CH184892A - Bandvorschaltmechanismus. - Google Patents
Bandvorschaltmechanismus.Info
- Publication number
- CH184892A CH184892A CH184892DA CH184892A CH 184892 A CH184892 A CH 184892A CH 184892D A CH184892D A CH 184892DA CH 184892 A CH184892 A CH 184892A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- edge
- guide
- tape
- belt
- plate
- Prior art date
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 14
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 6
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 206010028980 Neoplasm Diseases 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 201000011510 cancer Diseases 0.000 claims 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 claims 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
Bandvorsclialtmeehanismus. Der Bandvorschaltmechanismus nach der vorliegenden Erfindung ist in erster Linie zur Schaltung des Bildstreifens in kinemato- gra.phischen Kameras bestimmt.
Die Erfin dung verfolgt den Zweck. einen neuen Vor schaltmechanismus für ein Band anzuordnen, bei welchem das NTeue darin besteht. dass eine Führungsplatte für die eine Seite und ein Führungsstück für die eine Kante mit Bezug auf die andern Seiten- und Kantenführungen beweglieh angeordnet sind, um durch Be- wegung in verschiedenen Richtungen in Arbeitsstellung bezw. ausser Arbeitsstellung gebracht werden zu können.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungs beispiel dar.
Fib.l zeigt im Aufriss einen kinemato- braphischen Apparat unter Abbruch eines Teils der türartigen Vorderwand; Fio-. ? ist ein senkrechter Schnitt. nach \?-? der Fia.l; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach 3-3 der Fig. ?;
Fig. 4 ist ein waagrechter Schnitt nach Fib. 4 der Fio-. 1, Fig. 5 ein Schnitt nach 5-5 der Fig. -1: Fio-. 6 zeigt im Schnitt Einzelheiten des in Fib.4 und 5 gezeigten Mechanismus in etwas grösserem Massstab, und Fig. 7 ist eine Innenansicht von Einzel heiten des ganzen Apparates.
Das Gehäuse 1 des Apparates ist auf einer Seite offen. und diese Öffnung kann durch eine Tür ?. die bei 3 an einem Schar nier schwingt, beschlossen werden. Die Tür wird in diesem beschlossenen Zustand durch eine beliebige federnde Haltevorrichtung ge sichert, die in Fio-. 1 bei 4 anäedeutet ist. Nach Fig.4 besteht diese Haltevorrichtung aus einer an der Tür angeordneten, federnden Platte 4, die mit dem einen Ende in eine Umfangsnut 5 eines an einer Platte 7 be- festibt.en Stiftes 6 eindringt.
Jener Teil im Innern des Gehäuses, der sich zwischen der Tür ? und der Zwischen- platte 7 befindet. stellt die Filmkammer dar, die von aus der- Zwischenplatte 7 heraus ragenden Spindeln 8 durchsetzt ist, auf wel chen die Spulen 9 abnehmbar befestigt sind.
Es sei angenommen, dass die in 3bb. 1 unten gelegene Spindel 8 jene Spindel ist, die von einem Motor durch Reibungseingriff oder dergleichen in Bewegung -,,wetzt wird und die durch ihre Drehung den Bildstreifen von der andern Spule abzielet und auf sich selbst aufwickelt, nachdem er an der Beliclitungs- öffnunb vorbeigegangen ist.
In der Vorderwand der Filmkammer, die zwischen der Tür ? und der Platte 7 besteht, befindet sich die Vorrichtung für die sehritt- ,veise Zufuhr des Streifens. Diese Vorrich tung erstreckt sich in der Senkrechten in einer Ebene im rechten Winkel zur offenen Seite des Gehäuses. Sie besitzt eine quer zur Tür gestellte, senkrecht verlaufende Platte 11. die am Gehäuse befestigt ist.
Diese Platte hat ein Belichtungsfenster 1?. in ach sialer Eindeckung mit dem Objektiv, dessen Fassung bei 13 gezeigt ist.
Gegen die Ptiickfläche dieser Platte 11 legt. sich nahe dem einen senkrechten Rand derselben der abgebogene Flansch eines @Vinkelstiiclzes 1s. dessen anderer Flansch oder Schenkel in der Ebene der Platte liegt.
