, so     dass    sie aus  weichen und wieder einschnappen können,  falls vergessen wurde, einen Kasten ganz  hineinzuschieben, wie in     Fig.    2 rechts  angegeben. Der Kasten     lässt    sich dann noch       Iiineindrücken    und wird durch seine Klinke  <B>g</B> gesperrt.  



  Anstatt eines Schlosses mit Hakenriegel       m'    kann durch das     Schloss    ein einfacher  Schwingarm     m",    wie in     Fig.   <B>3,</B> bewegt wer  den, der gleichfalls auf den Arm<B>1</B> drückt      und damit die Sperrung der     Seliubkästen    in  der oben beschriebenen Weise bewirkt.  



  Die Bewegung des     Verriegelungsgestän-          ges        lässt    sich auch durch einen keilförmig       abgescUrägten        Scliliessriegel        m'    nach     Fig.   <B>6</B>  bis<B>8</B> bewirken. Hier sind gleichfalls an der       ltüekseite    des     Schreibtisches    die Wellen<B>f</B>     goe-          lagert,        auf    denen die Sperrhaken oder -Klin  ken<B>g</B> zum Verriegeln der     Schubhästen    mit  tels deren -Ösen     g"    fest angeordnet sind.

   Die       '#ffellen   <B>f</B> tragen ausserdem die Arme h, die  ihrerseits     durcli    die     Schubstange    i gekuppelt  sind. Unter der Schreibtischplatte ist bei n'  eine     Sehubstange    n geführt, die bei o' an  den Arm<B>p</B> eines bei o an der Schreibtisch  platte gelagerten,     zür    gemeinsamen Verrie  gelung, aller     Schubhasten    dienenden Winkel  hebels     p'    angreift, der seinerseits bei     q    mit  der Schubstange i verbunden ist.

   Die     Seliub-          stange    n ist bei s keilförmig     abgesc'hrägt    und  wird durch die Wirkung der Feder i' bei r  gegen den entsprechend keilförmig     abge,          sehrä,gten        Sehliess-riegel        m'    des Schlosses m  gedrückt.

   Ist     das        Schloss    aufgeschlossen,  dann kann die     8ehubstange    n durch die  Feder i'     vorgedrückt    werden und die Haken  <B>g</B> sind ausser Eingriff mit den Ösen     g"    der       Schubkästen   <B>e,<I>d,</I></B><I> e.</I> Wird das     Schloss    m  zugeschlossen, dann drückt sein Riegel m'  <B>-</B>     mäss        FinG.   <B>8</B> die Schubstange     n    zurück und       ge     diese schwingt     über,

  clen        Winkelliebel   <B>p</B> und  die Schubstange i mittelst     der    Wellen<B>f</B> die  Haken<B>g</B> in     die,Ösen        g"    ein, so     dass    der Hebel  <B>p</B> in seiner Lage gesichert und die Schuh  kästen verriegelt sind.  



  Natürlich könnten die Wellen<B>f</B> auch  waagrecht gelagert sein. Es liegt dann eine  obere Welle hinter allen obern     Sc'hubkästen.     Ein Gestänge kuppelt die obere Welle mit  den untern Wellen für unten liegende       Schubkä,sten.    Die Bedienung kann in der  selben Weise erfolgen. Es ist auch nicht  notwendig,     dass    sich das     Schloss    in einem    der Kästen befindet, sondern es könnte auch  an einer andern Stelle des     Seli--reibtiselies    ein  gebaut sein. Der Hebel<B>1</B> wird dann ent  sprechend anders gelagert, damit der Riegel  des Schlosses ihn bewegen kann.

   Auch     lässt     sich die Verriegelung an beliebiger Stelle des       Selireibtisches    durch einen einfachen Hebel  von Hand bewirken, der dann durch ein       Schloss    gesichert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-9011: Schreibtisch, dessen Schubkästen gemein sam verriegelbar sind, dadurch gekennzeich net, dass zur Verriegelung aller Sc'hubkästen ein gemeinsamer Hebeldient, der sieh durch ein Schloss sichern lässt. UNTERANSPRüCIIE:
    <B>1.</B> Schreibtisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verriegelung bewirkende Hebel<B>(1)</B> im Bereich des Soliliessriegels (m') eines Schlosses (m) liegt<B>und</B> durch diesen in #die Sperrstel lung geführt -wird.
    <B>2.</B> Schreibtisch nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Verrie- gelungsgestänge aus für mehrere Schub kästen gemeinsamen Wellen (f) mit Sperrriegeln<B>(g)</B> besteht und alle Wellen von einem Schwingarm (h) mit Schub stange (i) bedient werden. <B>3.</B> Schreibtisch nach Patentanspruc'h, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperriegel<B>(g)</B> für .die Kästen als federnde Klinken ausge staltet sind. 4.
    Schreibtisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass#der Schliessriegel (m') des Schlosses (m) mittels einer Keilbahn auf eine Schubstange (n) des Verriege- lungsgestänges einwirkt.
CH184573D 1934-10-19 1935-08-29 Schreibtisch. CH184573A (de)

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