CH185166A - Bogenanleger. - Google Patents

Bogenanleger.

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CH185166A
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sheets
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Ungerer Kleim
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Kleim & Ungerer
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Description


      Bogenanleger.       Die Erfindung betrifft einen Bogenan  leger .für Druckpressen, Falz-, Linier- und  andern Maschinen der graphischen und ver  wandten Industrien.  



  Bei Bogenanlegern mit     Einzelvorschub     wandern die vom Stapel einzeln nacheinan  der abgetrennten Bogen in Abständen von ein  ander der     Druckpresse    zu; man hat dabei den  Vorteil, dass man alle Arten von Bogen, auch  schon bedruckte und berührungsempfindliche  Bogen, sicher und     unbeschädigt    anlegen.  kann, weil diese sich gegenseitig nicht be  rühren, daher an den Oberflächen, nicht ver  letzen und nicht     verschmieren,    können; aber  man erreicht bei solchen Anlegern mit Ein  zelvorschub aus Fachleuten geläufigen Grün  den nur Bogenhöchstzahlen von etwa. 3=5000  pro Stunde und kann die höhere Leistungs  fähigkeit der Druckpresse und ihrer Bogen  ablegevorrichtung nicht voll ausnutzen.  



  Bei den Bogenanlegern mit sogenanntem  Staffelvorschub werden die Bogen in bedeu  tend schnellerer Folge als bei den vorher er  wähnten vom Stapel abgetrennt; der jeweils    zweite,     dritte,    vierte usw. Bogen     muss        dabei     dem     ersten    schon folgen, während     dieser    sei  nen Nachfolger noch zum grossen Teil schup  penartig überdeckt, was das     Abtrennen    er  schwert, und die Bogen     wandern.    in Form  einer Bogenbahn der Druckpresse zu; man er  reicht dabei den     Vorteil,    dass, man wesent  lich mehr Bogen (5-7000) pro     Stunde    an  legen kann als beiden Anlegern mit Einzel  vorschub;

   anderseits aber ist man bei Ver  wendung von Anlegern mit Staffelvorschub  in der Regel auf     bestimmte    Druckvorhaben  beschränkt, nämlich auf das Bedrucken von  Bogen, die noch     unbedruckt    und unempfind  lich gegen Verschmieren oder     Zerkratzen     sind, oder die nur kleine     Farbflächen    mit  wenig Farbe     aufweisen.     



       Diese        Beschränkungen        bedeuten    aber  einen empfindlichen Nachteil der     Anleger     mit     .Staffelvorschub;    denn man kann schon  bedruckte Bogen bei     Widerdruck,    Mehr  farbendruck usw. vielfach nicht mit     Anlegern     für Staffelvorschub weiter verarbeiten, auch  nicht Bogen, -die noch unbedruckt sind,.     aber              eine    gegen Zerkratzen empfindliche Ober  fläche besitzen.  



       #        'A        -us        diesen        Fachleuten        bekannten        Grün-          den    sind Druckereibetriebe, in denen man  für alle die oben angedeuteten, sehr ver  schiedenen Druckarbeiten     ausgerüstet    sein  und :

  diese mit dem jeweils geringsten Zeit  aufwand     bewältigen    will, heutzutage ge  zwungen,     mindestens    eine Druckpresse be  reit zu halten,     mit    einem der langsam ar  beitenden Bogenleger, der die Bogen einzeln  und in Abständen     hintereinander    vorführt,  und eine andere Druckpresse mit einem so  genannten     Staffelanleger,    der     schneller    ar  beitet und die Bogen schuppenartig, überein  ander liegend vorführt.  



  Aber auch der Drucker, der in seinem  Betrieb einen Bogenanleger mit Staffelvor  schub hat,     muss    noch     schwerwiegende    Nach  teile in Kauf nehmen.  