Eine in Richtung von oben nach unten verlaufende Blattfeder 15 ist in ihrer Mitte durch eine Schraube 16 an diesem -Winkel- stück 1-1- befestigt, wobei noch eine zweite Blattfeder 17 zwischen den Kopf der Schraube und die ersterwähnte Feder 1 5 ein- gelegt ist (Fib. -t und<B>i)
.</B> Ein im "vesent- lichen flach ausgebildetes Trabstück 18 hat an dem einen Rand die seitlich abstehenden Zungen 19, die als Ösen für Scharnierzapfen 'il ausgebildet sind.
die gegeneinander hin ragen (Feg. ?), und diese Zapfen '1 befin den sich zwischen dem in der Ebene der Platte 7 gelegenen Schenkel des Winkel- stückes 1d^ und den Enden der an diesem Winkelstück anliegenden Feder 1.3. Diese Enden sind nach Fi--. 7 bei ?? mit in Rich tender Spindel oder Zapfen ?1 verlaufen den Lagererweiterun;@en für diese Spindel enden 21 versehen, so dass das Trabstiicl#:
<B>18</B> an dieser Feder des Winkelstückes 1-1 schwingbar unterstützt ist. Die Schwin- gunbsachse erstreckt sich dann parallel zur Längsrichtung der Führungsplatte 11, und zwar befindet sich die Schwingungsachse dieses Tragstückes innerhalb der Kammer, welche von der Platte 7 und der Tür ? be grenzt ist.
Die Schwingungsaelise dieses Trabstückes ist also entfernt von der durch die Tür ? abschliessbaren offenen Seite des Gehäuses gelegen.
Infolge dieser Unterstützung des Trag- stückes 18 kann letzteres von der in Fig. d gezeigten Anstellage gegen die Führungs platte 11 nach einwärts in die Filmkammer hineingeschwungen werden und kann selbst die in 3bb. 4 gestrichelt dargestellte Lat einnehmen.
Wenn dieses Tra.gstiick eine Zwischenstellung einnimmt, wie in Fig. 6 dargestellt, so kann die Abnahme dieses Trabstückes leicht erfolgen, indem man die Enden der Feder<B>15</B> nach aussen hin drückt und dann das Tragstück nach rückwärts ver schiebt.
Wie aus Fig. 13 und 7 ersichtlich, erweitern sich die Enden der Feder 15 nach rückwärts bei ?3. und diese Erweiterungen sind nach Feg. 6 etwas schräg ab:ebogen, um das Einschieben der Spindelenden ?1 in die Lagererweiterungen ?? der Feder möglich zu machen.
3n diesem Tragstück 18 ist. vorn, und zwar in einem Abstand von der Vorder fläche, eine Platte 24 unter Vermittlung einer Kopfschraube ?7 befestigt (Feg. 6).
Diese Schraube erstreckt sich durch eine Bohrung des Tragstiiekes 18 in eine Ge- ivindeöffnung der Platte ?4. Infolge dieser Unterstützung kann die Platte ?d nach allen Richtungen hin etwas mit. Bezuz auf die Platte 18 ausschwingen. wird jedoch an der Dreliung@ um die Achse der Schraube ?;
i da durch gehindert. class an dem Ti,agstiicl@ 1@ nach Fi!r. ? Vorsprünge ?i; aii2#eordiiet sind, welche in Fenster ? 7 der Platte ?4 hinein abgebogen sind ( Fig. 3).
Auch hier ist eine flache Feder ?8 z:vi- schen dem Tragstück 1 @ und der Platte _' 1 angeordnet. Die Feder wird durch die Schraube 25 festgehalten.
Diese flache Feder hat die besonders aus Fig. 2 ersicht liche Gestalt, -sonach von der Mitte der obern und untern Kante dieser flachen Feder Ker ben sich bis nahe gegen den Mittelteil der Feder hin erstrecken, so dass zu beiden Sei ten dieser herben die Zungen 29 entstehen. Diese Zungen liegen nach Fig. 2 mit ihren einander zugekehrten Kanten gegen die seit lichen Kanten der aus dem Tragstück 18 herausgedrückten Vorsprüngen 26 an, und dadurch wird eine Verdrehung der Feder um die Achse der Schraube 25 unmöglich ge macht.
