CH184861A - In ein flaches Stoffstück verwandelbarer Mantel. - Google Patents

In ein flaches Stoffstück verwandelbarer Mantel.

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CH184861A
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Warling Fritz
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Warling Fritz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D3/00Overgarments
    • A41D3/02Overcoats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Details Of Garments (AREA)

Description


  In ein     üaches    Stoffstück     verwandelbarer    Mantel.    Die Erfindung     betrifft    einen Mantel, der  mittels einfacher     Handgriffe    in ein flaches  Stoffstück mit anderem     Verwendungszweck     verwandelt werden kann. So kann beispiels  weise ein Wettermantel in eine Decke oder  eine Zeltplane, ein Bademantel in eine Decke  oder ein Badetuch verwandelt werden     etc.     



  Es sind zwar bereits     Kleidungsstücke    be  kannt, bei denen die Ärmelverbindung und  die Achselnähte lösbar ausgebildet sind zu  dem Zwecke, das     Kleidungsstück    in eine  ebene Tuchbahn, zu-in     Beispiel    eine Decke zu  verwandeln. Diese Kleidungsstücke sind aber  mit wesentlichen Nachteilen behaftet, die ins  besondere darin bestehen, dass infolge der  lösbaren     Anbringung    der Ärmel und der  Achselnähte der gute Sitz des Kleidungs  stückes sehr beeinträchtigt wird, während  anderseits die Umwandlung in eine Decke  sehr umständlich ist, da eine grosse Anzahl  von Verbindungen gelöst     werden:    muss.

   Wei  terhin entstehen bei einer aus einem solchen  Kleidungsstück hergestellten Decke an der    Stelle, an welcher die Ärmel abgeknöpft und  die Nähte gelöst sind, Öffnungen, so dass eine  Verwendung dieser     Bekleidungsstücke    als  Zeltplane oder dergleichen nicht möglich ist.  



  Durch den     Gegenstand        vorliegender        Er-          findung    werden     diese    Nachteile     beseitigt.     Der     Erfindungsgedanke    besteht darin, dass  die Ränder der Achselnähte und die daran  anschliessenden Ränder der Ärmelnähte mit  tels eines Verschlusses, zum Beispiel     eines          Reissverschlusses,    leicht trennbar     miteinander     verbunden sind, wobei     zwischen    den Naht  rändern     Zwischenstücke    vorgesehen sind, die  sich beim Schliessen des Verschlusses in den  Mantel legen.

   An Stelle eines Reissverschlus  ses kommen auch     Knöpfe,        Druckknöpfe,     Schnallen usw. in Betracht. Dadurch ist ein  vollkommenes Ausbreiten des Mantels zu  einem flachen     Stoffstück,    zum Beispiel zu  einer .Decke oder dergleichen möglich, ohne  dass eine Öffnung in der Decke vorhanden  ist. .Der Sitz des Mantels wird dabei in  keiner Weise     beeinträchtigt,    da der     Schnitt         nicht abgeändert zu werden braucht und die  Verbindungsstelle auf den Achseln kaum  sichtbar     ist.     



       In    der Zeichnung     sind    einige Ausfüh  rungsbeispiele der     Erfindung    dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1     einen    Mantel nach der Erfindung,  angezogen     in    Vorderansicht,       Fig.    2     denselben,    Mantel     auseinander-          gelegt,    so dass er als Decke, Badetuch, Zelt  plane oder dergleichen verwendet werden  kann,       Fig.    3     eine    Schnittaufstellung des Erfin  dungsgegenstandes,       Fig.    4,

   5     und    6 verschiedene Ausfüh  rungsformen der Ärmel,       Fig.    7     eine        Schnittaufstellung    eines Man  tels mit     rundem    Kragen,       Fig.    8     einen    fertigen Mantel mit     rundem     Kragen nach der     Erfindung.     



  Wie aus der     Schnittaufstellung    in     Fig.    3  zu erkennen ist, sind     die    Ränder a und b  der Achselnähte oberhalb des Armloches c  lösbar     miteinander        verbunden.    Diese Ränder  sind bei den     gewöhnlichen        Mänteln    bekannt  lich fest     zusammengenäht.    Sie     sind    in der  Hauptsache der     Grund    für die Abweichung  von der ebenen     Gestaltung    der Mantelfläche.

    Durch     Trennen    und     Auseinanderlegen    dieser  beiden Nähte würde     naturgemäss        oberhalb     des     Armloches    c     ein    Loch entstehen.