  Wählt man eine mit dem schneller arbei  tenden Staffelanleger ausgerüstete Druck  presse, um     eine    bestimmte dafür geeignet  erscheinende     Druckarbeit    unter     Zeitgewinn     auszuführen, so kostet das Einrichten der  Presse für -den Druck, nämlich in bezug auf  die richtige     Farb-    und     Wassergebung,    die       richtige    Lage des Bogens     zur    Form- oder  Druckplatte und dergleichen,

       Idas    heisst das       sogenannte        "Andrucken"        wesentlich    mehr  Mühe- und Zeit als bei einem Anleger mit       Einzelvorschub;    denn beim Staffelanleger  werden     notgedrungen    erst fünf oder mehr  Bogen - je nach der Tiefe der     Staffelung      auf den     Anlegetisch        vorgeführt,    ehe der     erste     an den Vordermarken     ankommt;

      das heisst  die     Druckpresse        und    der Anleger müssen erst  fünf oder mehr Touren machen, ehe der erste  Bogen gedruckt     wird;    ferner müssen .die dem  ersten Bogen unmittelbar folgenden, zur       ,Staffel    ;

  gehörigen Bogen von Hand sorgsam  vom     Anlegetisch        wieder    entfernt werden, was       sehr    mühsam     und        zeitraubend.        ist,    ehe man  den ersten Probebogen wirklich drucken  kann, weil man ja     sonst    die Nachfolgebogen       unnötig    auch     mit    bedrucken würde, während  man jeweils doch nur einen     einzigen    Bogen       probeweise    drucken will.

      Wählt man eine mit dem schneller     arbei-          tenden        Staffelanleger        ausgerüstete    Druck  presse, um eine     bestimmte    dafür geeignet er  scheinende Druckarbeit unter Zeitgewinn       auszuführen,    so     stellt    es sich     mitunter    erst  beim Andrucken heraus, dass die betreffende  Druckarbeit doch nicht mit     einem    Staffel  anleger ,gemacht werden kann,

   weil die       schuppenartig        übereinander    vorgeführten Bo  gen sich wegen ihrer zu     scharfen    Ränder  zerkratzen oder     sonstwie    beschädigen; in sol  chen Fällen     muss    man     dann    doch eine andere  Druckpresse nehmen, deren Anleger die Bo  gen einzeln und in Abständen von einander  zuführt, und man muss diese Druckpresse für  .die betreffende Druckarbeit erst neu ein  richten: Die ganze     frühere        Einrichtungs-          arbeit    an der Presse     mit    Staffelanleger ist  aber in diesem Falle verloren.  



  Die Erfindung bezweckt     nun,    einen Bo  genanleger zu schaffen, der     vielseitiger    ver  wendbar ist als     bisher,        bekannte,    und bei  allen     in,    der     Praxis    vorkommenden Druck  arbeiten, - sowohl bei     Ein.-        wie    Mehrfarben  druck, ferner bei     berührungsempfindlichen     Bogen mit     gekreideter,    leicht     zerkratzbarer     Oberfläche     und    bei weniger empfindlichen   gleich     gute        Dienste        leistet,

      und der es ermög  licht, die betreffenden     Druckarbeiten    ein  schliesslich des     sogenaunten        "Andruckens",    in  kürzerer Zeit als bisher     auszuführen    und mit  hoher     bezw.    für .das jeweilige     Druckvorhaben          günstigsten    Geschwindigkeit vorzuführen.  



  Beiliegende Zeichnung stellt eine     mit     einer Druckpresse     zusammenarbeitende    Aus  führungsform des     Erfindungsgegenstandes          beispielsweise    dar.  



       rFig.    1 und 2 sind     schematische        Seiten-          ansichten    des Bogenanlegers;     Fig.    1 zeigt den       Bogenanleger        eingestellt    für Einzelvorschub  <B>d,</B> er Bogen, während     Fig.        2,den        Bogenanleger          eingestellt    für Staffelvorschub der Bogen       zeigt;

            Fig.    3     zeigt    die     Bewebwngsbahnen    der  beiden beim Trennen der Bogen vom     .Stapel     und     Überführen        zur    Fördervorrichtung zu  sammenwirkenden Gruppen von Greifern;       Fzg.    4     ist        ein        Grundriss        zu        Fig.    1;           Fig.    5 bis 8 zeigen die Greifer nebst :den  anzulegenden Bogen in vier verschiedenen       charakteristischen    Stellungen;

         Fig.   <B>9</B> und 10 sind Seitenansichten der  die Bogen von oben her     erfassenden    Trenn  greifer;       Fig-.    11 ist eine Ansicht der Trenngreifer  von vorn;       Fig.    12 ist eine     Vorderansicht,der    die Bo  gen von unten her erfassenden Hilfsgreifer;       Fig.    13     ist    ein     Schnitt    durch einen der  Hilfsgreif er.  