Die Führung des Filmstreifens findet also zwischen der vordern Führungsplatte 11 und der rückwärtigen Platte 24 statt. Die dem Winkelstück 14 zugekehrte Längskante der Führungsplatte 21 hat nach Fig. 2 nahe dem obern und untern Ende Vorsprünge 30, die aus .der Ebene der Platte etwas heraus ragen, und ähnlich ist in der Mitte der ent gegengesetzten Längskante :dieser Platte 24 ein Vorsprung 31 angeordnet (Fig. 2 und 6), welcher ebenfalls aus .der Ebene der Platte etwas heraustritt.
Diese Vorsprünge 30 und 31 sind die flachen Teile. mit welchen die Platte 24 gegen die vordere Führungsplatte 11 anliegt, wenn .das Tragstück in Schluss- stellung geschwungen wird (Fig.4). Diese Auflegestücke 30, 31 dienen in Verbindung mit der Feder 28 dazu, .die bewegliche Füh rungsplatte 24 gegen .die feststehende Füh rungsplatte 11 so einzustellen, dass in dieser Lage ein Bildstreifen 32 durch die Zusam menstellung der beiden Führungsplatten 11 und 24 hindurch weitergeschaltet werdet. kann.
Nach Fi.g. 2, 6 und 7 hat jener Schen kel des Winkelstüel,:es 14, welcher gegen die feste Führungsplatte 11 anliegt, nahe seiner Kante die aus ihm heraus abgebogenen Vor sprünge 33, gegen welche sich der Bild streifen bei seiner Wandeiling durch die Führungszusammenstellung aueli anlegt.
Nach Fig. 4 hat die Tür 2 an der Innen fläche nahe ihrer Kante einen Ansatz 34. An diesem Ansatz ist durch eine Kopfschraube 35 eine Platte 36 befestigt. Der Ansatz 34 hat an seiner Oberfläche eine Vertiefung 38 zur Aufnahme einer zweiten Platte 37. Diese zweite Platte kann sich etwas in der Aussparung des Ansatzes 34 verschieben, wird jedoch in dieser Bewegung durch Zun gen 39 begrenzt, die aus der andern Platte 3.:i lierausgestanzt und in Stanzöffnungen 41 der Platte 37 hinein abgebogen sind (Fig. 4 und 5).
Eine Schraubenfeder 42 sitzt in einem Sockel 43 des Ansatzes 34 und drängt die Platte 3 7 nach einwärts in die Kammer für den Film.
Diese Platte 37 hat nach Fig. 5 an der gegen die Streifenführung hin gerichteten Kante zwei im Abstand voneinander gelegene Zungen 44, die bei Verschluss der Tür 18, 2-1 sich gegen die äussere Längskante des Filmes 32 legen und dadurch die innere Filmkante gegen die Vorsprünge 33 des Winkelstückes 14 zur Anlage bringen, so .dass der Film senk recht in dieser Führung durch Eingriff auf die Kante geleitet -wird. Die Vorsprünge 33 des Winkelstückes und die Zungen 44 der Platte 37 liegen dabei an ganz kurzen,
punkt artigen Strecken gegen die Kante des Filmes au und führen trotzdem eine sichere Aus richtung des Filmes vor der Öffnung 12 herbei.
Die Scharnierzapfen 21 des Tragstückes 18 dieser Türanordnung sind nach Fig. 6 bei 45 abgeflacht, wodurch infolge der Einschal tung der Feder 15 dieses Tragstück 18 mit seiner Platte 24 für gewöhnlich in die in Fi-. 6 gezeigte Zwischenstellung gedrängt wird.
Die Ansätze 19 des Tragstückes 18, die als Zapfenösen ausgebildet sind, haben nach Fig. 6 aus ihrer Ebene herausgebogene Anschlagzungen 46, welche bei dieser Zwischenlage der Türzusammenstellung 18, 24 sich gegen den längeren Schenkel des Winkelstückes 14 legen, wie in Fig.6 ge zeigt.
