CH185026A - Radreifen, insbesondere für schnellaufende Schienenfahrzeuge. - Google Patents
Radreifen, insbesondere für schnellaufende Schienenfahrzeuge.Info
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Description
Radreifen, insbesondere für schnellaufende Schienenfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf Rad reifen, insbesondere für schnellaufende Sehienenfahrzeuge. Die Erfindung geht von der Beobachtung aus, dass die Schienenfahr zeuge, deren Räder abgenützte Radreifen haben, besonders bei hohen Fahrgeschwin digkeiten eine lästige Schlingerbewegung ausführen. Die Fahrzeuge werden dann bei der Fahrt in kurzen Zeitabständen seitlich hin- und hergestossen. Diese Schlingerbewe- hiing der Fahrzeuge kann bei höchsten Fahr geschwindigkeiten,
bei denen es auf ge- naueste Innehaltung des theoretischen Pro fils ankommt, selbst dann, wenn auch in ge ringerem Masse, eintreten, wenn die Rad reifen am Aussenrande mit rings um den Reifen laufenden, Verschleissregulierstege bildenden Rillen versehen sind, bezw. wenn am Aussenrande eine einzige Ausnehmung vorgesehen ist.
Der Grund hierfür liegt offenbar darin, dass die Erhaltung des Lauf- fliielienprofils während .der Abnutzung des Reifens durch die Verschleissregulierstege, die für geringere Geschwindigkeiten vollauf genügt, für höchste Geschwindigkeiten noch nicht vollständig ausreicht.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen. Die Erfindung besteht darin, dass die Lauffläche ausser am Aussenrande auch in dem zwischen dem Spurkranz und dem mittleren Laufkreis befindlichen Teile derart mit einer Ausnehmung versehen ist, dass ein beiderseits durch Rillen begrenzter Hauptlaufsteg entsteht, dessen dem Spur kranz zugekehrter Laufflächenteil, vom mittleren Laufkreis des Reifens aus gerech net, breiter ist als der übrige dem Aussen rande zugekehrte Laufflächenteil des Haupt laufsteges.
Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin dung durch Fig. 1 bis 3 erläutert.
Bei allen drei Ausführungen ist mit 1 der Spurkranz des Radreifens, mit 2 sein. mittlerer Laufkreis, mit 3, 4 und 5 Ausneh- mungen am Aussenrande des Radreifens, die zwei ringförmige Verschleissregulierstege 6 und 7 bilden, deren Höhe und Breite mit zu nehmendem Abstande vom Aussenrande zu nehmen.
Das Profil der bekannten, mit strichpunktierten Linien veranschaulichten unversehrten Lauffläche ist mit dem Bezugs zeichen 8 versehen..
Zwischen dem Spurkranz 1 und dem mittleren Laufkreis 2 ist bei sämtlichen Ausführungen eine rings um den Reifen laufende =innenförmige Ausnehmung 9 vor gesehen, so da3 von dem unversehrten Profil 8 ausser dem Spurkranz 1 und den Stegen 6 und 7 nur noch ein Hauptlaufsteg 10 stehen bleibt. Der Grund 11 der Ausnehmung 9 liegt auf einem Kegel- bezw. Zylindermantel.
dessen Halbmesser am Aussenrande des Rei- fens 6 mm, beim mittleren Laufkreis 2 aber 10 mm kleiner ist als der Halbmesser der entsprechenden Stelle des unversehrten Pro fils B. .
Bei der Ausführung nach Fig. 1 sind die Flanken 12 13 des Hauptlaufsteges 10 im Querschnitt im wesentlichen geradlinig, und ihre Verlängerungen bilden eine Schneide 14, die in dem zwischen dem mittleren Lauf kreis 2 und dem Spurkranz 1 befindlichen Raume liegt. Der zwischen dem Spurkranz 1 und .dem mittleren Laufkreis 2 befindliche Laufflächenteil 15 des Hauptlaufsteges 10 ist breiter als der übrige Teil 16 der Lauf fläche dieses Steges 10, der dem Aussenrande des Reifens zugekehrt ist.
Diese Breitenver- hältnisse der Teile 15 und 16 des Hauptlauf= steges 10 sind für die Erzielung der mit der Erfindung angestrebten Wirkung von grosser Wichtigkeit. Durch Änderung des Verhält nisses der Breite der Teile 15 und 16 zuein ander lässt sich die genaue Erhaltung der Profilformen verschiedener Neigung, z. B. 1:20, 1 :40 oder zylindrisch, erreichen. Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist dieses Verhältnis der Breite der Teile 15 und 16 für eine Neigung 1 :20 des Hauptlaufsteges 10 zu N 1,4 gewählt.
Die geraden Flanken 12, 13 schliessen mit Übergangsbögen an die Teile 15 und 16 des Hauptlaufsteges 10 und an den Grund der benachbarten Rillen 3 und 9 an. Der Übergang des Grundes 11 der Rille 9 in den Spurkranz 1 erfolgt durch eine Fläche 17, die senkrecht zur Achse des den Radreifen aufweisenden Rades steht, also parallel zum mittleren Laufkreis 2 ist. Diese Fläche 17 liegt an der Stelle 18, -wo die Verlängerung der Flanke 19 des Profils des Spurkranzes 1 die Verlängerung des unversehrten Lauf flächenprofils 8 schneidet.
