CH185075A - Schiebefenster. - Google Patents
Schiebefenster.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/16—Suspension arrangements for wings for wings sliding vertically more or less in their own plane
- E05D15/22—Suspension arrangements for wings for wings sliding vertically more or less in their own plane allowing an additional movement
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Description
Sehlebefenster. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schiebefenster, bestehend aus einem obern und einem untern Flügel, welche mittels Seilaufhängungen gewichtsausgeglichen in der Höhenrichtung des Fensters verschieb bar in zwei nebeneinander angeordneten, un ten zusammenlaufenden Vertikalnuten in den beiden Futterrahmenseitenteilen des Fensters geführt sind und in der Schliessstellung die ses letzteren in gleicher Ebene liegen.
Dieses Schiebefenster kennzeichnet sich dadurch, dass in den beiden Futterrahmenseitenteilen ausser den genannten Vertikalnuten eine quer zu diesen verlaufende Nute vorgesehen ist, welche Quernuten es ermöglichen, den einen oder den, andern, seine untere Lage einneh menden Fensterflügel nach der Innenseite des Fensters umzulegen und in dieser umge legten Lage auf Stützmitteln von oben an den Futterrahmenseitenteilen des Fensters befestigten Schwenkarmen abzustützen,
- wo bei unten an den Futterrahmenseitenteilen des Fensters Verriegelungsmittel vorgesehen sind, die derart von den genannten Schwenk- armen beherrscht werden, dass sie, wenn diese letzteren Arme zur Erfüllung ihres Stütz zweckes herangezogen werden, den betreffen den Flügel vorgängig einer Umklappung desselben an seinem untern Teil in seiner Tiefstellung gegen Verschiebung in der Höhenrichtung unverrückbar verriegeln.
Ein Vorteil des Schiebefensters nach der Erfindung ist der, dass beide Fensterflügel nach innen umgelegt werden können, wo durch die an diesen letzteren auszuführenden Reinigungsarbeiten wesentlich erleichtert werden. Ferner wird durch die oben er wähnte Verriegelung erreicht, dass die beiden Flügel in sicherer Weise umgeklappt werden können, und dass sich das Gegengewicht des jeweils umgelegten Flügels nicht in einer für diese Flügellage unerwünschten Weise auf diesen Flügel auswirkt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht des Schiebe fensters in geschlossener Stellung; Fig. 2 und 3 zeigen, in einem grösseren Massstabe gezeichnet, beziehungsweise einen Schnitt. nach der Linie II-II und einen Schnitt nach der Linie III-III der F ig. 1, wobei aber in Fig. 3 :
die Zustandslage des Fensters eine andere ist als in Fig. 1; Fig.. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV -IV der Fig. 2, und Fig. 5 und 6 zeigen, in noch grösserem Massstabe, eine Verriegelungsvorrichtung des Schiebefensters in unwirksamer und in wirk samer Verriegelungsstellung.
Das dargestellte Schiebefenster hat einen obern Flügel 1 und einen untern, mit einem Handgriff 20 und zwei Schliessfallen 21 ver- sehenen Flügel 2, welche Flügel in der Schliessstellung des Schiebefensters (Fig. 1) in. gleicher Ebene liegen. Jeder dieser bei den Flügel ist mit seitlichen, obern und un tern, einen scheibenförmigen Führungsteil aufweisenden Zapfen 3 versehen.
Mittels dieser Zapfen und mittels in den beiden Futterrahmenseitenteilen 4 des Fensters vor gesehenen, unten zusammenlaufenden Ver tikalnuten 5 bezw. 6 (Fig. 3), sind .die Flü gel 1 und 2 in der Höhenrichtung :
des Fen sters verschiebbar in dessen Rahmen ange ordnet, und zwar unter der Mitwirkung von Seilaufhängungen,deren Seile 7 je über eine oben in den Rahmenseitenteilen 4 drehbar gelagerte Rolle 8 (Fig. 4) geführt sind und mit .dem einen ihrer beiden Enden je an dem einen der beiden untern. Zapfen 3 des einen bezw. des andern Flügels 1 und 2 angreifen,
während an ihrem andern Ende Gegen gewichte 9 befestigt sind. Ausser den beiden Vertikalnuten 5 und 6 sind in den Rahmen seitenteilen 4 ungefähr auf halber Höhe der selben je eine quer zu diesen Nuten verlau fende Nute 10 vorgesehen.
Dank dieser Quernute 10 kann der untere Flügel 2 aus der Schliessstellung, in welcher er sich mit seinen obern Zapfen 3 am innern Ende der Nut 10 befindet, bis zu den Vertikalnuten 6 geführt und in diesen letzteren zwecks Off nens des Schiebefensters nunmehr nach oben vor den in der obern Hälfte der Vertikal nuten 5 sich befindenden Flügel 1 verscho- ben werden.
