CH185059A - Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl. - Google Patents

Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl.

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CH185059A
CH185059A CH185059DA CH185059A CH 185059 A CH185059 A CH 185059A CH 185059D A CH185059D A CH 185059DA CH 185059 A CH185059 A CH 185059A
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CH
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throttle
constriction
servomotor
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intake pipe
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


  Einrichtung zum Regeln der     Brennstoffzufuhr    bei     Einspritzbrennkraftmaschinen     mit variabler Drehzahl.    Die Erfindung     bezieht    sich auf eine Ein  richtung zum     Regeln    der Brennstoffzufuhr       bei        Einspritzbrennkraftmaschinen    mit va  riabler Drehzahl, insbesondere Fahrzeug  dieselmotoren,     mit    einem mit dem     Förder-          mengenregelorgan    der Einspritzpumpe     ge-          kuppelten        Servomotor,

          dessen        Verstellorgan     durch den     Unterdruck    im     Luftansaugrohr     der Maschine hinter einer Drossel     zum        Regeln     der Drehzahl     betätigt    wird.

       Bei    der im       Hauptpatent    geschützten     Einrichtung    ist im       Luftansaugrohr    ausser der Drossel noch eine  Verengung vorgesehen, in der     beim    An  saugen ein     Strömungsunterdruck        entsteht.    Im       Betrieb    wirken sowohl dieser Unterdruck,  als auch der hinter der Drossel durch eine       Rohrleitung    auf das     Verstellorgan    im Servo  motor.  



  Bei den im Hauptpatent dargestellten  Ausführungsbeispielen ist die Drossel in  einiger Entfernung von der     Verengung    im       Luftansaugrohr        .des    Motors angeordnet. Bei    i'     1I        yl       ganz geöffneter Drossel     kann    dabei die Ver  engung in der     beabsichtigten        Weise    den       Strömungsunterdruck    in ,der an ihrer engsten  Stelle     einmündenden,    zur     Kammer    des Servo  motors führenden     Leitung    erhöhen,

   weil die       Luftgeschwindigkeit    beim     Durchströmen,der     Verengung erheblich     gesteigert        wird.    Wenn  aber die Drossel mehr und mehr     geschlossen     wird, nimmt die     Steigerung    der Luft  geschwindigkeit in der Verengung immer  mehr ab.

   Ist die Drossel ungefähr so weit  geschlossen,     dass    der von ihr freigelassene       Querschnitt    ebenso gross     ist        wie    der engste       Querschnitt    der     Verengung,    so führt     diese     keine Steigerung der .Strömungsgeschwindig  keit mehr herbei.

   In dieser     -Stellung    der       Drossel    herrscht zwar bei laufendem Motor  schon ein beträchtlicher statischer Unterdruck       hinter    der Drossel, der bei     ,genügend    hoher  Drehzahl .das     Verstellorgan    des Servomotors  zu bewegen     vermag;    indessen könnte die  Empfindlichkeit des     Regelvorganges        noch         gesteigert werden, wenn     dazuhin    auch noch  ein nennenswerter     :Strömungsunterdruck    wirk  sam wäre.  



  Um nun die     Strömungsgeschwindigkeit     der Luft in der Verengung auch bei     Zwi-          schenstellungen    der Drossel zu erhöhen und  damit den Strömungsunterdruck zu     steigern,     ist gemäss der Erfindung des vorliegenden  Patentes die Drossel in der Verengung .des       Luftausaugrohres    angeordnet und die zum       Servomotor    führende Leitung mündet -.in  der     Strömungsrichtung    .der Luft gesehen   möglichst     unmittelbar    hinter der Drossel in  diese     Verengung,

      so dass im Betrieb der     Strö-          mungsunterdruck    in dieser     Verengung        hinter     der Drossel auf das     Verstellorgan,des        Servo-          motors        einwirkt.     



  Ein derartiger räumlicher Zusammenbau  von Drossel und Verengung ergibt über die  beschriebene     Verbesserung    der Wirkung hin  aus auch noch baulich den     Vorteil,    dass die  Verengung und die Drossel in einem ganz  kurzen     Abschnitt    der Luftansaugleitung un  terzubringen sind. Die Befürchtung, die An  ordnung der Drossel     in    der Verengung     könnte     wegen der dabei auftretenden     Verengung    des  Luftdurchganges einen merklichen Leistungs  abfall des Motors bewirken, trifft, wie Ver  suche ,gezeigt haben, nicht zu.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.  