Die vermittels der Schraube 35 ebenfalls auf dein Ansatz 34 der Tür 2 angeordnete Feder oder Platte 36 bat die aus Fig. 4 und 5 ersichtliche Gestalt und ist mit einer Zunge 47, die nach vorn und nach aussen hin.
also gegen die Tür 2 '@ericlitet ist, versehen. Diese federnde Zunge drängt die Türzusammen stellung 18, ?4 von der in Fig. 6 gezeigten Lage in die Verschlusslaae, wenn die Tür des ganzen Gehäuses in Verschlussstellung gebracht wird. Die Einführung dieser Zu sammenstelluna 18. ?4 in die Gebrauchslage findet also selbsttätig bei Anbringung der Tür 2 gegen das Gehäuse statt.
Wird diese Tür ?des Gehäuses geöffnet, so drängt die Blattfeder 15 das Traastiiek 18 mit seiner Platte 21 in die in Fhr. 6 ge zeigte Zwischenlage und öffnet also diese Filmführungseinrichtung seitlich zur Er leichterung der Einschiebung des Filmes für die Weiterschaltung.
Bei dieser Absohwin- gung des Tragstückes 18 und seiner Platte 24 in die in Fig.6 gezeigte Lage wird auch infolge der Öffnung der Tür ? gegen diese seitliche Einschiebung des Filmes in die Schaltlage durch die Zungen -t-t kein Hin dernis dargeboten. da ja diese Zungen mit der Öffnung der Tür auch ausgeschwungen worden sind.
Die Einziehung des Filmes in diese Füh rungseinrichtung ist demnach sehr 'bequem. Bei Offnung der Tür ? des Gehäuses -wird die Führungseinrichtung geöffnet, bei Schliessunz der Tür ? wird sie geschlossen. Während der Öffnung stehen die beiden Führungsteile 11, '?4 nach Fig. 6 so Reit voneinander ab, dass die Einschiebung des Filmes leicht vor sich geht.
Die Einrichtung hat auch den Vorteil. dass in der Ausschwingun@-- dieser Zusammen stellung 18, 24 in die gestrichelte Lage (Fig. 4) eine Reinigung der Filmführung sehr erleichtert wird: auch lassen ,sich diese Teile 18, 2-1 überhaupt leicht aus der ganzen Zusammenstellung herausnehmen und wieder einsetzen.
Die Längsschaltung des Filmes 32 schritt weise von oben nach unten erfolgt durch den hin- und herbeweglichen Schieber .18 unter Ausnutzung der Drehbewegung eines exzen trischen Stutzens 49, welcher an der Welle 51 (Fig. 4) angeordnet ist, die sich durch das Gehäuse parallel zur optischen Achse erstreckt. Dieser Schieber oder Schützen 48 hat nach Fig. 4 und 5 einen nach abwärts gerichteten federnden Arm 52 mit einem Zahn 5. (Fig. 3) an der untern Kante.
Die ser Zahn tritt in die bekannten Förderlöcher des Filmes durch einen Schlitz 54 (Fig. <B>22</B> und<B>3)</B> in der ortsfesten Führungsplatte<B>11</B> der Führun- ein.
Die -Welle 51 trägt an dem Vorderende auch. wie in Fig. 3 gezeigt, die mit der Welle gedrehte Versehlussscheibe 55, welche abwechselnd das Belichtungsfenster abdeckt und freigibt.
Der Bildstreifen wird vom obern Teil des Gehäuses in die Führungszusammenstellung eingeführt. indem er von der durch Reibun <B>i</B> n getriebenen Spule 9 abgenommen und über Leitrollen 56 gerichtet wird. Diese Rollen sind nach Fi;:. ? und 3 nahe der obern Kante des Tragstückes 18 der Türzusammenstellung befestigt. In der Führung selbst greift auf die eine Kante des Filmes das Zungenpaar 44 ein (Fig. ? und 5), das einen Teil der Platte 3 7 bildet.
Diese federnden Zungen drücken gegen die Kante des Filmes, um ihn nachgiebig mit der andern Kante gegen die Führungsvorsprünge 33 des Winkelstüclzes 1 4 zu halten.
L m nun zu verhindern, da.ss eine über mässige Spannung am Film durch den zwa.ng- läufigen Antrieb der Aufwickelspule 9 am untern Ende des Gehäuses ausgeübt wird und dadurch die Eindeckung des Filmes beein- triiclitiat wird. ist folgende Anordnung ge troffen: Nach Fig.3 ist die untere Kante des Tra;stüel,:es 18 bei 57 nach vorn hin ab gebogen. so dass die Kante der Abbiegung dicht hinter der Führungsplatte 11 liegt.
