CH184632A - Verfahren zur Herstellung von bedruckten Folien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bedruckten Folien.

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CH184632A
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CH
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synthetic resin
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foils
lacquer
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Schmidt Erich
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Schmidt Erich
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    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/50Recording sheets characterised by the coating used to improve ink, dye or pigment receptivity, e.g. for ink-jet or thermal dye transfer recording
    • B41M5/52Macromolecular coatings
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    • B41M5/5272Polyesters; Polycarbonates

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Description


      Verfahren    zur Herstellung von bedruckten Folien.    Die Erfindung betrifft die Herstellung  von bedruckten Folien und besteht darin,  dass die Folien mit einem Auftrag eines luft  trocknenden     Kunstharzlackes    versehen wer  den und die dann erhaltene Lackschicht be  druckt wird. Als     Kunstharzlacke    werden vor  zugsweise     Glyptallacke    verwendet, das sind  Lacke, die als wesentlichen Bestandteil ein  aus Glyzerin und     Phtalsäure    gebildetes  Kunstharz enthalten.  



  Solche     Kunstharzlacke    liefern     einen    rasch  trocknenden, porenfreien Überzug, der hohe  Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Be  anspruchung besitzt und sehr geschmeidig  ist. Bisher wurden sie meist zur Aussen  lackierung von Metall- und Holzgegenständen  als vorteilhafter Ersatz für     Emailöllacke    be  nutzt.  



  Die     Kunstharzlacke    können in farbloser,  transparenter oder gefärbter Ausführung  auf Papier-, Zelluloid-, Gelatine- und der  gleichen Folien aufgetragen werden, um  einen dauernd haftenden Überzug oder einen  ablösbaren     (abziehbildartig        entfernbaren)       Film zu bilden, der auf eine andere Unter  lage übertragen oder für sich allein ver  wendet werden kann.  



  In jedem Fall kann durch den Kunstharz  lack eine elastische, gut     bedruckbare    Fläche  gebildet werden, welche Hoch- oder Matt  glanz hat,     rissfrei,    licht- und wetterbeständig  und bruchfest ist, sowie grosse Widerstands  fähigkeit gegen Stoss, Kratzen und sonstige       mechanische        Einwirkungen    besitzt und selbst  gegenüber physikalischer und chemischer Be  anspruchung (durch Öle, Alkalien, Soda,  Spiritus usw.) standhält.  



  Als     Druckträger    ermöglicht die Kunst  harzlackfläche eine vorzügliche     Bindung    der  Druckfarben und     verhindert    auch in dünn  ster Schicht ein Durchschlagen der Farben  auf die     Papierunterlage.    Die     damit    herge  stellten Drucksorten sind stanz- und präge  fähig sowie     unempfindlich    gegen Biegen     und          Knicken.    In     gefärbter    Ausführung wirkt die       Kunstharzschicht    gut deckend und     kann    bei  Mehrfarbendruck als     Grundfarbe    dienen.

   In  farbloser     Ausführung    kann der Kunstharz-      lack auch noch als Schutzüberzug auf dem  Druck angebracht werden.  



  Da der     Kunstharzlack    sehr rasch trock  net, so werden     wichtige    Fabrikationsvorteile  erzielt, sowohl durch Ersparnis an Arbeits  zeit, als auch in     Hinsicht    auf die Arbeits  teilung. Es ist nicht nötig, das Arbeitsperso  nal warten zu lassen und     zwischenzeitig    mit  andern Arbeiten zu beschäftigen. Trockenein  richtungen sind nur in geringem Umfange       erförderlich.     



  Bei der     Ausführung    der     Erfindung    kann  der     Kunstharzlack    auf Papierfolien, trans  parente     Zellulosefolien    oder Folien aus Zellu  loid, Gelatine, Zellglas und anderes mehr  ein- oder     beiderseitig    aufgetragen werden; er  verbindet sich dann mit der Unter-     bezw.     Zwischenlage zu     einem    untrennbaren Ganzen.  Soweit die Unter-     bezw.    Zwischenlage eine  porige Beschaffenheit aufweist, dringt der  Lacküberzug ein und füllt die Poren aus.

    Dadurch     wird    eine vollständig     glatte    Ober  fläche geschaffen, die     wich    zum Bedrucken  besonders gut eignet. Das     einseitig    mit dem       gunstharzlack    versehene     Eizeugnis    wird  auf der Lackseite bedruckt. Das     beiderseitig     lackierte Erzeugnis ist ein- und beiderseitig       bedruckbar.     



  Der     Kunstharzlack    kann mit der Druck  maschine, durch Hand- oder Maschinen  lackierung, im Streichverfahren, durch Auf  spritzen, Aufgiessen oder Tauchen aufgetra  gen werden. Das Verfahren ist mit     Hilfe    der  in jeder Druckerei     vorhandenen        Einrich-          tungen    ohne weiteres ausführbar. Je nach    Bedarf kann der     Kunstharzlack    mit Farben  versetzt oder in     Verbindung    mit einem an  dern Lackauftrag angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von bedruck ten Folien, dadurch gekennzeichnet, dass die Folien mit einem Auftrag eines lufttrocknen- den Kunstharzlackes versehen werden und die dann erhaltene Lackschicht bedruckt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch; gekenn zeichnet durch die Verwendung von Glyp- tallacken, die als wesentlicher Bestandteil ein aus Glyzerin und Phtalsäure gebil detes Kunstharz enthalten. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folien einseitig mit dem Auftrag des Kunstharzlackes versehen und dann auf dieser Lackschicht bedruckt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folien beider seitig mit dem Auftrag des Kunstharz lackes versehen und dann auf einer dieser Lackschichten bedruckt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folien beider seitig mit dem Auftrag des Kunstharz lackes versehen und dann auf beiden Lackschichten bedruckt werden.
CH184632D 1935-05-07 1935-05-07 Verfahren zur Herstellung von bedruckten Folien. CH184632A (de)

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CH184632D CH184632A (de) 1935-05-07 1935-05-07 Verfahren zur Herstellung von bedruckten Folien.

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CH (1) CH184632A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961679C (de) * 1952-08-19 1957-04-11 Heinrich Heichlinger Transparentes Material zur Aufnahme der Abdruecke von Druckformen zwecks Herstellung von positiven Kopiervorlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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