CH185174A - Apparat zum Kopieren oder Vergrössern von Negativen. - Google Patents

Apparat zum Kopieren oder Vergrössern von Negativen.

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CH185174A
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Pemberton Billing Noel
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Pemberton Billing Noel
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Description


  Apparat zum Kopieren oder Vergrössern von Negativen.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Apparat zum Kopieren oder Vergrössern von  Negativen und bezweckt eine Erleichterung  des Kopierens und     Vergrösserns    mit Erzie  lung einer genauen Belichtungszeit.  



  Der Apparat gemäss der Erfindung be  sitzt eine Belichtungskammer mit Mitteln  zum Befestigen eines photographischen Ne  gatives und zur Befestigung eines licht  empfindlichen Papierblattes über dem Nega  tiv, eine Lichtquelle in dieser Kammer auf  einer Seite des Negatives, einen Lichtkeil.  auf der entgegengesetzten Seite des Nega  tives und     eine    Besichtigungsöffnung in der  Wand der Kammer, welche eine Besich  tigung des Keils auf der vom Negativ abge  legenen Seite ermöglicht.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     achsialen    senkrechten  Schnitt eines     Kontaktdruckapparates;            Fig.    2 zeigt einen waagerechten Schnitt  nach Linie 2-2 der     Fig.    1 in Pfeilrichtung  gesehen;       Fig.    3 zeigt einen senkrechten axialen  Schnitt eines Vergrösserungsapparates, und       Fig.    4 zeigt einen Längsschnitt durch  einen     Kopierpapierpack.     



  In den verschiedenen Figuren der Zeich  nung sind übereinstimmende Teile mit den  gleichen     Überweisungszahlen    bezeichnet.  



  Die Belichtungskammer besteht aus einem  hohlzylindrischen Körper 10 und einer     kegel-          stumpfförmigen    Deckelhaube 11, welche bei  den Teile durch eine lichtdichte Verbin  dung miteinander vereinigt sind. Am     obern     Ende hat die Belichtungskammer einen  Flansch 12, welcher über - eine Schulter 13  herausragt, und auf letzterer ist innerhalb  des Flansches 12 eine Scheibe 14 aus     licht-          zerstreuendem    durchscheinendem Material,  zum Beispiel eine Mattscheibe 14 befestigt.  



  Die Schulter 13 kann     ringförmig    durch  geführt sein, besteht jedoch zweckmässiger-      reise aus einer Anzahl Schulterteilen, wel  che durch innere Rippen 15 gebildet werden  und auf diesen Rippen ist mittels Schrauben  16 ein Reflektor 17 befestigt, welcher in das  Innere des Körpers 10 hineinragt. Durch  eine Öffnung im Boden des Reflektors ragt  der obere Teil einer Glühlampe 18, welche in  einem Sockel 19 am Boden der Belichtungs  kammer     befestigt    ist. Die Lampe ist an die  Zuleitungsdrähte 20 angeschlossen, und zum       Einschalten    derselben dient ein Druckknopf  schalter 23     mit    einem festen Kontakt 21 und  einem beweglichen Kontakt 22.  



  Die Deckelhaube 11 hat     eine    Anzahl  ringförmiger Schultern, zur Aufnahme von  Mattscheiben 24 und darüber eines Lichtkeils  25. Die unterste Mattscheibe 24     wird    durch  Schrauben 26 festgehalten, und die andern  Mattscheiben sowie der Lichtkeil     werden    auf  ihren Sitzschultern durch Ringe 27 in der  Weise festgehalten, dass durch die Befe  stigung der untersten Mattscheibe in ihrer  Stellung die Ringe 27 die obern Matt  scheiben 24 und den Lichtkeil 25 in ihrer  Stellung festgehalten. Am obern Ende der  Deckelhaube befindet sich eine Besichti  gungsöffnung, in welche     eine    Linse 28 ein  gesetzt ist.  



  Zwischen der Mattscheibe 14 und der  untersten Mattscheibe 24 ist ein Blenden  rahmen 29 aus dünnem Metallblech einge  setzt, und zwar ist die Dicke desselben an  nähernd gleich gross     wie    die Dicke des Nega  tives. Die Öffnung des     Blendenrahmens    ist  so bemessen, dass das Negativ genau hinein  passt.  