  Der gezeichnete Bogenanleger besitzt fol  gende Hauptteile:  A) Eine     Bogentrennvorrichtung,        die    den  jeweils obersten Bogen ;des Stapels     ,S\    nahe  der     Bogenvorderka.nte        ergreift,        ankippt          (Fig.    5, 10), ihn vom Stapel abhebt     und    in  der Förderrichtung (Pfeile     a)    eine Strecke  vorführt     (Fig.    6, 7, 8) ;

         B)    eine     Bogenfördervorrichtung    mit Dop  pelantrieb, die die Bogen von der Trennvor  richtung übernimmt und sie einzeln hinter  einander (2, 3., 4,     Fig.    1) oder schuppenartig  übereinander liegend (5, 6, 7, 8, 9,     Fig.    2)  zur Druckpresse befördert.  



  Die     Bogentrennvorrichtung        umfa.sst:     Eine Schar durch Saugluft     betätigter     Greifer 1-0, 10', nachstehend Trenngreifer .ge  nannt, die sich von oben her auf den Bogen  nahe dessen     Vorderkante    legen, ihn     ankippen          (Fig.    5, 10), abheben und eine Strecke vor  führen     (Fig.    6);

    eine zweite Schar durch Saugluft     be-          tätigte    Greifer 20, 20',     2'1,        2;1',    22., 22'   nachstehend     "Hilfsgreifer"    .genannt - die  den abgehobenen und vorgeführten Bogen  ebenfalls nahe der Vorderkante, aber von  unten, erfassen, ihn :spannen und :der     Bogen-          Fördervorrichtung    übergeben;

    eine     Blasvorrichtung,deren    Düsen P, P'  vor dem Bogenstapel     S\    liegen und so     ge-          riehtet    sind, dass die     Blasluft    unter ,den ab  gehobenen Bogen an dessen     Vorderkante,    und  zwar in     entgegengesetzter    Richtung zur För  derrichtung a geblasen wird.

   Durch diese  Anordnung der Düsen wird     bewirkt,        :dass    Pa  pierstaub und dergleichen, der an den Bogen         haftet,    fortgeblasen     wird    und     nicht        in;    die  Druckmaschine     .gelangt.     



  Die Trenngreifer 10, 10' durchlaufen  eine in sich geschlossene Bewegungsbahn,  die in den     Fig.    1,     :3    und 1-0     strichpunktiert     eingezeichnet ist, und zwar in der     Richtung     der Pfeile     e,        e2        (Fig.    3);

   sie erhalten     diese     Bewegung durch ein Getriebe,     .das    besteht  aus hakenförmigen Armen 11, 11', an diese       angelenkte    Lenker 12 mit Zapfen 12',  Schwinghebeln 13, mit Zapfen 13'     und    Kur  vennutscheiben 14, und das in den     Fig.    1  und 2     schematisch    angedeutet ist.  



  Die Lenker 12 sind .gegabelt und gleiten  auf der Drehwelle 70 hin und her. Die  Schwinghebel 13' sind auf die     ortsfesten     Zapfen bei '3a abgestützt und schwingen auf  und nieder.  



  Die Trenngreifer 10, 10' legen sich   wie erwähnt - auf     .den    Bogen nahe der  Vorderkante     des    Stapels auf, und sie werden  alsdann um ihre     rückwärtige        gante          (Fig.    2, 9, 10) durch eine     Kippvorrichtung     gekippt, :so     daf    der Bogen vom :Stapel los  gelöst wird.  



  Die     Kippvorrichtung    wird durch !Saug  luft     betätigt    und besteht ;aus:       Zylindern    15, 15' mit     Öffnung    bei '5a,  die an den Armen 11, 11' sitzen und bei     5c     an die     :Saugluftl.eitungen    L,     L2        angeschlossen          sind    und in     denen        federbelastete    Kolben 5i  sitzen;

    bogenförmigen     @Schlitzzapfenführungen    16  für die Trenngreifer 10, 10', die an den  Hebeln 11, 11' sitzen und ,deren.     Krümmungs,          mittelpunkte    bei r liegen-,     Winkelhebeln    17, :die bei 7i drehbar ge  lagert     sind,        Lenkern    18, 19 und     ':Saugluft-          Ansehlussdeitungen        L3,        L4,    die     zwischen    Rol  len R, R' gehalten werden.  



