CH184649A - Spielkartenpresse. - Google Patents

Spielkartenpresse.

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CH184649A
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CH
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lever
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Kaiser Josef
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Kaiser Josef
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card game appurtenances
    • A63F1/08Card-presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description


      Spielkartenpresse.       Die Vereinigung von     Spielkartenpressen     mit     Utensilienbehältern    kann als neu ange  sehen werden. Hingegen sind Pressen für  Spielkarten, die bei Nichtgebrauch     zusam-          mengepresst    werden sollen. bekannt. Man be  dient sich hierbei der im Querschnitt     U-för-          rnigen    Holzkasten, bei welchen eine in der       Längsaxe    pressende Spindel mit     Hilfe    von  zwischen die einzelnen     Spielkartenserien    ge  legten Holzplatten die     einzelnen    Serien zu  sammenpresst.  



  Diese     Art    von Pressen ist durch eine  neuere Konstruktion bereits überholt, bei  welcher in einem im Querschnitt     U-förmigen          Behälter    mehrere Querwände in gleichem  Abstand     übereinandergelagert    sind, welche  als     Gegendruckwände    für bei Nichtgebrauch  zu pressende Spielkarten dienen, wobei eben  soviele     Pressplatten,    die auf zwei parallel ge  führten Zugstäben starr und unverrückbar  befestigt, gegenüber den     Gegendruckwänden     aber beweglich sind, dazu dienen,

   den von  zwei Federn auf die Zugstäbe wirkenden       Federdruck    gleichzeitig und gleichmässig auf    verschieden dicke Kartenserien zu übertra  gen.  



       Abgesehen    davon, dass sich die     Bauart     dieser Presse verhältnismässig     umständlich     gestaltet, ist die Wirkungsweise keine gleich  mässige, weil die zwei Federn zu schwach  sind, um dickere Kartenserien so stark zu  sammenzupressen, dass     dünnere    Serien gleich  zeitig auch gepresst werden können, so dass  es sogar     vorkommen    kann, dass, wenn die An  zahl der dickeren Serien im Behälter über  wiegen, dünnere Serien überhaupt nicht ge  presst werden..  



  Ein weiterer Nachteil     liegt    darin, dass  zum     Entnehmen    von Spielkarten der unter  Federdruck stehende Hebel mit     einer    Hand  so lange festgehalten werden muss', bis das  entsprechende Spiel aus dem Behälter gezo  gen ist, was das     Entnehmen    von gleichzeitig  zwei     Spielkartenserien    sehr erschwert.  



  Ferner kommt in fabrikationstechnischer  und hygienischer Hinsicht der Nachteil  hinzu, dass     ,der    Apparat unzerlegbar zusam  mengenietet ist, so dass das Vernickeln und           Reinigen    der einzelnen Teile dadurch sehr er  schwert wird. Ein besonderer Mangel der  allen bisher bekannten     Spielkartenpressen    an  haftet, besteht darin, dass keine Möglichkeit  vorhanden ist, gleichzeitig auch Behälter für  Kreiden und Schwämme darin unterzubrin  gen, wodurch der Nebenzweck, die Unord  nung unter den     .Spielutensilien    auszuschal  ten, nicht erfüllt     ist.     



  Um diesen     Übelständen    abzuhelfen, ist  bei der vorliegenden Erfindung. die Anord  nung der beweglichen     Pressplatten    so getrof  fen,     .dass    alle im Behälter befindlichen Spiel  kartenserien durch Zug an einem Hebel ge  meinsam entlastet, aber voneinander unab  hängig belastet werden können, wodurch er  reicht wird, dass alle im Behälter befindlichen       Kartenserien    dem erforderlichen     Pressdruck     ausgesetzt     werden,    wobei ferner bei der Ent  nahme der Spielkarten der unter Federdruck  stehende Hebel durch eine Raste automatisch  festgehalten wird, was zur Folge hat, dass  beide Hände zur Entnahme frei werden.  