  Die Benützung des beschriebenen Appa  rates geht in folgender Weise vor sich:  Ein Negativ wird in die Öffnung des       Blendenrahmens    eingelegt und die Deckel  haube mit ihrem untern Rand über den       Blendenrahmen    in den Flansch 12 wie in       Fig.    1 dargestellt, eingesetzt. Dann schaltet  man die Lampe 18 ein und betrachtet das  Negativ durch die Linse 28. Der Lichtkeil  ist so ausgebildet, dass er eine Anzahl aufein  anderfolgender     Sektoren    von allmählich zu  nehmender Dichte aufweist, beginnend an    irgend einer radialen Stelle des Lichtkeils 25.  Jeder Sektor ist mit einer Zahl oder einem  Zeichen versehen, welches eine bestimmte       Belichtungszeit    bezeichnet.

   Die     Beliehtungs-          zeit    kann dadurch beurteilt     werden.    dass man  die     Markierung    des Sektors beachtet. durch       ;;-elchen    noch Licht     hindurchtreten    kann.  



  Nachdem auf diese Weise die richtige  Belichtungszeit festgestellt worden ist, wird  ein lichtempfindliches Papierblatt eingelegt.  Zum Beispiel kann ein Blatt aus dem in       Fig.    4 dargestellten     Kopierpapierpack    30  verwendet werden. Dieser Pack wird zuerst  durch Abnehmen der Deckelhaube über dem  Negativ eingelegt und dann die Deckelhaube  wieder aufgesetzt.     Hierbei    lässt man eine  Zunge 31 des herauszuziehenden     Blattes     durch einen Schlitz 32 herausragen, -welcher  zu diesem Zweck im Flansch 12 des Körpers  10 vorgesehen ist. Man hält die Zunge fest  und zieht den Pack durch einen gegenüber  liegenden Öffnungsschlitz 33 heraus.

   Auf  diese Weise bleibt das Kopierpapier in der  richtigen Lage über dem     Negativ    zurück und  ist gegen den Zutritt von Licht geschützt.  Während der Einführung des Kopierpapiers  bleibt die Lampe 18 ausgeschaltet und so  bald das Kopierblatt in seiner richtigen Lage  ist, wird der Schalter 23 für     eine    so lange  Zeit geschlossen wie vorher mit Hilfe des  Lichtkeils ermittelt. Nach der     Belichtung     kann das     Kopierblatt    mittels der Zunge 31  rasch herausgezogen und in ein Entwick  lungsbad für die übliche Behandlung ge  bracht werden.  



  Der in     Fig.    3 dargestellte Apparat ist  ähnlich ausgebildet wie der oben beschrie  bene. Ein Unterschied besteht darin, dass  der Kammerkörper aus zwei Abschnit  ten 100 und 101 zusammengesetzt ist.  Der obere Abschnitt hat einen abgesetzten  untern Rand, welcher zur     Erzielung    einer  lichtdichten Verbindung in einen Flansch  des untern Abschnittes hineinpasst, und an  letzteren ist mittels     Schrauben    103 ein Boden  102 befestigt. An der Vereinigungsstelle des  obern und des untern Abschnittes     sind    an      deren Rand     Lichtstreuschirme    114 und 115  befestigt, von welchen der letztere mittels  Schrauben 104 am untern Ende des     obern     Abschnittes befestigt ist.

   Der Schirm 114 ist  in den Flansch am obern Ende des untern  Abschnittes<B>101</B> eingelegt und der obere Ab  schnitt 100 ist mit seinem Schirm 115 dar  über eingesetzt, wobei     zwischen    die beiden       Lichtstreuschirme    ein     Blendenrahmen    129  eingelegt ist.  



  Im obern Abschnitt 100 ist ein Quer  boden 105 eingesetzt, welcher in einer zen  tralen Öffnung eine Linse 106 enthält, deren  Brennweite     gewünschtenfalls    mittels des     ge-          rändelten    Ringes 107 eingestellt werden  kann. Ein gleicher Boden 108 ist im untern  Abschnitt 101 vorgesehen und enthält in  einer zentralen Öffnung eine     Kondenserlinse     <B>109.</B>  



       Tm    untern Abschnitt ist eine an die elek  trische Leitung 20 angeschlossene Glühlampe  18 eingesetzt, welche mittels eines Druck  knopfschalters 21, 22, 23 ein- und ausge  schaltet werden kann.  



