CH184701A - Zündeinrichtung an Verbrennungsmotor, insbesondere an Flugzeugmotor. - Google Patents

Zündeinrichtung an Verbrennungsmotor, insbesondere an Flugzeugmotor.

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CH184701A
CH184701A CH184701DA CH184701A CH 184701 A CH184701 A CH 184701A CH 184701D A CH184701D A CH 184701DA CH 184701 A CH184701 A CH 184701A
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ignition device
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Zündeinrichtung    an Verbrennungsmotor, insbesondere an Flugzeugmotor.    Die Erfindung bezieht sich auf     Zündein-          richtungen    an Verbrennungsmotoren mit je  zwei nicht .demselben Kerzensatz angehören  den Zündkerzen in jedem     Zylinder,    wobei  jeder Kerzensatz von einem besonderen Zün  der gespeist wird, insbesondere an Flugzeug  motoren. Der Zweck der Erfindung ist, die       Zündeinrichtung    vereinfachen und ihr Ge  wicht verringern zu können. Wenn während  .des Betriebes des     Motors    von     Leerlauf    bis  Vollast beide Zünder, z.

   B. ein Magnet- und  ein Batteriezünder, zur Zündung im Betrieb  sind, muss man auch beide Zünder mit einer       Zündzeitpunktverstelleinrichtung    ausrüsten.  Durch die Erfindung wird die     Verstellein-          richtung    eines der beiden Zünder erspart, in  dem bei Frühzündung beide Zünder im Be  trieb sind,     bei    Spätzündung dagegen nur  einer der Zünder.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in sche  matischer Form .dargestellt.    Mit     a    ist der     Zünderanker    eines Magnet  zünders und mit b eine Zündspule     bezeichnet.     Der     Magnetzünder    wird so angetrieben be  ziehungsweise ist so eingestellt,     dass    er     @dau-          ernd    Frühzündung gibt.

   Die Zündspule ist  an einen     Doppelunterbrecher    angeschlossen,  bei dem ein Unterbrecher c, der dauernd auf       Frühzündung    eingestellt ist, mit der Primär  wicklung der Spule ständig verbunden ist,  während der andere     Unterbrecher    d, der dau  ernd auf Spätzündung eingestellt ist, mittels  eines Schalters e zu dem     Frühzündungsunter-          brecher    parallel geschaltet werden kann.  Dieser     Schalter    hat zwei Schaltarme f und g.  Der Arm<I>f</I> schaltet den Unterbrecher<I>d</I> aus  und ein, während der Arm g in der Masse  verbindung des Unterbrechers     h    des Magnet  zünders liegt.

   Der Schalter ist so ausgebil  det, dass er beim Einschalten des Unter  brechers d die     Masseverbindung    des     Magnet-          zündunterbrechers    unterbricht. Die     Zünd-          spule    wird von einer Batterie<I>i</I> gespeist.     7c     ist ein Schalter zum Aus- und Einschalten      der Batteriezündung. Die     Zylinder    des Mo  tors sind mit zwei Kerzensätzen<I>m</I> und     n     ausgerüstet. Der eine Kerzensatz wird von  dem Magnetzünder und der andere Kerzen  satz von der     Zündspule    über Verteiler o       bezw.    p gespeist.  



  Die     Zündeinrichtung    nach der Erfindung  ist hauptsächlich bei Flugmotoren anwend  bar, bei denen zwischen     Leerlauf    und     Voll-          last    keine allmähliche Verstellung des Zünd  zeitpunktes erforderlich     ist,    sondern im all  gemeinen nur volle Früh- oder Spätzündung  gegeben wird.  



  Bei dem in der Zeichnung veranschau  lichten Ausführungsbeispiel liegen folgende  Verhältnisse vor:  Bei Leerlauf und     beim    Anlassen des Mo  tors, das heisst bei geschlossener Drossel  klappe ist der Unterbrecher d eingeschaltet  und zugleich ,die     Masseverbindungdes    Unter  brechers<I>lt.</I> unterbrochen. Dadurch ist der  Magnetzünder wirkungslos und der Batterie  zünder auf     Spätzündung    eingestellt. Da bei  niederen Drehzahlen der Batteriezünder sehr  kräftige, der Magnetzünder dagegen nur ver  hältnismässig schwache Funken gibt,     ist    der  Verzicht auf die Mithilfe des Magnetzünders  bei niederen Drehzahlen belanglos.

   Der  Magnetzünder wird erst bei Vollast einge  schaltet, wenn der Fahrer die     Batteriezün-          dungdurchAusschalten    des Unterbrechers d  vorverlegt. Bei Betrieb unter Last sind also  dann beide Zünder wirksam.  



  Durch Wegfall des     Antriebsverstellers     des Magnetzünders wird eine beträchtliche  Gewichtsersparnis und Vereinfachung der       Zündanlage    und dabei zugleich eine Er  höhung     äer    Betriebssicherheit erreicht.  



  Bei Flugzeugmotoren kann man den Schal  ter e mit dem     Drosselklappengestänge    r des  Motors verbinden derart, dass beim Öffnen  der Klappe der Magnetzünder eingeschaltet  und der Batteriezünder auf Frühzündung  eingestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündeinrichtung an Verbrennungsmotor mit je zwei nicht demselben Kerzensatz an- gehörenden Zündkerzen in jedem Zylinder, wobei jeder Kerzensatz von einem besonderen Zünder gespeist wird, insbesondere an Flug zeugMotor, dadurch gekennzeichnet, dass bei Frühzündung beide Zünder im Betrieb sind, bei Spätzündung dagegen nur einer der Zün- ,der. UNTERANSPRüCHE 1. Zündeinrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Magnet- und einen Batteriezünder, wobei bei Spätzün dung nur der Batteriezünder wirksam ist.
    2. Zündeinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass nur der Batteriezünder mit einer Zündzeitpunktverstelleinrichtung ausgerüstet ist.
    Zündeinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass .die Verstelleinrich- tung des Batteriezünders einen Doppel unterbrecher mit einem dauernd auf Früh zündung und einen zu ,diesem zuschalt- baren, dauernd auf Spätzündung einge- stellten Unterbrecher aufweist. 4.
    Zündeinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verstellung des Zündzeitpunktes des Batteriezünders vermittelnde Schaltvorrichtung zugleich das Ein- und Ausschalten des Magnet zünders bewirkt. n. Zündeinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Verstellen des Batteriezünders auf Spätzündung der Magnetzünder abgeschaltet wird.
    (i. Zündeinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüohen 1 .bis 4, .dadurch gekennzeichnet, dass die Stellung der Schaltvorrichtung der Verstelleinrichtung von der Stellung :der Drosselklappe des Motors abhängig ist.
CH184701D 1934-10-25 1935-10-05 Zündeinrichtung an Verbrennungsmotor, insbesondere an Flugzeugmotor. CH184701A (de)

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CH184701D CH184701A (de) 1934-10-25 1935-10-05 Zündeinrichtung an Verbrennungsmotor, insbesondere an Flugzeugmotor.

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