  Ferner ist der Behälter so aufgebaut, dass  die in gleichen Abständen     übereinanderange-          ordneten        Gegendruckplatten    mit den seit  lichen     Abschlussblechen    verkeilt     bezw.    lösbar  verbunden sind, und dass die Lagerung der  beweglichen und unbeweglichen Teile so ein  gerichtet ist, dass Schrauben vermieden sind,  das Ganze derart,     dass:    auch     Vernietungen     einzelner Teile zu Gruppen möglichst umgan  gen sind und somit das Reinigen, Vernickeln  und Ersetzen von Bestandteilen erleichtert  wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung     ist    ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt,     und    zwar- bedeutet:       Fig.    I den     Aufriss1    in der Vorderansicht,       Fig.        II    den     Seitenriss    im     Längsschnitt,          Fig.        III    Teilansicht gegen ein     Pressgrup-          penglied.     



  Die dargestellte Presse besteht aus einen  mit     Wandbefestigungslöchern    1 versehenen  Sockel 2, auf welchen ein besonderer, aus  einzelnen, miteinander lösbar verbundenen  Platten bestehender Behälter aufgeschraubt  ist.    Mehrere etwa im     Abstande    der fünffachen  Dicke einer     Spielkartenserie    übereinander  angeordnete,     mit    Fingernischen 3 versehene       Gegendruckplatten    4 sind durch zwei einan  der gegenüberliegende vertikale Seitenschil  der 5 zu einem offenen,     regalartigen    Behäl  ter mit mehreren senkrecht     Übereinanderlie-          genden    Zellen vereinigt,     in,der    Weise,

   dass je  zwei einander gegenüberliegende Gegen  druckplattenzungen 6 durch Seitenschilder  schlitze 7     (F'ig.        III)    hindurch nach aussen  überstehen, wobei die - Zungen 6 je zwei  gleiche, hart an die     Seitenschilderaussenseiten     angrenzende Bohrungen 8 aufweisen, die zur  Verriegelung der     Gegendruckplatten    mit den  Seitenschildern dienen, indem durch die senk  recht     übereinanderliegenden        Bohrungen    8  Drahtriegel 9 durchgesteckt sind, wodurch  eine starre, aber lösbare Verbindung zwi  schen den einzelnen Platten hergestellt wird.  



  Links- und rechtsseitig des Behälters  sind ferner in den     überstehenden,    festen     Ge-          gendruckplattenzungenvertikal    verschiebbare  Druckdorne 10 ,gelagert, welche als Führun  gen für eine der Anzahl der Zellen entspre  chende Menge von auf- und     abbewegliehen,     zwischen den     GegendruckplaIten    angeordne  ten     Pressplatten    11 dienen, derart,

   dass jede       Pressplatte    ungefähr in einem etwas     weniger     als der Dicke einer neuen     .Spielkartenserie     entsprechendem Abstand unterhalb einer     Ge-          gendruckplatte    zu liegen kommt.

   Die     Press-          platten    wiederum sind so ausgebildet, dass sie  ebenfalls Fingernischen 3' aufweisen, und dass  sie an den     geführten    Enden mittels zungen  förmigen     tOsen    12 durch die     Hubbegrenzungs-          schlitze    1.3 der Seitenschilder hindurchgehen,  wodurch zwischen den festen und den inner  halb der Schlitze 13 beweglichen     Pressplat-          ten    11 die eigentlichen     Presszellen    14 geschaf  fen sind.

   Hierbei dient der zwischen der       Presszelle    14 und der jeweils darunter liegen  den     Gegendruckplatte    4 verbleibende Raum  als     Utensilienfach    15, in welches Kreide und  Schwamm untergebracht werden     können.     Jede der Zellen 15 weist ausserdem zwei  gleiche, an der Aussenseite der Seitenschil  der um den Druckdorn 10     geführte    und auf      den     Gegendruckplattenzungen    6 gelagerte,  voneinander unabhängige Druckfedern 16  auf,

   welche auf die beweglichen     Pressplatten     11     bezw.    auf deren Zungen 12 einen Druck  ausüben und diese gegen die     darüberliegen-          den,    festen     Gegendruckplatten    4     bezw.    gegen  die obere Leitung 17 der     Hubbegrenzungs-          schlitze    13 drücken. Diese Hubbegrenzung  der     Platten    4 ist vorgesehen, um mit     einem     möglichst     geringen:    Federhub auszukommen,  was wiederum gestattet, verhältnismässig       starke    Federn zu verwenden.