Der gleiche Flügel kann aber auch mit seinen beiden obern zapfen 3 längs der 1@uten 10 .ganz herausgeführt und um seine untern Zapfen 3 nach der Innen- seite des Fensters umgelegt werden, wie dies im folgenden noch näher erläutert werden soll.
In ähnlicher Weise lässt sich auch, bei in den Vertikalnuten 6 hochgeschobenem Flügel 2, der in den Vertikalnuten 5 nach unten gezogene Flügel 1 um seine untern Zapfen 3 nach der Innenseite des 1'ensters umlegen. Diese Zustandslage des Fensters ist in Eig. 3 zur Darstellung gebracht.
Aus dieser Figur sieht man, dass der umgelegte .Flügel 1 mit seinen obern Zapfen 3 auf je einen an den freien Enden der Arme 12 vor gesehenen :Stützhaken 11 zweier oben an den Uahmenseitenteilen 4 scharnierartig befestig ten Schwenkarme 12 aufliegt, welche beim Umlegen des einen oder des andern Flügels von den entsprechenden obern Zapfen 3 selbsttätig in ihre Schwenklage überführt werden.
Die Schwenkarme 12, welche aus 'r-förmigen Schienen bestehen, können, wenn keiner der beiden Flügel umgelegt ist, in der Lage in welcher sie an den Rahmenseiten teilen 4 anliegen, verriegelt werden, und zwar mittels je einer im Simsenteil des Fensters entgegen der Wirkung einer un sichtbaren Feder niederdrückbaren, in der Verriegelungslage der Schwenkarme 12; mit deren freien Enden zusammenwirkenden Riegelzunge 13.
Zum Befreien :der Schwenk arme 12 aus ihrer Verriegelungslage werden etwa mit dem einen Daumen die Riegelzun gen 13 niedergedrückt, worauf die Schwenk arme 12! unter Federwirkung auf einer aus späteren Erläuterungen verständlichen Weise sprungartig um ein kleines Mass über diese Riegelzungen 13 hinaus verschwenkt werden. Anstatt mit dem Daumen könnten die Rie gelzungen 13 bei entsprechender Ausbildung der Riegelschlösser auch etwa mit' einem Steckschlüssel oder einem sonstigen, abnehm baren Entriegelungsorgan betätigt werden.
Die Schwenkarme 12 sind in ihrem Mittelteil- je mit einer Sperrnase 14 verseben, die in der oben erwähnten Verriegelungslage der Schwenkarme in der entsprechenden Quernut 10 bis an die zugehörige Vertikalnute b heran ragt, wodurch die beim Öffnen des untern Flügels 2 vorhandene Gefahr, dass dieser Flügel von selbst herunterklappt, ver mieden wird.
Gleichzeitig wird dadurch aber auch das Öffnen des Flügels 2 erleichtert, indem dessen obere Führungsglieder 3 beim vorgängig der eigentlichen Öffnungsopera tion vorzunehmenden Einwärtsschwenken dieses Flügels gerade in die Vertikalnuten 6 zu liegen kommen. Das dargestellte Schiebe fenster ist unten an seinen beiden Rahmen seitenteilen 4 mit je einer Verriegelungsvor- richtung von der in den Fig. 5 und 6 gezeig ten Ausbildung versehen.
Diese beiden Ver- riegelungsvorrichtungen dienen dazu, den jeweils umgelegten Flügel an seinen untern Zapfen 3 gegen Verschiebung in der Höhen richtung unverrückbar zu verriegeln und da durch das Hochziehen des in dieser Lage sich befindenden Flügels durch die Wirkung der zugehörigen Gegengewichte 9 zu verhindern. Jede der beiden Verriegelungsvorrichtungen weist einen hakenförmigen,
in den Schenkeln eines am entsprechenden Rahmenseitenteil 4 befestigten Winkelstückes 16 in horizontaler Richtung verschiebbar .gelagerten Verriege- lungsbolzen 17 auf, der, wie aus .der Fig. 5 hervorgeht, in der Verriegelungslage des ent sprechenden Schwenkarmes 12, von diesem letzteren entgegen der Wirkung einer auf ihm angeordneten Schraubenfeder 18 in einer so weit zurückgedrängten Lage .gehalten wird, dass er mit seinem Hakenteil ausser Ein griff mit dem entsprechenden untern Zapfen 3 steht.
In dieser durch die Verriegelungs- lage der Schwenkarme 12 bedingten Entrie- gelungslage der Bolzen 17 kann der untere Flügel 2 hindernislos in den Vertikalnuten 6 hochgeschoben werden. .
