CH185066A - Verfahren zum Haltbarmachen von Grünfutter. - Google Patents

Verfahren zum Haltbarmachen von Grünfutter.

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CH185066A
CH185066A CH185066DA CH185066A CH 185066 A CH185066 A CH 185066A CH 185066D A CH185066D A CH 185066DA CH 185066 A CH185066 A CH 185066A
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CH
Switzerland
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sep
green fodder
sugar
acid
wood sugar
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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Publication date
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Publication of CH185066A publication Critical patent/CH185066A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Microbiology (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zum Haltbarmaehen von Grünfutter.    Zum Haltbarmachen von Grünfutter wer  den in der landwirtschaftlichen Literatur Zu  sätze von Chemikalien empfohlen, insbeson  dere von Säuren, wie Ameisensäure und  Salzsäure, und von Pflanzenzucker, in der  Form von Melasse und Rübenschnitzeln. Auch  Gemische von Säuren und Pflanzenzucker  sind schon zu diesem Zweck vorgeschlagen  worden. Ausschlaggebend für die Einfüh  rung der Verfahren sind die Kosten der Zu  sätze.  



  Es wurde nun gefunden, dass der soge  nannte     #Holzzucker",    der durch die Ver  zuckerung von Holz mittels Säuren erhalten  wird und bekanntlich andere Eigenschaften  als ein Pflanzenzucker besitzt, sich sehr gut  zum Haltbarmachen von safthaltigem Grün  futter eignet. Beim Zusatz von Holzzucker  zum     Grünfutter        entsteht,    wie Versuche er  gaben, eine Milchsäuregärung, wobei den  Milchsäurebakterien der Holzzucker als Nah  rung dient. Man kann den Holzzucker zu  diesem Zweck allein verwenden, sowohl als    kristallinisehes Produkt oder auch in Form  des unmittelbar bei der Holzverzuckerung  erhaltenen Syrups, der neben dem Holz  zucker noch Wasser und Säure enthält oder  auch gleichzeitig mit Säuren.

   Wirtschaftlich  besonders günstig ist es im letzteren Falle,  sowohl den bei der Holzverzuckerung erhal  tenen Zucker, als auch die aus der Holzver  zuckerung stammende Abfallsäure für die  Grünfutterhaltbarmachung zu verwenden.       Bei    der Verwendung von     Holzzuoker    zur  Konservierung von     Grünfutter    an Stelle von  andern bisher gebräuchlichen Zuckerarten  findet, wie     Versuehe    ergaben,     ein    erheblich  geringerer Eiweissabbau im Futter     statt.     Ausserdem wurde festgestellt, dass das Ge  lingen der     Silage    (Ausbleiben der     Butter-          säuregärung)

      bei der Verwendung von Holz  zucker wesentlich     sicherer        ist        als    bisher.  Diese vorteilhaften Wirkungen bei der Ver  wendung von Holzzucker zum     Haltbarmachen     von Grünfutter werden anhand folgender  Ausführungsbeispiele noch näher erläutert:      Beispiel 1:  1000 kg vor der Blüte geschnittenes  Wiesengras wurde sohichtweise in Silos ein  gebracht. In einem Fall wurde das Grün  futter mit einer Lösung von 20 kg Rüben  zucker in 100 Liter Wasser besprengt und  im zweiten Falle mit einer Auflösung von  20 kg Rohholzzucker in 100 Liter Wasser.    Das Futter wurde festgetreten und zum Ab  schluss mit einer 40 cm hohen Lehmschicht       bedeckt.     



  Die Nährstoffverluste betrugen bei der  Rübenzuckersilage etwa 30%, während bei  der Verwendung von     Holzzucker    die Ver  luste 18% betrugen.  



  Die Analyse der Futtermittel ergab fol  gende Werte:  
EMI0002.0003     
  
    Milchsäure <SEP> Essigsäure <SEP> Buttersäure
<tb>  PH
<tb>  frei <SEP> gebunden <SEP> frei <SEP> gebunden
<tb>  I <SEP> 0,3 <SEP> % <SEP> 0,7 <SEP> % <SEP> 0,2 <SEP> % <SEP> 0,6 <SEP> % <SEP> 0,1% <SEP> 4,2%
<tb>  II <SEP> 1,6 <SEP> % <SEP> 0,4 <SEP> 0,1% <SEP> 0,05 <SEP> % <SEP> - <SEP> 3,9 <SEP> %       Beispiel 2:  1000 kg Inkarnatklee wurden in Beton  behältern siliert. Das Grünfutter wurde  schichtweise eingebracht und im ersten Falle  mit einer Lösung von 20 kg Rübenzucker in  100 Liter Wasser besprengt. Im zweiten  Falle wurde das Grünfutter mit einer Lö  sung von 20 kg Holzzuckersyrup ebenfalls  schichtweise besprengt. Das Futter wurde    gut festgetreten und zum Abschluss mit einer  40 cm hohen Lehmschicht bedeckt.

