CH185059A - Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl. - Google Patents
Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl.Info
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Description
Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit va riabler Drehzahl, insbesondere Fahrzeug dieselmotoren, mit einem mit dem Förder- mengenregelorgan der Einspritzpumpe ge- kuppelten Servomotor,
dessen Verstellorgan durch den Unterdruck im Luftansaugrohr der Maschine hinter einer Drossel zum Regeln der Drehzahl betätigt wird.
Bei der im Hauptpatent geschützten Einrichtung ist im Luftansaugrohr ausser der Drossel noch eine Verengung vorgesehen, in der beim An saugen ein Strömungsunterdruck entsteht. Im Betrieb wirken sowohl dieser Unterdruck, als auch der hinter der Drossel durch eine Rohrleitung auf das Verstellorgan im Servo motor.
Bei den im Hauptpatent dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Drossel in einiger Entfernung von der Verengung im Luftansaugrohr .des Motors angeordnet. Bei i' 1I yl ganz geöffneter Drossel kann dabei die Ver engung in der beabsichtigten Weise den Strömungsunterdruck in ,der an ihrer engsten Stelle einmündenden, zur Kammer des Servo motors führenden Leitung erhöhen,
weil die Luftgeschwindigkeit beim Durchströmen,der Verengung erheblich gesteigert wird. Wenn aber die Drossel mehr und mehr geschlossen wird, nimmt die Steigerung der Luft geschwindigkeit in der Verengung immer mehr ab.
Ist die Drossel ungefähr so weit geschlossen, dass der von ihr freigelassene Querschnitt ebenso gross ist wie der engste Querschnitt der Verengung, so führt diese keine Steigerung der .Strömungsgeschwindig keit mehr herbei.
In dieser -Stellung der Drossel herrscht zwar bei laufendem Motor schon ein beträchtlicher statischer Unterdruck hinter der Drossel, der bei ,genügend hoher Drehzahl .das Verstellorgan des Servomotors zu bewegen vermag; indessen könnte die Empfindlichkeit des Regelvorganges noch gesteigert werden, wenn dazuhin auch noch ein nennenswerter :Strömungsunterdruck wirk sam wäre.
Um nun die Strömungsgeschwindigkeit der Luft in der Verengung auch bei Zwi- schenstellungen der Drossel zu erhöhen und damit den Strömungsunterdruck zu steigern, ist gemäss der Erfindung des vorliegenden Patentes die Drossel in der Verengung .des Luftausaugrohres angeordnet und die zum Servomotor führende Leitung mündet -.in der Strömungsrichtung .der Luft gesehen möglichst unmittelbar hinter der Drossel in diese Verengung,
so dass im Betrieb der Strö- mungsunterdruck in dieser Verengung hinter der Drossel auf das Verstellorgan,des Servo- motors einwirkt.
Ein derartiger räumlicher Zusammenbau von Drossel und Verengung ergibt über die beschriebene Verbesserung der Wirkung hin aus auch noch baulich den Vorteil, dass die Verengung und die Drossel in einem ganz kurzen Abschnitt der Luftansaugleitung un terzubringen sind. Die Befürchtung, die An ordnung der Drossel in der Verengung könnte wegen der dabei auftretenden Verengung des Luftdurchganges einen merklichen Leistungs abfall des Motors bewirken, trifft, wie Ver suche ,gezeigt haben, nicht zu.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar gestellt.
An allen Motorzylindern gemeinsamen Einlass des Luftansaugrohres 8 ist ein Stut zen a angesetzt, in dem ein Venturirohrein- satz 10 untergebracht ist. Von der engsten Stelle -des Venturirohreinsatzes führt eine Leitung 15 zur Kammer 3a an ,der Einspritz pumpe 3.
Eine Rückführfeder 27 in der Kammer 3a ist bestrebt, die Membran 24 und die damit gekuppelte Zahnstange<B>23,</B> durch deren Verschieben die Fördermenge der Brennstoffpumpe 3 in auf der Zeichnung nicht dargestellter Art verändert wird, so einzustellen, dass die grösste Brennstoffmenge gefördert wird. Der Antrieb der Einspritz pumpe wird in nicht .gezeichneter Weise vom Motor abgeleitet. In -der Verengung des Venturirohrein- satzes ist eine Drosselklappe 9 angeordnet.
Die Achse b der zweiflügeligen Klappe 9 ist an der engsten Stelle des Venturirohrein. sattes senkrecht zu dessen Achse angeordnet. Die Klappe ist in ihrer geschlossenen Stel- lung dargestellt. In dieser Stellung steht sie schräg zur Achse des Venturirohreinsatzes und der beim Öffnen der Klappe sieh .gegen den Luftstrom bewegende untere Flügel der Drosselklappe entzieht die Einmündung der Leitung 15 in den Venturirohreinsatz dem freien Zutritt der Aussenluft.
Auf einem aus dem Stutzen a herausragenden Ende der Achse b ist ein Hebel 9a befestigt, der über eine Verbindungsstange c mit dem vom Fahrer willkürlich einstellbaren Fusshebel ,9b gekuppelt ist.
Durch die beschriebene Anordnung der Drosselklappe im Venturirohreinsatz selbst wird in allen Zwischenstellungen der Klappe eine erhebliche Erhöhung der Strömungs- geschwindigkeit der Luft auch an der Mün dungsstelle der Leitung 15 in den Venturi- rohrein.satz und damit eine merkliche Steige rung des Strömungsunterdruckes erzielt.
An Stelle der Drosselklappe könnte zum Beispiel ein tropfenförmiger Körper verwendet wer den, der achsial verschiebbar vor ,dem Ven- turirohreins.atz angeordnet ist und bei seiner Verschiebung in den Venturirohreinsatz ein- dringt und den freien Durchgangsquerschnitt verengt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Regeln der Brennstoff- zufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl, insbesondere Fahr zeugdieselmotoren, mit einem mit dem För- dermengenregelorgan der Einspritzpumpe gekuppelten Servomotor, dessen Verstell organ durch den Unterdruck im Luftansaug- rohrder Maschine hinter einer Drossel zum Regelnder Drehzahl betätigt wird, dadurch gekennzeichnet,,dass im Luftansaugrohr noch eine Verengung vorgesehen ist, in der beim Ansaugen ein .Strömungsunterdruck entsteht, dass die Drossel in der Verengung des Luft- ansaugrohres angeordnet ist und dass die zum Servomotor führende Leitung - gesehen in der Strömungsrichtung der Luft - unmit- telbar hinter der Drossel in diese Verengung einmündet, so dass im Betrieb,der Strömungs unterdruck in der Verengung hinter der Drossel auf das Verstellorgan im Servomotor einwirkt. <B>UNTERANSPRUCH:</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die Drossel eine Drosselklappe ist, deren Achse in der Gegend der engsten Stelle der Verengung quer an geordnet ist, und dass die zur Reglerkammer führende Leitung auf der Seite der Ver engung einmündet, wo der Flügel der Dros- selklappe sich gegen den Luftstrom öffnet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE185059X | 1934-07-11 | ||
| CH179198T | 1935-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH185059A true CH185059A (de) | 1936-06-30 |
Family
ID=25720275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185059D CH185059A (de) | 1934-07-11 | 1935-05-27 | Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr bei Einspritzbrennkraftmaschinen mit variabler Drehzahl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH185059A (de) |
-
1935
- 1935-05-27 CH CH185059D patent/CH185059A/de unknown
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