Die Ausführung nach Fig. 2 unterschei det sich von derjenigen nach Fig. 1 ledig lich dadurch, dass die Fläche 17 an der Stelle 20 liegt, wo das Profil der Hohlkehle 21, welche die Flanke 19 des Spurkranzes 1 und die Lauffläche 8 verbindet, in das Profil 8 der unversehrten Lauffläche übergeht. Diese Ausbildung kommt hauptsächlich dann in Betracht, wenn der Reifen für Strecken mit vielen Weichenkrümmungen bestimmt ist.
Die im Schnitt dargestellte Ausführung nach Fig. 3 weicht von den vorher erläuter-, ten Ausführungen hauptsächlich darin ab, dassi beide Flanken 12, 13 des Hauptlauf steges 10 mit einer Abrundung nach Art des Schienenkopfes 22 in die Teile 16 und 15 des Steges 10 übergehen. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass dem Abblättern des Werkstoffes wirksam vorgebeugt wird.
Würde man aber eine Ausführung gemäss Fig. 2 mit stehen bleibender Hohlkehle 21 des ursprünglichen Profils wünschen, so würde die Rille 9 zu klein. I1m dies zu ver meiden, wird die Flanke 19 des Spurkranzes 1 etwas stärker geneigt als beim Normal profil (strichpunktiert in Fig. 3), dessen der Flanke 19 entsprechende Flanke eine Nei gung von 60 Grad gegen die Radachse auf weist, und mit einer Hohlkehle 23 versehen, deren Profil dasjenige der Flanke des Spur kranzes und das Profil 8 der unversehrten Lauffläche miteinander verbindet.
Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf Radreifen, die als selbständiger Körper aus gebildet sind, sondern auch auf Radreifen, die aus einem Stück mit dem Radkörper be stehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Radreifen, insbesondere für schnell- laufende Schienenfahrzeuge, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lauffläche (8) ausser am Aussenrande auch in dem zwischen dem Spurkranz (1) und dem mittleren Laufkreise (2) befindlichen Teile derart mit einer Aus- nehmung (9) versehen ist, dass ein beiderseits durch Rillen (?, 9) begrenzter Hauptlauf steg (10) gebildet wird, dessen dem Spur kranz (1) zugekehrter Laufflächenteil (15) vom mittleren Laufkreis (2) des Reifens aus gerechnet, breiter ist als der übrige,dem Aussenrande zugekehrte Laufflächenteil (16) des Hauptlaufsteges. UNTERANSPRÜCHE 1.. Radreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken (12, 13) des Hauptlaufsteges (10) im Querschnitt geradlinig sind, und dass ihre Verlänge rungen eine Schneide (14) bilden, die in dem Raume liegt, der sich zwischen dem mittleren Laufkreise (2) und dem Spur- kranze (1) befindet. 2.Radreifen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) zwischen dem Hauptlaufsteg (10) und dem Spurkranze (1) in diesen mit einer Fläche (17) über geht, die parallel zur Fläche des mittleren Laufkreises (2) ist und an der Stelle (18) liegt, wo die Verlängerung der Flanke (19) des Profils des Spurkranzes (1) die Verlängerung des unversehrten Lauf flächenprofils (8) schneidet. B.Radreifen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) zwischen Haupt laufsteg (10) und dem Spurkranz (1) in diesen mit einer Fläche (17) übergeht, die parallel zur Fläche des mittleren Laufkreises (2) liegt und an der Stelle (20) liegt, wo das Profil der Hohlkehle (21), mit welcher der Spurkranz (1) in die Lauffläche übergeht, das Profil (8) der unversehrten Lauffläche berührt. 4. Radreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Flanken (12, 13) des Hauptlaufsteges (10) mit einer Abrundung nach Art eines Schienen kopfes (22) in die Laufflächenteile (16, 15) des Steges (10) übergehen. 5.Radreifen nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanke (19) des Spurkranzes (1) stärker geneigt ist als beim normalen Profil und eine Hohlkehle (23) aufweist, deren Profil dasjenige der Flanke des Spurkranzes und das Profil (8) der un versehrten Lauffläche miteinander ver bindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE185026X | 1934-08-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH185026A true CH185026A (de) | 1936-06-30 |
Family
ID=5719252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185026D CH185026A (de) | 1934-08-11 | 1935-08-07 | Radreifen, insbesondere für schnellaufende Schienenfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH185026A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4230043A (en) * | 1978-03-24 | 1980-10-28 | Thomas Aldington | Railway car wheelset and rails therefore |
-
1935
- 1935-08-07 CH CH185026D patent/CH185026A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4230043A (en) * | 1978-03-24 | 1980-10-28 | Thomas Aldington | Railway car wheelset and rails therefore |
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