  Die Deckelhaube 11 ist,     wie    oben be  schrieben, mit Mattscheiben 24 und einem  Lichtkeil 25 ausgerüstet, über welch letz  terem eine Besichtigungslinse 28 eingesetzt  ist. Am obern Ende hat der Abschnitt 100  eine Schulter zum Einsetzen des untern En  des der Deckelhaube 11 sowie einer Matt  scheibe 14 und eines     Blendenrahmens    29.    Die Deckelhaube 11 ist mit einem Flansch  111 versehen, so dass zwecks leichterer Ver  packung die Deckelhaube 11 nach Heraus  nehmen der Mattscheibe 14 in umgekehrter  Stellung in den Kammerkörper 100 einge  setzt werden kann.  



  Der     Blendenrahmen    129 hat eine Öff  nung 129a, deren Abmessungen nach dem  zu vergrössernden Negativ bemessen sind.  Die Grösse der Öffnung des     Blendenrahmens     29 ist so bemessen, dass das für die Vergrö  sserung erforderliche     Kopierpapierblatt    darin  Platz findet.  



  Zum Gebrauch werden der obere und der  untere Abschnitt der Belichtungskammer mit    in den     Blendenrahmen    129 eingelegtem Ne  gativ zusammengesetzt. Dann     wird    die  Lampe 18 eingeschaltet und die Belichtungs  zeit mittels des Lichtkeils 25     wie    oben be  schrieben bestimmt. Hierauf wird die     Lampe;     ausgeschaltet, ein Blatt lichtempfindliches  Papier, zum Beispiel aus einem Kopier  papierpack 30 in den     Blendenrahmen    29 ein  gelegt und dann der Schalter 21, 22, 23  wieder während der für die Belichtung er  forderlichen Zeit geschlossen.  



  Durch die eingelegten     Mattscheiben    24  wird bezweckt, diffuses Licht zum Lichtkeil  durchtreten zu lassen, so dass der letztere  gleichmässig erhellt wird, um eine richtige  und genaue     Ablesung    der     Belichtungszeit    zu  ermöglichen.  



  Die Belichtungskammer     könnte    insbeson  dere bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  durch zwei oder mehrere ausziehbar zusam  mengesetzte gleichachsige     Abschnitte    gebil  det sein. An Stelle der Linse 106 könnte  eine     kleine    Kamera in einer Vertiefung der       Trennwand    105 angebracht werden.  



  In der Wandung der Belichtungskammer       könnte    auch ein Schlitz vorgesehen sein, um  die Lichtschirme 114 und 115 zusammen mit       den          Blendenrahmen    129  und einem in denselben eingelegten     Negativ     einführen zu können.  



  Der     Querschnitt    der Belichtungskammer  kann kreisförmig, quadratisch oder von be  liebiger anderer Form sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Kopieren oder Vergrössern von Negativen, gekennzeichnet durch eine Belichtungskammer mit Mitteln zum Befe stigen eines photographischen Negatives und zur Befestigung eines lichtempfindlichen Papierblattes über dem Negativ, eine Licht quelle in dieser Kammer auf einer Seite des Negatives, einen Lichtkeil auf der entgegen gesetzten Seite des Negatives und eine Be sichtigungsöffnung in der Wand der Kammer, welche eine Besichtigung des Keils auf der vom Negativ abgelegenen Seite ermöglicht. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Nega tiv und dem Lichtkeil Lichtstreuschirme angeordnet sind. Apparat gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtungskammer durch einen Hauptkörper sowie eine abnehmbare Deckelhaube gebildet ist, wovon der erstere Befestigungsmittel für das Nega tiv und das lichtempfindliche Blatt ent hält, und die letztere den Lichtkeil nebst den Lichtstreuschirmen enthält. 3. Apparat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Körper der Belichtungs kammer und die Deckelhaube durch eine lichtdichte Verbindung miteinander ver einigt sind. 4.
    Apparat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Belichtungskammer einen geschlossenen Raum bildet, welcher lediglich die Besichtigungsöffnung auf weist und in welchem die Lichtquelle an geordnet ist. 5. Apparat zum Vergrössern von Negativen gemäss Patentanspruch und L nteran- sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper der Belichtungskam mer aus zwei trennbar zusammengesetzten Abschnitten besteht, zwischen welchen Befestigungsmittel für das Negativ ange ordnet sind. 6.
    Apparat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Kammerab schnitte mittels einer lichtdichten Verbin dung zusammengesetzt sind. 7. Apparat gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Befestigungsmittel für das Negativ im Abstand von den Mitteln zur Befestigung des Papierblattes ange ordnet sind.
CH185174D 1933-11-03 1934-11-02 Apparat zum Kopieren oder Vergrössern von Negativen. CH185174A (de)

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