   Ferner sind  zwischen je einer Gegendruck- und einer       Pressplatte    in die beidseitigen Druckdorne  querliegende     Mitnehmerstifte    18 lose gelagert  und die Druckdorne selbst an den     obern    En  den mit rechtwinklig gegen die     Behälteraxe          abgekröpften    Daumen 19 in Schlitzen 20 ge  gen Verdrehung gesichert.

   Zu beiden Au  ssenseiten der Seitenschilder anliegende, mu  schelartige Deckel 21 sind mittels Riegel  bohrungen 22 an den Längsenden durch die       Druckdorne    10 gehalten, sowie auch durch  die     Gegendruckplattenzungen    6 gegen seit  liche Verschiebung fixiert, während die       Druckdornmitnehmerstifte    18 durch die seit  lichen Flanken der Deckel 21 gesichert sind.  



  Ausserdem ist, gegen die Dornasen ver  setzt, am obern Ende der beiden Seitenschil  der ein Hebel 23. auf einem seitlich durch       Unterlagscheiben    und     Prisonstift    gesicherten       Bolzen    24 schwenkbar gelagert, dessen Fuss  platte 25 die beiden     Druckdorndaumen    19  so überlagert, dass bei einem Abwärts..  schwenken des Hebels 23 der Hub auf die  Druckdorne 10 übertragen wird, was gleich-.  zeitig bewirkt, dass sämtliche     Pressplatten    11  vermittelst der     Mitnehmerstifte    18     mitbewegt     werden.

   Der Hebelschaft wird aus zwei  Flacheisen 26 gebildet, welche zusammen  über eine eine Ringöse 27 aufweisende Lasche  2:8 genietet sind, derart, dass zwischen den  Flacheisen ein Schlitz 29 entsteht, welcher  die Führung eines in zwei am Sockel 2 be  festigten Winkeln 30 schwenkbar gelagerten       Rasthebels    31 bezweckt.  



  Ferner weist der Hebelschaft einen Rast  bolzen 32. auf, in welchen die Rast '33 des    Rasthebels 31 beim Schwenken des Hand  hebels 23     infolge    des Eigengewichts einfällt  und den unter Federdruck stehenden Hand  hebel automatisch festhält, bis durch Hand  druck auf den Rasthebel die Arretierung auf  gehoben wird. Zwecks besserer Reinhaltung  dieser Apparate sind Schubladen 34 vorge  sehen, in welche     mindestens    vier Kreiden  und zwei     ,Schwämme    untergebracht werden  können und die samt dem     Inhalt    in die       Utensilienfächer    geschoben werden können,  wobei die Schubladen Fingernischen 35 für  ein leichteres Herausnehmen aufweisen.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Zum Einlegen von Kartenserien in die  einzelnen     Presszellen    14 muss der Hebel 2,3  zunächst ausgeschwenkt werden, und zwar so  weit, bis der Rasthebel 31 mit seiner Raste  33 in den Rastbolzen 32 einfällt, worauf der  Hebel 23 infolge des Gegendruckes durch die  Druckfedern 1:6 nicht aus der Raste 3.3 glei  ten kann, also in dieser Stellung (voll aus  gezogene Linien der     Fig.        II)    verharrt. Die       Presszellen    14 sind in dieser Stellung so weit  geöffnet, dass die Karten eingesetzt werden  können.

   Sind die     Kartenserien    eingelegt, so  wird der Rasthebel 31     aus    dem Rastbolzen  32 gedrückt, worauf er sich, der Bahn des  Hebels 23 folgend, mit letzterem gegen den  Sockel 2 in die Ruhestellung bewegt. Die  Federn 16 drücken nun die     Pressplatten    11  nach oben, wodurch die     Spielkartenserien    zu  sammengedrückt werden, bis schliesslich alle  im Behälter befindlichen Kartenserien an  nähernd die gleiche Dicke wieder angenom  men haben.  