Soll nun aber zum Beispiel der obere Flügel 1 zwecks Reinigens der Aussenseite der Scheibe in der oben er läuterten Weise umgelegt werden, so wird derselbe, nachdem er nach unten verschoben worden ist, jedoch bevor ein Umklappen des selben überhaupt möglich ist, beim Entrie geln der Schwenkarme 12 selbsttätig in der in Fig. 6 gezeigten Weise in seiner Tiefstel lung verriegelt,
so dass das Umklappen nun mehr ohne .Schwierigkeit und ohne Gefahr des Beschädigens des Flügels vorgenommen werden kann. In ähnlicher Weise erfolgt natürlich auch eine selbsttätige Verriegelung des untern Flügels 2 in seiner Tiefstellung vorgängig einer Umklappung desselben.
Schliesslich sei noch erwähnt, dass das dargestellte Schiebefenster an seinen Rah menseitenteilen 4 je eine vertikale Hinternut 19 aufweist, in welche Nuten in der Schliess stellung des Fensters Leisten 23 der entspre chenden Rahmenteile .der Flügel 1 und 2 ein greifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schiebefenster, bestehend aus einem obern und aus einem untern Flügel, welche mittels Seilaufhängungen gewichtsausgeglichen in der Höhenrichtung des Fensters verschieb bar in zwei nebeneinander angeordneten, unten zusammenlaufenden Vertikalnuten in den beiden Futterrahmenseitenteilen des Fensters geführt sind und in der Schliessstel lung des Fensters in gleicher Ebene liegen., dadurcli gekennzeichnet, dass in den beiden Futterrahmenseitenteilen ausser den genann ten Vertikalnuten eine quer zu diesen ver laufende Nute vorgesehen ist, welche Quer nuten es ermöglichen,den einen oder den an dern, seine untere Lage einnehmenden Fen sterflügel nach der Innenseite des Fensters umzulegen und in dieser umgelegten Lage auf Stützmitteln von oben an den Futter- rahmenseitenteilen befestigten Schwenkarmen abzustützen, wobei unten an den Futterrah- menseitenteilen ,des Fensters Verriegelungs- mittel vorgesehen sind, die derart von den genannten Schwenkarmen beherrscht werden, dass sie,wenn diese letzteren Arme zur Er füllung ihres Stützzweckes herangezogen werden, den betreffenden Flügel vorgängig einer Umklappung desselben an seinem un- tern.. Teil in seiner Tiefstellung gegen Ver schiebung in der Höhenrichtung unverrüek- bar verriegeln.UNTERANSPRt1CHE 1. Schiebefenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verriege- lungsmittel zwei unten an den Futter rahmenseitenteilen horizontal verschiebbar gelagerte, hakenförmige Verriegelungs- bolzen aufweisen, die bei an den Fut- terrahmenseitenteilen nicht anliegenden Schwenkarmen unter Federwirkung in ihrer wirksamen Lage gehalten werden,in welcher sie mit ihrem Hakenteil mit untern Führungsgliedern des jeweils in Tiefstellung geführten Flügels in Ein griff sind. 2. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkarme mittels je eines mit deren freiem Ende zusammenwirkenden Riegelorganes in ihrer an den Futterrah menseitenteilen des Fensters anliegenden Stellung gehalten werden,und dass die in dieser Lage gehaltenen Schwenkarme ihrerseits die genannten Verriegelungs- bolzen entgegen der Federwirkung in deren Entriegelungslage halten. 3. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Riegel- Organe je unter dem Ei influss einer Feder stehen und mittels eines Entriegelungs- schlüssels entgegen der Wirkung dieser Feder betätigt werden können.4. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Stütz mittel durch an den freien Enden der Schwenkarme vorgesehene Stützhaken ge bildet sind. 5. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwenkarme in ihrem Mittelteil mit je einer Sperrnase versehen sind, welche Sperrnasen in der Verriegelungslage der Schwenkarme durch die genannten Quernuten bis an die äu ssern Vertikalnuten heran ragen.6. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, .dass die Seitenteile des Futterrahmens mit je einer vertikalen Hinternut versehen sind, in welche Nuten, in der Schliesslage des Fensters, Leisten an den Seitenteilen der beiden Flügel rahmen eingreifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH185075T | 1935-06-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH185075A true CH185075A (de) | 1936-07-15 |
Family
ID=4433451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185075D CH185075A (de) | 1935-06-24 | 1935-06-24 | Schiebefenster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH185075A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110295843A (zh) * | 2019-07-31 | 2019-10-01 | 李梦秀 | 一种具有高层楼房防盗防护防坠落功能的卷轴纱窗 |
-
1935
- 1935-06-24 CH CH185075D patent/CH185075A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110295843A (zh) * | 2019-07-31 | 2019-10-01 | 李梦秀 | 一种具有高层楼房防盗防护防坠落功能的卷轴纱窗 |
| CN110295843B (zh) * | 2019-07-31 | 2024-06-04 | 李梦秀 | 一种具有高层楼房防盗防护防坠落功能的卷轴纱窗 |
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