  Sobald die Luft aus den Zylindern 15  gesaugt wird, gehen die Kolben 5i nach  oben; dabei werden die Sauger 10 um ihre       rückwärtige    gante r     (Fig.    10) gekippt und  die Abtrennung des obersten Bogens vom  Stapel     vorbereitet.        Dass    die     Kippbewegung     der Trenngreifer 10, 10'     pneumatisch    be  wirkt sind, bietet folgende     Vorteile:         Bei Verarbeitung von Bogen aus dickem,  steifem Papier werden die Trenngreifer 10,  10' nur wenig -     etwa    um 5 bis 10     gekippt, bei Bogen von dünnem, weichem  Papier aber um einen grösseren Winkel von  etwa 30 bis 40'.

   Die     Geschwindigkeit    und  Gesamtdauer der Kippbewegung ist nicht  mehr von der höheren oder geringeren Ar  beitsgeschwindigkeit der Druckpresse und  des Bogenanlegers     abhängig,    sondern prak  tisch ist die Dauer der     Kippbewegung    stets  die gleiche.   Die     Abtrennung    des Bogens wird voll  endet dadurch,     dass    Druckluft aus den Düsen  P, P' unter den     aasgekippten    Bogen geblasen,  dieser in Richtung des Pfeils c hochgehoben  und den Hilfsgreifern übergeben     wird          (Fig.    3).  



       Die    Hilfsgreifer 20, 20', 21, 21', 22, 22'       durchlaufen}    auch eine in sich geschlossene  Bewegungsbahn, die gestrichelt in     F'ig.    1       und    3 dargestellt ist, und zwar in     Richtung     der Pfeile e,     e2;    sie erhalten diese Bewegung  durch ein Getriebe, das aus gekrümmten Ar  men 27, 27' mit Lenkzapfen,     Schwinghebeln     28, 28' mit Zapfen und     Kurvennutenschei-          ben    29, 29' besteht     (Fig.    1 und 4).

   Die       Schwinghebel    28, 28' sind auf     ortsfesten     Zapfen bei     3cs    abgestützt.  



  Die Hilfsgreifer übernehmen den abge  hobenen Bogen     etwa    bei Punkt i     (Fig.    3),  spannen ihn - wie in     Fig.    12 dargestellt   und     führen    ihn     etwa    bis Punkt n vor.  



  Die Vorrichtung zum Spannen     des    Bo  gens     (Fig.    4, 12, 13) besitzt Zylinder 25, 25'  mit Öffnungen bei 5d, die an die     Saügluft-          leitungen    bei 5e angeschlossen sind und in  denen federbelastete Kolben     5n    sitzen, die  die Greifer 20, 20' tragen. Sobald die Luft  aus den     Zylindern    25, 25' gesaugt     wird,    ge  hen die Kolben     seitwärts    nach rechts und  links in die     gestrichelt    gezeichneten.

   Lagen;  der angesaugte Bogen     (Fig.    12) wird     dabei     gespannt; dann     tritt        Sauglüft    auch zu den  Greifern 21-21', 2222'     (Fig.    4), wobei  der angesaugte Bogen weiter vorgeführt und  der     Fördervorrichtung    übergeben wird; die    Greifer 20-22 lassen den     Bogen,    los etwa  bei Erreichung des Punktes     n        (Fig.3).     



  Die     Bogenfördervorrichhing    weist um  laufende     Förderwalzenrollen        und        -bänder     üblicher Art auf, die bei     30--35        schematisch     angedeutet sind, sie ist mit einem Doppel  antrieb versehen, derart, dass die Bogen  wahlweise     entweder    einzeln hintereinander       (Fig.    1), oder schuppenartig übereinander  liegend     (Fig.    2) vorgeführt werden.  



  Der Doppelantrieb besitzt: Zwei Über  setzungsgetriebe von verschiedenem Über  setzungsverhältnis mit     Kettenrädern    40, 42,  50, 52; das Getriebe 40, 42 treibt die Wal  zen, Rollen und Bänder 30-35 schneller als  das Getriebe 50, 52'; ferner zwei     Ellipsen-          räderpaare    41, 43 und 51, 5'3; die in bekann  ter Weise zur     periodischen        Verlangsamung     der     Arbeitsgeschwindigkeit    der Fördervor  richtung dienen;

   Welle 70 wird durch eine  mit der     Druckpresse        verbundene        Welle    80  angetrieben; die     Kettenräder    40, 50 sind mit  den     Ellipsenrädern    41, 51 fest verbunden;

    ferner ein     Schaltwerk,    bestehend aus zwei       auf,der        Welle    70     mittels    Feder- und     Nutfüh-          rungen    7a, 7c verschiebbaren     Klauenkupp-          lungen    71, 72 und einem Schaltgestänge 73,  74, 75, durch das die Kupplungen 71, 72  wechselweise ein- und ausgeschaltet, das  heisst mit den     Ellipsenrädern    43, 53 gekup  pelt     bezw.    entkuppelt werden.  