   Nach  etwa 8 Wochen wurden die Behälter geöff  net und das Futter analysiert.  



  Die Nährstoffverluste betrugen bei dem  Silieren mit Rübenzuckersyrup 30%, wäh  rend bei dem Silieren mit Holzzuckersyrup  10 % festzustellen waren.  



  Die Analyse der Futtermittel ergab fol  gende Werte:  
EMI0002.0004     
  
    Essigsäure <SEP> Buttersäure
<tb>  Milchsäure <SEP> pH
<tb>  gebunden <SEP> frei <SEP> gebunden
<tb>  I <SEP> 0, <SEP> 8 <SEP> % <SEP> 0, <SEP> 6 <SEP> % <SEP> 0,1% <SEP> 0,7% <SEP> 0,2% <SEP> 4,3%
<tb>  II <SEP> 1,5% <SEP> 0,3 <SEP> % <SEP> 0,05 <SEP> % <SEP> - <SEP> - <SEP> 3,7%
<tb>  <B>a</B>       Beispiel 3:  Je 1000 kg Zuckerrübenblätter wurden  siliert in der in Beispiel 1 angegebenen       Weise    im einen Falle mit einer Auflösung  von 20 kg Rübenzucker in 100 Liter Wasser  im zweiten Falle mit einer Lösung von 10 kg    Rohholzzucker und 10 kg 30 % iger Salzsäure  in 100 Liter Wasser.

   Der Nährstoffverlust  betrug bei der Verwendung von Rübenzucker  30 %, bei der Silage mit der     Holzzucker-          Salzsäuremischung    nur 8 %.  



  Die Analyse der Futtermittel ergab fol  gende Werte:  
EMI0002.0008     
  
    Milchsäure <SEP> Essigsäure <SEP> Buttersäure
<tb>  pH
<tb>  frei <SEP> gebunden <SEP> frei <SEP> gebunden
<tb>  I <SEP> 0,8% <SEP> 0,7% <SEP> 0,2% <SEP> 0,6% <SEP> 0,1% <SEP> 4,2%
<tb>  <B>11</B>
<tb>  1,8 <SEP> % <SEP> <B>o"30/0</B>
<tb>  0,10/0 <SEP> - <SEP> - <SEP> I <SEP> 3,6 <SEP> 0/0         Beispiel 4:  1000 kg eiweissreiches Wiesengras wur  den siliert, wie in den vorhergehenden Bei  spielen beschrieben, und zwar im einen Falle  mit einer Lösung von 20 kg Rübenzucker  und 10 kg Salzsäure (30%) in 100 Liter  Wasser; im zweiten Falle mit einer Lösung    von 20 kg Rohholzzucker und 10 kg Salz  säure (30%) in 100 Liter Wasser.

   Bei der  Verwendung von Rübenzucker und Salzsäure  betrugen die Nährstoffverluste 12 %, wäh  rend bei der Verwendung von Rohholzzucker  und Säure die Nährstoffverluste 7 % be  trugen.  
EMI0003.0001     
  
    Essigsäure <SEP> Buttersäure
<tb>  Milchsäure <SEP> pH
<tb>  frei <SEP> gebunden <SEP> frei <SEP> gebunden
<tb>  I <SEP> 0,9 <SEP> % <SEP> 0,4% <SEP> 0,1% <SEP> 0,05% <SEP> 0,1% <SEP> 4,1%
<tb>  Il <SEP> 1,2 <SEP> % <SEP> 0,3 <SEP> % <SEP> 0,1% <SEP> - <SEP> - <SEP> 3,8%

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Haltbarmachen von Grün futter durch Milchsäuregärung, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Grünfutter beim Si- lieren Holzzucker zugegeben wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Grünfutter ausser Holzzucker eine Säure zugegeben wird. 2. Verfahren gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss dem Grünfutter Holzzuckersyrup zugegeben wird.
CH185066D 1935-04-04 1935-04-04 Verfahren zum Haltbarmachen von Grünfutter. CH185066A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH185066T 1935-04-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH185066A true CH185066A (de) 1936-07-15

Family

ID=4433442

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH185066D CH185066A (de) 1935-04-04 1935-04-04 Verfahren zum Haltbarmachen von Grünfutter.

Country Status (1)

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CH (1) CH185066A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE868249C (de) * 1948-10-02 1953-02-23 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur Konservierung eiweissreicher pflanzlicher Materialien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE868249C (de) * 1948-10-02 1953-02-23 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur Konservierung eiweissreicher pflanzlicher Materialien

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