CH184705A - Verfahren zur Herstellung von Ständerwicklungen an elektrischen Tauchmotoren und nach dem Verfahren hergestellte Wicklung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ständerwicklungen an elektrischen Tauchmotoren und nach dem Verfahren hergestellte Wicklung.

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CH184705A
CH184705A CH184705DA CH184705A CH 184705 A CH184705 A CH 184705A CH 184705D A CH184705D A CH 184705DA CH 184705 A CH184705 A CH 184705A
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CH
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stator
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stator winding
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Surjaninoff Maria
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Surjaninoff Maria
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Ständerwicklungen    an elektrischen Tauchmotoren  und nach dem Verfahren hergestellte Wicklung.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren; zur Herstellung von     Ständerwick-          lungen    an     elektrischen    Tauchmotoren, bei  welchem die Wicklung in eine Isoliermasse  eingeschlossen wird und auf eine nach dem  Verfahren hergestellte Wicklung. Nach die  sem Verfahren werden zunächst die Nuten für  die Wicklung und die     Stirnseiten    des Ständers  mit einer gepressten Schicht aus     teigartiger     Isoliermasse ausgekleidet.

   Hierauf wird die  Wicklung eingebracht und ihre Stirnverbin  dungen werden ebenfalls mit der     teigartigen          Isoliermasse        umknetet,    die bei der darauf  folgenden Pressung und     Vulkanisation    zu  einem ein einziges Stück bildenden wasser  dichten Körper vereinigt wird.  



       Die    Wicklung gemäss, der Erfindung ist  in der Zeichnung     beispielsweise    veranschau  licht. Es zeigt     Fig.    1 einen Längsschnitt  durch -einen mit der umhüllten Wicklung  versehenen Motor;     Fig.    2 zeigt einen Längs  schnitt durch den     Ständer    samt einer Vor-         richtung    zum Zusammenpressen der Isolier  masse;

       Fig.    3     veranschaulicht        einen,    Längs  schnitt durch den .Ständer nach der Fertig  stellung und     Fig.    4 einen     Querschnitt    nach  der Linie     ca-b    der     Fig.    1.  



  Der Ständer ist mit 1, die     Ständerwick-          lung        ist    mit 3, 4 und der mit einer     Käfig-          wicklung    versehene Läufer mit 22 bezeich  net. Das     Ständerpaket    kann mit geschlosse  nen oder     halboffenen    Nuten ausgebildet sein.  



  In die Nuten wird eine Verkleidung aus  gut gepresster     teigartiger    Isoliermasse, wie  z. B.     Pressgummi,        Rohgummi    und derglei  chen angebracht, welche die     Nutenleiter    3  umgibt. Bei geschlossenen     Nuten,    wird die  Isolation in Form von     Nutenröhrchen    herge  stellt, durch welche die     Wicklungsdrähte     hindurchgezogen werden. Bei offenen Nuten  wird die     Nutenisolation    2 in Form von       Gummistreifen.    angebracht     und    die Drähte  werden -durch die     Nutenschlitze    eingelegt.

    Die Kanten dieser Streifen werden nach der           Bewicklung    z. B. überlappt und wasserdicht  nach     aussen.    abgeschlossen. Die Nuten  $solation 2. kann mit zwei     Stirnscheiben    21,  welche mit den gleichen Nuten wie der  Ständer versehen sind und aus     Gummi    und  dergleichen bestehen,     verbunden    werden. In  die Nuten können     ferner    geile 28 einge  schoben werden, um das Gummi zusammen  zupressen.  



       Während-und    nach der     Bewicklung    des  Ständers werden die Stirnverbindungen der  selben mit dem gleichen Gummiteig um  knetet. Die vorzugsweise angewärmte Iso  liermasse 5 wird so     zusammengepresst,    dass  sie die Hohlräume ausfüllt     und    sich mit der       Nutenisolation        bezw.    mit den Stirnscheiben  2,1 zu einem einzigen Stück verbindet, wobei  eine genügend starke Schicht der     Masse     ausserhalb der Stirnverbindungen angebracht  wird, so dass zwei Blöcke aus der Vollmasse  an den     Stirnseiten    entstehen, An diese Stirn  blöcke wird nun eine weitere äussere Schicht       Isoliermasse,

      vorzugsweise in Form von zwei  offenen     Zylindern    20 und 24 angebracht,  das Ganze     mit    einer     Pressvorrichtung    ver  sehen und nochmals zusammengepresst.  



  Die Vorrichtung zum     Zusammenpressen     der     Isoliermasse    5 besteht     beispielsweise    aus  zwei     Pressscheiben    12, 14     (F'ig.    2), die mit  tels Schrauben 16, 17, 18     zusammengezogen     werden können. Die     Pressscheiben    können       mit    Kanälen versehen     sein,    um die     Vulkani-          sation        durch        Dampfbeheizung    durchzu  führen.

   Eine von den     Pressscheiben    12 ist  mit einer Öffnung 15 für die Zuleitungs  kabel 19 versehen, die     gleichfalls    mit Iso  liermasse     umpresst    werden.     In.    die Bohrung  des Ständers wird dabei ein zweiteiliger       gern    6 eingeschoben.  