Der Bildstreifen muss durch den schmalen Spalt zwischen der Führungsplatte 11 und dem Teil 5 1 hindurchgehen, um zur Aufwichel- spule <B>19</B> zu gelangen. Die Anordnung; ist die, dass der von der Aufwickelspule 9 ausgeübte Zug den Film von der kurvenartigen Ab- bien:
un !#. die in vollen Linien in Fig. 3 ge zeigt ist. in eine verh üllnismüssig scharfe Ab- liiegu:
i1iin2s der Kante des Teils 5 7 legt und dass infolge dieser scharfen Abbiegung _"enü"end Reibungswiderstand zwischen der Kante des Teils 57 und der Platte 11 aus geübt wird, um zu verhindern, dass die zwangläufig angetriebene Aufnahmespule 9 den Film in der Führung weiter bewegt.
Wenn der Film in der Führung selbst dann von oben nachgeschoben wird, so hört diese Zugspannung am untern Teil des Fil mes auf, und die scharfe Abbiegung am Teil 57 wird wieder in eine Bucht mit einer ver- hältnismässig grossen Kurve verwandelt, wie in Fig. 1, 3 und 5 gezeigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bandvorschaltmechanismus, namentlich für die Führung von Bildstreifen für kinemato graphische Apparate, mit zu beiden Seiten des Bandes und zu beiden Längskanten an geordneten Führungsstücken, dadurch ge kennzeichnet, @dass eine Führungsplatte für die eine .Seite und ein Führungsstück für die eine Kante mit Bezug auf die andern Seiten und Kantenführungen beweglich angeordnet sind, um durch Bewegung in verschiedenen Richtungen in Arbeitsstellung bezw. ausser Arbeitsstellung gebracht werden zu können.UNTERANSPRÜCHE: 1. Bandvorschaltmechanismus nach Patent anspruch, für kinematographische Appa rate, dadurch gekennzeichnet, dass die auf ,die Fläche des Streifens (32) einwirkende Führungsplatte (24) um eine Achse parallel zur Längsrichtung des Streifens auss-chwingbar ist. z. Bandvorschaltmechanismus nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungsachse (21) der beweg lichen Führungsplatte (24) in der Nähe des nichtbeweglichen Führungsteils (33), welcher auf die Kante des Bandes ein wirkt, angeordnet ist.3. Bandvorschaltmechanismus nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche, auf die Kante des Ban des einwirkende Führungsteil (37) für seine Einbringung in die Arbeits- oder Ruhestellung mit Bezug auf beide Füh- rangsteile (11, 24) für die Seiten des Bandes beweglich ist. 4. Ban.dvorschaltmechanismus nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Führungsteil (37) für die Kante des Bandes an einem Stützteil (2) angebracht ist, der mit Bezug auf die Ebene des Bandes so beweglich ist, dass .der Führungsteil (37) in diese Ebene hineingebracht oder aus ihr entfernt wer den kann.5. Bandvorschaltmechanismus nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) des Kantenführungsteils (37) um eine Achse (3) ausschwingbar ist, welche sich in beträchtlicher Ent fernung von der Bewegungsebene des Bandes befindet, um durch die Aus s e 'hwin, ung C .des Trägers (2) dem Füh- rungsteil (37)den Eintritt in die Ebene der Bewegung des Bandes oder den Aus tritt aus dieser Ebene möglich zu machen. 6. Bandvorschaltmeehanismus nach den Un teransprüchen 2 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Bügelstück (47) gleich zeitig die Einbringung der Führungs- platte (24) für die Seite des Bandes und des Führungsteils (37) für die Kante des Bandes überwacht.7. Bandvorschaltmechanismus nach den Un teransprüchen 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass .der Träger (2) für den Kantenführungsteil (37) als Tür eines photographischen Apparates ausgebildet ist, welche an dem Gehäuse (1) des Apparates schwingbar befestigt ist und bei ihrer Einbringung in die Abschluss- stellung für das Gehäuse den Plattenteil (2-t) und den Kanterifiihrungsteil <B>(37)</B> in die Gebrauchslage drängt.B. Bandvorschaltmechanismus nach (Tnter- anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück (18) für die auf die Seite des Bandes (32) einwirkende Führuno-s- platte (?1) bei Entfernung des Trägers (2) für den Kantenführungsteil ('7) durch eine Feder in Abstandslage von der < andern Führungsplatte (11) gedrän-@t wird,wodurch eine Einführung- des Ban des von der Seite her zwischen die nun mehr getrennten Führungsplatten (11, 24) stattfinden kann, bis das so eingeführte Band gegen den andern Kantenführunba- teil (33) anstösst, wodurch die Einfüh rung begrenzt wird. 9. Bandvorsehaltmechanismus nach U nter- anspruch B. dadurch gekennzeichnet.dass das Tragstüclk (18) für die bewegliche Führungsplatte (24) um seine Schwin- crungsachse (21) auch in einer Stellung im wesentlichen im rechten Winkel zur festen Führungsplatte (11) einstellbar ist. damit nach Entfernung der Tür (?) die Führungsplatten (11 und 24) in be trächtlicher Entfernung voneinander für die Reinigung, Besichtigung usw. zu gänglich werden.10. Bandvorschaltmechanismus nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche. der Seite des Bandes g o eg e nüberstehende Führungsplatte (?4) unter Einschaltung eines nachgiebigen Zwischenstückes (?8) an den Träger (18) für diese Platte angeschlossen ist,um die bewegliche Führungsplatte in Rich tung geben den zu führenden Streifen hin naehg-iebig zu dränten, wenn der Träger (18) für die Platte (24) in die Gebrauchslage beweg-. worden ist.11. Bandvorschalumechanismus nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte (24) mit auf die Getenführungsplatte (11) eingreifenden Vorsprüngen (31) versehen ist, um da durch die bewegliche Führungsplatte (24) ungeachtet der Einschwintunb des Trägers (18) in die Crebrauchastellung in einem von der Höhe dieser Vorapriin-e (31) abbängiten ),lKtand von der Ge-,en- platte (11) zu halten. 12. Bandvorschaltmechanismus nach Unter- anspruch 11, dadurch bekennzeiclinet, dass die Vorsprünge (31), welche den Abstand der bewetliclien Führungsplatte (24) voll der Gegenplatte (11) sichern, als Eckpunkte eines Dreiecks an der be- weblichen Führungsplatte angeordnet sind, um die Parallelabstützung der be weglichen Führungsplatte (24)von der Gegenplatte (11) bei Einbringung in die Gebrauchslabe zu sichern. 13. Bandvorschalumeclianismus nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenführungen (44, 33) über kür zere Strecken auf die Kanten des zu füh renden Bandes (32) eingreifen, als die Länge .der Plattenführung (11, ?4) be trägt.14. Bandvorschaltmeehanismus nach Unter anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (?) der Kantenführung<B>(37)</B> mit einem nachgiebigen Druckmittel (.1?) ausgerüstet ist, um den Kantenführunts- teil <B>(37)</B> mit seinen Kantenführunbs- länten (44) nacli-iebi- geben die Kante des zu führenden Bandes zu drängen.15. Bandvorsebaltmechanismus nach Unter ansprüchen 13 und 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Kantenführungsteil (37) als eine Platte mit zwei in wesent lichem Abstand liebenden Zungen aus gebildet ist.welch letztere in diesem Ab stand auf die Kante des Bandes ein wreifen, während die gegenüberliegende Kantenführung von zwei ebenfalls in be trächtlichem Abstand voneinander ge legenen Vorsprüngen (33) gebildet wird, so dass das Band an jeder Kante an zwei voneinander im Abstand liebenden punkt artigen Stellen geführt ist.16. Bandvorschaltmeclianismus nach Patent anspruch, mit einer schrittweisen Schalt- vorrichtunb für das Band und einer das beschaltete Band aufnehmenden Lebevor- richtung. dadurch gekennzeichnet, dass die das beschaltete Band aufnehmende L egevorriclitung (9) dui-cli Ausübung eines Zuges an dem Band letzteres gegen einen Widerlagerteil (57) drängt,der durch Reibung- eine weitere Aufnahme des Bandes an der Legevorriclitung (<B>9</B>) unmö-@-licli inaclit, bis durch den näclisteii Schaltschritt am Band dieser Widerstand vernichtet wird.17. Bandvorschaltmechanismus nach Unter anspruch<B>16,</B> dadurch .gekennzeichnet, ,dass die Aufwickelspule (9) das ge <I>s</I> c 'haItete Band gegen t' die Kante eines Widerlagers (57) zieht, um durch den Reibungswiderstand an -der Kante des Widerla.gers eine Spannung an dem zwi schen Widerstand und Spule liegenden Teil des Bandes hervorzurufen,ohne dass eine Weiterbewegung des Bandes durch die Führungsvorrichtung (11, 24) hin durch stattfinden könnte. 