  Die Demontage gestaltet sich sehr ein  fach, indem zunächst der Bolzen 24 durch  Entfernen des     Prisonstiftes    und einer Unter  lagscheibe aus den     .Seitenschildern    5 gehoben  wird, wodurch der Hebel 23 frei wird. So  dann können die Druckdorne 10 einstweilen  um den durch die     Mitnehmerstifte    18 an den  starren und beweglichen Platten 4, 11 be  grenzten Weg so weit zurückgezogen werden,  dass das untere Ende der Deckel 21 frei wird  und die Deckel selbst über die     abgekröpften          Druckdorndaumen    19 ausgeschwenkt werden      können, was weiter zur Folge hat,

   dass die  losen     Mitnehmerstifte    18 aus den Druckdor  nen fallen und somit auch die Druckdorne 10  entfernt werden können. In der Folge wer  den die Drahtkeile 9, die rechtwinklig abge  bogen sind, leicht gefasst und ebenfalls aus  den     Gegendruckplattenzungen    6 gezogen,  worauf alle Platten mit den Seitenschildern  bis auf die     äussersten,    festen     Gegendruch-          platten,    welche     mittels    Winkeln auf den  Sockel 2 geschraubt sind, auseinandergenom  men und revidiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spielkartenpresse, gekennzeichnet durch einen regalartigen Behälter, der durch lös bare Verbindung einer Anzahl senkrecht übereinanderliegender, horizontaler Zwischen wände mit zwei vertikalen Seitenwänden ge bildet ist, in dessen durch die Zwischenwände gebildeten Zellen Platten auf- und abbeweg- lich geführt sind, die unabhängig voneinan der gegen die jeweils darüberliegenden Zwi schenwände gepresst werden,
    wobei zwischen den beweglichen Platten und den jeweils dar unter liegenden Zwischenwänden Schubladen für die Aufnahme von Spielutensilien einge setzt sind, das Ganze derart, dass durch Zug an einem Hebel alle auf den beweglichen Platten ruhenden Spielkartenserien gemein sam vom Pressdruck entlastet werden, wobei der Hebel in einer der Offenstellung der Presszellen entsprechenden Lage automatisch festgehalten wird.
    UNTERANSPRUCH: Spielkartenpresse nach Patentanspruch, gekennzeichnet dadurch, dass die als Gegen druckplatten dienenden Zwischenwände (4), Zungen (6) aufweisen, welche .durch Schlitze (7) der vertikalen Seitenwände (5) nach au ssen geführt und mit Bohrungen (8) verse hen sind, in die Drahtriegel (9) hindurchge steckt sind, welche hart an :die Aussenseiten der Seitenwände (5) angrenzen, während je eine weitere Bohrung vorhanden ist, in wel cher verschiebbare Druckdorne (10) mittels Mitnehmerstiften (18) auf den Leitösen (12) der beweglichen Platten (11) aufliegen, wo bei letztere durch je ein um die Dorne (10) geführtes und auf den festen Zungen.
    (6) ge lagertes, unabhängiges Federpaar (16) gegen um etwas weniger als die Dicke einer neuen Kartenserie von den festen Platten (4) ab stehende Leibungen von Hubbegrenzungs- schlitzen (1.3) in den Seiten-wänden (5) ge drückt werden, wodurch auch die Dorne (10) mit an den obern Enden gegen die Behälter- axe eingebogenen Daumen (19) unter eine Exzenterplatte (25) des Handhebels (23) ge drückt werden, wodurch der letztere in einer senkrechten Stellung gehalten wird, ferner dadurch gekennzeichnet,
    dass der regalartige Behälter auf einem Wandsockel (2) mon tiert ist, an dessen oberem Ende ein Rast hebel (31) schwenkbar gelagert ist, dessen Rast (33) beim Ziehen am Handhebel (23) in einen Handhebelbolzen (32) eingreift und dadurch ein selbsttätiges Zurückgehen des EIandbebels (23) beim Loslassen verhindert.
CH184649D 1935-07-01 1935-07-01 Spielkartenpresse. CH184649A (de)

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