  Die vorzugsweise erwärmte Masse füllt  durch die Pressung die Hohlräume aus,       dringt    tief in die Nuten ein und bindet sich  mit der Verkleidung     (Nutenisolation).    Die  gepresste Gummimasse und die Umkleidung       finden,    dabei an den Wandungen der     Stän-          dernuten    eine feste Unterlage. Da die Iso  liermasse und die Verkleidung allseitig und  sogar in den Nuten zusammengepresst sind,    wird das Herausfliessen der     Isoliermasse    bei  der     Vulkanisation        und    die     Blasenbildung          verhindert.     



  Der     zusammengepresste    Ständer wird in  einen     Vulkanisationskessel    eingebracht oder  auf eine andere Weise einer Wärmebehand  lung ausgesetzt, wodurch die     Gummimasse     samt der     äussern    Verkleidung zu einem ein  einziges Stück bildenden wasserdichten Kör  per zusammenvulkanisiert wird, in welchem  die     Wicklu%        eingebettet    ist.  



  Nach der     Vulkanisation        wird    die     Press-          vorrichtung    entfernt und das     Ständerpaket     samt der gekapselten Wicklung in den     Motor     eingebaut. Der innere Durchmesser der die       Stirnverbindungen    umgebenden Masse 5       wird    unbedeutend grösser gemacht als die  Bohrung, so dass .der Läufer eingebaut wer  den kann.  



  Wenn der Motor in einer     Gummi    an  greifenden Flüssigkeit     arbeiten    soll, so kann  die Umhüllung aus einer andern     Isoliermasse     hergestellt werden. Dazu sind Zellulose  präparate und     Kunstgummi    geeignet. Die  Umhüllung selbst kann ferner mit einer Ver  kleidung aus einem mit     Cellonlack        präpa-          rierten    Weg versehen werden. Zur Herstel  lung der Umhüllung eignet sich auch Bakelit  und dergleichen, welches durch Wärme  behandlung erhärtet wird. Die Verkleidung  wird hier auf     beiden.    Seiten offen gelassen.

    damit die Luft und die Verdünnungsmittel  leicht und ohne     Blasenbildung        entweichen     können. Der Ständer des Motors, wird dabei  mit starken     Stirnplatten    27 versehen, die  eine feste Unterlage für die     Stirnscheiben    221  bilden.  



  Um das Eindringen der     Masse    in .die ge  schlossenen Nuten zu erleichtern, können  sie, wie es     Fig.    4     (links)    zeigt, nicht zur  Gänze,     sondern    nur teilweise mit den Dräh  ten ausgefüllt werden.  



  Während des Betriebes mit sandigem       bezmT.    schmutzigem Wasser können Sand  körner oder dergleichen in den     Motor    ein  dringen. Sie     werden    vom Läufer 2.2     abge-          schleudert    und sammeln sich im     Luftspalt.     Diese     Fremdkörper    werden durch die Kurz-           schlussringe    26 mitgerissen und können leicht  die Umhüllung 5 verletzen. Um dies zu ver  hindern, können an den innern Seiten der  Hülle 5 dünne Schutzzylinder 7 angeordnet  sein, welche bei der     Vulkanisation    des  Gummi mit der Masse fest     verbunden    wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: T. Verfahren zur Herstellung von Ständer- wicklungen an elektrischen Tauchmoto ren, bei welchem die Wicklung in eine Isoliermasse eingeschlossen wird, da durch gekennzeichnet, dass zunächst die Nuten und die Stirnseiten des Ständers mit einer gepressten Schicht aus teig- artiger Isoliermasse ausgekleidet wer den, hierauf die Wicklung eingebracht wird und ihre Stirnverbindungen mit der teigartigen Isoliermasse umknettet wer den,
    die bei der darauffolgenden Pres sung und Wärmebehandlung mit der Nutenisolation zu einem ein einziges Stück bildenden wasserdichten Körper vereinigt wird. II. Gemäss dem Verfahren nach dem Patent anspruch I hergestellte Ständerwicklung an elektrischen Tauchmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung der Stirnverbindungen und die der Nuten leiter aus dem gleichen Material besteht und ein einziges Stück bildet.
    UNTERANSPRüCHE 1. Ständerwicklung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolier- masse aus Pressglt",mi besteht.
    2. Ständerwicklung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolier masse aus Rohgummi besteht. 3. Ständerwicklung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Gummi bestehende Isoliermasse durch Vulkanisieren mit Stirnplatten _ aus Gummi verbunden ist,
    welche mit der Nutenisolation an den Stirnseiten ver- bunden ist. 4. Ständerwicklung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die die Stirnverbindungen umgebende Gummi masse mit einem schützenden Innen zylinder versehen ist, welcher in .die Gummimasse einvulkanisiert ist.
CH184705D 1935-05-06 1935-07-08 Verfahren zur Herstellung von Ständerwicklungen an elektrischen Tauchmotoren und nach dem Verfahren hergestellte Wicklung. CH184705A (de)

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CH184705D CH184705A (de) 1935-05-06 1935-07-08 Verfahren zur Herstellung von Ständerwicklungen an elektrischen Tauchmotoren und nach dem Verfahren hergestellte Wicklung.

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CH (1) CH184705A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030919B (de) * 1953-07-18 1958-05-29 Pleuger & Co Elektrischer Unterwassermotor der Nasslaeufer-Bauart
DE1052541B (de) * 1957-02-12 1959-03-12 Ritz Motorenbau K G Gekapselter Induktionsmotor, insbesondere Unterwassermotor fuer Pumpenantriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030919B (de) * 1953-07-18 1958-05-29 Pleuger & Co Elektrischer Unterwassermotor der Nasslaeufer-Bauart
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