18.rBandvorschaltmechanismus nach Unter anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (57), an dessen gante durch die am Band ausgeübte Zugspannung eine scharfe Abbiegung des Bandes stattfindet, als ein Teil des Trag stückes (18) für die bewegliche Füh rungsplatte (24) ausgebildet ist, um bei Einbringung der beweglichen Führungs- Platte in die Gebrauchslage damit auch das Widerlager (57) in die Gebrauchs lage zu bringen,in welcher durch An spannung des Bandes längs der Kante des Widerlagers der Zug, welcher den in der Führung befindlichen Teil des Bandes verschieben würde, aufgehoben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US184892XA | 1934-10-22 | 1934-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH184892A true CH184892A (de) | 1936-06-30 |
Family
ID=21788184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH184892D CH184892A (de) | 1934-10-22 | 1935-10-03 | Bandvorschaltmechanismus. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH184892A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE751247C (de) * | 1938-02-26 | 1954-03-01 | Bosch Gmbh Robert | Filmfuehrung fuer Kinoaufnahmegeraete |
-
1935
- 1935-10-03 CH CH184892D patent/CH184892A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE751247C (de) * | 1938-02-26 | 1954-03-01 | Bosch Gmbh Robert | Filmfuehrung fuer Kinoaufnahmegeraete |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2904983C3 (de) | Bandauszugsvorrichtung für ein Magnetband-Kassettengerät | |
| DE2847461B2 (de) | Vorrichtung zum öffnen von mehreren Textilfaserballen | |
| DE3044188A1 (de) | Endlosbarbbandkassette | |
| CH184892A (de) | Bandvorschaltmechanismus. | |
| CH493000A (de) | Tragbare, ausbalancierte Kamera mit Filmmagazin | |
| DE2819496A1 (de) | Vorrichtung zum anbringen einer dichtung | |
| DE3133408A1 (de) | Haarschneidevorrichtung | |
| DE1894097U (de) | Vorrichtung zur gegenseitigen befestigung zweier elastischer baender. | |
| DE698219C (de) | Filmfuehrungsvorrichtung | |
| DE9108233U1 (de) | Kalender | |
| DE892861C (de) | Vorrichtung zur schrittweisen Fortschaltung von Bild- bzw. Bildtonfilmen | |
| DE971905C (de) | Vorrichtung zur Sicherung der Planlage von Filmen im Bereich des Bildfensters von Schmalfilmkameras | |
| DE1294180B (de) | Fotografische Kamera mit einer automatischen Filmeinfaedelvorrichtung | |
| DE2223383A1 (de) | Photographische Kamera | |
| DE371327C (de) | Vorrichtung zum Einfaedeln von Filmen in kinematographische Apparate | |
| DE2614809A1 (de) | Moebel | |
| DE826691C (de) | Fuehrungsmechanismus fuer Kassettenhalter in Photoapparaten | |
| DE1171811B (de) | Vorrichtung zum Befestigen eines Bandes oder eines Drahtes um ein Packstueck | |
| DE895224C (de) | Schallbandkassette | |
| DE2857362C2 (de) | Einrichtung zum Einfädeln des Anfangsabschnittes eines Films für mit Rollfilm betriebene Diaprojektoren | |
| DE500871C (de) | Einrichtung fuer die Schallwiedergabe vermittels Tonfilms | |
| DE2050629C3 (de) | Filmbildbetrachter | |
| DE375836C (de) | Kinematograph mit staendig bewegtem Bildband, bei dem zum Ausgleich ein oszillierender Fuehrungskoerper dient | |
| DE2229316A1 (de) | Abstreifvorrichtung zum abstreifen eines bandanfanges von einem drehbar gehaltenen vorratswickel | |
| DE683294C (de) | Photographisches Wiedergabegeraet |