   Dieses  Loch ist     nun    erfindungsgemäss durch     das          angeschnittene        Zwischenstück    d ausgefüllt,  so dass beim Auseinanderlegen eine     glatte     Fläche entsteht,

   wie     in        Fig.    3 veranschau  licht     ist.    Beim Aneinanderlegen der Ränder  <I>a</I> und     b    schiebt sich das Zwischenstück<I>d</I>     in     den Mantel     hinein    und der vorher plan aus  einanderliegende Mantel wird zu     einem    Man  tel     mit    regelrechter     Achsellage.     



  Da die beiden Achselpunkte e und f des  Armloches c beim Aneinanderlegen der  Achselpartie aufeinander zu liegen kommen,  muss die Entfernung zwischen den Punkten e  und fauch auf den Ärmel übertragen wer  den. Diese Übertragung kann auf verschie-         dene    Art erfolgen.

   Das     Ausführungsbeispiel     nach     Fig.    4 zeigt einen Ärmel, bei dem das       Zwischenstück        e-f    ganz durch den     Ärmel     gelegt     isst    und beim Aneinanderlegen der       Achselplatte    in     eine    Falte gelegt wird, die  in an     ,sich    bekannter Weise befestigt werden  kann.     Fig.    5 zeigt einen Ärmel, bei dem das       Zwischenstück    als     Keilstück        g    in den Ärmel  gebracht ist.

       Fig.    6 zeigt einen Ärmel, bei  dem das Zwischenstück gleich     angeschnitten     ist. Bei den     Ausführungsbeispielen    nach den       Fig.    5 und 6 muss der     Reissverschluss    h der  Ränder<I>a</I> und<I>b</I> naturgemäss bis     zur    Spitze  des Keilstückes g (Punkt i) verlängert sein,  wie es auch in     Fig.    5 veranschaulicht ist.  



  Der Kragen     7c    in     Fig.    2 ist nur am     Rük-          kenhalsausschnitt    fest aasgearbeitet und ist  vorn     zweckmässig    durch     zwei.Schlaufen    l gezo  gen und damit gehalten. Bei einem Mantel  mit     Rundkragen    m     (Fig.    7 und 8)     ist    der  Kragen am     Rückenhalsausschnitt    fest aasge  arbeitet und     wird    am vordern Halsausschnitt  n angeknöpft.  



  Bei einem     Wettermantel,    der gleichzeitig  als Zeltplane und     in    dieser Eigenschaft so  wohl als     Zeltplane    für sich, zum Umhängen,  zum Bedecken von Pferden und dergleichen.,  als auch zum Aufbau     eines    Zeltes dienen  soll, werden zweckmässig im Rückenteil Fal  ten p     (Fig.    7 und 8) vorgesehen, welche beim  Auseinanderlegen des     Mantels    gleichzeitig  mit     auseinandergelegt    werden und so die       Fläche    der Zeltplane vergrössern.

   Diese Fal  ten p können bei dem fertigen Mantel sowohl  durch den Gürtel, als auch durch besondere       Befestigungsmittel,    insbesondere Druck  knöpfe, gehalten werden.  



  Weiterhin     können    an diesen Mänteln     Be-          festigungsmittel    vorgesehen werden, die es  ermöglichen, mehrere Zeltplanen zu     einer     grossen Zeltplane zu verbinden, um damit ein  grösseres Zelt herstellen zu können. Da die       auseinandergelegten    Mäntel viereckig sind,  lässt sich ein solcher Zusammenbau ohne wei  teres vornehmen. Als     Befestigungsmittel     können wieder     Druckknöpfe,    gewöhnliche       Knöpfe    oder dergleichen     verwendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In ein flaches Stoffstück verwandelbarer Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Achselnähte und die daran an schliessenden Ränder der Ärmelnähte mittels eines Verschlusses leichttrennbar miteinander verbunden sind, wobei zwischen den Naht rändern Zwischenstücke vorgesehen sind, welche sich beim Schliessen des Verschlusses in den Mantel legen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Mantel nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Weite (e-f) durch laufend auf den Ärmel verteilt ist und beim Zusammenlegen der Vorder- und Rückenachsel eine Falte bildet. 2.
    Mantel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Weite (e-f) durch ein Keilstück (g) in den Ärmel gebracht wird und beim Zusammenlegen der Yor der- und Rückenachsel eine tütenförmige Falte bildet. 3. Mantel nach Patentanspruch, .dadurch ge kennzeichnet, dass die Weite (e-f) gleich angeschnitten ist. 4.
    Mantel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verschluss durch laufend von der Spitze (i) des Keilstückes (g) über die Achselspitze bis zum Ende der Nähte (a, b) angeordnet ist. 5. Mantel nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass im Rücken Falten (p) vorgesehen sind, welche beim Auseinan derlegen des Mantels gleichzeitig mit aus einandergelegt werden.
CH184861D 1935-08-19 1935-08-19 In ein flaches Stoffstück verwandelbarer Mantel. CH184861A (de)

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