  Wird das     Ellipsenräderpaar    43, 41 durch       Einrücken    der Kupplung 71 gedreht, so     wird     die     Fördervorrichtung    30 bis 35 durch     das     Getriebe 40, 42 so schnell angetrieben, dass  die Bogen einzeln vorgeschoben werden     (Fig.     1); werden die     Ellipsenräder    53, 51 durch  Einrücken der Kupplung 72 gedreht, so wird  die Fördervorrichtung 30 bis 35 durch das  Getriebe 50 bis 52 langsamer angetrieben, so  dass die Bogen     schuppenförmig        übereinander     vorgeschoben werden.  



  Das     fS,chaltgestänge    73, 74, 75     wird.        Ras     dem gezeichneten     Ausführungsbeispieldurch          einen    Handgriff 76 betätigt.  



  In     .den    baulichen     Einzelheiten        können     vielerlei     Änderungen    vorgenommen. werden,      ohne dass von dem Wesen der     Erfindung    ab  gewichen wird.  



  Ausser dem Handgriff 76 könnte noch  eine von den Vordermarken oder der Regi  stervorrichtung gesteuerte, zum Beispiel elek  tromagnetisch betätigte Vorrichtung (nicht  gezeichnet) vorgesehen werden, durch die der  Bogenanleger bei fehlerhafter Bogenanlage       selbsttätig        ausgerückt    wird.  



  In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel  besitzt der Bogenanleger nur zwei Trenn  greifer, 10, 10'. Die Zahl der Trenngreifer  kann     vergrössert    und der grösseren oder ge  ringeren     Breite    des Bogenanlegers angepasst  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bogenanleger für Druckpressen, Falz-, Linier- und andere Maschinen der graphi schen und. verwandten Industrien, umfassend eine die Bögen vom Stapel abhebende Trenn- vorrichtung und eine die abgehobenen Bögen der Verarbeitungsmaschine zuführende För- dervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung zwei Greiferscharen be sitzt, nämlich Trenngreifer, die den Bogen nahe der Vorderkante von oben her erfassen ihn anheben und vorführen, und Hilfsgreifer, die alsdann den Bogen auch nahe seiner Vorderkante aber von unten her erfassen,
    und dass die Bogenfördervorriahtung zwei wahlweise benutzbare Vorschubeinrichtungen besitzt, deren Arbeitsgeschwindigkeiten so abgestuft sind, dass die Bögen einzeln hinter einander bezw. schuppenartig übereinander liegend vorgeführt werden. UNTERANSPRtrCHE 1. Bogenanleger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Trenngrei- fer als Sauger ausgebildet und mit einer auch durch Saugluft betätigten Kippvor richtung derart versehen sind, dass die Greifer um ihre hintere Arbeitskante ge kippt werden. z.
    Bogenanleger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch geli:ennzeichnet, dass die Kippvorrichtung Zylinder mit federbelasteten Kolben, sowie bogenför mige Schlitzzapfenführungen für die Trenngreifer und Verbindungsglieder zwi schen den Greifern und den Kolben auf weist. 3. Bogenanleger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsgreifer als Sauger ausgebildet und mit einer auch durch Saugluft betätigten Vorrichtung zum Spannen des anzulegenden Bogens versehen sind.
    Bogenanleger nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung Zylinder mit federbelasteten Kolben aufweist, an denen die Hilfsgreifer sitzen. 5. Bogenanleger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bogen- fördervorrichtung zwei Übersetzungsge triebe mit verschiedenen Übersetzungsver hältnissen und eine Antriebswelle umfasst, sowie zwei Kupplungen nebst Schaltmit teln besitzt,
    um die Kupplungen wahl weise mit den Übersetzungsgetrieben zu kuppeln bezw. von denselben zu ent- kuppeln.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1201577A3 (de) * 2000-10-25 2004-01-28 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Einrichtung zum Zuführen von Bogen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1201577A3 (de) * 2000-10-25 2004-01-28 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Einrichtung zum Zuführen von Bogen

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