  An allen     Motorzylindern    gemeinsamen  Einlass des     Luftansaugrohres    8 ist ein Stut  zen a angesetzt, in dem ein     Venturirohrein-          satz    10 untergebracht ist. Von der engsten  Stelle -des     Venturirohreinsatzes    führt eine  Leitung 15 zur Kammer 3a an ,der Einspritz  pumpe 3.

   Eine     Rückführfeder    27 in der  Kammer 3a ist bestrebt, die Membran 24 und  die damit gekuppelte Zahnstange<B>23,</B> durch  deren Verschieben die Fördermenge der       Brennstoffpumpe    3 in auf der Zeichnung  nicht     dargestellter    Art verändert     wird,    so       einzustellen,    dass die grösste Brennstoffmenge  gefördert     wird.    Der Antrieb der Einspritz  pumpe wird in     nicht    .gezeichneter     Weise    vom  Motor     abgeleitet.       In -der Verengung des     Venturirohrein-          satzes    ist eine Drosselklappe 9 angeordnet.

    Die     Achse    b der zweiflügeligen     Klappe    9 ist  an der engsten     Stelle    des     Venturirohrein.     sattes senkrecht zu dessen Achse angeordnet.  Die Klappe ist in ihrer geschlossenen     Stel-          lung    dargestellt. In dieser Stellung steht sie  schräg zur Achse des     Venturirohreinsatzes     und der beim Öffnen der Klappe sieh .gegen  den     Luftstrom    bewegende untere Flügel der  Drosselklappe entzieht die Einmündung der  Leitung 15 in den     Venturirohreinsatz    dem  freien     Zutritt    der Aussenluft.

   Auf einem aus  dem Stutzen a herausragenden Ende der  Achse b ist ein Hebel 9a befestigt, der über  eine Verbindungsstange c mit dem vom  Fahrer     willkürlich    einstellbaren Fusshebel     ,9b     gekuppelt     ist.     



       Durch    die     beschriebene    Anordnung der  Drosselklappe im     Venturirohreinsatz    selbst       wird        in    allen Zwischenstellungen der     Klappe     eine erhebliche Erhöhung der     Strömungs-          geschwindigkeit    der Luft auch an der Mün  dungsstelle der     Leitung    15 in den     Venturi-          rohrein.satz    und damit eine merkliche Steige  rung des     Strömungsunterdruckes    erzielt.

   An  Stelle der Drosselklappe     könnte    zum     Beispiel     ein     tropfenförmiger        Körper    verwendet wer  den, der     achsial    verschiebbar vor ,dem     Ven-          turirohreins.atz    angeordnet ist und bei     seiner     Verschiebung in den     Venturirohreinsatz        ein-          dringt    und den freien Durchgangsquerschnitt  verengt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Regeln der Brennstoff- zufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl, insbesondere Fahr zeugdieselmotoren, mit einem mit dem För- dermengenregelorgan der Einspritzpumpe gekuppelten Servomotor, dessen Verstell organ durch den Unterdruck im Luftansaug- rohrder Maschine hinter einer Drossel zum Regelnder Drehzahl betätigt wird, dadurch gekennzeichnet,,
    dass im Luftansaugrohr noch eine Verengung vorgesehen ist, in der beim Ansaugen ein .Strömungsunterdruck entsteht, dass die Drossel in der Verengung des Luft- ansaugrohres angeordnet ist und dass die zum Servomotor führende Leitung - gesehen in der Strömungsrichtung der Luft - unmit- telbar hinter der Drossel in diese Verengung einmündet, so dass im Betrieb,
    der Strömungs unterdruck in der Verengung hinter der Drossel auf das Verstellorgan im Servomotor einwirkt. <B>UNTERANSPRUCH:</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die Drossel eine Drosselklappe ist, deren Achse in der Gegend der engsten Stelle der Verengung quer an geordnet ist, und dass die zur Reglerkammer führende Leitung auf der Seite der Ver engung einmündet, wo der Flügel der Dros- selklappe sich gegen den Luftstrom öffnet.
CH185059D 1934-07-11 1935-05-27 Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl. CH185059A (de)

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